Wie schafft man es, das erste Jahr auf dem College zu überleben? Man legt sich die richtigen Geheimnisse zu ...
125 Tage hat Harper Zeit, um ihren Eltern zu beweisen, dass sie sich in einer fremden Stadt ein neues Leben aufbauen kann. 125 Tage, in denen sie sich von Problemen jeder Art fernhalten muss, bis Gras über ein paar sehr persönliche Angelegenheiten gewachsen ist. Doch ihr Vorsatz droht bereits am ersten Tag zu scheitern, als sie vor dem Wohnheim des Little Springs Colleges Liam begegnet. Er sieht mörderisch gut aus, ist ziemlich scharfsinnig, setzt sich für den Tierschutz ein und ist alles, was Harper im Moment nicht gebrauchen kann. Liam scheint das anders zu sehen, denn ihre Wege kreuzen sich auf mysteriöse Weise immer wieder, und bald muss sich Harper eingestehen, ihr altes Leben vor dem neuen nicht ewig verstecken zu können ...
Tina Köpke lebt zusammen mit ihrem Mann und ihrem Hund in Berlin. Ihre Reise als Autorin begann mit der Mini-Buchserie "Royal Me" (2017), die den Indie Autor Community Preis gewann. Seitdem hat sie eine Bandbreite von Romanen veröffentlicht, die ihre spirituellen Vorbilder widerspiegeln: wie Wednesday Addams verwebt sie obskure und teils makabre Urban Fantasy mit düsterer Romantik, während sie wie Elle Woods Leichtigkeit und Verführung in humorvolle Liebesgeschichten einbringt. Vielseitig wie Taylor Swift erzählt sie Geschichten, die stets das Herz berühren.
Von sexy Liebesromanen bis hin zu schrägen Romantasy-Abenteuern - Tina Köpkes Schreiben unterstreicht ihre teils stark unterschiedlichen Interessen und ihre Fähigkeit, in verschiedene Welten einzutauchen. Wenn sie nicht gerade an ihrem Schreibtisch zu finden ist, geht sie gerne mit ihrer kleinen Familie in der Natur spazieren, schaut TV-Serien oder liest bei einer Tasse Kräutertee ein Buch.
4,5 Sterne An sich war das Buch super stimmig und hat mir gut gefallen ABER der gewisse Funke in meinem Inneren bzw. das besondere Etwas, was es für 5 Sterne bei mir braucht, hat gefehlt. Video folgt!
Wieso lag es so viele Monate auf meinem SuB? Mir hat die Geschichte echt super gut gefallen! Gegen Ende war es kurz etwas langatmig, aber sonst wirklich ein süßes New Adult Buch! :)
Die erste Hälfte fand ich ganz okay, aber dann ab einem bestimmten Punkt, wurde es viel viel besser. Weil man mehr erfahren hat und alles endlich verstehen konnte und die Beziehung der Charaktere tiefgründiger wurde. ABER DAS ENDE? 🤤 Dat fand ick ja ma voll jemein! Alles in allem war es ein gutes Buch und ich freue mich schon sehr auf die LBM, um es signiert zu bekommen 😍
Tolle Charaktere... Tolle Story... Toller Schreibstil (wie auch schon in Tinas anderen Büchern)... Ja es war einfach großartig. Die ersten 3/4 war schon einfach toll... und dann wurde einfach alles von Seite zu Seite über besser und besser (also noch viel besser als eh schon). Und das Ende.... Wieso?😫 Alles in allem aber Einfach ein Highlightbuch😍
Ein wahnsinnig witziges, bodenständiges Buch! Harper ist ein toller Charakter und ihre Entwicklung war ganz natürlich. Ich mag es sehr, dass es ihr in erster Linie um ihre Entscheidungen geht und sie zu diesen steht und sie Dinge nicht unnötig kompliziert macht. Ich hätte am Ende wesentlich länger gewütet und nicht so schnell verziehen, aber zu Harper passt es. Große Empfehlung meinerseits!
Ehm... einfach kurz gesagt: Es ist zu gut, um so unentdeckt zu bleiben. Please read it. War anfangs echt skeptisch, auch als ich die Hälfte durch hatte ...aber dann kam da Ende und das war grandios. 4,5/5 Sterne
Ich liebe die Bücher von Tina Köpke einfach, sie hat so viele Gefühle hier rein gebracht und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. College Geschichten sind irgendwie immer gleich, aber dieses Buch hat mir unglaublich gut gefallen, die Charaktere waren einfallsreich und die Handlung war auch etwas anders als in anderen Büchern.
„125 Tage Leben“ – in Tina Köpkes neuen Young Adult Roman ist der Titel Programm. Mit Ehrlichkeit, Witz, Charme und einer großen Portion Liebe schafft es die Autorin, einen Roman zu schreiben, der alle Wünsche eines Young Adult-Lesers erfüllt ohne im Einheitsbrei der Klischees dieses Genres zu versinken.
Ich gestehe, ich bin kein allzu begeisterter Leser des Young Adult Genres. Aber ab und zu überkommt es mich und ich verliere mich in einem Liebesroman, gerne auch mit Protagonisten im College-Alter. Mein größtes Problem mit diesem Genre jedoch sind die immer wiederkehrenden Klischees, die scheinbar in jedem Buch auftauchen: die geheimnisvolle Vergangenheit, der Badboy, die vermeidbaren Dramen, die nur aufgrund fehlender Kommunikation entstehen.
Umso erfrischender fand ich, dass Tina Köpke diese Klischees aufgegriffen und sich ihrer entledigt hat. Natürlich gehen die beiden Protagonisten zum College und beide haben ein Geheimnis in ihrer Vergangenheit. Aber Harpers und Liams Geschichte ist so geradlinig und realitätsnah, voller Neckereien und warmherzigen Sticheleien, dass man die Klischees gar nicht als solche wahrnimmt. Anstatt künstlich Emotionen zu schaffen, indem die Protagonisten nicht mit einander kommunizieren, sprechen Harper und Liam ihre Probleme und Gefühle ehrlich an. Anstatt die Geheimnisse ewig sinnlos zu vertuschen, werden sie geradlinig in die Geschichte eingeflochten.
Und trotzdem gelingt es der Autorin den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Denn so ist das Leben: man fiebert bei einem Pärchen mit. Kommen sie zusammen? Oder nicht? Ist eine Beziehung überhaupt möglich?
