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The Blinds #1

The Blinds: Es ist ein Spiel. Also spiel!

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Ich hatte keine ChanceAber ich tat esIch war hierGeheimnisse sind kein Fremdwort für Riley. Ihre Kindheitsträume hat sie längst begraben. Doch dann bietet sich ihr die Chance, an der bekanntesten Fernsehshow des Landes teilzunehmen - den Blinds. Und plötzlich rücken all diese Träume in greifbare Nähe ...

412 pages, Kindle Edition

First published November 26, 2017

29 people want to read

About the author

Emma Marten

8 books

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Community Reviews

5 stars
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1 (2%)
1 star
2 (4%)
Displaying 1 - 12 of 12 reviews
Profile Image for Ninespo.
71 reviews
January 17, 2018
Als ich nach einer Weile Lovelybooks-Abstinenz mal wieder am Stöbern kommender Leserunden war, fiel mir The Blinds auf. Nicht nur, dass das Cover unfassbar schön ist, auch die Zusammenfassung sprach mich an. Daher versuchte ich mein Glück und durfte tatsächlich an der Leserunde zu The Blinds teilnehmen.

Ihr alle kennt diese Bücher, die euch schon nach den ersten Sätzen zeigen, das sie euch gefallen werden. Genauso erging es mir mit The Blinds. Die Figuren, die Idee, das Setting – einfach alles stimmte.
Das Setting von The Blinds erinnert an Panem und Selection

Die Protagonistin der Dilogie Riley lebt in einer dystopischen Version der USA, die in Distrikte aufgeteilt ist. Während sie in den Slums in Armut lebt, schwelgen die Bewohner des Zentrums in Reichtum. Highlight der Unterhaltung ist eine Castingshow – Die Blinds. Stellenweise habe ich mich beim Weltenaufbau an Panem oder Selection erinnert gefühlt. Allerdings schafft es Emma Marten, die Idee für ihren Plot zu adaptieren und zu ihrer eigenen Idee zu machen. Denn sein wir mal ehrlich: Die zugrundeliegende Idee ist nicht das wichtigste, sondern die Ausführung. Und die ist rundum gelungen.

Riley ist eine tolle Protagonistin. Sie ist eigensinnig, sarkastisch, gefühlvoll und vieles mehr. Ich mochte sie vom ersten Moment an und habe es genossen, ihre Entwicklung mit zu verfolgen. Denn wo Anfangs Widerwillen gegen das Leben im Zentrum herrscht, treten gegen Ende des ersten Teils andere Gefühle. Denn Riley weiß, was sie von ihrem Leben will.

Ihre Hintergrundgeschichte, die man als Leser durch Rückblicke erfährt, ist sehr berührend. Ebenso die zarte Liebesgeschichte, die sich zum Loveinterest entwickelt. An dieser Stelle will ich allerdings nicht zu viel verraten. Ihr sollt ja auch noch euren Spaß haben. Die anderen Figuren haben mir ebenfalls sehr zugesagt. Allen voran Duke und seine Schwester. Ihre herzliche und ehrliche Art habe ich sehr genossen.
Die Blinds sind eine Castingshow der etwas anderen Art

Die Blinds selbst spielen im Roman eine wichtige Rolle. Von Runde zu Runde begleiten wir Riley auf ihrem Weg. Aufgrund der schieren Masse an Teilnehmern liegt der Fokus zu Beginn der Geschichte lediglich auf Riley, um sich gegen Ende auch auf die enge Teilnehmerrunde auszudehnen. Das habe ich sehr begrüßt, denn zum einen lernt man Riley somit schneller kennen und zum anderen wird das Buch dann nicht durch zu viele Namen überladen.

