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Jan Römer #3

Das Lied der toten Mädchen

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Herbst 1997: Auf dem Wilzenberg wird eine junge Frau tot aufgefunden, ermordet durch einen Stich ins Herz. Der Täter lässt nichts zurück außer einer Spieluhr, die »Hush little baby« spielt.
Gegenwart: Jan Römer, Reporter für ungelöste Kriminalfälle, rollt mit seiner Kollegin Mütze das Verbrechen neu auf. Warum trug das Opfer trotz der Kälte nur ein dünnes rotes Kleid? Warum kann niemand etwas zu dem Gästehaus im Wald sagen, in dem die Frau damals arbeitete? Dann wird wieder eine Frau getötet. Auch neben ihrer Leiche wird eine Spieluhr gefunden. Und Jan Römer begreift, dass die Vergangenheit nicht tot ist …

400 pages, Paperback

First published January 12, 2018

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About the author

Linus Geschke

27 books18 followers
Der 1970 geborene Linus Geschke arbeitet als freier Journalist für führende deutsche Magazine und Tageszeitungen, darunter Spiegel Online, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Manager Magazin. Dazu verfasst er für das Special-Interest-Magazin „unterwasser“ Tauch- und Reisereportagen und bedient alle zwei Monate eine Kolumne („Nachgedanken“). Mit seinen Reportagen hat der Kölner mehrere Journalistenpreise gewonnen.

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Community Reviews

5 stars
17 (19%)
4 stars
40 (46%)
3 stars
26 (30%)
2 stars
1 (1%)
1 star
2 (2%)
Displaying 1 - 17 of 17 reviews
Profile Image for Gabis Laberladen.
1,245 reviews
January 25, 2018
Darum geht’s:

Der Journalist Jan Römer und seine Kollegin Stefanie, von allen nur Mütze genannt, sind auf der Suche nach alten, ungelösten Kriminalfällen, die sie in der beliebten Rubrik ihrer Zeitung vorstellen können. Der ungeklärte Mord an der jungen Sonja Risse aus dem Jahr 1997 scheint Potenzial zu haben, denn ihre Leiche wurde, in ein rotes Kleid gehüllt, neben sich eine Spieluhr mit einem Kinderlied, auf einem einsamen Berg im Sauerland gefunden. Der Exfreund hat ein bombensicheres Alibi und weitere Verdächtige gab es nicht.

So fand ich’s:

Jan Römer war mir sofort sympathisch und seine pfiffige Kollegin mit dem Spitznamen Mütze ebenso. Auch wenn der „cold case“ Kriminalfall in der Erzählung Vorrang hat, bekommen wir doch einen guten Einblick in Jans momentan schwieriges Privatleben, denn seine Exfrau will nach Bayern ziehen und den gemeinsamen Sohn mitnehmen. Jans Meinung und sein Bedürfnis, Zeit mit seinem Sohn zu verbringen, zählen da wenig und diese Hilflosigkeit lässt ihn regelmäßig wütend werden. Mütze scheint auch ein paar Dinge mit sich herumzutragen, doch sie ist hier eher als gute Freundin Jans, fleißige Faktenbeschafferin und mutige Ermittlerin tätig und ich habe sie nicht so gut kennengelernt, wie ich es gerne hätte. Unterstützt werden die beiden von Jans bestem Freund Arslan, einem ehemaligen Profiboxer, der Probleme lieber handgreiflich löst, als sie auszudiskutieren und der mir mit seiner erfrischend bodenständigen Art ebenfalls sehr gut gefallen hat.

Der Fall scheint zuerst recht überschaubar. Eine junge Frau wird in der Provinz erstochen und auch die beiden Journalisten vermuten den Mörder in ihrem persönlichen Umfeld. Was sie dann aber nach und nach ausgraben, nimmt Dimensionen und eine Komplexität an, mit denen weder die zwei Presseleute noch ich gerechnet haben. Dabei wird es niemals verwirrend oder zu komplex, was ich sehr begrüßt habe, denn dadurch lässt sich dieser Krimi durchgehend flott und flüssig lesen, ganz ohne „wie war das gleich nochmal“-Momente. Die Polizei spielt in diesem Buch kaum eine Rolle, denn die beiden Journalisten übernehmen Befragungen und Recherchen und öffnen Türen, die für lange Zeit oder schon immer verschlossen geblieben waren.

