Das Waisenkind Rukie wächst unter düsteren Umständen in einem Gefängnis auf. Sie will nur Das Gefängnis hinter sich lassen und in der Königsgarde aufgenommen werden. Dort kämpfen nur die besten Krieger des Landes. Als dieses Ziel zum Greifen nah erscheint, zwingt gleich ihr erster Auftrag Rukie dazu, ihre Sicht auf König und Garde zu überdenken. Schließlich ist es ausgerechnet ein Schatten, eines der geflügelten mörderischen Wesen, der sie dazu bringt, ihre einstigen Loyalitäten zu vergessen und sich der aufkeimenden Rebellion gegen den König anzuschließen. Denn durch das Land geht ein Ein Bastard erhebt Anspruch auf den Thron und Gerüchte gehen um, dass der vom Volk geliebte Kronprinz, der vor Jahren verschwand und totgeglaubt ist, noch lebt. Inmitten dieses Umbruchs kämpft Rukie auch mit einem eigenen Niemand darf von dem Erbe erfahren, das ihre Mutter ihr gab, bevor sie als Hexe verurteilt und hingerichtet wurde ...
Der Hauptcharakter war oft etwas nervig. Das Ende ist auch eher naja. Zwischenzeitlich wollte ich 4 Sterne geben, jetzt am Schluss eher 2.5. Schade eigentlich, da die Idee der Welt echt gut ist.
Klare 5/5 Sternen. So viele Bücher hab ich bis jetzt noch nicht gelesen, aber das ist nun Platz 1. Trotz der Länge des Buches kam nie Langeweile auf. Ständig Gänsehaut und einmal ist mir auch ein wenig schlecht geworden - die Beschreibungen sind nicht wirklich plastisch, aber man ist so in der Story, dass es einen schon sehr mitnimmt.
Habe ich über 1100 Seiten gelesen für eine Mini-Lovestory, die erst nach über 1000 Seiten passiert und komplett vernachlässigbar ist angesichts dieser gewaltigen Geschichte eines Mädchens und seines Drachens, die von Wildheit, Freundschaft, Loyalität, Vertrauen und Verrat (und noch so viel mehr) erzählt? (Die im Übrigen selbst für mich als leidenschaftliche YA-/Romantasy-Leserin nie langweilig wurde!)
Ja, habe ich, 10/10, ich bereue nichts.
Einziger Kritikpunkt: die Formatierung! Hier und da haben sich Schreibfehler eingeschlichen (vor allem im ersten Drittel), aber das, was wirklich den Lesefluss stört, sind die permanent falsch gesetzten Absätze, die genau verkehrt herum zu den jeweils sprechenden Personen gesetzt sind.