Der Schreibstil der Autorin hat sich im Vergleich zu ihrem Serial „Royal Me“ noch einmal deutlich verbessert, so dass sich die Geschichte in einem Rutsch flüssig und leicht lesen lässt. Es mag das erste Young Adult Buch von Tina Köpke sein, aber sie brauch sich hinter ihren Kolleginnen Mona Kasten und Laura Kneidl nicht zu verstecken.
Wer ein Young Adult Buch sucht, das von den Klischees des Genres abweicht und eine kecke Liebesgeschichte enthält, der ist bei „125 Tage Leben“ genau richtig.
Romance Editon gehört seit längerem schon zu meinen Lieblings-Verlagen deswegen ist mir dieses Buch auch bei der Programmvorschau ins Auge gesprungen. Aber nicht nur wegen dem Cover durfte dieses Schätzchen hier bei mir einziehen sondern auch weil mich der Klappentext sehr neugierig gemacht hat. Dieser klingt wie ein typischer New Adult Roman und doch kann man nie genug von diese Geschichten lesen wie ich finde. Die Geschichte bzw. die Idee an sich ist nichts neues und dennoch ist sie ein wenig anders als man vermutet hätte. Dieser Band ist emotional, spannend und erfrischend und konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite mitreißen. Natürlich wieder das ein oder andere Klischee, was typisch für dieses Genre ist, bedient.Gerade der Anfang ist voll damit, dies legte sich aber im laufe der Geschichte.
" [...] Das war er also, der große Tag, auf den ich seit Wochen gewartet hatte. Der Tag, an dem mein neues Leben beginnen würde, hier, in Little Springs, wo alles ein wenig kleiner und niedlicher wirkte als zu Hause in New Falls, North Carolina. [...] " (Im Buch S. 5)
Zu den Protagonisten, Harper Feather zieht nach Little Springs um dort zu studieren und ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Sie ist eine tolle, starke Protagonistin die man sofort ins Herz schließt. Sie ist jemand der Ziele hat und weiß was sie will. Trotz ihrer Vergangenheit, die sie hat flüchten lassen, und ihren strengen Eltern versucht sie ihren eigen Weg zu finden und zu gehen. Dabei steht ihre Vergangenheit niemals zu sehr im Vordergrund wie es bei manch anderer Geschichte der Fall wäre. Gut fand ich auch das Harper nicht als armes und hilflosen Mäuschen hingestellt wird und sie trotz allem immer sie selbst blieb.
Ihr Gegenpol ist Liam St. Pierre der auch ein schweres Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen hat. Er ist schon ein großer Frauenheld und wirkt auf den ersten Blick sehr selbstverliebt und arrogant. Schaut man aber hinter dieser Fassade entpuppt er sich als wirklich liebevoller, fürsorglicher und starker Protagonist. Liam ist jemand der immer einem zur Seite steht was kommen mag. Gerade dadurch das er sich zeitweise wirklich wie ein A... oder Honk benimmt sorgt für den ein oder anderen Schlagabtausch zwischen den beiden Charakteren. Und ich kann euch sagen es war einfach köstlich dieses mitzuverfolgen, sehr schade fand ich das die Geschichte zwischen den beiden so schnell zu Ende ging. Auch hätten die beiden nicht gegensätzlicher sein können und dennoch passen sie so wunderbar zusammen wie es nur geht. Als man dann mehr über die Probleme in der Vergangenheit der beiden erfährt ist man schon etwas geschockt und überrascht. Ich hatte sowas ähnliches Vermutet aber nicht so. Dies sorgt dafür das gerade das das Ende einen sehr berührt und emotional mitnimmt.
" [...] Jemand, der meine Gefühle ins Chaos stürzte. Jemand, der dem Wort kompliziert eine völlig neue Bedeutung gab und das Potenzial besaß, mein neues Leben mit einem Wimpernschlag zu zerstören. [...] " ( Im Buch S. 178)
Aber nicht nur die beiden begleiten einen durch die Geschichte sondern auch Grace, Harpers Mitbewohnerin, und Jacob der Freund und Mitbewohner von Liam. Doch leider mochte ich diese beiden nicht so gerne, das lag an ihrer Art und das herumschleichen aneinander. Dafür mochte ich Riley total gerne und hätte gerne viel mehr über ihn erfahren. Trotzdem muss ich etwas anmerken, klar kommt man an Klischees in diesem Genre nicht vorbei doch leider hatte ich bei bestimmten Szenen das ein oder andere Buch einer anderen Autorin im Kopf.
"125 Tage Leben" ist ein wunderschöner und mitreißender New Adult Roman der doch ein wenig anders ist als man denkt. Die Geschichte hat mich auf eine unvergessliche Reise der Gefühle mitgenommen. Aber nicht nur das sie ist spannend, humorvoll und vor allem schlagfertig was mich des öfteren zum Lachen brachte. Gerne hätte ich mehr und weiter lesen können und ich bin ehrlich gesagt schon sehr gespannt wie es weitergehen wird. Diese Geschichte kann ich euch nur ans Herz legen und somit klare Leseempfehlung!
Ich habe bereits mehrere Werke der Autorin gelesen, allerdings noch keines, das in diesem Genre angesiedelt war, weshalb ich umso gespannter war, ob sie mich auch dieses Mal würde überzeugen können - und Spoiler, ja, das hat sie. Ich liefere euch mal drei gute Gründe, weshalb ihr dem Buch auf jeden Fall eine Chance geben solltet.
