Marco, erfolgreicher Immobilien-Anwalt, schaut lieber nach vorne als zurück. Er hat eine glanzvolle Karriere gemacht, und für seine Wurzeln, die in Amalfi liegen, bei seiner Familie, die seit Jahrhunderten eine Limonen-Plantage betreibt, interessiert er sich wenig. Doch dann will seine Frau plötzlich die Scheidung, und sein Vater im fernen Süditalien bricht sich das Bein.
Marcos Weg führt ihn nach Amalfi – widerwillig und nur für kurze Zeit, wie er glaubt. Es dauert jedoch nicht lange und die zauberhafte Küste sowie das sinnliche Leben Süditaliens nehmen ihn gefangen. Und dann steht Lisabetta wieder vor ihm, die zauberhafte Liebe seiner Jugend. Kann und will Marco sein Leben noch einmal von Grund auf ändern?
"Ein Sommer wie Limoneneis" ist so ein Buch, bei dem man sich wünscht, dass den Büchern Gerüche entströmen könnten. Die Beschreibungen von Italien mit seinen Lebensstilen, dem Essen und der wunderschönen Natur sind einfach traumhaft und versetzen den Leser in ein absolutes Urlaubsfeeling. Interessant war auch das Setting um die Zitronenplantage von Marcos Familie.
Gut fand ich auch, dass bei der Geschichte mal ein Mann im Vordergrund steht, was in diesem Genre ja eher ungewöhnlich ist, aber es war eine sehr positive Abwechslung. Neben der italienischen Leichtigkeit macht die Geschichte aber auch nachdenklich, denn Marco verliert sein Leben neben der Arbeit völlig aus den Augen und vergisst was wichtig ist: die Familie, Freunde und das Leben auch einfach mal genießen.
Die Liebesgeschichte ist eher zweitrangig, was ich zwar einerseits ein wenig schade fand, aber dennoch passte es gut in die Geschichte.
Wer seinen Urlaub gern im südlichen Italien verbringt, dem kann ich dieses Buch sehr ans Herz legen. Das Flair der Amalfi-Region und vor allem der Anbau von Zitronen wird sehr gut beschrieben.
Die Geschichte an sich ist auch ok, aber nichts Besonderes. Sie spielt vorwiegend im Hier & Jetzt, und in kleinen Rückblenden auch vor ca. 25 Jahren. Allerdings passiert in beiden Zeitebenen kaum etwas nennenswertes. Wenn doch mal Konflikte auftauchen, so werden die sehr rasch (und dadurch unglaubwürdig) gelöst. Ich bin ja eh kein Freund von zu viel Drama, Intrigen oder negativer Stimmung. Aber authentisch sollte es dabei dann doch zugehen. Sehr unglaubwürdig fand ich ebenfalls, dass Marco seit 20 Jahren nicht weiß wen seine große Jugendliebe geheiratet hat! Er war seitdem zwar nicht oft aber doch einige Male zu Hause, und hat das nie erfragt oder von irgendwem gehört? In einem kleinen Dorf??
Im Nachwort schreibt die Autorin, sie hat sich die schriftstellerische Freiheit genommen, Dinge zu erfinden die es so in echt gar nicht gibt, einen Bootssteg zum Beispiel. Sie hält es da wie Pippi Langstrumpf und macht sich die Welt, wie sie ihr gefällt. Das stört mich bei solchen Dingen (wie dem Bootssteg) auch überhaupt nicht. Wenn sie allerdings auch rechnet wie Pippi, und aus 2x3=4 macht plus 3 macht 9, dann stört mich das leider immer. In der Rückblende von 1992 sind Marco und Pippo 13 Jahre alt, 1994 dann plötzlich 17. In anderen Rückblenden gibt es Andeutungen, die vermuten lassen, dass die ältere Zahl stimmt. Dann müssten sie 2018 allerdings 41 sein - sie sind aber noch knapp unter 40. Und Lisabetta erzählt ganz zu Anfang, dass sie dieses Jahr ihren 20. Hochzeitstag hat. Schwanger geworden und geheiratet hat sie allerdings mit 19 - das wäre dann ja bereits 1996 gewesen. Es geht also immer hin und her mit den Altersangaben. Zum zweiten wird hier von einem WM-Viertelfinalspiel der Italiener 2018 berichtet. Dass sich Italien gar nicht für diese WM qualifiziert hat sei der Autorin verziehen. Vielleicht stand das beim Schreiben des Buches noch gar nicht fest. Fest stand allerdings schon sehr lange der Zeitrahmen, und dass die WM am 14.06.18 starten wird. Das Buch spielt aber über Pfingsten, und das war 2018 am 20.05. An solchen Unstimmigkeiten reibe ich mich immer etwas auf, vielleicht bin ich da auch ein 'Monk', aber das hätte man doch auch wirklich besser recherchieren können und statt dem Viertelfinalspiel einfach ein letztes Testspiel vor der WM stattfinden lassen. An so etwas hätten dann nämlich auch die Italiener problemlos teilnehmen können.
