Mit der Volljährigkeit des Kronprinzen Tyric beginnt die sich in jeder Elfengeneration wiederholende Hatz auf den Thronfolger. Teilnehmen können nur die dreißig edelsten und fähigsten jungen Ladys der Sidhe. Wer den Prinzen zuerst findet und besiegt, wird zur zukünftigen Königin. Doch dieses Mal ist etwas anders: Eine gefährliche Magie durchdringt das Reich der Elfen und zwingt den jungen Tyric inmitten der Hatz zur Flucht... Währenddessen wird auch im Nachbarland der Menschen die Angst vor einer unbestimmten Magie geschürt. Laut einer Prophezeiung soll am Königshof eine mächtige Magierin zum Leben erwachen – und alle Zeichen weisen auf die verarmte Fürstentochter Faye... Zwei Schicksale, deren Aufeinandertreffen die Welt verändern wird.
Die Schreibweise der Autorin ist leicht nachvollziehbar, anspruchsvoll und gleichzeitig durch Charme und Witz geprägt. Ich konnte sehr schnell einen Zugang zu der Geschichte finden, habe die Umgebungen, genauso wie die Charaktere in mein Herz schließen können.
Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Sichtweisen, was ich wirklich sehr ansprechend fand. Wir haben so die Möglichkeit in verschiedene Köpfe hineinzuschauen, verschiedene „Seiten“ kennenzulernen und damit nochmal ein Gesamtbild zu erhalten.
Tyric ist ein Prinz wie er im Buche steht, naja zumindest bezeichnet er sich selber so. Er ist mit den besten Annehmlichkeit aufgezogen worden, hat es nicht verschmäht sich stets bedienen und verwöhnen zu lassen. Trotz allem merkt man schnell in der Geschichte, dass er auch einen strengen Lehrmeister hat der ihm zumindest ein bisschen Gefühl für Anstrengung und Arbeit mit beigebracht hat. Er lernt schnell wenn er möchte, ist sich nicht zu schade für „niedere Aufgaben“ und hat das Herz am rechten Fleck. Ich mochte sein Wesen vom ersten Moment an unheimlich gerne. Er ist liebenswert, ehrenwert und kämpft für sich und andere wenn es nötig ist.
Faye ist eine geflüchtete Fürstentochter, welche aus dem Palast fliehe musste um ihr Leben zu schützen. Auf Grund einer Prophezeiung, welche sie zu einer mächtigen Hexe bestimmt hat muss sie fliehen und sich verstecken damit ihre Kräfte sich entwickeln können. Doch trotz ihrer Flucht ist sie letztlich nicht weiter und hofft darauf, dass irgendwann Ihr Erbe der Magie erwacht. Ihr Wesen ist vielversprechend. Sie ist stark, vorsichtig, hoffnungsvoll und offensiv. Sie lässt sich zwar durchaus was sagen, aber sie kämpft auch selber, lässt sich nicht unterbuttern und zeigt was in ihr steckt.
Es gibt auch noch einige andere Charaktere im Buch, welche ihr Wesen erhalten. Einige kann man greifen, gewinnt man lieb oder könnte man am liebsten in die Ecke schmeißen. Man vertraut Personen, wird von ihnen überrascht und leider auch ab und an schockiert.
Die Autorin schafft es die Geschichte durchgehend spannend, gefühlvoll und fantasievoll umzusetzen. Wir begeben uns in eine Reise, welche uns nur mit der Zeit so langsam an allem teilhaben lässt. Die nicht sofort Aufschluss darüber gibt, wonach wir suchen und wo uns der Weg der einzelnen Charaktere hinführt.
Ich habe oftmals eine Ahnung gehabt, welche sich aber in kürze schon wieder geändert hat. Man lernt schnell, dass man sich treiben lassen muss und wirklich offen sein sollte, für eine Geschichte die sich nur langsam erklärt und trotz allem fesselt und an sich bindet.
Die eingebaute Liebesgeschichte hat mir persönlich unheimlich gut gefallen. Die kleine Knospe wächst langsam, wobei an den aufgeführten Tagen gemessen auch doch wieder schnell und dennoch gefühlsmäßig nicht überladen. Ich habe mich sehr wohlgefühlt und konnte die entwickelten Gefühle nachvollziehen.