Ihr merkt, The Blinds hat es mir angetan. Ich habe die Leserunde sehr genossen und kann euch das Buch wärmstens empfehlen. Der zweite Band der Dilogie ist bereits in der Schreibphase und wird von mir sehnlichst erwartet, denn der Cliffhanger am Ende war unfassbar gemein! Ich danke Emma Marten und Lovelybooks herzlich für die Bereitsstellung eines e-books von The Blinds im Rahmen der Leserunde.
Profile Image for Sam.
77 reviews6 followers
January 5, 2018
Klappentext

Ich hatte keine Chance
Aber ich tat es
Ich war hier

Geheimnisse sind kein Fremdwort für Riley. Ihre Kindheitsträume hat sie längst begraben. Doch dann bietet sich ihr die Chance, an der bekanntesten Fernsehshow des Landes teilzunehmen - den Blinds. Und plötzlich rücken all diese Träume in greifbare Nähe ...


Das Cover

Das Bild ist wirklich schön. Passt auch gut zur Figur Riley, die vom Aussehen so beschrieben wird auch mit dem blauen Kleid.
Wirklich schön.
Allerdings würde ich hier her ein New Adult Buch erwarten, als eine Dystopie.


Meine Meinung

Der Schreibstile vom Emma Marten hat mir wirklich gut gefallen.
Es war flüssig, man kam gut in die Geschichte hinein und konnte alles gut nachvollziehen.
Es hat wirklich Spaß gemacht.

Zum Inhalt bin ich allerdings zwiegespalten.
Einerseits war es echt schön, anderseits hab ich von einer Dystopie mehr erwartet.

Riley ist ein interessanter Charakter.
Sie kommt aus den Slums, hat keine Familie und kümmert sich um „ihn“. Sie ist mit 16 noch sehr jung, aber geht arbeiten um sich und „ihn“ durchzubringen.
Es war auch gar nicht ihre Idee an der Show teilzunehmen. „Er“ hat sie dafür gemeldet und nachdem sie mehrmals hin und her getigert ist, hat sie sich entschieden mitzumachen.

Duke ist der Gewinner aus der letzten Folge und tritt dieses Mal als Mentor auf.
Aus ihm wird man auch nicht wirklich schlau, weil er nichts von sich erzählt und für die Kameras auch viel Schauspielert.

Im allgemeinen hat es mir ganz gut gefallen. Es war schön gestaltet und beschrieben, aber irgendwo hat mir auch die Spannung gefehlt.
Wenn man vergleicht welche Aufgaben Duke damals bewältigen musste, erinnert die Show bei Riley dagegen eher an eine Folge Topmodels.

Auch versteh ich manchmal nicht nach welchem Wertungssystem die Kandidaten weiter gelassen werden und wann nicht.
Wer einen Kampf verliert fliegt doch raus oder nicht?
Warum also hat man Riley weiter gelassen? Weil sie so hübsch dabei aussah?

Von den anderen Kandidaten erfährt man eigentlich gar nichts.
Auch trifft man, außer bei den Shows, nie auf sie.
Gerade in einer Show wo Geheimnisse Gold wert sind, hätte ich gedacht das sie sich gegenseitig mehr aushorchen würden um die Geheimnisse selbst weiter zu verkaufen.
So wirkte die ganze Geschichte ein bisschen einseitig.

Es gab Andeutungen zu Rebellionen, aber irgendwie weiß die eine Seite nicht was die andere Seite macht.
Die aus dem Zentrum schicken angeblich Hilfspakete die aber nie ankommen, während die Leute aus den Slums keinerlei Interesse daran zu haben scheinen, dass sie eigentlich grundlos ausgegrenzt werden.
Ich meine, was hält sie auf einfach in das Zentrum einzudringen?

Es fehlte allgemein ein bisschen die Übersicht.
Die Geschichte drehte sich sehr um Riley und Duke, wobei die Beziehung zwischen den beiden auch recht schnell von statten geht.

Ein interessantes Buch für zwischen durch, aber nichts was mich so von den Socken gehauen hat.
Profile Image for Nadine.
175 reviews10 followers
February 20, 2022
Ich habe „The Blinds“ bei einem Gewinnspiel der Autorin gewonnen. Vor allem der Klappentext hat mein Interesse für das Buch geweckt.