1. Harper aka die Protagonistin Ein Highlight an dem Buch war für mich auf jeden Fall die Protagonistin Harper. Ich mochte sie unglaublich gerne, nicht zuletzt, weil ich sie oft genug richtig gut verstehen konnte. Ihre Art wird von den anderen Charakteren gerne mal als Oma-mäßig bezeichnet, wenn sie lieber zuhause bleiben und lesen will, anstatt auszugehen und zu feiern und allein schon das hat sie mir sehr sympathisch gemacht. Aber auch ihre schlagfertige Art gegenüber Liam und dass sie sich niemals kleinkriegen lässt und ihr Leben selbst in die Hand nehmen möchte waren Charakterzüge, die ich an Harper sehr mochte. 2. Liam aka das Love Interest und Gott sei Dank kein Bad Boy (...und weil ich mich nicht an mein eigenes Schema halte, auch das Erzähltempo)Zwar mag ich alle Charaktere sehr gerne, vor allem Harpers Mitbewohnerin Grace, die ihr eine richtig gute Freundin wird, aber ein für Harper sehr wichtiger Charakter ist natürlich auch Liam, der am Anfang wie der typische Bad Boy wirkt, der viel feiert und nicht unbedingt allzu sympathisch ist. Allerdings lernt man nach und nach immer mehr über ihn und muss feststellen, dass er gar nicht so Bad Boy ist wie man zunächst annimmt und eigentlich ein ziemlich korrekter Kerl. Die Konversationen zwischen Harper und Liam waren herrlich amüsant, wie die beiden miteinander umgegangen sind und sich langsam näher kamen, dabei aber nie ihre lockere Art verloren haben, fand ich toll. Das Buch ist lang genug, dass die beiden Zeit hatten sich zu entwickeln und die Autorin hat ihren Charakteren genug Raum gegeben sich kennen und lieben zu lernen. Insgesamt fand ich das Tempo der Geschichte wirklich gelungen, es wurde nie langweilig, nicht zu dramatisch und gleichzeitig war das Buch herrlich bodenständig.
3. Der Humor Gerade in Tina Köpkes zuletzt erschienenen Buch League of Fairy Tales ist mir bereits aufgefallen, dass ich ihren Humor und die witzigen Konversationen zwischen ihren Charakteren zu schätzen weiß. Es gab genug Szenen und Sätze, die mich zum Grinsen gebracht haben. Nicht nur Harper und Liam sind unterhaltsam mit ihrem kleinen Anflug von Hass-Liebe, sondern auch Grace, Liams Mitbewohner Jacob oder Riley, mit dem Harper und Grace sich anfreunden, haben mich immer wieder unerwartet zum Lachen gebracht. Vor allem aber Harpers lockere und humorvolle Art ihre Geschichte zu erzählen war es, die mir besonders gut gefallen hat und die ein ganz großer Pluspunkt an der Geschichte für mich war. ...warum ich dem Buch letztendlich trotzdem "nur" 4 Sterne gegeben habe? Weil es mich trotz der vielen positiven Elemente leider dennoch nicht geflasht hat. Charaktere und Handlung haben mir gut gefallen, aber irgendetwas hat gefehlt, eine Kleinigkeit, die dafür gesorgt hätte, dass es mich von den Socken reißt. Obwohl Tina Köpke ein paar gängige Klischees verwendet und mit diesen auch etwas spielt, was ich toll fand, so hat dies doch auch dafür gesorgt, dass ich nur selten überrascht wurde. Ein paar mehr Wendungen und Überraschungen hätten mich gefreut, aber auf die habe ich vergeblich gewartet. Insgesamt ist 125 Tage Leben dennoch ein gelungenes New Adult Buch und Harpers Geschichte hat wirklich Spaß gemacht, weshalb ich mich schon sehr auf die Fortsetzung mit anderen Hauptpersonen und einen erneuten Besuch in Little Springs freue.
„125 Tage Leben“ ist der Auftakt zur Little Springs Reihe von Tina Köpke und gleichzeitig nennt der Titel das Zeitlimit, welches der Hauptfigur Harper von ihren Eltern für einen Neustart gewährt wird. 125 Tage bekommt Harper von ihren Eltern, um ihnen zu beweisen, dass sie im weit entfernten College von Little Spring auf eigenen Beinen stehen kann. Scheitert sie, muss Harper zurück in ihre verhasste Heimat. Doch gleich am ersten Tag hat Harper einen heftigen Zusammenstoß mit dem gutaussehenden Campus-Player Liam, der auch noch ihr unmittelbarer Nachbar im Wohnheim ist. Obwohl Liam sie permanent provoziert, lernt Harper auch die netten Seiten von ihm kennen und stürzt damit in ein kleines Gefühlschaos. Aber ihre Vergangenheit lässt sich leider nicht abschütteln.
Die Kapitel zählen die Tage wie einen Countdown rückwärts und damit bekommt die Handlung eine ganz besondere Dynamik. Ich mag den Schreibstil von Tina Köpke, die dieser College Romance einen unverwechselbaren Charme verleiht. Harper macht einen zurückhaltenden und liebenswert nerdigen Eindruck, aber sie ist in vielen Momenten unglaublich stark und kämpft für ihre Überzeugungen. Im Laufe des Buches wird langsam aufgeklärt, was damals in ihrer Heimatstadt geschehen ist und warum Harper nicht weit genug fliehen konnte. Ihre Geschichte ist überaus berührend und macht gleichzeitig wütend. Liam ist kein oberflächlicher Aufreißer, denn hinter seiner lockeren Fassade verbirgt er seine eigenen Narben. Harper lockt ihn aus der Reserve und es muss ich nun zeigen, ob er bereit ist, sein Herz zu riskieren. Die Annäherung von Harper und Liam ist eine wahre Gefühlsachterbahn. Aber im Gegensatz zu anderen Büchern war ich nicht genervt davon, sondern habe den Protagonisten ihre Zweifel und Emotionen voll abgenommen. Die Lovestory spricht Themen an, die leider gar nicht so unrealistisch sind. Mich hat dabei vor allem Harpers Entwicklung beeindruckt, aber auch Liam ist ein großartiger und tiefgründiger Charakter. Weitere Highlights sind die liebenswerten Nebenfiguren, die einem total ans Herz wachsen und die in der Fortsetzung ihre eigene Geschichte bekommen.
Mein Fazit: Diese College Romance lohnt sich definitiv und macht Lust auf den zweiten Band. Klare Empfehlung!
„125 Tage Leben“ von Tina Köpke hat mich daran erinnert, warum ich so gerne New Adult lese. Neben dem College-Umfeld, der tollen Cliquen, und der packenden & süßen Liebesgeschichte, gibt es nämlich auch ernste Themen, die für ein Auf und Ab der Gefühle sorgen und ans Buch fesseln. All das fand sich nämlich auch in der Geschichte von Harper und Liam!
Der Schreibstil ist angenehm. Die Stimmung im Buch ist behaglich, aber auch mal bitter.