Ich bin nach diesem Ende, was so viele Fragen beantwortet und gleichzeitig neue Situationen und Fragen aufruft richtig darauf auf sofort weiterzulesen. Ich bin gespannt was uns noch erwarten wird, wie es nun mit unseren Charakteren weitergeht und was diese Kräfte noch alles verbergen.
Ich bin unheimlich gespannt auf den Februar. :)
Mein Gesamtfazit:
Mit „Enchanted – Elfenspiel“ hat Jess A Loup einen ganz wundervollen High-Fantasy Auftakt geschaffen, der nicht nur durch wunderbare Charaktere und einen nachvollziehbaren Weltenaufbau überzeugt, sondern auch mit viel Gefühl, Spannung und einer Prise Charme und Humor aufwarten kann.
Zur Feier seiner Volljährigkeit darf sich Tyric einem besonderen Brauch des Lichten Volks der Sidhe fügen: In einer Hetzjagd wird er von ausgewählten Damen seines Volkes durch die Wildnis getrieben. Wer ihn überwältigen kann, gewinnt – und wird an seiner Seite Königin. Doch als eine dunkle Magie Tyric fortreißt und in die Gebiete der Menschen bringt, begegnet er der erblindeten Faye – und das Schicksal nimmt seinen Lauf.
Meine Bewertung
Die Hoffnung stirbt zuletzt – aber sie stirbt. Und ich hatte so sehr gehofft, dass mich Jess A. Loups Titel aus dem Hause Dark Diamonds überzeugen kann, nachdem ich in letzter Zeit beim Label Impress dauernd danebengegriffen haben. Allerdings war das auch hier der Fall, und nicht einmal die Elfenthematik in „Enchanted – Elfenspiel“ hat für mich noch etwas an dem Buch retten können.
Begonnen hat mein Leseerlebnis damit, dass ich mich von einer Wand aus Text erschlagen sah. Ich bin nun eigentlich echt nicht der Mensch, der so was kritisiert, aber ja, auch das Setzen von Absätzen kann sehr viel für ein Buch tun. Hier verlor ich recht häufig die Zeile, weil die Abschnitte so lang waren, bis der nächste Absatz kam. Hinzu kam auch etwas, was mich noch mehr aus dem Lesefluss gerissen hat – die ausschweifenden Details. Alles wurde extrem lang und breit erklärt, wo sich welcher Topf befindet und welche versteckten Schränke es in der Hütte gibt, in der unsere Protagonisten den Großteil des Buchs verbringen. Mir war das einfach zu viel, es hat den Elan aus der Geschichte genommen und mich auch immer öfter Passagen überfliegen lassen.
Die Protagonisten waren für mich aber im Wesentlichen das, was das Buch ruiniert hat. Ich habe mich bei den Elfen schon auf brutalere und durchaus intrigante Wesen gefreut. Erst recht bei Prinz Tyric. Immerhin gehört er den Sidhe an, die sind nicht gerade dafür bekannt, Sonnenschein zu verbreiten. Allerdings war sein Charakter für mich einfach dermaßen widersprüchlich, dass ich damit absolut nicht klarkam. Bereits am Anfang gibt er zu, dass alle in seinem Volk denken, er würde bei der Hatz sowieso keine Stunde durchhalten. Allerdings ist er schon seit Tagen auf der Flucht, bevor er zu einem Fluss gelangt, mitgerissen wird und beim Primitivvolk – den Menschen – landet.
Man merkt an vielen Stellen sehr deutlich, wie verweichlicht er ist, so gibt er offen zu, dass er nicht jagen kann und sich deshalb von Wurzeln und Beeren ernähren musste, erlegt aber später eine Wildkatze, trägt ein paar Wunden davon und steht als glorreicher Held da. Außerdem ist er Faye, der weiblichen Protagonistin, die durch das Erwachen ihrer eigenen Magie erblindet ist, so fürchterlich angeberisch gegenüber, obwohl er sich schon an zwei Feuersteinen den Finger quetscht … Ich führe das jetzt nicht weiter aus. Allerdings erschließt sich mir auch die Logik nicht, warum man die Stärkste unter den weiblichen Sidhe suchen muss, wenn der Prinz bisher im goldenen Käfig gelebt hat und sich nie die Hände schmutzig machen musste.