Die Story hatte mich von Anfang an am Haken und hat mich bis zum Schluss nicht losgelassen. Es gibt Verdächtige, die durch ihr Verhalten meine Vermutung bestätigten, dann aber widerlegten, und sich später neu verdächtig machten. Die Auflösung war glaubhaft und schlüssig, aber ich habe sie überhaupt nicht kommen sehen.

Dank eines bei Vorablesen gewonnenen Exemplars des Buches bin ich mit diesem dritten Band in die Jan Römer Reihe eingestiegen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass man die vorhergehenden Bände unbedingt zuerst hätte lesen müssen, aber ich habe vor, das jetzt doch noch zu tun, denn „Das Lied der toten Mädchen“ fand ich richtig klasse.
Profile Image for Gerti.
317 reviews
February 6, 2018
Für mich eher ein mittelmäßiger Krimi, der hinter den Erwartungen zurück bleibt.
Profile Image for Booklunatic.
1,119 reviews
January 9, 2018
5 Sterne

Hey, ich habe grade wohl echt einen Lauf - mit lauter richtig guten Büchern! Auch dieser Krimi war ein Volltreffer. Es war mein zweites Buch von Linus Geschke (ja, mir fehlt aus der Reihe noch der mittlere Band - was mir verständnistechnisch keine Probleme bereitet hat, ich aber noch nachholen werde). Ich mochte schon den 1. Band um Jan und "Mütze" recht gerne, aber diesen 3. Fall empfand ich noch als deutliche Steigerung. Vor allem stilistisch fand ich es viel besser. Die Figuren waren sowohl interessant als auch glaubwürdig und haben noch weiter an Kontur gewonnen. Auch die Handlung war wirklich spannend, die Auflösung habe ich nicht vorausgesehen. Und mir gefiel der Humor, der immer mal wieder mit reinspielte. Irgendwie passte alles!
Profile Image for Marcel Haußmann.
768 reviews36 followers
November 5, 2018
Auch der dritte Roman rund um Jan Römer und Mütze konnte mich wieder voll Überzeugen. Die beiden sind aber auch echt tolle Protagonisten. Wer die Reihe noch nicht kennt sollte ihr mal einen Chance geben. Ich freu mich auf Band 4 :)
Profile Image for Wal.li.
2,565 reviews71 followers
January 9, 2018
Report Köln

Der Journalist Jan Römer hat glücklicherweise eine Festanstellung. Er berichtet über ein zeitloses Thema, an dem die Leser das Interesse nicht verlieren. Er und seine Kollegin Stefanie genannt Mütze rollen ungelöste Kriminalfälle journalistisch auf und manchmal stoßen die sogar auf Informationen, die anderen entgangen sind. Vor ungefähr zwanzig Jahren wurde die 19jährige Sonja Risse ermordet und hingebettet als würde sie schlafen. Diese fast schon rituelle Aufbahrung lässt an einen Serientäter denken, doch vergleichbare Fälle tauchen in keiner Datenbank auf. Jan und Mütze entschließen sich, so an den Fall heran zu gehen als gäbe es noch keine Ermittlungen.

Bereits zum dritten Mal recherchieren Jan Römer und Stefanie Schneider in einem bisher ungeklärten Verbrechen. Sie sind ein eingespieltes Team, in dem jeder seine Aufgaben hat, das Brainstorming aber gemeinsam erledigt wird. Den Tod von Sonja umgibt ein Geheimnis, so scheint es. Die junge Frau war offen, klug und bei allen beliebt. Wie sich in einem ersten Gespräch herausstellt war ihre Mutter wohl eine der Wenigen die ein Problem mit ihrem Kind hatte. An einem Mädchen, das sich zwar nach dem sehr erfolgreichen Ablegen der Abiturprüfung ein Auszeit gönnte, das jedoch Pläne für sein weiteres Leben hatte. Alle Ansätze führen zunächst ins Nichts. Vielleicht haben sich die beiden Reporter das falsche Thema ausgesucht. Doch schließlich deutet ein Hinweis doch darauf, das die Nachforschungen von Erfolg gekrönt sein könnten.

