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Solange es hell ist

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Eine Irrfahrt von Leuchtturm zu Leuchtturm, ein verschollener Vater, zwei kleine Geschwister im Schlepptau: Manchmal, wenn sie nach Mitternacht aufs Meer schaut, kommt es Mika (15) vor, als ob die Pause zwischen zwei Lichtzeichen ewig dauert. „Man wartet und wartet, die Nacht wird immer schwärzer, aber irgendwann dann kommt es doch. Und solange es hell ist, für diesen kurzen Moment, ist plötzlich alles ganz einfach. Du siehst den Weg wieder“.

320 pages, Hardcover

First published March 12, 2018

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Alexandra Kui

16 books1 follower

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Community Reviews

5 stars
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6 (11%)
1 star
1 (1%)
Displaying 1 - 11 of 11 reviews
Profile Image for phases.of.dawn.
68 reviews
May 2, 2021
"Es geht darum, der Dunkelheit die Stirn zu bieten. Mit Licht, mit Superheldenkräften, egal, Hauptsache weitersegeln. Auch wenn die Pause zwischen den Lichtsignalen manchmal so lange dauert, dass man denkt, es wird nie wieder hell. [...] Manchmal kann man wie Spiderman Mauern überwinden, und die Sinne sind plötzlich so scharf, dass es knistert, am Leben zu sein."

Die 15-jährige Ich-Erzählerin Mika und ihre beiden jüngeren Geschwister Penny und Elias brechen morgens überstürzt und heimlich aus ihrer Ferienhütte im Harz auf. Das Ziel ist, Mikas Vater in Dänemark zu finden, und dabei bloß nicht erwischt zu werden - es beginnt eine Irrfahrt von Leuchtturm zu Leuchtturm mit unzähligen Hindernissen auf dem Weg.

Der Leser erfährt, ebenso wie Mikas Geschwister, erst nach und nach die Hintergründe der überstürzten Reise. Für mich persönlich war das der Spannungsbogen, der mich das ganze Buch hindurch gefesselt hat und durch den ich interessiert geblieben bin - obwohl die Reise selbst viele verschiedene Ereignisse sowie Hindernisse mit sich bringt, die es für die Geschwister zu überwinden gilt, hat sich die Handlung für mich persönlich etwas zu sehr in die Länge gezogen.

Abgesehen davon haben mich besonders die Charaktere sehr überzeugt. Der Schreibstil passt meiner Meinung nach gut zu Mika als Ich-Erzählerin und spiegelt authentisch wider, was sich tatsächlich in einer solchen Situation im Kopf eines Mädchens in ihrem Alter abspielen könnte. Der Leser erfährt anfangs eher wenig über ihr Gefühlsleben, obwohl die Situation sie ganz sicher auch emotional mitgenommen hat - wobei ich das aber tatsächlich gerade gut finde, da man als Leser so selbst spürt, wie Mika sich vor ihren eigenen Emotionen verschließt, um für ihre Geschwister da sein zu können, und wie sie die Ereignisse erst selbst nicht wahrhaben will.
Auch die anderen Charaktere wirken auf mich authentisch. Keiner von ihnen ist perfekt, und doch sind sie mir auf ihre eigene Art ans Herz gewachsen. Und auch die Beziehung der Geschwister untereinander mitsamt all ihren Streitereien und ihrem doch unerschütterlichen Zusammenhalt wurde meiner Meinung nach gut dargestellt.