Generell haben sich die Szenen schon sehr gezogen, und auch der Schreibstil wirkte mir an vielen Stellen zu gestelzt. Es wurde mehr erzählt als gehandelt, etwas, das ich gar nicht mag, denn so konnte ich mich auch in die Charaktere kaum reinfühlen. Tyric war mir so unsympathisch, weil es für ihn ab dem dritten Kapitel nur noch darum zu gehen scheint, wie er Faye ins Bett bekommt – und anregend fand ich seine ganze Art nicht. Am liebsten hätte ich Faye gepackt und sie irgendwo in Sicherheit vor ihm gesperrt. Allerdings gibt sie – abgesehen von einigen Sprüchen – auch nicht wirklich Kontra.
Die Hatz, von der eigentlich im Klappentext die Rede ist, wird nur so beiläufig abgehandelt, man bekommt aus anderen Perspektiven ab und zu Einblicke, wie die gerade abläuft. Dabei fehlt es der Story zwischen Faye und Tyric an Dynamik und Energie, ich hatte das Gefühl, dass da eine Fillerszene an die nächste gereiht wurde.
Alles in allem war „Enchanted – Elfenspiel“ für mich ein Buch mit zu vielen Schwächen. Unsympathische Protagonisten, deren Gefühlswelten mir fremd blieben, eine Story mit mehr Längen als Handlung und ein Schreibstil, der an vielen Stellen mit Klischees und ausschweifenden Erzählungen aufwartet – die Fortsetzung werde ich mit Sicherheit nicht mehr lesen.
Wuhuu, ich bin hier wohl auf eine Goldquelle gestoßen!
Ich finde kaum Negatives an diesem Buch und wenn, müsste ich es mir aus den Fingern saugen.
Sehr begeistert hat mich die Sprache! Durch Satzbau und Wortwahl hat die Autorin es geschafft, mich in eine ferne Zeit mit zurück zu nehmen und somit die Geschichte um vieles authentischer zu gestalten. Und das auch noch durchzuziehen und nicht mitten im Buch doch etwas Jugendsprache oder zeitgenössische Sprache einfließen zu lassen - Respekt!
Die Protagonisten sind sympathisch, wachsen an ihren Aufgaben und bleiben sich treu. Auch die Nebenfiguren sind interessant, weswegen ich sofort zum zweiten Band greifen musste und wissen wollte, wie es denn weiter geht!
Tatsächlich ist dieser erste Teil so gut geschrieben, das ich ohne Zweifel zum zweiten gegriffen habe und wusste, ich werde nicht enttäuscht.
3.7 💫 Die wechselnden POVs finde ich sehr schön und auch das world-building finde ich gut gelungen allerdings werden oft auf Stereotypen zugegriffen, die ich eher als schädlich ansehe. Stichwort Dunkel-Sidhes. Ich bin trotzdem gespannt auf den nächsten Teil.
Wow! Dieser Auftakt der Trilogie liegt seit dem ET auf meinem digitalen SuB und jetzt frage ich mich ernsthaft: Warum habe ich nicht schon viel früher danach gegriffen?
Meine Meinung: Ich liebe Bücher über Elfen bzw. in diesem Fall sind es Sidhe. Wenn dann auch noch eine Prophezeiung, eine Hexe und Liebe vorkommt bin ich meist wunschlos glücklich. Dieses Buch versprach meinen Nerv zu treffen. Und? Ich bin mehr als nur zufrieden! Band 2 liegt bereits bereit!
Die Handlung und die Charaktere Die Hatz ist DAS Gesellschaftliche Ereignis der Sidhe, denn das bedeutet das 30 Teilnehmerinnen den Prinzen des Lichten Volkes Jagen und zum Aufgeben bringen müssen. Nettes kennenlernen, oder? Wenn man den zukünftigen Ehemann über Stock und Stein jagt und am besten noch verprügelt, damit er ja weiß, wie stark man ist. Ich bin für die emanzipierte Frau, aber diese Tradition der Sidhe ist schon sehr barbarisch.
Mit mehr Glück als Verstand schafft es Tyrek seinen Tod vorzutäuschen und flüchtet in die Menschenwelt. Mitten im Wald begegnet er der blinden Faye, doch auch Faye hat ein Geheimnis, denn ihre Blindheit ist nicht von Dauer.