Zum Verständnis des Falles ist die Kenntnis der Vorbände nicht erforderlich, aber das Interesse am privaten Vorleben der beiden Journalisten wird schon geweckt. Sowohl Römer, der mit der Trennung von seiner Frau noch nicht völlig abgeschlossen hat und der sich um einen guten Umgang mit seinem Sohn bemüht, als auch Schneider, über die kaum Informationen gegeben werden, die aber durch ihr blitzgescheites Denken besticht, wirken sehr sympathisch. Nach und nach bohren sie sich in ihre Nachforschungen und fördern erstaunliches zutage. Spannend gestaltet sich die Spurensuche. Was da Alles so im Geheimen abläuft, welche zwischenmenschlichen Untiefen manchmal zu umschiffen sind und nicht immer ist es das Offensichtliche, aus dem sich das entscheidende Puzzleteil ergibt. Ein liebenswertes Ermittler-Team, das seinen dritten Fall mit klassischen Methoden geschickt löst.
Profile Image for Aglaya.
208 reviews
January 23, 2018
Jan Römer kümmert sich als Journalist um alte ungeklärte Kriminalfälle. Als er einen Mordfall aus den 1990ern untersucht, wird der alte Fall plötzlich wieder aktuell und brandheiss…

"Das Lied der toten Mädchen" ist bereits der dritte Krimi um den Journalisten Jan Römer. Ich kenne die Vorgänger nicht, konnte der Handlung aber problemlos folgen. Vorkenntnisse sind zum Verständnis daher nicht nötig.

Die Geschichte wird in der dritten Person erzählt, hauptsächlich aus der Sicht des Protagonisten Jan, bei Szenen, in denen er nicht vorkommt auch aus anderer Perspektive. Besonders oft kommt dabei ein gewisser "Uhrmacher" vor, bei dem lange nicht klar ist, wie er in der ganzen Sache drinhängt. Jan ist Anfang 40 und gerade mitten im Scheidungskampf mit seiner Noch-Ehefrau, die mit dem gemeinsamen Sohn nach Bayern ziehen will. So nimmt sein Privatleben einen nicht unwesentlichen Teil von Jans Gedanken und auch von der Handlung ein. Auch wenn an für meinen Geschmack etwas zu aggressiv ist, so war er mir doch sympathisch und ich konnte mit ihm mitfiebern und mitleiden.

Die Handlung ist komplex aufgebaut und entwickelt sich nur langsam, was beim gewählten Setting aber auch kein Wunder ist. Lange ad acta gelegte Fälle brauchen eine ziemliche Weile, bis wieder Bewegung ins Spiel kommt. Auch bis der Zusammenhang zwischen Haupthandlung, Prolog und den Szenen des "Uhrmachers" klar wird, dauert es seine Zeit. Dases sich bei den "Ermittlern" hier nicht um Polizisten, sondern um Journalisten handelt, drehen sich die Ermittlungen natürlich nicht um Fingerabdrücke und DNS-Spuren, sondern um Befragungen und Beobachtungen. Langweilig wird das nie, stellenweise hätte ich mir allerdings doch ein etwas höheres Erzähltempo gewünscht, wenn die Story etwas gar gemütlich vor sich hinplätscherte. Die Auflösung hat mich recht überrascht, da ich nie in die entsprechende Richtung gedacht hatte. So hat der Schluss meine Gesamtmeinung von "ganz ok, aber etwas zäh" zu "doch, gefällt mir gut" verbessert.

Der Schreibstil des Autors Linus Gerschke lässt sich flüssig lesen und ich werde die Reihe gerne weiterverfolgen.

Mein Fazit
Etwas zäher Kriminalfall mit spannender Auflösung
Profile Image for Daniela.
493 reviews25 followers
February 27, 2018
Linus Geschke - Das Lied der toten Mädchen
eBook - 400 Seiten

Oh man, es klang so spannend und vielversprechend - und dann habe ich fast 2 Wochen gebraucht, um mich mehr oder weniger durch zu quälen.
Ich will nicht sagen, dass es prinzipiell langweilig war - es hatte zwischendrin durchaus seine Stärken.
Meistens - leider - hatte ich allerdings den Eindruck, keinen Krimi zu lesen, sondern tatsächlich einen gut recherchierte, aber sehr umfangreichen Zeitschriftenartikel.
Es gab viele, teils tiefgründige, teils in meinen Augen lückenhafte Informationen - aber alles in allem habe ich mir mehr erwartet, zumal ich schon deutliches Besseres vom Autor gelesen habe.