Harper und Liam habe ich von Seite zu Seite lieber gewonnen. In Little Springs versucht sich Harper mit dem Studium ein neues Leben aufzubauen, und das alte ganz weit hinter sich zu lassen. Sie ist das süße & nette Mädchen, das sich gerne mal für sich zurückzieht und ein Buch in die Hand nimmt. Manchmal wiederum, kann sie mit ihrer Meinung jedoch schlecht hinter dem Berg halten, sodass sie sich dann auch mal Luft macht.
Unter anderem bekommt das auch mal Liam zu spüren. An dem das wiederum abzuprallen scheint. Liam ist hier definitiv der Bad Boy der Geschichte - Partys, Frauengeschichten, und eine düstere Vergangenheit. Doch er hat auch eine ganz sanfte und loyale Seite, bei der man definitiv schwach wird.
Die Geschichte der Zwei hat mich gut unterhalten. Ich habe mit ihnen gelacht, gestritten, geweint, gebangt & geliebt. Harpers bewegender Hintergrund verlieh der Story die nötige Tiefe. Manchmal wollte ich das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legen, und manchmal wollte ich am liebsten hineinkriechen und gewissen Personen für ihr Verhalten die Meinung geigen! Es gab jedoch auch immer wieder ein paar langatmige Abschnitte, die trotz des Gefühlsaufruhrs wiederum die Lesefreude etwas dämpften.
Nichtsdestotrotz, ist es eine wirklich bezaubernde & gefühlvolle Geschichte mit total liebenswerten Protagonisten.
Eigentlich ist dieses Buch gar nicht so schlecht. Die Charaktere sind für ein NA Buch nur halb so nervig/schlimm (wenn auch Harper keinen glaubwürdigen Charakter hatte), der Plot ist... okay, aber das ist in diesem Genre ohnehin nicht das wichtigste, und der Schreibstil ist bis auf einige wenige Ausnahmen sehr gut & flüssig zu lesen. Das Buch ist okay, weshalb es für mich auch nicht mehr als 2 Sterne wert war. Stellenweise war ich extrem genervt, habe augenrollend jedes Klischee, das man in diesem Genre nur finden kann, akzeptiert. Es war absolut nichts Neues dabei, wir haben wieder das typische New Adult Schema von "Nettes Mädchen verliebt sich in den Bad Boy", nur dass Liam (zum Glück) nicht so extrem war. Und man muss dem Buch zugute halten, dass es nur marginal problematische Themen befürwortet. Ab jetzt halte ich mich wohl besser daran endgültig die Finger von diesem Genre zu lassen...
Eine so tolle Geschichte, die ich gleich noch einmal lesen könnte 🙂 Ich liebe Harper, ich liebe Liam (mein bookish boyfriend harem wächst). Beide sind mir sehr ans Herz gewachsen und der Tinas wundervoller Schreibstil macht es einem auch einfach durch das Buch zu fliegen, wenn man die Zeit hat 😍😍😍
Wirklich eine süße Geschichte. Ein wunderschönes Setting und sympathische Charaktere. Aufgrund des angenehmen Schreibstils, lässt sich das Buch leicht und schnell durchlesen. Das perfekte Buch zum abschalten.
Inhalt/Meinung „125 Tage Leben“ ist mir überall in de sozialen Netzwerken über den Weg gelaufen und als es dann endlich draußen war, musste ich es einfach haben, weil ich so verdammt neugierig war.
Und was soll ich sagen? Was für ein Buch! Was für eine Geschichte! Ich hab ja mit vielem gerechnet, aber nicht damit, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen kann und das ich am Ende total geflasht bin! Wirklich eine sehr grandiose und einprägsame Geschichte, die eine richtig tolle Message vermittelt. Aber ich greife in meiner Begeisterung vor. Fangen wir am Anfang an.
Harper, die weibliche Protagonistin zieht aus ihrer Heimatstadt weg, um weit entfernt ein College zu besuchen. Nicht, weil es das Beste wäre, sondern weil es am weitesten von zu Hause weg ist und ein schneller Besuch am Wochenende kaum möglich. Harper will zu sich selbst finden, will mit der Vergangenheit abschließen und will auf keinen Fall zurück in ihre Heimatstadt. Sie möchte sich auf das Lernen konzentrieren, denn sonst streichen ihre Eltern ihr die finanzielle Unterstützung. Aber so sehr Harper sich auch anstrengt, manchmal will das Leben einfach nicht, dass wir etwas anderes machen, als uns vorgesehen ist. Harper merkt, dass sie sich nicht vor dem Leben verstecken kann, denn sie lernt Menschen kennen, die sie mögen und die sie aus ihrem Loch ziehen, ohne dass sie wissen, was sie da machen. Und wenn Harper ehrlich zu sich selbst ist, dann will sie sich gar nicht verstecken, aber manchmal ist verstecken eben leichter, als man selbst zu sein.
Liam ist ein Draufgänger wie er im Buche steht. Bad Boy for life. Aber ist er das wirklich? Harper will ihm wirklich aus dem Weg gehen, denn sie merkt sofort, dass er ihr nicht gut tut, dass sie sich an ihm die Finger verbrennen könnte. Aber da kommt wieder das Leben ins Spiel, denn die beiden laufen sich dauernd über den Weg. Liam hat Geheimnisse, die in zu dem werden lassen, der er ist, aber manchmal täuscht der äußere Schein und Harper merkt, dass auch andere Menschen Gründe haben, um ihr wahres Ich zu verstecken.
Auch wenn bei den beiden von Anfang an die Funken fliegen, weiß Harper, dass sie dem nicht nachgeben darf. Liebe auf den ersten Blick? Nicht unbedingt. Es ist das langsame Kennenlernen, Vertrauen aufbauen und die schlechten Seiten des anderen sehen, bevor man überhaupt sicher sein kann, dass man liebt. Das da Gefühle sind. Es gibt ein „Sofort“, bei Harper und Liam, denn beide tragen Päckchen mit sich rum und es dauert, bis sie bereit sind, dass dem jeweils anderen zu zeigen. Es gibt kein „Für immer“, aber es gibt ganz viele „vielleicht“ und „möglicherweise“ und mal ehrlich, ist es bei uns nicht auch so? Liam und Harper lernen sich kennen, so richtig. Mit allen schlechten Eigenschaften, die es so gibt. Mit allen Unsicherheiten und Geheimnissen. Bei den beiden ist eindeutig der Weg das Ziel.