Riley McAvish gelangt eher zufällig in eine Show, die ihren Ursprung darin hatte, dass die Mitspieler pikante Geheimnisse von sich preis geben. Gewinner ist derjenige, dessen Geheimnis die Zuschauer am meisten begeistert. Riley hasst die Show, weil sie nur erfunden wurde um Menschen zu unterhalten und um Gewinne daraus zu erzielen. Lange bleibt unklar, weshalb Riley tatsächlich bei diesem Spiel mitmacht.

Der Inhalt und auch die Persönlichkeit Rileys erinnert sehr an „Tribute von Panem“, gepaart mit „Das Supertalent“, denn die Auswahl der Talente erfolgt mittels eines Auswahlverfahrens, das dem der RTL Show sehr ähnlich ist. Ausgewählt werden die Teilnehmer durch Coaches, die in ihnen Potenzial sehen eine spannende und geheimnisvolle Person zu sein und so bis zum Ende des Spiels durchzuhalten. Auch die Umstände in dieser Welt sind an „Tribute von Panem“ angelegt. Es gibt die armen Randbezirke, in denen die Leute wohnen, die keine Arbeit mehr haben und die mit allerlei Restriktionen leben müssen, weil Maschinen ihre Arbeit übernommen haben und es gibt entsprechend auch einen Teil, in dem die Reichen wohnen, die mit dem was sie haben, protzen. Mir hat hier eine Herleitung gefehlt, wie es zu dieser Aufteilung gekommen ist um besser zu verstehen wie diese Welt in der nicht näher benannten Zukunft tickt.

Mir ist das ganze Buch hinweg nicht klar gewesen, warum es nicht in Deutschland spielt und stattdessen hier englische oder amerikanische Namen verwendet wurden. Der Staat heißt beispielsweise Free America und die Stadt Central America. Um was wirklich Eigenes zu erschaffen, wäre ein anderer Handlungsort in meinen Augen sinnvoller gewesen. Die Sprache geht immer mal wieder ins Umgangssprachliche, gerade bei der Beschreibung von Orten. Das ist grundsätzlich nicht schlimm gewesen, hat mich aber ab und an irritiert. Nach ungefähr einem Drittel des Buches konnte ich aber dann deutlich spüren, dass die Autorin in einen besseren Flow gekommen ist als es zu Anfang des Buches der Fall war.

Trotz all der Kritik fand ich das Buch spannend und habe es bedauert, dass es mit einem Cliffhanger geendet hat. Den zweiten Teil werde ich wohl allerdings nicht lesen, da ich ein großer „Tribute von Panem“-Fan bin und diese Reihe nicht als was Eigenes, selbst Erdachtes sehen kann. Wenn dir das nichts ausmacht, würde ich dir empfehlen, auf jeden Fall die Leseprobe zu lesen.

Der zweite Teil „The Blinds: Spiel nicht nach ihren Regeln“ ist bereits erschienen.
Profile Image for Natalie Hosang.
1,453 reviews22 followers
January 2, 2020
„The Blinds: Es ist ein Spiel. Also spiel!“ von Emma Marten



Meine Meinung

Auf diese Geschichte war ich höchst gespannt, nicht zuletzt wegen seines wunderschönen Covers, sondern auch weil Dystopien geradezu nach mir schreien.

Emma Marten hat eine Geschichte gestaltet, die komplett anders ist und allem was ich kenne widerspricht, nicht natürlich im schlechten Sinn, sondern auf eine positive, überraschende Weise anders. Der Einstieg war zunächst etwas verwirrend für mich, denn man bekommt als Leser erst einmal Millionen von Fragen vor die Füße geworfen.

Insbesondere dies weckte mein Interesse und entfachte eine Neugierde, die einem unstillbaren Durst gleichkommt. Emma Marten spielt mit Rätseln und Geheimnissen, wie ich es nur selten zuvor erlebt habe. Neidlos muss ich hier anerkennen, das sie es perfekt beherrscht und dem Leser immer nur kleine Häppchen präsentiert. Doch genau dies ließ mich die Seiten verfolgen wie eine süchtige.