Nicht besonders gefallen hat mir hingegen der oft sehr verurteilende Tonfall der Ich-Erzählerin anderen Menschen gegenüber - mir ist bewusst, dass es sich hier nur um die Meinung einer Person aus der Geschichte handelt, trotzdem fand ich die Ausdrucksweise manchmal nicht mehr vertretbar. (Triggerwarnung body image, Essstörung und selbstverletzendes Verhalten - als Beispiele sind hier zu nennen, dass Mika immer wieder über das Gewicht bestimmter Personen Kommentare macht und diese gewissermaßen darauf reduziert: "Wer so viel isst, verliert doch sicher irgendwann den Überblick, nicht wahr?" Abgesehen davon äußert sie ihre Sorgen, "in einer Jugend-WG mit lauter Magersüchtigen und Ritzern" zu landen. Vielleicht sehe ich das zu streng, aber mir persönlich passt der Tonfall hier nicht, gerade im Hinblick auf die Tatsache, dass Jugendliche, die vielleicht selbst betroffen sind, das Buch in einer eben beeinflussbaren Zeit ihres Lebens lesen und diese Gedanken verinnerlichen könnten. Ich weiß nicht.)

Abgesehen davon hat mir das Buch aber trotzdem gefallen. Es waren einige tolle Zitate dabei und die Charaktere haben mich überzeugt. 3 Sterne.
Profile Image for Maria.
630 reviews14 followers
June 17, 2018

Eine Irrfahrt von Leuchtturm zu Leuchtturm, ein verschollener Vater, zwei kleine Geschwister im Schlepptau: Manchmal, wenn sie nach Mitternacht aufs Meer schaut, kommt es Mika (15) vor, als ob die Pause zwischen zwei Lichtzeichen ewig dauert. „Man wartet und wartet, die Nacht wird immer schwärzer, aber irgendwann dann kommt es doch. Und solange es hell ist, für diesen kurzen Moment, ist plötzlich alles ganz einfach. Du siehst den Weg wieder“.

‚Solange es hell ist‘ von Alexandra Kui ist ein berührender Roadtrip rund um Mika und ihre jüngeren Geschwister. Das Buch ist ab 14 Jahren empfohlen.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und passt gut zu Protagonistin Mika und somit auch gut zur Zielgruppe des Buches. Obwohl die Thematik wenig heiter ist, war die Handlung mit lustigen und schönen Momenten gespickt.
Ich persönlich finde jedoch, dass der ernstere Hintergrund für den Trip eher nachlässig behandelt wurde. Ich hätte mir diesbezüglich mehr Details (v.a. zu Mikas Gefühlswelt) gewünscht. In dieser Hinsicht ist das Buch meinen Ansprüchen nicht gerecht geworden. Dadurch blieben mir die drei Kinder ziemlich fremd und ich habe eher keine Bindung zu ihnen aufbauen können. Durch diese Distanz konnte ich mich nicht so sehr in die Handlung hineinfühlen.
Dennoch ist das Konzept des Buches ein sehr schönes, für mich persönlich ist es jedoch nicht im vollen Potential umgesetzt worden.
Profile Image for Michelle.
109 reviews3 followers
May 23, 2018
Meine Meinung:

An dieser Stellle noch einmal herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! Ich bin durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden, habe den Klappentext dann gelesen und da dieser ziemlich interessant klang, war für mich klar, dass ich das Buch lesen muss. Dass es mich dann so begeistern konnte, hat mich dann aber auch ein wenig überrascht!

Zuerst einmal kommen wir zum Cover. Ich finde es einfach nur wunderschön, auch wenn es wirklich sehr schlicht gehalten ist. Man sieht einen Leuchtturm und im Hintergrund den dunkler werdenden Himmel, wodurch ein schöner regenbogenfarbener Hintergrund entstand. Was mir aber besonders gefällt, ist, dass es passend zur Geschichte gestaltet ist, in der es um Leuchttürme geht. Das finde ich schön und auch für die Geschichte passend gewählt. Aufgrund der Farben ist das Buch alleine schon ein richtiger Eyecatcher.