„125 Tage Leben“ ist eine Geschichte, die so nah an der Realität ist, dass ich glaubte, eine Freundin erzähle mir die Geschichte einer anderen Person. Vom hören sagen, sozusagen. Ich litt mit Harper und Liam, ich kämpfte mit Harper und ich feierte mit Liam. Ich hatte Angst um beide und freute mich für sie. Es war eine Achterbahn der Gefühle, der ich nur zu gerne gefolgt bin, den Harper und Liam sind mir quasi augenblicklich ans Herz gewachsen. Sie leben ihr Leben und wissen doch, dass jede Entscheidung falsch sein könnte, egal wie richtig sie sich anfühlt und das manchmal auch Entscheidungen getroffen werden müssen, die einen innerlich zerreißen.
Zu Harper gehören nach den 125 Tagen aber auch noch ihre Freunde und über die will ich unbedingt mehr lesen! Alle Figuren in der Geschichte waren so realistisch, dass ich neben dem bildhaften Schreibstil noch mehr in der Geschichte versank und gar nicht mitbekam, wie die Zeit verging.
Fazit „125 Tage Leben“ ist mehr als nur eine Geschichte über zwei Fremde die sich kennenlernen. Es geht darum, sein Leben zu leben, ohne sich selbst dabei zu verlieren. Es geht darum, dass Geheimnisse nicht so schwer zu ertragen sind, wenn man jemanden gefunden hat, der sie mit einem trägt. Und es geht darum, dass die wahre Liebe nicht ewig dauert, aber dass sie jetzt in diesem Augenblick einfach nur perfekt ist, wenn man sie denn lässt.
Story und Charakter Die Geschichten aus dem New Adult haben meistens einen ähnlichen Verlauf der Story, spielen im College, haben eher stumpfe Charakter und sind dann noch mit Klischees überladen – so kenne ich das Genre. Stets die selber Leier, als würde man ein und dasselbe Buch nur mit verschieden benannten Protagonisten lesen. Das war jetzt vielleicht etwas übertrieben. Aber wenn ich gerade so darüber nachdenke, dann kann ich meine Aussage auch nicht verneinen. Trotzdem ist das jetzt alles sehr oberflächlich und das soll jetzt auch nicht mein Thema der Rezension sein. Zudem möchte ich auch nicht alle Bücher aus dem Genre in einen Topf werfen. Schließlich stelle ich euch jetzt meinen persönlichen Lichtblick, ein Highlight, aus dem New Adult Genre vor, welche mir wieder eine Hoffnung gibt. Doch mein erster Eindruck war nicht positiv. Wenn ich ehrlich bin, hat mich das Buch nicht überzeugt. Das Cover und der Klappentext schreien förmlich nach New Adult. Aber das Äußere täuscht. Denn bereits während der Leseprobe war es um mich geschehen. Ich bin dem Buch verfallen und wollte nur noch weiterlesen. Mir wurde wieder einmal bewusst: nicht jedes Cover muss mir gefallen, um ein fesselndes Leseerlebnis zu gestalten. Denn der wirkliche Schatz liegt innerhalb des Buches, zwischen den Sätzen, Kapiteln und Seiten versteckt. Sowie die Geschichte von Harper und Liam – Ein Roman voller natürlicher, realitätsnaher und vor allem humorvoller Elemente, welche besonders bei den Dialogen und den zwischenmenschlichen Handlungen zur Geltung kommt. 125 Tage, ein knappes viertel Jahr, bekommt Harper Zeit ihr eignes Leben aufzubauen und die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch wo würde ein verrücktes und eigenständiges Leben wohl besser funktionieren, als auf dem College? Allerdings verläuft ihr erster Tag im beschaulichen Little Springs nicht so wie erhofft. Denn sie rennt unverhofft in Liam. Das Alles klingt erstmal sehr klischeehaft und es hätte auch so werden können, wäre da nicht die tatsächliche Umsetzung. Denn Harpers Denk- und Sichtweise sind, nicht nur in der Situation, grandios! Ihre Persönlichkeit ist einfach nur Liebenswert. Zwar ist sie zu Beginn noch etwas zurückhaltend, trotz dessen ist sie nicht auf den Mund gefallen und lässt sich nicht so leicht beeindrucken oder aus der Ruhe bringen. Daher ist der erste Dialog (und auch folgende Gespräche) mit Liam echt kurios abgelaufen und hat bei mir ein schmunzeln ausgelöst. Ich bin mir sicher, jede andere Protagonistin hätte in Harpers Lage anders und banaler reagiert. Aber bereits ihre Reaktion beweist ihre Charakterstärke. Dennoch ist Harper nicht makellos. Sie weiß, sie hat ihre Fehler und Macken. Doch sie wächst über sich hinaus und erkennt ihren eignen Wert. Diese wachsende Selbsterkenntnis und Akzeptanz bringt eine erstaunliche Charakterentwicklung hervor.
