Als Bestsellerautor David Safier für seinen Roman «28 Tage lang» recherchierte, der im Warschauer Ghetto spielt, stieß er auf ein außergewöhnliches literarisches eine Komödie des polnischen Autors Jerzy Jurandot, die im Januar 1942 im Femina-Theater inmitten der Grauen des Ghettos uraufgeführt wurde. Ein Lustspiel mit Musik, voller komischer Szenen und Verwicklungen, ein Stück über die Liebe zwischen jungen Menschen, denen doch keine Zukunft gewährt sein wird, weil sie schon bald in die Gaskammern geschickt werden.Der Text ist ein sensationeller Fund. «Die Liebe sucht ein Zimmer» ist eine Komödie aus den Zeiten des Holocausts. Sie zeigt, dass es ein Lachen geben konnte inmitten der Schrecken des Ghettos und angesichts der drohenden Gaskammern. Auch dass selbst in solchen Zeiten Liebe möglich war. Und dass beides – Lachen und Liebe – den Menschen angesichts des nahenden Todes Kraft und Trost spenden konnten.David Safier hat den Text behutsam bearbeitet und durch ein Vorwort ergänzt, das den historischen Kontext erläutert.
Ein außergewöhnliches Buch......das einen kurzen, intensiven Einblick in den Überlebenskampf im Warschauer Ghetto gewährt.....und mir trotz des schweren Themas hin und wieder ein Schmunzeln abgerungen hat...!
Autor Safier schreibt seinen Roman um ein Theaterstück, eine Komödie, die er im Nachlass einer Holocaust Überlebenden fand.....und die im Warschauer Ghetto seine Uraufführung feierte....
Dabei sind seine fiktiven Figuren im Hinblick auf die Kürze des Buches erstaunlich tief angelegt.....und der Autor vermittelt unmittelbar einen authentischen Einblick in die Lebenswirklichkeit der Internierten...!
Allerdings wäre es mir ein Herzenswunsch, dass die wiedergefundene Komödie als Theaterstück auch dort Beachtung fände, wo sie in meinen Augen einen besonderen Platz haben sollte: auf den Bühnen dieser Welt!
Ein kurzes Theaterstück, entstanden in einer schwierigen Zeit im jüdischen Getto und aicj dort spielend, um Freude zu bringen.
Ein echt tolles Stück, das die durch die Rahmeninfos auch die Augen mal wieder ein wenig öffnet, wie schwer es damals war und mit welcher Leichtigkeit versucht wurde, dem Schwermut gegenzuwirken.