Die Geschichte war vorher schon spannend, aber die Liebesgeschichte von Tyrek und Faye beginnt dann, als sich die beiden in einer Zweckgemeinschaft befinden. Faye ist blind und muss im verborgenen Leben und Tyrek versucht der Hatz zu entkommen. Die beiden sind ein ungleiches Paar. Er, der arrogante Sidhe Prinz, der sein Leben lang faul war und nur das Nötigste tat. Und Faye, die belesen, klug, herzlich und fürsorglich ist und selbst dann, wenn der Verletzte ein überheblicher Sidhe ist, der die Menschen als „Primitivvolk“ betrachtet. Ja, die beiden Gegensätze, aber durch Faye erkennt Tyrek welchen Wert sein Leben hat und auf einmal kümmert er sich um jemanden, der nicht er selbst ist. Tyreks Wandlung war schön zu beobachten und auch Faye wird mutiger und lernt zu vertrauen.
Nebenbei gibt es noch zwei weitere Handlungsstränge. Zum einen die des Hauptmanns Sullivan, also Tyreks Ausbildner und Freund, der versucht Tyrek zu finden. Und der Strang mit dem rücksichtslosen Kanzler Sirus, der die rechte Hand des Fürsten ist, wo Faye durch ihre Blindheit fliehen müsste.
Aber hauptsächlich verfolgt man die Geschichte von Faye und Tyrak. So erlebt man, wie beide über sich hinauswachsen, ihre Gegensätze überwinden und sich immer näherkommen. Es kommt auch eine Prophezeiung vor, aber selbst, wenn es diese nicht gegeben hätte fand ich die Annäherung der beiden mehr als nur ganz okay. Tyrek stiehlt Faye zwar ziemlich rasch einen Kuss, aber er ist eben ein diebischer Sidhe und das Machen sie eben gerne. Spielen und durch Diebstähle ihr Geschick beweisen.
Die Schreibweise Großteils der Handlung wird von Faye und Tyrak erzählt, aber auch der Hauptmann Sullivan und der Kanzler Sirus kommen manches Mal zu Wort. Die Schreibweise ist durch die (meist) altmodischen und erhobenen Dialoge etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Seiten fand ich mich darin zurecht und fühlte mich schnell wohl. Die Spannung ist greifbar und auch wenn die Mitte eine kleine Länge drinnen hat, las ich das Buch sehr gerne.
Fazit: Alles in allem hat mir der Auftakt der „Enchanted“-Trilogie ausgesprochen gut gefallen. In der Mitte gab es zwar eine Länge, aber ansonsten war das Buch spannend, ereignisreich und das Ende nervenaufreibend fies. Zum Glück sind bereits alle 3 Teile erschienen. Von mir bekommt „Elfenspiel“ 4,5 von 5 Federn!
Kurzbeschreibung Bei den Sidhe gibt es einen Brauch und zwar das der junge Kronprinz zu einer wilden Hatz gezwungen wird bei der dreißig von den edelsten und fähigsten ihn stellen und besiegen sollen. Diejenige die es schafft wird zukünftige Herrscherin der Lichten Sidhe werden. Ein Barbarischer Brauch dessen sich der Kronprinz nicht einfach so ergeben will. Bei seiner Flucht allerdings trifft ihn ein schwarz Magischer Zauber und trägt ihn tief hinein in die Welt der Menschen. Dort angekommen muss er sich nicht nur wieder zurechtfinden nach Tagen der Flucht, sondern trifft dort auch auf die 17- Jährige Faye die nicht nur blind zu sei scheint sondern anders.
Nur wie können die beiden überhaupt aufeinandertreffen oder sollte es das Schicksal so wollen ...
Cover Das Cover gefällt mir mit dem Blick nach oben, das für mich ein Erblühen anzeigt. Absoluter Eyechatcher und passend zum Inhalt. 💖
Schreibstil Die Autorin Jess A. Loup hat hier eine tolle Geschichte verfasst die Neugierig auf mehr macht. Zum einen gefallen mir die verschiedenen Sichtweisen und auch wie die Protas sich im Laufe der Geschichte immer weiter entwickeln. Dazu die Idee dazu wie man früher mit Magie umging die einem nicht geheuer war, ist super herausgearbeitet und spannend bis zu letzten Seite.
Meinung Wenn Dein innerstes erblüht ...
