Wie war das? Don’t judge a book by its cover?
Der Einband war für mich das Beste an dem Ganzen. Der Inhalt war ernüchternd.
Ein Roman über einen Haufen unsympathischer, dekadenter Schwätzer, von denen ich keinen einzigen auch nur ein bisschen mögen konnte. Und ich brauche doch immer wenigstens eine Person in einem Buch, an die ich mich emotional binden kann. 😅
Die Beschreibungen der oberflächlichen Ausschweifungen sind so detailreich, dass ich davon so abgestoßen war, als hätte ich selbst an sämtlichen Lästereien, sämtlichem Smalltalk und Amüsement teilhaben müssen. Welch grauenvolle Vorstellung. Zum Glück bleibt als Moral, dass man auch mit noch so viel Vermögen das Glück nicht kaufen kann.
Aber vermutlich ist das grade die große Kunst des Autors, dass man das alles so furchtbar findet. 🫣