In der idyllischen Eifel ist die Hölle los - und das ausgerechnet dort, wo man es am wenigsten erwartet hätte: im Klosterhotel "Zur inneren Einkehr". Hier stößt der Klosterkater Kater Brown während eines nächtlichen Streifzugs auf die grausam zugerichtete Leiche von Michael Wilden, einem Hotelgast, der vor allem durch sein cholerisches Verhalten für Aufsehen gesorgt hatte. Erst am nächsten Tag gelingt es Kater Brown, die Aufmerksamkeit der jungen Reisejournalistin Alexandra auf den Tatort zu lenken. Zusammen begeben sie sich auf Spurensuche - und geraten bald selbst ins Visier des Mörders ...
4,5 Sterne Eine Reisejournalistin und ein Kater lösen einen Mordfall in einem Kloster in der schönen Eifel. Gut, die Handlung mag nicht wirklich realitätsnah sein, aber ich mochte die Geschichte dennoch sehr! Ein gemütlicher Krimi, der in einem Kloster spielt. Ich mag Kloster-Krimis, ohne dass ich das begründen könnte. :) Dieser Krimi war sehr unterhaltsam, stellenweise auch amüsant und auch durchaus spannend. Ich hatte viel Lesefreude mit dem Buch.
Da ich schon einige gute bis sehr gute Krimis gelesen habe, in denen Tiere die Rolle der Kommissare übernehmen, hatte ich große Erwartungen an dieses Buch. Leider wurden diese nicht gänzlich erfüllt. Kater Brown ist ein durchaus sympathischer und vom Autor interessant erdachter Charakter, er spielt jedoch im Vergleich zu den eigentlichen Hauptfiguren Alexandra Berger und Tobias Rombach eine eher untergeordnete Rolle. Die Handlung zog sich bisweilen sehr zäh dahin und auch waren viele Dinge sehr vorhersehbar. Der größte Nachteil war für mich jedoch der Schreibstil des Autors - für meinen Geschmack war die Sprache zu einfach und es tauchten viele Wiederholungen auf. Das hat den Lesespaß hier und da ein wenig gemildert. Als Einsteiger-Krimi eignet sich dieses Buch jedoch sehr gut und ist eine gute Wahl, wenn man auf der Suche nach sehr leichter Kost ist.
Kater Brown trägt seinen Namen aufgrund seines schwarzen Fell mit dem weißen Fleck, der an ein Kollar erinnert und wegen einen Mönch mit Hang zu religiösen Krimis. Doch er macht seinen Namen alle Ehre. Zumindest wird er Zeuge eines Vorfalls und will ihn unbedingt jemanden mitteilen. Aber keiner der Mönche nimmt ihn ernst oder versteht seine Hinweise. Da kommt ihm die Reisejournalistin, die im Rahmen ihrer Arbeit im Klosterhotel übernachtet, gerade recht. Denn diese überschüttet ihn nicht nur mit Streicheleinheiten und ist auch folgsamer. Allerdings kommt immer etwas dazwischen, dass sie davon abhält seine Beobachtung zu demonstrieren.
Spannend, süß und unterhaltsam. Nur der Täter hat mich nicht ganz überzeugt.
Die Reisejournalistin Alexandra Berger reist in die idyllische Eifel, um über das neue Klosterhotel „Zur inneren Einkehr“ zu berichten. Wie der Name bereits verspricht, soll das exklusive Hotel gestressten Managern die Möglichkeit bieten Ruhe und Gelassenheit zu finden, denn die ansässigen Mönche setzen auf bescheidene Mahlzeiten, einfache Zimmer und ein vielfältiges spirituelles Freizeitangebot.
Bei Alexandras Streifzügen über die Hotelanlage, begegnet die junge Frau der schwarzen Klosterkatze „Kater Brown“. Der gemächliche Kater weicht ab sofort nicht mehr von Alexandras Seite und die Journalistin schließt die Samtpfote schnell in ihr Herz.
Als Kater Brown auf seinem nächtlichen Sparziergang eine Leiche im Brunnen der Klosteranlage entdeckt, ist die friedliche Idylle plötzlich vorbei. Der Kater führt seine neue Gefährtin zum Schauplatz des Verbrechens und somit beginnt für Alexandra eine spannende Spurensuche. Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei dem Todesopfer um einen unbeliebten Hotelgast handelt, doch der Dorfkommissar glaubt nicht an Mord und so recherchiert die Journalistin auf eigene Faust.
Alexandra befragt die Hotelgäste und eine anwesende Reisegruppe und fühlt auch einigen Mönchen auf den Zahn. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Kollegen, dem Journalisten Tobias, der zur selben Zeit in der „Inneren Einkehr“ nächtigt und natürlich von Kater Brown, der Alexandra auf so einige weitere Spuren aufmerksam macht.
Das Buch von Ralph Sander ist ein absolut vergnüglicher Krimi und konnte mich bereits nach den ersten paar Seiten großartig unterhalten. Die Mischung zwischen herziger Katzengeschichte und spannendem Kriminalfall ist äußerst gut gelungen. Der romantische und geheimnisvolle Charme des Klosters und die bildhaften Beschreibungen der Gegend vermitteln ein richtiges Wohlgefühl wobei auch die Spannung nicht zu kurz kommt. Bis zum Ende durfte ich miträtseln und konnte den Täter bis zum Schluss nicht entlarven.
Besonderes Augenmerk legt der Autor natürlich auf Klosterkater Brown, der die Handlung stets begleitet und immer wieder eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt. Obwohl ich den Eindruck hatte, dass dieser Krimi den Auftakt einer Buchreihe darstellen wird, sind bis jetzt leider keine weiteren Fälle mit Kater Brown erschienen.