Dann sind wir bei Fay die versteckt im Rangil Wald lebt und eine Augenbinde trägt. Die Häscher des Königs und er selbst glauben dass sie Tod ist und von einem wilden Tier angegriffen wurde, aber dies war allein zu ihrem Schutz. Den die mittlerweile 17- Jährige Faye bekam mit ihren damals 14 Jahren ein Gespräch mit in der von einer Prophezeiung die Rede ist und eines der Mädchen am Hof aus gutem Hause eine Magie besitzen würde, die den Sturz des Hauses Danien bedeuten würde.
Jedes Mädchen das in seinen 17 Lebensjahren erblühen würde in Form einer erst einsetzenden Blindheit müsste sofort getötet werden. Leider wurde sie erwählt und so muss sie handeln.
Zum Glück hatte sie sich auf das Schicksal vorbereitet das nur im Tod liegen konnte. Denn alles andere hätte ihrer Familie und den Menschen in ihrem Land geschadet. Somit lebt sie versteckt und verborgen im verwunschenen Wald. Hilfe hat sie von einem Jäger Namens Joha, der leider nicht eines Tages wieder von der Jagd auftaucht, sondern ein Sidhe.
Faye weiß das die Sidhe nicht viel von den Menschen halten, aber dieser scheint anders. Nachdem er für sie auch noch kämpfte und schwer verwundet wurde, kommen sich die beiden näher. Beide scheinen fasziniert von dem anderen und doch treibt auch den mysteriösen Besucher noch die Angst um, den ihm sind heiratswillige Frauen aus dem Adel auf den Fersen. Sie nehmen an der Hatz teil die besagt das diejenige die ihn besiegt die neue Königin der Sidhe werden wird.
Gemeinsam versuchen sie nicht nur ihr Schicksal anzunehmen sondern auch zu ändern.
Fazit Gelungener Auftakt! Eine Zusammenführung zweier Schicksal die sich vereinen sollen.
Inhalt: **Finde den Elfenprinzen und werde zur Königin…**
Mit der Volljährigkeit des Kronprinzen Tyric beginnt die sich in jeder Elfengeneration wiederholende Hatz auf den Thronfolger. Teilnehmen können nur die dreißig edelsten und fähigsten jungen Ladys der Sidhe. Wer den Prinzen zuerst findet und besiegt, wird zur zukünftigen Königin. Doch dieses Mal ist etwas anders: Eine gefährliche Magie durchdringt das Reich der Elfen und zwingt den jungen Tyric inmitten der Hatz zur Flucht... Währenddessen wird auch im Nachbarland der Menschen die Angst vor einer unbestimmten Magie geschürt. Laut einer Prophezeiung soll am Königshof eine mächtige Magierin zum Leben erwachen – und alle Zeichen weisen auf die verarmte Fürstentochter Faye... Zwei Schicksale, deren Aufeinandertreffen die Welt verändern wird.
Meine Meinung: 4 Monate lag es auf den Sub auf den Kindle, bevor ich es angefangen hatte zu lesen. Es ist der Auftakt der "Enchanted -Trilogie" von der Autorin Jess A.Loup. Angesprochen hatte mich damals das wunderschöne und glitzernde Cover, der mich damals zum Kauf des Roman bewegte. Der Klappentext war interessant.
Unsere beiden Hauptprotagonisten sind gut beschrieben, sodass man die sich gut bildlich darstellen kann. Und die Handlung und Verlauf der Geschichte kann man sehr gut nachvollziehen. Tyric ist ein typischer Prinz, der wie ein typischer Prinz ist, charmant und sieht gut aus. Allerdings mit den Nachteil, dass er recht arrogant wirkt und sehr verwöhnt und eitel wirkt. Mit der Zeit merkt man als Leser, dass er anders ist als ein typischer Prinz, der mit der Zeit aus sich raus lernt und seinen Status zu schätzen weiß. Aufgrund einer Prophezeiung flieht Faye um ihr Leben zu schützen. Diese sogenannte Prophezeiung bestimmt angeblich über ihre wahre Bestimmung und Zukunft. Faye wirkt entschlossen und stark zugleich, Aber sie hat auch eine schüchterne Seite, die in Gegenwart von Tyric zum Vorschein kommt. Beide Protagonisten sind toll und wirkten auf mich sympathisch.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, jedoch brauchte ich etwas um so richtig anzukommen aber ansonsten ist die recht flüssig und locker. Man erlebt das Gesehen aus verschiedenen Perspektiven, so lernt man die Welt durch verschiedene Personen und Augen kennen. Anfangs war es für mich etwas schwierig so in die Geschichte reinzusteigen, um 1/3 der Geschichte wurde es spannend und fantasiereich. Der Verlauf der Handlung war doch sehr interessant und überraschend zugleich.