Der Schreibstil der Autorin war anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig. Sobald man allerdings einmal drin war, ließ sich das Buch schnell, flüssig und angenehm lesen. Der Schreibstil hat mir wirklich sehr zugesagt! Die erste Hälfte des Buches habe ich demnach auch an einem Stück gelesen, die andere Hälfte zwei Tage später darauf, weil ich das Buch nachher einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Die Charaktere haben mir alle soweit auch ganz gut gefallen. Dadurch, dass man direkt mitten ins Geschehen hineingeworfen wurde, habe ich anfangs die Beweggründe von Mika nicht ganz so verstanden. Das legte sich dann aber und ich konnte Mika wirklich in mein Herz schließen. Sie achtet nämlich darauf, dass es ihren Geschwistern gut geht, trotz der Situationen und ist auch für die beiden da. Das finde ich schon bemerkenswert, schließlich ist sie gerade mal fünfzehn und kümmert sich dafür wirklich gut um ihre kleinen Geschwister! Penny kam mir manchmal ein wenig zu erwachsen und reif vor, dafür dass sie erst elf ist. Auf der einen Seite ist das ein kleiner Kritikpunkt, auf der anderen Seite ist es natürlich auch realitätsnah. Außerdem fand ich es auch gut, dass sich Penny und Mika so bei gewissen Themen auf Augenhöhe begegnen konnten und Penny doch schon einiges verstand, was andere in dem Alter vielleicht nicht verstehen würden. Ich denke aber auch, dass das stark mit der Erziehung durch ihre Mutter zusammenhängt. Dass sie so erwachsen ist, fällt demnach bei mir auch nicht wirklich ins Gewicht. Elias ist einfach total süß gewesen. Klar, er hatte auch mal seine bockigen Phasen, aber wer kann das einem fünfjährigen Kind bei so einer Tortur verdenken? Allerdings muss ich sagen, dass er sich bei den Situationen durchaus auch schon erwachsen verhalten hat, denn nicht jedes Kind wäre, glaube ich, in der ein oder anderen Situation, die die drei erlebt haben, so ruhig geblieben. In dem Buch hat man durchaus gemerkt, wie sehr sich die Geschwister lieben und ihren Zusammenhalt fand ich einfach nur wirklich toll.

Aber auch die Geschichte an sich konnte mich begeistern. Anfangs hatte ich - wie schon erwähnt - ein paar Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und auch mit Mikas Beweggründen, aber das hielt nicht lange an und ich konnte mich dann in die Geschichte fallen lassen. Es gab sowohl lustige, als auch traurige Momente. Generell hat der ganze Roadtrip mich total begeistert. Es hat total Spaß gemacht, die Orte mit den Geschwistern zu entdecken und auch der Titel des Buches wurde in die Geschichte integriert. Vor allem hat mich das Buch im Nachhinein aber auch zum Nachdenken gebracht. Ich finde es immer toll, wenn ein Buch sowas schafft. In der Hinsicht gibt das Buch einem einfach wirklich viel mit und ich denke ich werde es bestimmt noch einmal lesen. Außerdem habe ich jetzt auch selber total große Lust mit dem Auto nach Dänemark zu fahren und mir die ganzen Leuchttürme anzusehen! Viel mehr möchte ich an dieser Stelle aber auch gar nicht sagen, lest das Buch selber und lasst euch überzeugen! Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung!

Fazit:

Ein wirklich schönes Buch über Geschwisterliebe und einen ungewöhnlichen Roadtrip. Der Schreibstil war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig und auch die Beweggründe verstand man erst nicht so recht, das legte sich jedoch schnell und dann konnte ich mich komplett fallen lassen und habe das Buch verschlungen. Geschwisterliebe spielt hier auf jeden Fall eine große Rolle, das Buch bringt einen aber auch zum Nachdenken. Deshalb erhält das Buch von mir 5/5 Sternen.
Profile Image for mylittlebookpalace .
127 reviews8 followers
March 30, 2018
Inhalt: Eine Irrfahrt von Leuchtturm zu Leuchtturm, ein verschollener Vater, zwei kleine Geschwister im Schlepptau: Manchmal, wenn sie nach Mitternacht aufs Meer schaut, kommt es Mika (15) vor, als ob die Pause zwischen zwei Lichtzeichen ewig dauert. „Man wartet und wartet, die Nacht wird immer schwärzer, aber irgendwann dann kommt es doch. Und solange es hell ist, für diesen kurzen Moment, ist plötzlich alles ganz einfach. Du siehst den Weg wieder“.