„Manchmal muss man etwas riskieren, um glücklich zu sein“ – S. 349
Zwar merke ich, dass es direkt nach dieser und weiteren Begegnungen eine bestimme Spannung zwischen Harper und Liam gibt, aber im folgenden Verlauf schwirren Harpers Gedanken um ihr „neues“ Leben und weitere Themen. Zu diesem gehört unter anderen ihre neue Mitbewohnerin Grace. Gute Laune und Verrücktheit in einer Person vereint. Mit ihrer außergewöhnlichen Art war sie mir vom ersten Momentan an sympathisch. Aber auch Harper gewinnt eine besondere Freundschaft, welche sie durch das Buch hinweg begleitet. An dieser Stelle möchte ich noch den nerdigen Riley erwähnen, welche eine Protagonisten Rolle im zweiten Band einnimmt. Er ist zwar schüchtern, aber mit Grace und Harper zusammen, ein unschlagbares Trio! Mit Liam hingegen, entwickelt sich ihre Freundschaft und Beziehung langsam und erst nach einiger Überwindung vollkommen. Ab Spätestens diesen Punkt erkannte ich den echten Charakter. Denn hinter dem eher egozentrischen und wahrhaft gutaussehenden Typen, verbirgt sich eine hilfsbereite, loyale und humorvolle Seele. Jemanden, mit dem man durch dick und dünn gehen kann. Die entstandene Chemie zwischen den Charakteren ist klasse und ein bedeutender Punkt, weil die Gefühle so real und nachvollziehbar sind. Aus diesem Grund kommen die knisternden und humorvollen Momente nicht zu kurz. Außerdem schweigen sich die Protagonisten bei aufkommenden (und verständlichen) Streitereien nicht an, sondern versuchen den Konflikt mit Kommunikation zu lösen, wie normale Menschen. Diese realen Verhältnisse sind problemlos in die fortlaufende Handlung mit eingebunden. Dabei hat Tina Köpke diesen harmonischen und fließenden Übergang zwischen Charakter und Story mit Bravur gemeistert, sodass jegliche Spannung nicht verloren geht. Im Endeffekt dreht sich dieses Buch (nicht wie ich es anfangs vermutete) nicht nur um eine Liebesgeschichte, sondern es werden auch andere Themen betont, welche Harper am eignen Leib durchlebt. Das Erwachsenwerden in Verbindung mit Selbstzweifeln sind legitime Problematiken, welche auf eine gefühlsvolle und tiefgründige Weise besprochen werden. Gerade am Ende der Geschichte bekommt das Buch ein neues Gesicht und verdeutlicht, das Vertrauen wichtig ist und jede Entscheidung folgen hat. Der Weg war uneben, aber die Protagonisten bekommen ihr Happy End, sodass das Ende mit dem plötzliche Cliffhanger mich sprachlos zurück ließ.
Cover und Schreibstil Das Cover ist jetzt nicht unbedingt mein Fall und hat mich, wie ich bereits erwähnte, am Anfang sogar leicht abgeschreckt. Denn schließlich schreit das Motiv nach New Adult. Aber dennoch harmonieren die einzelnen Bildelemente miteinander und sie sind irgendwie schön anzusehen. Im Endeffekt hat mich die Geschichte hinter dem Cover überrascht, welche aus meiner Sicht so gar nicht Genre typisch ist. Mit viel Feingefühl hat Tina Köpke die unterschiedlichsten Charaktere erschaffen, welche mir innerhalb kürzester Zeit an mein Herz gewachsen sind. Zudem haben sie mir immerzu und besonders mit ihren Gesprächen ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Weiterhin wirkt sich nicht nur auf die Figuren, sondern auch auf den Plot der natürliche, realitätsnahe Schreibstil positiv aus. Es werden keine nicht vorhandenen Dramen aufgezwungen, um eine unnatürliche Spannung zu erzeugen. Vielmehr formen die Charaktere die Handlung. Somit entsteht eine eigene Dynamik, welche mich nicht losgelassen und von Seite zu Seite getragen hat.
Fazit New-Adult Bücher sind Klischeehaft und meist sehr Vorhersehbar. In Folge dessen habe ich mich von diesem Genre distanziert. Aber Tina Köpke veränderte meine Sichtweise mit „125 Tage leben“. Mit jeder Seite des Buches merkt man, wie viel Herzblut der Autorin in dem Projekt steckt. Neben den Charakteren, welche allesamt Liebenswert sind, beweist sie auch, dass es keinen mysteriösen Bad Boy für eine vernünftige Liebesgeschichte braucht. Zudem wird an Humor nicht gespart. Mit dieser Harmonie fließt auch die Story. Es werden keine unnötigen oder gezwungen Dramen erzeugt und die typischen Klischees werden nur hauchzart angedeutet. Es entsteht eine Leichtigkeit, welche mit wenigen, aber passenden Emotionen, Spannungen und überraschenden Wendungen einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen erobert. Schlussendlich kann ich euch dieses Buch nur empfehlen und ans Herz legen es zu lesen. Lest. Dieses. Buch. Allerdings endet es mit einem echt unerwartet fiesen Cliffhanger - also haltet euch Band 2 bereit!
Wow, ich bin wirklich sehr begeistert von diesem Buch! Die Storyline ist sehr vielseitig und überrascht auch an der einen oder anderen Stelle.
Die Protagonistin Harper hab ich sofort ins Herz geschlossen, genauso wie ihre Mitbewohnerin Grace. Die beiden geben einfach ein perfektes Team ab und sind immer füreinander da. Dazu gehört noch der dritte in der Freundesrunde Riley. Von ihm erfährt man leider nicht ganz so viel, was im Nachhinein auch Sinn macht, da ihm der zweite Band der Reihe („175 Tage mit dir“) gewidmet ist.
Zurück zu unserer Protagonistin. Ihr Geschichte, die sie erlebt hat, gibt einem sehr zu denken – wie schnell oft Vorurteile gefällt werden, Menschen in Schubladen gesteckt. Doch das alles hat Harper nur stärker gemacht. Für mich waren von Anfang an die Vibes zwischen ihr und dem männlichen Protagonisten Liam spürbar. Dieses Necken und die kleinen Spitzen zwischen den beiden – so typisch das Verhalten, um ja nicht seinen Gefühlen nachzugeben, die schon längst da sind. Etwas schade finde ich, dass man von Liams Geschichte nur sehr wenig erfährt. Es hätte mich sehr gefreut, noch mehr Einblick in seine Vergangenheit zu bekommen. Für mich war relativ schnell klar, dass er seinen eigentlichen Charakter hinter dieser „coolen Masche“ versteckt, denn wie es sich ziemlich schnell herausstellt, würde er tatsächlich alles für Harper tun. Doch dieses ständige Hin und Her zwischen den beiden hat mich persönlich ganz hibbelig gemacht und ich war richtig erleichtert, als sie ihre Gefühle endlich zugelassen haben.
Fazit: Eine sehr mitreißende Geschichte mit zwei tollen Hauptcharakteren, die sich gegenseitig nichts schuldig bleiben und gleichzeitig den anderen nicht im Stich lassen. Freue mich schon sehr darauf, Band 2 der „Little Springs“-Reihe zu lesen.