Ein relativ offendes Ende, sodass man doch einige Fragen hat und der Cliffhänger am Ende, doch einen sehr atrupt kommt, so dass man sich den 2. Band besorgen sollte.
Fazit Zusammengefasst gesagt ist „Elfenspiel“ von Jess A. Loup ein sehr guter und doch komplizierte Auftakt der „Enchanted – Trilogie“. Ein etwas für mich schwieriger Einstieg, eine gut durchdachte und fantasievolle Hsndlung, die einige tolle Lesestunden beschert.
Kronprinz Tyric wird volljährig und so beginnt die Jagd auf diesen, denn er muss besiegt werden und die Gewinnerin wird zur neuen Königin. Diese Tradition wiederholt sich in jeder Generation der Elfen. Allerdings ist auch am Hof der Menschen nicht alles in Ordnung, denn dieser wird von einer unbekannten Magie bedroht, sodass die Angst umhergeht. So treffen Faye und Tyric aufeinander, welche beide mit ihrem Schicksal zu kämpfen haben.
Persönlich fand ich den Auftakt recht gelungen, denn dieser war durchaus spannend und interessant, obwohl es an manchen Stellen etwas zäh war, denn so manches Mal hatte ich das Gefühl, dass es sich etwas zieht. Die Idee mit der Jagd auf einen Prinzen hat mich begeistert, denn es war für mich mal neu und ich wollte unbedingt wissen, was los ist. Natürlich geht die Geschichte dann in eine etwas andere Richtung. Allerdings hat mich auch Fayes Schicksal umgehauen und es war sehr interessant zu sehen, wie die beiden aufeinander treffen.
Das Setting mit den Elfen war gelungen und interessant beschrieben. Es wird alles sehr bildhaft beschrieben, sodass ich noch besser in die Handlung eintauchen konnte.
Faye und Tyric waren gelungen beschrieben. Allerdings wirkte Faye sehr schüchtern und zurückhaltend, sodass ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten mit ihr hatte. Es wird aber im Laufe der Handlung besser. Tyric würde ich als vorhersehbar bezeichnen, denn er wirkte, wie ein typischer Adeliger. Überheblich, arrogant und kühl. Er ändert sich aber im Laufe der Geschichte, sodass ich auch mit ihm noch warm werden konnte.
Die Schreibweise war toll zu lesen und es gibt viele Details, wenngleich vielleicht stellenweise etwas zu viele, aber alles wirkte so dennoch sehr rund. Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive erzählt, was für viele Eindrücke sorgt. Der Handlung war gut zu folgen, denn alles machte einen plausiblen Eindruck.
Das Cover ist wirklich reizend und wirkt sehr ansprechend.
Fazit: Wunderbarer Auftakt mit Luft nach oben. Elfengeschichten gehen ja immer bei mir. Kann ich weiterempfehlen.
Gut. Wirklich gut. Es hat mir sehr gefallen, die Art, wie es geschrieben war. Lebhaft und fantasievoll. Vielleicht ist mein Deutsch nicht ganz so gut, wie ich mir manchmal einrede, aber ich hatte das Gefühl, das öfters der falsche Fall verwendet wurde. Mir fällt es schwer, hier ein konkretes Beispiel zu benennen, aber wenn es so haften geblieben ist, muss da ja was sein. Trotzdem lenkt das nicht davon ab, dass es ein wirklich lesenswertes Buch war!
Ein sehr schönes Buch, dessen Thematik ich so noch nicht gelesen habe. Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen, die Charaktere waren wunderbar und gut zu verstehen. Ich freue mich, sie in den nächsten Bänden weiter kennen zu lernen. Ich denke, dass es nich einige Wendungen geben wird, die man so noch nicht erkennen kann und bin gespannt auf den zweiten Band.
Ich habe den Anfang wirklich gehasst, die erste Hälfte des Buches hätte ich insgesamt mit 1-2 Sternen bewertet. Am Ende ist das Buch aber wirklich spannend und interessant geworden, dass ich gerne weitergelesen habe. Ich freue mich so auf den 2. band, weiß aber nicht ob ich es mit meinem wissen nochmal lesen würde