Orte: Das Buch fängt an in irgendeinem Ort in Berlin und arbeitet sich bis nach Dänemark vor. Ich mochte die Orte relativ gerne, da es ja eigentlich das Ziel der Protagonisten war zu diesem einem Leuchtturm zu kommen und der Weg dorthin sehr gut beschrieben war. Ich fand das die Orte sehr gut und detailliert beschrieben waren und gut zu dem Inhalt des Buchs gepasst haben.

Personen: Mit den Personen habe ich mich von Anfang bis Ende sehr schwer getan, da ich den Draht zu den drei Hauptpersonen einfach nicht bekommen habe, obwohl ich es wirklich wollte. Ich habe einfach an jeder Person irgendetwas zum aussetzen gefunden. Ich konnte mich einfach mit keiner der Personen identifizieren und habe den Draht zu ihnen nicht gefunden

Schreibstil: Am Anfang musste ich mich da erstmal ein bisschen rein finden, doch nach einer Weile des Lesens habe ich immer mehr gefallen an dem Schreibstil gefunden und mochte ihn immer mehr. Es gab ein paar tolle Dialoge und die Orte wurden sehr gut beschrieben.

Gestaltung: Mich hat das Cover sofort angesprochen und neugierig gemacht, weshalb ich überhaupt erst darauf aufmerksam geworden bin. Auch nach dem Lesen mochte ich das Cover noch sehr sehr gerne, da es einfach zu dem Buch gepasst hat und schon allein damit ein Stück der Geschichte erzählt wurde.

Geschichte: Mich hat auch der Klappentext sofort angesprochen, da es für mich nach einer sehr spannenden und schönen Geschichte angehört hat und alles in allem wurde ich vom Inhalt her auch nicht enttäuscht, doch ich fand die Umsetzung etwas schlecht, da es viele sehr langweilige Szenen gegeben hat, die für mich der Geschichte nicht wirklich etwas dazugegeben haben. Es gab natürlich auch viele sehr spannende, lustige und eichtige Szenen, aber die wurden mir durch die anderen ein bisschen kaputt gemacht.

Fazit: Alles in allem mochte ich das Buch relativ gerne, es gab sehr viele schöne und spannende Stellen in diesem Buch, wie die schönen Orte, der gute Schreibstil, die schöne Gestaltung und auch der Inhalt mit der Grundaussage, allerdings wurde mir das ein bisschen durch die Charaktere und den vielen nicht wirklich spannenden Stellen kaputt gemacht, weshalb ich nur 3 von 5 Sternen geben kann. Ich mochte das Buch trotzdem relativ gerne und jeder sollte sich seine eigenen Meinung dazu bilden hier auch noch ein großes Danke an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Profile Image for Mrs Lesemaus.
10 reviews
March 26, 2018
Cover:
Auf dem Cover befindet sich ein Leuchtturm in sonnenuntergehender Kulisse. Im Hintergrund erstreckt sich ein Farbverlauf in blau, grün, gelb und rot.
Bei mir weckt es eine heimatliche Atmosphäre mit gewissem Nordsee-Flair.
Dies spiegelt sich auch so im Buch wieder, man fühlt sich so, als wäre man im Geschehen. Außerdem hat die Abbildung auch einen Bezug auf die Handlung, welchen ich aber nicht weiter erläutern kann, da ich sonst vermutlich spoilern würde.
Ich finde das Cover also sehr passend. Trotz der ruhigen Lage wirkt es aufregend und anders, es zieht die Blicke auf sich und wird sich trotzdem gerecht.

Inhalt:
Fahren so lange es hell ist... auf der Suche ins Ungewisse.
Es sind Ferien als die 15-jährige Mika zusammen mit ihren kleineren Geschwistern Penny und Elias aufbricht. Sie suchen einen Leuchtturm in Dänemark, welchen sie nur von einem Foto kennen. Dort soll sich Mika´s Vater befinden, doch auf ihrer Reise tun sich viele Hindernisse auf.
Aber manchmal kann ein schwieriger Weg ein wahrer Schatz sein...