Ich lechzte von Sekunde zu Sekunde nach mehr, war nie gelangweilt über das Tempo, denn es ging weder zu langsam noch zu schnell vonstatten. Emma Marten zeigte eine konstante Spannung, nicht zuletzt weil man immer wissen will wie es weiter geht und den Geheimnissen auf die Spur kommen möchte, sondern auch weil die Handlung von Nervenkitzel und Wow Momenten durchzogen ist.

Riley zu mögen viel mir nicht schwer und es dauerte nicht lang bis ich sie in mein Herz schloss. Sie ist eine toughe, starke junge Frau, die nicht nur viel erwachsener und reifer für ihr Alter ist, sondern auch eine Protagonisten die durch ihre Entwicklung, Handlung und Gefühle vollkommen authentisch und realistisch gestaltet ist. Mich hat es unglaublich begeistert gemeinsam mit Riley ihren Weg zu gehen.

Auch die anderen Charaktere fügen sich perfekt in die Geschichte ein und ergeben ein rundum gelungenes Gesamtbild. Einziges Manko war hier für mich, das ich nicht zu jedem direkt einen Bezug fand, weshalb hier die Emotionen etwas zu kurz kamen. Jedoch änderte sich dies im Verlauf der Handlung sodass ich fortan auch mit ihnen die Entwicklung und Handlung genießen konnte.

Hervorheben muss ich an dieser Stelle, das sich im späteren Verlauf zeigte, wie vielschichtig manch ein Charakter doch war, sodass ich von der Tiefe und den Ereignissen bewegt und berührt war, ja sogar mehrfach schlucken musste und mich mehr als einmal den Tränen nahe wiederfand. Ich weiß nicht wie Emma Marten dies geschafft hat, aber sie stürzte mich damit in ein emotionales Chaos, dass bis zuletzt nicht abnehmen wollte.

Zu The Blinds und der Zukunftswelt fehlte mir ab und an das Hintergrundwissen, Infos die ich gern gehabt hätte um noch mehr in diese Welt einzutauchen. Der Fokus liegt sehr stark auf Riley, was zwar zwangsläufig nicht negativ ist, jedoch bieten Dystopien ein unfassbares Potenzial, gerade deshalb liebe ich sie so sehr. Ich hätte mir von Emma Marten mehr um diese Welt gewünscht, nichtsdestotrotz wurde ich bis zum Schluss bestens unterhalten.

Emma Marten zeigt mit diesem Finale eine fiese und man-möchte-den-Autor-erwürgen Seite, denn niemals hätte ich mit diesen Wendungen und Überraschungen zum Ende hin gerechnet. Für mich steht fest, Teil 2 ist ein muss. Unabdingbar!


Mein Fazit

The Blinds ist eine faszinierende, hoch spannende und definitiv andere Art Dystopie, als ich sie bislang kannte. Insbesondere das geheimnisvolle spielt hier eine große Rolle wodurch nie Langeweile aufkam. Riley stand mir einen Ticken zu sehr im Vordergrund wodurch The Blinds sowie die Zukunftswelt etwas nach hinten rücken. Doch gerade dazu hätte ich mir etwas mehr gewünscht wodurch die Geschichte noch weit mehr an Dramatik und Action erhalten hätte.

Die Protagonisten konnten mich vollkommen überzeugen, wenngleich nicht alle von Anfang an, jedoch mit zunehmendem Fortschritt stellte ich eine Vielschichtigkeit und Tiefe fest, die mich nicht mehr los ließ, ja sogar bewegte und zu Tränen rührte. Ich bin sowohl im Bann als auch begeistert und sehe Teil 2 voller Vorfreude entgegen.


Meine Bewertung 4/5 Sterne
Profile Image for Nora4.
471 reviews9 followers
September 13, 2020
Das Buch war mir erst einmal wegen des hübschen Covers aufgefallen und weil ich immer auf der Suche nach neuen Dystopien bin, habe ich dem gerne eine Chance gegeben, denn der Klapptext klingt wirklich vielversprechend.