* digitales Rezensionsexemplar von NetGalley & Ullstein
Profile Image for Anja.
657 reviews12 followers
January 11, 2018
Auf das Buch habe ich mich wirklich gefreut, denn die anderen Jan Römer Krimis haben mich total begeistert.

Der Prolog macht sofort Gänsehaut und ich habe auch sofort angefangen zu grübeln. Wer, was, warum? Warum musste das 19 jährige Mädchen sterben? Ich habe während des lesens die ganze Zeit so eine dunkle Stimmung in mir gehabt und ich glaube, ich gehe nie wieder im dunkeln in einen Wald. Ich hab teilweise richtig Angst bekommen, der Autor schafft es hier wunderbar einen zu gruseln und in große Spannung zu versetzen.

Jan und Mütze stoßen auf den vor 20 Jahren begangenen Mord und die beiden haben sofort Blut geleckt und wollen unbedingt wissen, was denn damals geschehen ist. Ganz schnell sind auch die beiden in Gefahr und stoßen auf ein Geflecht von Liebe, Korruption, Gewalt und Sex. Auch der Boxer Arslan mischt wieder mit, was mir sehr gut gefallen hat. Schnell wird der Fall auch immer komplexer und von Seite zu Seite spannender. Was haben die ehemaligen Freundinnen des Mädchens noch heute zu verbergen? Und was ist damals wirklich alles in dem "Haus" geschehen? Ich muss sagen, ich hatte keine Ahnung und umso erstauner war ich, als sich das Buch dem Ende geneigt hat. Der Autor hat hier so viele falsche Fährten gelegt, dabei war die Lösung doch so einfach....trotzdem blieb alles bis zum Schluss ein Rätsel. Als mir die Wahrheit dann wie Schuppen von den Augen viel, war ich absolut geschockt und überrascht, Ich fand das Buch mega, ich hatte hohe Erwartungen und diese wurden mehr als erfüllt. Ein toller, gruseliger Krimi mit Thrillerelementen, den ich nur empfehlen kann. Ich hoffe ganz sehr auf weitere Jan Römer Bücher.
Profile Image for Bücherhörnchen.
366 reviews30 followers
July 7, 2018
Jan und Mütze sind wieder unterwegs um einen alten Fall zu lösen.

INHALT
Dieses Mal führt uns Herr Geschke in das Sauerland und zu einem Mord der schon mehr als 20 Jahre zurück liegt. Eine junge Frau wurde in einem Wald gefunden, mit einem Kleid bekleidet und einer Spieluhr daneben.

ALLGEMEINES
Wie immer bei den Büchern um und mit Jan Römer geht es in die Vergangenheit. Hatten wir im letzten den Bezug zu Nazis, war es diesmal Terrorismus. Interessant dabei ist, dass auch der ehemalige Terrorist eine Stimme bekommen hat.
Was mich leider gestört hat waren aber die Perspektiven(Wechsel). In den ersten beiden Büchern tritt Jan Römer als Ich-Erzähler auf. Während „Das Lied der toten Mädchen“ durchaus auch in der dritten Person funktioniert, vor allem weil auch Mütze und einige andere Charaktere zu Wort kommen, war mir das dann doch lieber.

CHARAKTERE
Jan war meiner Meinung nach in diesem Teil nicht so ganz auf der Höhe. Zum einen liegt das sicher an seinen familiären Umständen. Über drei Bücher hat man seine Beziehung ja zerbrechen sehen, und seine zukünftige Ex-Frau setzt ihm auch ordentlich zu (man wünscht sich schon, dass sie mal als Opfer herhalten muss). Zum anderen übernimmt in diesem Teil Mütze sehr viel. Arbeit wie auch erzählen. Ich hab nichts gegen sie aber eigentlich interessiert mich ja Jan und sein Leben. Dass sie also in ihren ehemaligen Beruf zurück gekehrt ist und hier sehr oft auch zur treibenden Kraft wurde, die auch einiges im Endeffekt gelöst hat, hat mich gestört.