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Cover: Das Cover hat mir auf den ersten Blick sehr gut gefallen. Es sieht einfach nach einem tollen Buch aus, nach dem man auch gerne greifen würde. Ich bin ja jemand, der sich oft die Bücher nur genauer anschaut, wenn mir das Cover auch gefällt. Manchmal kaufe ich auch Bücher ausschließlich wegen des Covers…
Inhalt: Harper startet auf dem College in Little Springs einen Neuanfang. 125 Tage hat sie Zeit, ihre Eltern von ihrem neuen Leben zu überzeugen und ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch bereits am Anfang gerät ihr Plan ins Wanken, denn ihr Zimmernachbar Liam bringt sie ganz schön durcheinander.
Meine Meinung: Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig. Es gab keine Stolpersteine oder ähnliches, man konnte das Buch sehr gut durchlesen. (Was ich die letzten 200 Seiten auch in einem Rutsch bis vier Uhr morgens gemacht habe.) Bisher konnten mich noch nicht allzu viele New Adult Romane überzeugen, was vor allem an ständigem (meiner Meinung nach überflüssigem) Hin und Her liegt und an flachen Charakteren. Unter anderem regen mich meistens die Protagonistinnen auf, die üblen Kerlen immer wieder verzeihen. Dies war hier aber überhaupt nicht der Fall! Die Charaktere haben mir allesamt sehr gut gefallen, waren wirklich realistisch und ich habe sie alle sehr lieb gewonnen. An Harpers Stelle könnte ich Liam vermutlich auch nicht widerstehen. Besonders gut fand ich auch, dass es kein ständiges Hin und Her zwischen den beiden gab. Im Großen und Ganzen also ein sehr gelungener New Adult Roman. Einen Stern Abzug gab es, weil mir hier und da ein kleines bisschen die Spannung gefehlt hat und ich auch Harpers Vergangenheit sehr vorhersehbar fand. Dadurch habe ich auch diesen BÄM-Effekt an dieser Stelle vermisst, obwohl ich ihn mir sehr erhofft hatte. Aber das ist wirklich Kritik auf hohem Niveau. Es gibt nicht viele New Adult Romane, die mir insgesamt so gut gefallen haben wie dieser hier und daher bin ich schon sehr gespannt auf den Folgeband. Auf jeden Fall eine Empfehlung für alle New Adult Roman Liebhaber.
Als New Adult Fan kam ich um dieses Buch einfach nicht herum und ich musste es einfach lesen. Harper ist aus ihrer Heimat geflohen und hat nun 125 Tage Zeit um ihren Eltern zu beweisen, dass sie am College zurechtkommt und keine Probleme hat. Schon am ersten Tag trifft sie auf Liam, der ihr ganzes neues Leben durcheinander bringt und durch den sie erkennt, dass sie ihr altes Leben nicht auf ewig hinter sich lassen kann. Harper ist eher zurückhaltend und introvertiert, aber sie hat auch eine schlagfertige Seite. Sie hat einen besonderen Kleidungsstil und steht auf Vintage Mode, wodurch ihr eigene Art einfach noch betont wird. Sie war mir sehr sympathisch, aber man erfährt erst im Laufe der Geschichte, warum sie nach Little Springs gekommen ist. Während des Buches macht sie eine große Entwicklung durch und wird mutiger und selbstständiger. Ich war begeistert von ihr, da sie nicht das typische Mädchen in einem New Adult Roman war und man sich super mit ihr identifizieren konnte. Liam ist attraktiv, schlagfertig, selbstbewusst und rettet Tiere von der Straße. Insgesamt eigentlich auch alles, was Harper im Moment nicht braucht. Seine Anspielungen und zweideutigen Wortspiele haben mir immer ein Lächeln aufs Geschicht gezaubert und es war schön ihn immer mehr kennen zu lernen. Er war interessanter, als am Anfang gedacht, da ich ihn erst für den typischen Bad Boy hielt, aber man erfährt immer mehr über ihn und entdeckt auch einen andere Seite. Zwischen Liam und Harper entwickelt es sich relativ langsam, wodurch es nachvollziehbar wurde. Es war am Anfang eine Art Hass-Liebe und keine Liebe auf den ersten Blick, was ich auch immer relativ unrealistisch finde. Aber das war es hier nie, sondern es wirkte echt und authentisch und man fieberte immer mehr mit. Genau wie die beiden Protagonisten waren auch die Nebencharaktere voller Tiefe und ich war vorallem ein Fan von Grace, Harpers Mitbewohnerin. Ihre direkte Art und ihre wechselndes Haarfarben waren für mich ein kleines Highlight. Aber auch Riley und Jacob waren interessante Charaktere und ich freue mich schon auf weitere Bänder der Little Springs Reihe. Der Schreibstil hat mich sofort in die Geschichte hineingezogen und ich war von Beginn an begeistert. Es geht aber nicht nur um die Liebesgeschichte zwischen Harper und Liam, sondern es gab auch noch andere Themen. Freundschaft und Vertrauen, Verrat und Zweifel, aber auch Religion und das Leben in einer Kleinstadt waren nur ein paar Sachen, durch die die Geschichte an Tiefe gewann. Dieses Buch ist einfach ingesamt unglaublich toll gewesen und hatte mich schon nach den ersten Sätzen. Ich freue mich schon sehr auf weitere Bücher der Autorin und kann dieses hier jedem Romance und New Adult Fan absolut empfehlen.
Die Charaktere hatten für mich nichts besonderes an sich und nichts woran ich mich erinnern werde. Die erste Hälfte war einfach ereignislos und wirklich ein wenig langweilig. Auch für Liam kam ich überhaupt nicht ins schwärmen. Ich denke das ist normal, wenn man bedenkt, dass der bis zur Hälfte des Buches noch mit einem anderen Mädel rumgemacht hat und es nicht mal bereut hat, klar waren die beiden da noch nicjt zusammen, aber attraktiv und sympathisch macht es ihn leider in meinen Augen nicht. Ich verstehe auch nicht, was hinter dem Charakter von Liam steckt. Anscheinend hatte er eine schwere Kindheit und eine schlechte Beziehung zu seiner Familie, dazu wurde aber leider nicht mehr als zwei Sätze gesagt, was ich sehr schade fand.
Insgesamt fand ich das Buch langweilig, alles wirkte etwas undurchdacht und manche Stellen auch nicht so schlüssig.