Eine Chance für eine arme Person aufzusteigen, in einer getrennten Gesellschaft, mithilfe eines Spiels, hört sich erst einmal verdächtig nach „Tribute von Panem“ an. Das Spiel hat aber nichts mit Brutalität zu tun und auch wenn man Ähnlichkeiten erkennen kann, so ist es doch interessant für sich selbst, denn das Konzept des Spiels ist etwas Neues und scheint auch nicht von der Regierung aus zu kommen, um bestimmte Leute zu bestrafen oder erinnern.

Das Grundkonzept, ist aber, egal, wie viele Ähnlichkeiten es haben könnte zu anderen Bücher, sehr interessant. Da ich dieses Konzept sowieso mag, stört es mich erst recht nicht, denn es hat genug Differenzen zu anderen Büchern, um herauszustehen. Auch der Schreibstil war angenehm zu lesen.

Riley selbst wirkt sympathisch. Sie hat einiges durchgemacht und man merkt, dass ihr alles, was irgendwie als Verschwendung angesehen werden kann, sehr unangenehm ist.

Das grösste Minus, dass ich dem Buch aber geben muss, ist die Tatsache, dass wesentlich zu wenig Fokus auf dem eigentlichen Spiel lag. Das Grundkonzept dazu hört sich so toll an, aber was man hauptsächlich bekommt, ist eine langsam wachsende Liebe zwischen Arm und Reich, in dem beide Parteien mehr über das Leben des anderen erfahren. Dafür war ich aber nicht hier.
Ich wollte die Spiele sehen und hauptsächlich die Spiele, denn dass es einen Unterschied zwischen Arm und Reich gibt, war von Anfang an klar. Ich wollte mehr über den Aufbau der Spiele sehen, mehr über andere Spieler, von denen so gar keiner richtig vorgestellt wurde, geschweige denn einen Charakteraufbau bekommen hat. Was sind die Strategien der Spieler, ihre Geheimnisse und/oder Talente, was für Strategien nutzen anderen Teilnehmer, wie kommen sie jeweils weiter, wer hat die grössten Chancen, welche Spieler haben unfaire Mittel, was genau wird gegenüber der Öffentlichkeit verbogen oder sogar verborgen, etc., etc.? Und vorallem, was genau kann man nun alles an den Spielen bringen? Sind es nun Talente (wenn ja, was für Talente) oder Geheimnisse? Und wo passt Rileys Strategie mit den Geschenken in dieses Spiel und wie wurde es von anderen aufgenommen? Solche Dinge eben, aber davon bekommt man nichts.

Für so etwas hätte ich locker auch zwei Sterne abziehen können, aber da es noch einen zweiten Band gibt, werde ich dem ganzen noch eine Chance geben, denn die wenigen Stücke, die man von dem Spiel bekommt, sind wirklich noch vielversprechend.

Ich bin jedenfalls bereit, dem Ganzen noch eine Chance zu geben, denn es klingt wirklich nicht schlecht. Das Buch hat einige interessante Elemente, aber wer hier ausschliesslich für die so wichtigen Spiele kam, ist hier an der falschen Adresse. Wer auf eine Romanze, in einem leicht dystopischen Setting aus ist, ist hier eher richtig. Der Fokus liegt klar auf der Spalte von arm und reich und man muss sagen, auch wenn es nicht das ist, was ich wollte, wurde es gut dargestellt. Von mir bekommt das Buch, in der Hoffnung, dass der zweite Teil wesentlich besser sein wird, fürs erste vier Sterne.
23 reviews1 follower
January 8, 2018
Allgemeine Infos:
"The Blinds - Es ist ein Spiel. Also spiel!" ist der erste Band der Dilogie von Emma Marten, welcher am 14.12.2017 im "Books on Demand"- Verlag als eBook (0,99€) und Taschenbuch (12,99€) erschienen ist und 412 Seiten (Printausgabe) umfasst.