Meinung:
Am Anfang war ich dem Buch gegenüber noch ein wenig skeptisch bestimmt. Ich hatte die Befürchtung das Thema könnte mich nicht ansprechen oder es wäre langweilig, jedoch warf ich dies schnell über Bord.
Der Schreibstil ist leicht, umgänglich und bringt das Flair dieser Nordseereise perfekt rüber. Ich bin zwar kein Fan der Nordsee, doch wenn ich einer wäre, wäre ich begeistert gewesen. Ich bin nur leider nicht der Typ für die kalte, rauhe See. Die Kulisse war also nicht immer etwas für mich, dafür aber die Stimmung.
Alexandra Kui hat die Beziehung zwischen den drei Geschwistern für mich sehr real und bodenständig beschrieben und dabei noch moralische Grundsätze rein gemischt.
Trotz Streitereien herrschte stets ein Zusammenhalt und Ausgelassenheit. Man kann es schlecht beschreiben, wenn man es nicht gelesen hat. Man fühlte sich irgendwie mit im Geschehen und trotz großer Reise sehr heimelig.
Es gab in dem Buch auch eine Liebesgeschichte, die für mich nicht hätte sein müssen. Auch ohne hätte das Buch gut stehen können, zumal ich die Beziehung etwas abstrus fand. Jedoch ist dies nur meine Meinung.
Die Handlung an sich fand ich süß, jedoch kam es in diesem Buch weniger auf dem Plot an. Vielmehr war es die Botschaft, die das Buch vermittelt hat. Und diese war wirklich positiv und sollte gehört werden.

Fazit:
In dem Buch sollte man keine spektakulären Handlungen oder großartige Spannung erwarten. Vielmehr übermittelt das Buch eine Botschaft an den Leser.
Es ist eine ausgelassene Geschichte mit ganz eigener Stimmung und herzzerreißenden Charakteren.


*Das Buch wurde mir vom Verlag kostenlos zum Rezensieren zur Verfügung gestellt.
Profile Image for Carla Gebert.
189 reviews2 followers
June 2, 2018
Cover
Was ein tolles Cover! Mir hat das Cover auf Anhieb sehr gut gefallen und ich musste es einfach lesen

Thematik
In dem Buch geht es um eine kleine Familie deren Kinder sich auch einen Roadtrip auf machen und ihre Mutter zurück lassen. Sie machen sich auf den weg nach Dänemark und erleben dort einiges. Doch sie wollen einen bestimmten Leuchtturm finden…

Charaktere
Mika ist der wichtigste Charakter in diesem Buch. Sie steht im Zentrum und ist die, die sich so gut wie um alles kümmert.

Handlungsort
Dänemark ist für die Kinder ein riesiges Land das unglaublich viel Leuchttürme hat. Das Land ist herrlich beschrieben und als Leser hat man das Gefühl das man richtig reist.

Umsetzung
Es ist eine wirklich sehr interessante Geschichte, die man jedoch nicht ganz auf Anhieb versteht. Es ist kompliziert und es werden so einige Regeln gebrochen. Es ist auf der einen Seite mega spannend, jedoch kam ich selber nicht wirklich an die Protagonisten ran. Ich habe sie für ihren Mut bewundert jedoch waren sie teilweise sehr gefühlskalt. Es ist wirklich sehr schwer zu verstehen, doch ich bin z.B. an Mika nicht ran gekommen. Aus ihrer Sicht spielt die ganze Geschichte und es war bis zum Ende eine Distanz zum Leser die sehr schade war.