Ein netter, sommerlich angehauchter Roman (der aber wie gesagt im Frühling spielt) ohne große Aufregungen.
Es las sich sehr gut! Genau das Richtige für den Sommerurlaub. 🥰 Auch wenn von Anfang an absehbar war, wie es endet, hat mir die Geschichte gut gefallen! Einzig die Formulierung "..., einer war der Sohn eines der älteren Helfer, er litt offenbar an Trisomie 21, ..." (Seite 163, Kapitel 10) hat mich gestört. Das hätte man auch 2018 schon anders formulieren können. 🍋🍋🍋🍋🍋
Schöne Urlaubsstimmung auch, wenn die Ausgangslage nicht so rosig erscheint. Ich fand es interessant mal einem männlichen Protagonisten zu folgen. Um einen Freund, wie Pippo kann man nur dankbar sein. Jetzt könnte ich einen Limoncello vertragen. 🙃
Der perfekte Sommer-Roman von der Bestseller-Autorin Marie Matisek und ein Liebes-Roman, der an der schönen Amalfi-Küste spielt.
Marco, erfolgreicher Immobilien-Anwalt, schaut lieber nach vorne als zurück. Er hat eine glanzvolle Karriere gemacht, und für seine Wurzeln, die in Amalfi liegen, bei seiner Familie, die seit Jahrhunderten eine Limonen-Plantage betreibt, interessiert er sich wenig.
Doch dann will seine Frau plötzlich die Scheidung, und sein Vater im fernen Süditalien bricht sich das Bein..
Marcos Weg führt ihn nach Amalfi – widerwillig und nur für kurze Zeit, wie er glaubt.
Es dauert jedoch nicht lange und die zauberhafte Küste sowie das sinnliche Leben Süditaliens nehmen ihn gefangen.
Und dann steht Lisabetta wieder vor ihm, die zauberhafte Liebe seiner Jugend. Kann und will Marco sein Leben noch einmal von Grund auf ändern?
Zur Autorin:
Die Autorin Marie Matisek lebt mit ihrer Familie, Hund und Kater im idyllischen Umland von München. Neben dem Schreiben pflegt sie ihre Leidenschaften: Kochen, spazieren gehen und gärtnern. Die gebürtige Berlinerin fühlt sich in ihrer Wahlheimat Bayern genauso zu Hause wie an der Nordsee, Südfrankreich oder Italien, seit vielen Jahren ihre bevorzugten Reiseziele.
Meine Meinung:
Mir ist diese Neuerscheinung freundlicherweise vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt worden, worüber ich mich sehr gefreut habe. Dies beeinflusst in keinster Weise meine Meinung.
Von der Autorin hatte ich bisher noch nichts gelesen und war daher sehr gespannt auf diesen Roman. Mir ist der Einstieg aber wirklich leicht gefallen. Mich konnte die Geschichte von Anfang bis Ende fesseln und der Schreibstil war sehr flüssig. Ich habe das Buch innerhalb von einem Wochenende gelesen.