Zum Beispiel hat Liam die ganze Zeit gesagt, dass er keine feste Beziehung haben möchte. Es wurden weder seine Beweggründe erläutert noch hat diese bisherige Einstellung zu Schwierigkeiten am Ende geführt. Ich hätte doch jedenfalls gerne gewusst, was sich denn plötzlich geändert hat, dass er jetzt doch dazu bereit ist.
„Menschen neigen dazu, verrückte Dinge zu tun, wenn sie verliebt sind.“
Zum Cover: Es ist süß und sehr romantisch, definitiv auch viel moderner als andere Cover im Romance-Bereich. Auch wenn es nicht mein Favorit ist, weiß ich die Arbeit, die dahintersteckt, zu schätzen. An sich ist es ja auch recht schön und es passt gut zur Geschichte, was auch schon das allerbeste an dem Cover ist. Die Gestaltung mit den Polaroids liebe ich aber, weil alles dann doch sehr schön dadurch harmoniert.
Zum Inhalt: „Manchmal muss man etwas riskieren, um glücklich zu sein.“ – 125 Tage hat Harper Zeit, um ihren Eltern zu beweisen, dass sie sich in einer fremden Stadt ein neues Leben aufbauen kann. 125 Tage, in denen sie sich von Problemen jeder Art fernhalten muss, bis Gras über ein paar sehr persönliche Angelegenheiten gewachsen ist. Doch ihr Vorsatz droht bereits am ersten Tag zu scheitern, als sie vor dem Wohnheim des Little Springs Colleges Liam begegnet. Er sieht mörderisch gut aus, ist ziemlich scharfsinnig, setzt sich für den Tierschutz ein und ist alles, was Harper im Moment nicht gebrauchen kann. Liam scheint das anders zu sehen, denn ihre Wege kreuzen sich auf mysteriöse Weise immer wieder, und bald muss sich Harper eingestehen, ihr altes Leben vor dem neuen nicht ewig verstecken zu können
Meine Meinung: Erst mal, ich mag Tina als Autorin wirklich sehr und ich liebe ihre Art, wie sie Geschichten realistisch aufbaut und gleichzeitig mit viel Kreativität an die Ausschmückung von Details in der Geschichte vorgeht. Trotzdem muss ich sagen, dass mich „125 Tage leben“ nicht ganz für sich gewinnen konnte. Ich denke, es liegt zumeist daran, dass dieses Buch nur so trotzt mit Klischees, die man im New Adult Genre findet und ich mich schon so nicht unbedingt als Fan von diesem Genre oute. Ich mag das Genre manchmal ganz gerne, doch bisher muss ich gestehen, habe ich noch nicht „das eine Buch“ gefunden, das mich so vollkommen begeistert hat. Auch konnte mich „125 Tage leben“ leider nicht von diesem Gedanken abbringen. Ich habe lange gebraucht, bis ich wirklich in der Geschichte war, da sie sich für mich sehr gezogen hat. Dass es wiederum nach dem Plot und der Auflösung dann etwas schneller mit den Ereignissen ging, aber auch nicht zu schnell vorangeschritten ist, das fand ich jedoch super. Und die Szene am Ende, wo Riley eine Freundin von sich vorstellt, ist einfach mal so gemein und gleichzeitig genial! Die Gesichter von Harper, Liam, Grace und Jacob stelle ich mir echt zum Schießen komisch vor. Doch auch dieser Szene ist es geschuldet, dass ich das zweite Buch aus dieser Serie definitiv noch lesen möchte. Wer weiß, vielleicht kann mich dieses ja sogar doch noch etwas mehr von sich überzeugen? Ich hoffe und setze darauf.
Fazit: Auch wenn mir „125 Tage leben“ von Tina Köpke zwar eher nur so durchschnittlich gut gefallen hat, ist es für einige aber bestimmt ein unglaublich lesenswertes und tolles Buch. Auch für mich war es an einigen Stellen wirklich schön und an diesen bin auch ich ins Schwärmen geraten, habe ich mich erwischt, doch dann gab es da auch wieder diese anderen Szenen, die zugegeben, in diesem Buch wirklich sehr, sehr gering vorhanden sind, doch sie waren eben doch da. Deshalb bekommt das Buch von mir auch nur gute 3 Sterne.
Oh ich liebe dieses Buch. Anfangs vorallem bei dem Cover dachte ich das wird so ein typisch kitschiger New Adult Roman. Aber ich muss sagen ich wurde positiv überrascht. Harper ist wirklich ein witziger und sympathischer Charakter denn ich von der ersten Seite an ins Herz geschlossen habe. Mit Liam bin ich nicht ganz so warm geworden doch ihre Schlagabtäusche waren irre witzig. Wer ein bisschen Kitsch und Romantik und auch was zum Lachen haben will, dem kann ich das Buch nur empfehlen.
Gehört zu den Büchern, die ich innerhalb von zwei Tagen gelesen hab. Ich konnte gar nicht aufhören, dennoch hat mir das Kribbeln zwischen den beiden etwas gefehlt. Der Funke ist nicht so richtig übergesprungen. Aber trotzdem hat es mir soooo unglaublich gut gefallen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht verständlich. Auch das Tempo des Romans fand ich sehr angenehm, was meine Leseerfahrung umso besser gemacht haben. Die Handlung ist wirklich sehr emotional und da die Protagonist*innen sehr sympathisch sind, habe ich mit ihnen mitgefiebert und gefühlt. Besonders Heathers Charakter ist gut gelungen, da. Sie anfangs etwas schüchtern und zurückhaltend rüber kommt, man mit der Zeit aber merkt, dass sie auch eine toughe Seite hat. Die Dynamik mit ihren Eltern wurde sehr gut beschrieben und man kann ihre Entscheidungen gut nachvollziehen. Die Vergangenheit der Protagonistin wird Stück für Stück aufgedeckt und so bleibt die Spannung gut erhalten, da man nie genau weiß, was als Nächstes passiert. Hier werden mehr Themen angesprochen, als nur die Liebesgeschichte zwischen den beiden. Auch ernste Aspekte werden behandelt, was. Für mich ein wichtiger Teil eins YA-Romans ist. Außerdem hat sich die Autorin an einigen Klischees bedient, was mich allerdings nicht weiter gehört hat. Das Cover gefällt mir persönlich nicht, aber es ist ja auch die Handlung des Romans, die zählt und die konnte mich überzeugen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band dieser Reihe.