MEINUNG
Ich halte „das Lied der toten Mädchen“ für ein gutes, spannendes und solide Recherchiertes Werk. Ich hätte nie gedacht, dass die Geschichte so viel hergibt, da ich bald geglaubt habe bereits zu wissen was passiert war. Denkste. Dass am Ende doch ein bisschen was im Dunkeln geblieben ist, hat mich dann aber doch gestört. Das hätte ich gerne ganz genau und in allen Details gewusst.
Profile Image for Archer.
632 reviews12 followers
January 17, 2018
Jan Römer und seine Kollegin Mütze stoßen auf einen neuen cold case. Zwanzig Jahre zuvor starb eine junge Frau am Wilzenberg, neben ihr eine Spieluhr, die "Hush, little baby" spielt. Mord, eindeutig, aber wer war der Mörder? Der ehemalige Freund hat ein bombensicheres Alibi. Aber dann ist da auch noch die Arbeitsstelle der jungen Frau, die heutzutage nicht mehr existiert. Römer und Mütze finden heraus, dass sie in einem Haus gearbeitet hat, in dem Männer ein und ausgingen, von denen manche nie wieder gesehen wurden. Und was hat der Verfassungsschutz damit zu tun? Plötzlich gibt es weitere Tote und aus dem (k)alten Fall wird eine aktuelle Falle. Nur für wen?

Da ich nicht über Mützes Whiteboard verfüge und mir auch kein eigenes erstellen wollte, gebe ich zu, dass ich bis zuletzt auf der falschen Spur war. Das kommt nicht oft vor, von daher ist dieser Krimi schon mal abzuheben von dem meisten Einerlei, das uns in letzter Zeit serviert wird. Ich hatte bis zum Schluss Probleme mit Römer, den ich nicht leiden kann, aber das wird meistens gut ausbalanciert durch die anderen auftretenden Protagonisten, auch wenn da gern mal tief in die Klischeekiste gegriffen wird. Und ich bin auch nicht sicher, ob sich ein alter Schulleiter nach über zwanzig Jahren noch an irgendwelche Kinder/Jungendlichen erinnern kann, mitsamt Namen diverser Freundinnen. Aber das muss wohl so sein, um wenigstens eine erste Spur zu ergeben. Von daher war das Buch gut zu lesen, meistens unblutig und durch die Kritik am Verfassungsschutz und diverser Regierungseinrichtungen hochaktuell.
Profile Image for lenisvea`s Bücherwelt (Sandra Berghaus).
1,046 reviews21 followers
March 13, 2018
Folgendes kennzeichne ich nach § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:


Kriminalroman
Taschenbuch
Broschur
400 Seiten
ISBN-13 9783548289311
Erschienen: 12.01.2018

Aus der Reihe "Jan-Römer-Krimi"
Band 3
Zum Buch: https://www.ullstein-buchverlage.de/n...

Zum Inhalt:
Das Letzte, was sie hörte, war ein Schlaflied



Herbst 1997: Auf dem Wilzenberg wird eine junge Frau tot aufgefunden, ermordet durch einen Stich ins Herz. Der Täter lässt nichts zurück außer einer Spieluhr, die »Hush little baby« spielt.

Gegenwart: Jan Römer, Reporter für ungelöste Kriminalfälle, rollt mit seiner Kollegin Mütze das Verbrechen neu auf. Warum trug das Opfer trotz der Kälte nur ein dünnes rotes Kleid? Warum kann niemand etwas zu dem Gästehaus im Wald sagen, in dem die Frau damals arbeitete? Dann wird wieder eine Frau getötet. Auch neben ihrer Leiche wird eine Spieluhr gefunden. Und Jan Römer begreift, dass die Vergangenheit nicht tot ist …



Zum Autor:



Der 1970 geborene Linus Geschke arbeitet als freier Journalist für führende deutsche Magazine und Tageszeitungen, darunter Spiegel Online und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Für das Special-Interest-Magazin „unterwasser“ verfasst er Tauch- und Reisereportagen, für die der gebürtige Kölner bereits mehrere Journalistenpreise gewonnen hat.



Meine Meinung:



Ich habe ja bisher alle Teile dieser Reihe mit Begeisterung gelesen und habe mich daher sehr gefreut, dass vor kurzem der 3. Teil der Jan Römer Reihe erschienen ist. Freundlicherweise wurde mir das Ebook von Netgalley zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt worden. Dies beeinflusst aber in keinster Weise meine Meinung.



Der Einstieg in das Buch ist mir wieder direkt gelungen, der Schreibstil des Autoren ist wieder sehr flüssig zu lesen.