Fazit
Insgesamt finde ich das Buch von der Idee wirklich sehr gut, jedoch hätte ich mir wirklich etwas mehr nähe gewünscht.
Profile Image for Alexandra Schäffer.
Author 1 book6 followers
June 14, 2018
„Solange es hell ist“ ist ein berührender Roman mit einer wundervollen Reise quer durch Dänemark und fantastischen Charakteren.
Die 15 Jährige Mika macht sich kurzerhand mit ihren beiden kleineren Geschwistern Penny und Elias auf den Weg nach Dänemark um einen Leuchtturm zu finden. Im ersten Moment mag es etwas unrealistisch klingen, dass eine 15 Jährige mit dem Auto und ihren Geschwistern im Gepäck eine solche Reise auf sich nimmt, doch darum geht es gar nicht. Der Roman vermittelt viele Gefühle und eine ganz besondere Reise, die nicht nur physisch stattfindet, sondern auch das Leben und die Entwicklung der Charaktere betrifft.
Die Reise hat ihre Höhen und Tiefen und selbst wenn es Stellen gibt die etwas überzogen wirken, passen diese wiederrum zu dem kindlichen naiven Denken der Kinder, die ja schließlich unsere Protagonisten sind.

Die Charaktere wirken sehr realistisch und lebensecht mit den kleinen Details die in ihnen stecken, weshalb man sie einfach mögen möchte, auch wenn sie nicht immer die richtigen Entscheidungen treffen.
Es hat wirklich Spaß gemacht, die Reise der kleinen Gruppe zu folgen und es war nie vorhersehbar, was am nächsten Tag wohl passieren würde. Auch die kleinen Nebencharaktere fand ich gut in die Geschichte eingebaut.
Vor allem zum Ende hin wird die Geschichte noch einmal tiefgründiger und emotionaler und wir erfahren die wahren Beweggründe für Mikas Entschluss die Reise nach Dänemark anzutreten. Sie hinterlässt einen nachdenklichen Beigeschmack, aber auch ganz viel Liebe zur Geschichte.

Ein fantastisches Buch für jung und alt.
Profile Image for reading_joelle.
195 reviews8 followers
March 24, 2018
2.5, der Schreibstil war nicht schlecht, aber die Figuren wenig entwickelt und uninteressant. Ausserdem wurde viel mit Klischees gearbeitet und die Hauptfigur Mika hat über alles sehr schlecht gedacht und geredet.
Die ersten 200 Seiten lasen sich sehr schnell, das Ende zog sich ein wenig.
Profile Image for Caterina (Catas Welt).
164 reviews4 followers
October 3, 2018
 Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Bislang habe ich noch nichts aus der Feder von Alexandra Kui gelesen, war dann also umso neugieriger, als ich "Solange es hell ist" für mich entdeckt habe. Es klang nach einem sehr interessanten Roadtrip, der in mir vielleicht die Reiselust wecken könnte. Auch das Cover finde ich wirklich schön, gerade weil irgendwie auch das Kernelement abgebildet ist. Mit den Farben harmoniert der Leuchtturm in der Mitte ebenso hervorragend, so dass alles in sich stimmig ist.

Einstieg: Ohne vieler Worte beginnt die Autorin direkt mit der Geschichte und ehe ich es mich versah, befand ich mich schon mit der 15-Jährigen Mika und ihren kleinen Geschwister auf einen Roadtrip, der das Leben der Geschwister komplett verändern sollte. Zwar fand ich es grundsätzlich nicht schlecht, dass die Story direkt mit der Tour beginnt, aber irgendwie erschwerte es auch sehr den Bezug zur Geschichte. Von Anfang an wirbelt Alexandra Kui Fragen auf, zu denen ich dringend eine Antwort wollte, die sie aber erst sehr spät beantwortet. Insgesamt gefiel mir der Einstieg so weit gut, so dass ich gespannt auf die weitere Handlung war.

