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Oskar

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Ein Leichenwagen mit drei Särgen fährt durch München. Ziel: das Krematorium. Die Papiere der Toten sind alle gefälscht; offensichtlich geht es darum, Leichen illegal verschwinden zu lassen. Der scheintote Oskar erwacht auf der Fahrt plötzlich zum Leben und befreit sich aus der klapprigen Totenkiste. Auf der klebt ein Zettel, der den vermeintlich Verstorbenen als "Person ohne Identität" ausweist . Und in der Tat, Oskar hat nicht die leiseste Ahnung, wer er ist, wo er herkommt und wie er in diese missliche Lage geraten ist. An der nächsten Ampel ergreift er vorsorglich die Flucht und findet sich, nur mit Boxershorts bekleidet, im Englischen Garten wieder. Zum Glück ist es Sommer, und es herrscht buntes Treiben. Aber wie weiter? Ein abenteuerlicher Selbstfindungstrip nimmt seinen Lauf...

304 pages, Paperback

Published December 1, 2017

10 people want to read

About the author

Max Bronski

26 books
Pseudonym of Franz Maria Sonner

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Community Reviews

5 stars
3 (15%)
4 stars
5 (25%)
3 stars
7 (35%)
2 stars
4 (20%)
1 star
1 (5%)
Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for Schurkenblog.
42 reviews4 followers
February 6, 2018
Schräge Krimikomödie mit philosophischer Tragik. Unterhaltsamer Genre-Mix für zwischendurch!

Oskar ist tot. Aber nur scheinbar. Denn kurz nach seinem „Tod“ erwacht er in einem Leichenwagen in einem Sarg. Da er keine Ahnung hat, wie er heißt, noch wie er hier im Sarg gelandet ist, klaut er kurzerhand die Personalien seines toten Nachbarn und flüchtet in den Englischen Garten.
Doch kurze Zeit später ist die Mafia hinter ihm her, Erinnerungen kommen hoch und die Stimmen in seinem Kopf haben irgendwas mit seiner Vergangenheit zu tun. Nur was?

Das Cover und die Buchbeschreibung täuschen. Denn von Düsternis ist in dem Roman keine Spur. Im Gegenteil. Die Erzählung wechselt von Slapstickkomik bis hin zu einem philosophischen Roman. Wobei die Krimikomödie überwiegt, aber auch keine Komödie ist. Denn es endet wie eine Tragödie. Das Schicksal meint es einfach nicht gut mit Oskar.

Alles nur Schein.
Wie der scheintote Oskar sind auch die Genres nur als Schein vorhanden. Das macht das Buch nicht weniger unterhaltsam, aber doch wechselhaft. Auf alle Fälle hat es einen hohen Unterhaltungsfaktor.
Profile Image for WortGestalt.
255 reviews21 followers
January 9, 2018
Überraschend anders als gedacht. Waren es mir zu Beginn noch ein paar Zufälle und günstige Gelegenheiten zu viel, entpuppt sich die Geschichte im späten Verlauf als überraschend wendungsreich. Die Story ist teilweise schräg, stellenweise philosophisch, und irgendwie unerwartet. Überraschend anders als erwartet, das fand ich gut.
Profile Image for Morgast.
109 reviews39 followers
January 11, 2025
3.5 Sterne

Ein ungewöhnlicher Schreibstil. Bei philosophischen Gedankenausschweifungen geht der Autor gerne ins Detail, aber bei Actionszenen lässt er sich die allernötigsten Beschreibungen schon sehr aus der Nase ziehen, was sich etwas irritierend liest. Einige Szenen lesen sich generell abgehackt, als ob ein Stück rausgeschnitten worden wäre, und mehr als einmal musste ich ein paar Zeilen zurück springen, weil ich mir sicher war ich hätte etwas überlesen. Wenn solche plötzlichen Sprünge passieren wird auch kein Absatz gemacht, es geht einfach weiter im Text.
Das heißt nicht, dass mir die Geschichte nicht trotzdem gefallen hat, aber diese Eigenheiten sind mir doch genug aufgefallen, dass sie mich öfters aus dem Lesefluss gezogen haben. Glücklicherweise sind die Kapitel nicht lang, sodass man nie das Gefühl hat komplett den Faden zu verlieren.

Das Tempo bleibt gewöhnungsbedürftig; der Autor springt rasant im Geschehen voran und pausiert dann plötzlich, um sich in den Gedankenwelten des Protagonisten zu verlieren, was aufgrund der recht kurzen Kapitel auch schonmal ein ganzes Kapitel dauern kann. Es ist also von Vorteil, wenn den Leser solche Themen interessieren, was bei mir durchaus der Fall war.

Jetzt aber genug genörgelt: mir gefielen als Allererstes die vier Segmente, in die die Geschichte (und Oskar) aufgeteilt waren.
Amnesieplots sind zudem nicht gerade einfach auf eine Art darzustellen, die den Leser nicht zum Augenrollen verleitet, aber ich habe meine Zeit in Oskars Kopf sehr genossen und fand die Darstellung der Flashbacks und Muskelerinnerungen plausibel.
Besonders gefielen mir Erlacher und Wolfsgruber, ihre von Anfang an deutliche Beschreibung, während Oskar sich selbst lange Zeit nur undeutlich sieht. Ich mochte, dass sie klar hervorgehobene eigene Stimmen hatten, und ihre Präsenz sorgte auch dafür, dass es für den Leser in Oskars Kopf nie langweilig wurde.

Für die Nebencharaktere hatte ich viel übrig, besonders Gabriel. Der Nebenplot mit Ramona ist mir nicht so ganz eingeleuchtet - da der Plot sich ohnehin so schnell bewegt kam mir ihre Vorstellung in der Geschichte sehr plötzlich vor. Aber ich mochte Miriam sehr gerne und wie Oskar mit ihr umgegangen ist, daher war das dann schon okay. Es hat sich dann letztendlich auch gut mit dem letzten Drittel der Geschichte eingefügt. Dass ich das Konzept von schlagartigem Verliebtsein einfach nicht verstehe, liegt wohl bei mir.
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