Diesmal sollen sich der Journalist Jan Römer und seine Kollegin "Mücke" sich mit einem Mordfall aus dem Jahr 1997 beschäftigen. Damals wurde eine junge Frau aufgefunden, die mit einem Stich ins Herz getötet wurde. Bei der Leiche wurde eine Spieluhr zurück gelassen. Der Täter konnte nie gefasst werden.



Die beiden Journalisten befassen sich mit den beteiligten Personen und kommen nach einiger Recherche sogar dem Verfassungsschutz in die Quere. Dann wird eine neue Leiche aufgefunden. Haben die beiden in ein Wespennest gestoßen?



Das Buch ließ sich wie gesagt sehr schnell lesen, man wollte einfach nur wissen, was mit der jungen Sonja wirklich passiert ist und ob die neue Leiche ein weiteres Opfer von Sonjas Mörder ist.



Mein Fazit:

Alles in allem fand ich es hier wieder sehr interessant, einen alten Mordfall aufzurollen. Das gefällt mir an dieser Reihe sehr. Es ist vielleicht nicht so ganz realistisch, dass ein Journalist jetzt bereits mehrere Mordfälle gelöst hat, aber nichts desto trotz mag ich diese Krimireihe sehr. Ich muss aber sagen, dass ich anderen Teile etwas stärker fand. Ich kann hier dennoch eine Kauf- und Leseempfehlung für alle Linus Geschke Fans und allgemein Lesern von Kriminalromanen aussprechen. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.



Merged review:

Kriminalroman
Taschenbuch
Broschur
400 Seiten
ISBN-13 9783548289311
Erschienen: 12.01.2018

Aus der Reihe "Jan-Römer-Krimi"
Band 3
Zum Buch: https://www.ullstein-buchverlage.de/n...

Zum Inhalt:
Das Letzte, was sie hörte, war ein Schlaflied





Herbst 1997: Auf dem Wilzenberg wird eine junge Frau tot aufgefunden, ermordet durch einen Stich ins Herz. Der Täter lässt nichts zurück außer einer Spieluhr, die »Hush little baby« spielt.

Gegenwart: Jan Römer, Reporter für ungelöste Kriminalfälle, rollt mit seiner Kollegin Mütze das Verbrechen neu auf. Warum trug das Opfer trotz der Kälte nur ein dünnes rotes Kleid? Warum kann niemand etwas zu dem Gästehaus im Wald sagen, in dem die Frau damals arbeitete? Dann wird wieder eine Frau getötet. Auch neben ihrer Leiche wird eine Spieluhr gefunden. Und Jan Römer begreift, dass die Vergangenheit nicht tot ist …



Zum Autor:



Der 1970 geborene Linus Geschke arbeitet als freier Journalist für führende deutsche Magazine und Tageszeitungen, darunter Spiegel Online und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Für das Special-Interest-Magazin „unterwasser“ verfasst er Tauch- und Reisereportagen, für die der gebürtige Kölner bereits mehrere Journalistenpreise gewonnen hat.



Meine Meinung:



Ich habe ja bisher alle Teile dieser Reihe mit Begeisterung gelesen und habe mich daher sehr gefreut, dass vor kurzem der 3. Teil der Jan Römer Reihe erschienen ist. Freundlicherweise wurde mir das Ebook von Netgalley zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt worden. Dies beeinflusst aber in keinster Weise meine Meinung.



Der Einstieg in das Buch ist mir wieder direkt gelungen, der Schreibstil des Autoren ist wieder sehr flüssig zu lesen.



Diesmal sollen sich der Journalist Jan Römer und seine Kollegin "Mücke" sich mit einem Mordfall aus dem Jahr 1997 beschäftigen. Damals wurde eine junge Frau aufgefunden, die mit einem Stich ins Herz getötet wurde. Bei der Leiche wurde eine Spieluhr zurück gelassen. Der Täter konnte nie gefasst werden.



Die beiden Journalisten befassen sich mit den beteiligten Personen und kommen nach einiger Recherche sogar dem Verfassungsschutz in die Quere. Dann wird eine neue Leiche aufgefunden. Haben die beiden in ein Wespennest gestoßen?



Das Buch ließ sich wie gesagt sehr schnell lesen, man wollte einfach nur wissen, was mit der jungen Sonja wirklich passiert ist und ob die neue Leiche ein weiteres Opfer von Sonjas Mörder ist.