Kurze Zusammenfassung des Inhalts:
Als Riley von "Ihm", der dem Leser anfangs unbekannt ist, zu den "Blinds" - der berühmtesten Fernsehshow des Landes Free America, in der es hauptsächlich um das Aufdecken der Geheimnisse der Teilnehmer geht - angemeldet wird, rechnet sie bei ca. 1000 Bewerbern aus allen sozialen Schichten und jedem Alter nicht damit, irgendetwas zu erreichen. Trotzdem entschließt sie sich dazu, für "Ihn" ihr Glück zu versuchen und tritt zur ersten Auswahl an. Doch entgegen allen Erwartungen wird Riley tatsächlich ausgewählt und kommt weiter. Aber in einer Show, in der sich alles um die Offenbarung von Geheimnissen dreht, selbst eines zu hüten und es um jeden Preis vor der Öffentlichkeit zu verbergen... ist nahezu unmöglich.

Meine Meinung:
Cover:
Das Cover ist sehr stimmig und schön anzusehen, auch wenn es ziemlich im "Mainstream" liegt. Zudem passt es gut zur Handlung.

Schreibstil:
Emma Martens Schreibstil ist flüssig und mitreißend, dadurch flogen die Seiten nur so vorbei und auch inhaltlich holprigere Stellen hatten so immer ein gewisses "Grundtempo".

Handlung:
Die Handlung erinnert in den ersten 100 - 200 Seiten stark an "Tribute von Panem". Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, denn die Geschichte entwickelt sich nach und nach zu etwas Eigenen, wobei Riley und ihre persönliche Umgebung sehr stark im Vordergrund stehen. Gleichzeitig rückt der "Dystopische" Aspekt in den Hintergrund, was mich gestört hat, da man nur wenige Informationen zum Aufbau und zur Geschichte der Welt erfährt, in der die Handlung spielt. Eine Karte o.ä. würde da z.B. viel zur Orientierung beitragen. Auch die Blinds an sich wirken ein wenig schwach, da man von den vorhergegangenen Blinds einige spannende Aufgaben mitbekommt (z.B. schwimmen mit Haien), die Blinds, in denen Riley mitmacht aber eher an eine Talentshow erinnern. Für mehr Action soll allerdings der 2. Band sorgen. Trotzdem ist die Handlung keinesfalls langweilig, der Fokus liegt eben woanders, nämlich auf Riley und ihren Geheimnissen. Dabei erfährt der Leser diese wirklich erst nach und nach, bestes Beispiel dafür ist der mysteriöse "Er", dessen Identität erst mitten in der Handlung aufgeklärt wird, was auch für Spannung sorgt. Gegen Ende entwickelt sich auch noch eine Romanze, bei der mir allerdings alles ein bisschen zu schnell ging. Auch da hoffe ich auf den 2. Band.

Fazit:
Ein Roman mit einigen Schwächen, aber auch viel Potenzial und einem tollen Schreibstil!
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Julia.
1,014 reviews1 follower
January 3, 2022
Riley nimmt an der berühmtesten Fernsehshow ihres Landes teil, den Blinds. Dort muss sie eigentlich ihre Geheimnisse preisgeben, doch alles will sie nicht erzählen. Trotzdem tut sie alles, um ihren Traum zu verwirklichen.
.
Als Protagonistin ist Riley einfach nur perfekt, sie ist wahnsinnig sympathisch und man kann sich wirklich gut in sie hineinversetzen. Trotzdem wird nicht direkt alles über sie offenbart, sie bleibt also auch spannend. Auch die anderen Charaktere erscheinen wirklich sehr realistisch. Es gibt einige wenige Perspektivwechsel, die absolut passend eingesetzt sind. Der Weltenbau ist sehr aufwendig gestaltet und wirkt durch die vielen Details sehr wirklichkeitsnah. Ansich ist die Handlung schon sehr spannend und durch ein paar wirklich geniale Wendungen wird es noch aufregender. Die kleine Lovestory, die sich ganz perfekt in die Handlung einfügt, ist total süß und man kann schön mitfiebern. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und der erste Band macht auf jeden Fall große Lust auf den zweiten Teil.
.
Geniale Idee und tolle Umsetzung
Profile Image for Winniehex.
1,227 reviews8 followers
March 3, 2019
Geheimnisse sind kein Fremdwort für Riley. Ihre Kindheitsträume hat sie längst begraben. Doch dann bietet sich ihr die Chance, an der bekanntesten Fernsehshow des Landes teilzunehmen - den Blinds. Und plötzlich rücken all diese Träume in greifbare Nähe ...