Charaktere: Für ihre Geschichte wählte die Autorin den personalen Ich-Erzähler. So wird das gesamte Buch aus der Sicht der 15-Jährigen Mika erzählt. Mika selbst konnte ich sehr schwer einschätzen, was den Zugang zu ihr erschwerte. Sie muss mit ihren jungen Jahren quasi die Mutterrolle für ihre jüngeren Geschwister aufnehmen, was sicher nicht einfach ist. Dafür ziehe ich meinen Hut. Natürlich ist sie selbst beinahe noch ein Kind und kann sich kaum einen Moment für sich, geschweige denn einen Moment der Schwäche erlauben. Und ihre Geschwister machen es ihr auch mit unter nicht immer leicht. So bewältigt Mika im Laufe der Geschichte immer neue Hürden, muss aber auch Fehler eingestehen und muss immer für ihren Bruder und ihre Schwester da sein. Trotz des geringen Zugangs zu ihr, fand ich ihre Entwicklung sehr interssant zu verfolgen. Leider blieben die Nebenfiguren ebenfalls recht blass, so dass ich zu ihnen kaum eine Verbindung aufbauen konnte.

Handlung: Die Reise, die Mika und ihre Geschwister auf sich nehmen, erinnert natürlich in keinster Weise an einem Urlaub in Dänemark. Denn Penny, Elias und Mika sind in erster Linie auf sich allein gestellt. Das einzige, was sie voran treibt, ist ein Foto von Mikas verschollenen Vater. So reisen sie von Leuchtturm zu Leuchtturm um Antworten zu bekommen und ihrer Odyssee endlich ein Ende zu setzen. Auf ihrer Reise warten nicht nur viele Herausforderungen, die die drei nur gemeinsam bewältigen können, sondern müssen auch mit Enttäuschungen klarkommen. Auch wenn in mir nicht ganz die Reiselust geweckt worden ist, so emfpand ich diesen Roadtrip an der dänischen Küste mitunter aufregend und aufwühlend. Zudem erfährt man auch nach und nach etwas über Mikas Familie, was ich sehr bewegend fand. So bekamen meine anfänglichen Fragen nach und nach ihre gewünschte Antwort. Den Leuchtturm als Kernelement der Geschichte fand ich sehr gut gewählt auch wenn dies ruhig einen etwas größeren Raum hätte einnehmen können. Ebenso die Tatsache mit dem verschollenen Vater. Gerade bei diesem Aspekt hatte ich das Gefühl, dass sich die Autorin manchmal etwas verrannt hatte. So kam mir gerade das Ende nicht nur etwas aufgesetzt, sondern auch sehr an den Haaren herbeigezogen vor.

Schreibstil: Sehr angenehm erzählt Alexandra Kui die Geschichte von Mika und ihren Geschwister und verwebt dabei ganz geschickt sehr wichtige Botschaften mit hinein. So legt sie Wert auf Zusammenhalt und Familie und dass man es gemeinsam weit bringen an und sei es "nur" an die dänische Küste ohne Fahrerlaubnis, was schon nicht einfach ist. Außerdem deutet die Autorin immer wieder darauf hin, dass auch Hürden und Niederlagen einen voran bringen. Diese Aspekte gefielen mir sehr gut, so dass diese Geschichte ein Buch ist, welches auch in stückweit zum Nachdenken anregt. Und solche Bücher mag ich ganz besonders.

 
Mein Urteil

Zwar wurde bei mir in "Solange es hell ist" nicht wirklich das Reisefeeling geweckt, aber dennoch ist es ein Buch, was nach dem beenden ein wenig nachhallt. So verwebt Alexandra Kui ganz geschickt wichtige Botschaften in ihre Geschichte hinein, die man aber nicht auf den ersten Moment  entdeckt. Auch wenn ich zu den meisten der Figuren kaum einen Bezug aufbauen konnte, so emfpand ich die Entwicklung, die die junge Mika durchgemacht hat, nachvollziehbar und interessant zu verfolgen. Ich für meinen Teil hätte den "Leuchttürmen" und auch den verschollenen Vater durchaus mehr Raum zugemutet. Aber unabhängig dessen hat mich das Buch gut unterhalten. Ich vergebe 3 von 5 Welten.
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