Mein Fazit:



Alles in allem fand ich es hier wieder sehr interessant, einen alten Mordfall aufzurollen. Das gefällt mir an dieser Reihe sehr. Es ist vielleicht nicht so ganz realistisch, dass ein Journalist jetzt bereits mehrere Mordfälle gelöst hat, aber nichts desto trotz mag ich diese Krimireihe sehr. Ich muss aber sagen, dass ich anderen Teile etwas stärker fand. Ich kann hier dennoch eine Kauf- und Leseempfehlung für alle Linus Geschke Fans und allgemein Lesern von Kriminalromanen aussprechen. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.
Profile Image for Angelika Altenhoevel.
260 reviews
January 15, 2018
Zum Inhalt: 
Vor 20 Jahren wurde ein Frau umgebracht, das Verbrechen nie aufgeklärt. Jan Römer, Reporter für ungelöste Kriminalfälle, rollt mit seiner Kollegin Mütze das Verbrechen neu auf. 
Meine Meinung: 
Gut die Hälfte des Buches habe ich mich extrem schwer mit der Story. Irgendwie fand ich die Erzählung sehr zäh und schwergängig. Ab etwa der Mitte kippte das Buch für mich und wurde sehr spannend. Auch mit der Lösung des Falls hätte ich nicht gerechnet. Ab der Mitte des Buch hat mir auch der Schreibstil sehr gut gefallen. Jan und Mütze zusammen sind echt genial eingespielt und ergänzen sich hervorragend. Die beiden Charaktere gefallen mir auch sehr gut und diese sind auch gut ausgearbeitet. Schade, dass der erste Teil erwas zäh war. Ohne diesen schwachen Teil hätte es die volle Wertung gegeben. 
Fazit: 
Solide Krmikost mit leichten Schwächen.
Profile Image for Angelique's Leseecke.
1,041 reviews5 followers
April 19, 2018
spannender Fall, zwei Journalisten untersuchen einen Cold Case

*Inhalt*
Der Journalist Jan Römer rollt mit seiner Kollegin Stefanie "Mütze" Schneider alte Fälle neu auf. Gerade kümmern sie sich um einen Fall aus dem Jahr 1997. Sonja Risse, eine junge Frau wird mit einem Stich im Herzen tot aufgefunden. Einziger Hinweis ist eine Spieluhr.
Jan und Mütze stellen den Fall auf den Kopf und stellen einige Ungereimtheiten fest. Dann geschieht ein weiterer Mord, der dem damaligen sehr ähnelt, auch diesmal wurde eine Spieluhr zurückgelassen und wieder mit dem gleichen Lied "Hush little baby". Haben die beiden Journalisten "schlafende Hunde" geweckt? Was hat der Verfassungsschutz damit zu tun, warum will dieser die Recherchen verhindern?

"Das Lied der toten Mädchen" von Linus Geschke ist mein erstes Buch des Autors. Sein spannender und flüssiger Schreibstil haben mich sofort in die Geschichte gezogen und nicht mehr losgelassen.
Ich mag Krimis, die sich um Cold Cases kümmern. Die Recherchearbeit der beiden wird gut und detailliert beschrieben. Jedes Puzzlestück, was die beiden entdecken, trägt zur Spannung bei.
In einem zweiten Erzählstrang kommt eine uns unbekannte Person zu Wort, er kannte Sonja, war aber anscheinend nicht ihr Mörder. Dieser Strang ist sehr geheimnisvoll und düster, und passt somit gut in die Geschichte und erhöht die Spannung.

Die Charaktere sind lebendig und authentisch. Jan Römer und Mütze sind zwei sehr engagierte Journalisten, die neugierig und beharrlich sind. Sie lassen sich beide keine Steine in den Weg legen. Jan hat außerdem mit privaten Problemen zu kämpfen, die aber nicht überhandnehmen. Seine Ex-Frau will mit der gemeinsamen Tochter nach München ziehen, was nicht gerade seine Laune steigert.
Der dritte im Bund ist Arslan, ein Ex-Boxer, der den beiden in brenzliche Situationen beisteht. Alle drei sind mir schnell ans Herz gewachsen. Aber Linus Geschke kann auch unsympathische Charaktere ins Leben rufen und sie realistisch darstellen, wie zum Beispiel die Leute vom Verfassungsschutz.