Riley ist eine starke junge Frau, Sie kommt aus Elendsviertel der Stadt. Doch eines Tages bekommt Sie unbekannterweise die Chance ihres Lebens und kann an einer weltbekannten Fernsehshow teilzunehmen. Aber Riley muss sich auch beweise, denn ihrer Konkurrenten verfolgen das gleiche Ziel, trotzdem schafft Sie es Stück für Stück ihrem Traum etwas näher zu kommen.

Ich hatte das vergnügen erst den zweiten Teil von The Blins lesen zu dürfen und danach erst den ersten. Aber der Anfang oder besser der Beginn fand ich sehr spannend, man lernt Riley kennen in dem man auch erführt woher Sie kommt, wie Sie es in die Show geschafft hat. So kann ich sagen, dass mir der erste Teil sehr gut gefallen hat und ich ihn gerne weiterempfehle.
Profile Image for FayJuly.
11 reviews
August 28, 2020
Die Protaginistin ist super cool und die Sache mit der Reality Show eine sehr gute Idee, auch wenn ich im ersten Teil manchmal noch etwas verwirrt war und das Prinzip der Show nicht ganz verstanden habe, aber das gibt sich. Natürlich darf auch der Teil mit der Liebe nicht fehlen. Ein Buch zum Verlieben!
Profile Image for Nadine.
739 reviews103 followers
February 4, 2019
Das Buch hatte alle Zutaten, die es großartig hätten machen können, dystopische Welt, eine nette Liebesgeschichte und einen Casting-show-artigen Wettbewerb... aber es war oft sehr platt und ungelenk erzählt, viele kleine Fehler haben sich eingeschlichen, alles wirkte sehr unrund und schlecht lektoriert.
Ein paar scheinbar zum Spannungsaufbau eingesetzte Kniffe haben mich ziemlich genervt... trotzdem freue ich mich schon auf Band 2, den ich ebenso wie Teil 1 aus der Onleihe bekommen habe. Beide Teile waren wohl ziemlich beliebt und ich musste mich etwas gedulden, bis ich an der Reihe war.
277 reviews
July 13, 2023
Erstmal muss ich sagen, dass ich froh bin diesen Band erst jetzt gelesen zu haben. Das Warten auf den zweiten Band hätte mich sonst wahnsinnig gemacht, aber so kann ich gleich mit ihm starten. 😉

Riley lebt im Randbezirk von Central America. Nur die Reichen leben im Zentrum. Zur Unterhaltung dieser Bevölkerung gibt es die Fernsehshow "The Blinds". Bei dieser müssen die Kandidaten nicht nur Geheimnisse offenbaren, sondern auch gefährliche und weniger gefährliche Aufgaben bewältigen. Zu diesem Format wurde Riley ohne ihr Wissen angemeldet.

Diese Geschichte spielt in eine Zukunft, die wenn man genau überlegt gar nicht weit entfernt scheint und vor allem nicht unrealistisch ist. Leider! Es wird hauptsächlich aus Rileys Sicht erzählt, doch genau dann, wenn man die männlichen Protagonisten nicht mehr versteht, bekommt man eine Sicht aus ihrer Gefühlswelt. Ein genialer Schachzug der Autorin. Und genau das macht die Personen und das ganze Buch so einzigartig. Ich bin immer noch etwas geflasht und freue mich direkt weiter lesen zu können, nach diesen gemeinen Cliffhanger.
Displaying 1 - 12 of 12 reviews

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