*Fazit*
Diesen spannungsgeladenen Krimi konnte ich nicht aus der Hand legen, pures Lesevergnügen!!!
Von mir bekommt er eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
Nun freue ich mich, dass ich noch die beiden ersten Krimis lesen kann.

Meinem Dank gilt NetGalley und dem Ullstein Verlag, die mir das Ebook als Rezensions-Exemplar zur Verfügung gestellt haben.
113 reviews1 follower
March 13, 2018
Jan Römer und seine Kollegin Stefanie „Mütze“ Schneider recherchieren für einen Artikel über einen ungelösten Mordfall, der zwanzig Jahre zurückliegt.

Die damals 19-jährige Sonja wurde mit nur einem dünnen, roten Kleid bekleidet tot im Wald gefunden: Gestorben durch einen einzelnen, tödlichen Stich ins Herz. Neben der Leiche fand man eine Spieluhr, die das Lied „Hush, little baby“ abspielte.

Jan und Mütze suchen die Mutter, sowie die ehemaligen Freundinnen der Toten auf, doch niemand will so recht mit den Journalisten sprechen. Lediglich von einem Gästehaus im Wald ist die Rede.

Weitere Recherchen rufen den Verfassungsschutz auf den Plan und die Journalisten müssen sich fragen: Was ist damals wirklich mit Sonja geschehen?

Als es eine weitere Tote gibt, bei der man eine Spieluhr findet, steht zu befürchten, dass der Mörder von damals wieder aktiv geworden ist.

Nach „Die Lichtung“ hat mir auch der vorliegende dritte Fall - den zweiten habe ich bislang nicht gelesen - des Journalistenduos Jan und Mütze wieder gut gefallen.

Neben der eigentlichen Recherche gibt es auch immer wieder Abschnitte, in denen „Der Uhrenmacher“ zu Wort kommt. Der Uhrenmacher steht eindeutig mit den Geschehnissen von vor zwanzig Jahren in Verbindung, doch wie diese aussehen, ist lange Zeit nicht ganz klar.

Einen dritten Teilbereich nimmt Jan Römers persönliche Situation ein: Seine Noch-Ehefrau will einen neuen Job annehmen und dafür mit dem gemeinsamen Sohn nach Bayern ziehen und obwohl die beiden das gemeinsame Sorgerecht haben, stellt sie Jan mehr oder weniger vor vollendete Tatsachen. Die bevorstehende Trennung von seinem Sohn belastet Jan und er weis nicht, wie er mit der Situation umgehen soll.

Alles drei verwebt Linus Geschke zu einer spannenden Geschichte, in der auch – wie ich finde – trotz allem der Humor nicht zu kurz kommt. Besonders Jans Freund Arslan hat mich doch das eine oder ander mal zum Lachen gebracht.

Die Umstände von Sonjas Tod können dann dank Jan und Mützes akribischer Spurensuche ebenfalls geklärt werden und es zeigt sich, wozu schamhaftes Schweigen am Ende führen kann.

Allenfalls das Cover mit dem Auto an einem Feldweg wollte nicht so recht zur Geschichte passen.
This entire review has been hidden because of spoilers.
277 reviews
July 13, 2023
Jan Römer und seine Kollegin Mütze haben sich wieder auf einen ungeklärten Mordfall, für ihre Reportage, eingeschossen. Doch schon bald geht es um die eigentliche Recherche hinaus. Nach und nach decken sie Ungeheuerliches auf und können schlimmeres verhindern. Dabei begeben auch sie sich immer wieder in Gefahr.

Spannender Thriller, bei dem auch das Ende sehr schlüssig ist. Als Leser wird man immer wieder auf die falsche Fährte gelenkt. Obwohl man selber immer wieder versucht der Sache auf dem Grund zu kommen. Teilweise liegt man richtig, und dann auch wieder falsch.

Geschrieben ist es aus Jan Römers Sicht und immer wieder bekommt man aber auch Einblicke in den Sichten der anderen behandelnden Personen, die der ermordeten Sonja nahe standen.

Jan, Mütze, aber auch deren Chef sind sehr sympathisch. Der Chef der Beiden mischt sich auf eine rationale Weise ein, die ihn sympathisch macht. 
Displaying 1 - 17 of 17 reviews

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