Man lernt hier Marco kennen, der beruflich sehr eingespannt ist und sich nicht wirklich viel Zeit für seine Familie nimmt. Dann findet er zuhause nur einen Zettel vor, mit dem seine Frau ihm ausrichtet, dass sie mit ihren Freundinnen in den Urlaub fährt, da sie eine Auszeit nehmen möchte und er sich komplett um die beiden Kinder kümmern soll.
Er fährt nach langer Zeit mal wieder in seine Heimat, nach Amalfi in Italien. Dort erfährt er dann, dass sein Vater erkrankt ist und auch seine Hilfe gebrauchen kann. So gestaltet sich der Aufenthalt etwas länger als geplant.
Mir hat diese lockerleichte Sommerlektüre wirklich gut gefallen, auch wenn hier jetzt noch kein Sommer ist. Es gab immer mal Rückblenden in seine Jugendzeit mit der ersten großen Liebe, was mir auch sehr gut gefallen hat. Es kommt auch zu einem Wiedersehen mit Lisabetta, seiner ersten großen Liebe.
Das Ende war dann etwas anders als ich erwartet hätte, aber ich fand es dennoch sehr gelungen.
Mein Fazit:
Ich habe ehrlich gesagt nicht mit einem so tollen Wohlfühlbuch gerechnet. Mir hat diese lockerleichte Lektüre sehr gut gefallen. Ich kann hier auf jeden Fall eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Von mir bekommt das Buch sehr gute 4,5 Sterne.
Bei diesem Buch hat mich sofort das wunderschöne Cover angezogen. Die warmen Farben und die saftigen Zitronen vermitteln ein absolutes Wohlgefühl. Und genauso wohl habe ich mich auch in der Geschichte gefühlt.
Gut gefallen hat mir hier, dass diesmal ein Mann der Hauptprotagonist ist. Es geht um Marco, der viel zu viel arbeitet, um seiner Familie ein Leben in finanzieller Sicherheit bieten zu können. Er ist erfolgreicher Immobilienanwalt in Deutschland, kommt ursprünglich aber aus Italien. Doch die Limonenplantage seiner Familie interessiert ihn nicht im geringsten. Doch der stetige Streß rächt sich, Marco erleidet ein Burnout und muß kürzer treten, dann eröffnet ihm auch noch seine Frau, dass sie die Scheidung will. Daher beschließt Marco, seinen Vater zu besuchen und sich an der wunderschönen Amalfiküste zu erholen. Er ahnt jedoch nicht, dass sein Vater nach einem Sturz dringend seine Hilfe auf der Plantage benötigt. Natürlich trifft er hier auch auf Lisabetta, seine erste große Liebe.....
Ich habe mich mit Marco auf der Mittelmeer Küste so richtig wohl gefühlt, habe die Ausflüge mit ihm und seinen Kinder so richtig genossen. Marie Matisek hat einen sehr schönen, flüssigen und vor allem sehr bildhaften Schreibstil, der mir die Schönheiten der Amalfiküste richtig gut vermitteln konnte.
Ich sehe die Farbenpracht der Blumen, konnte den Duft der reifen Zitronen riechen und spürte den Limoncello auf meiner Zunge. Auch Lisabetta war mir sehr sympathisch, sie kümmert sich hingebungsvoll um Marcos Vater.
Die ganze ital. Mentalität, die zeigt, was wahre Freundschaft ist, wo alle "immer für die famiglia" da sind, tut so gut beim Lesen und die Ruhe, die Marco so nach und nach umgibt, hat sich auch auf mich übertragen.
Fazit: "Ein Sommer wie Limoneneis" hat es auf meine Jahresbestenliste geschafft, denn eine Geschichte, die soviel Wohlgefühl vermittelt, ist einfach was ganz besonderes und tut in unserer hektischen Zeit so gut.
La Famiglia, Zitronen und viele wichtige Erkenntnisse
Marco ist ein erfolgreicher Immobilienanwalt in München und klettert steil die Karriereleiter empor. Dass er dabei jedoch seine Familie sträflich vernachlässigt, wird ihm erst bewusst, als seine Frau ihn für einen Urlaub alleine mit den beiden Kindern sitzen lässt und anschliessend die Scheidung verlangt. Marco beschliesst mit den Kindern die Sommerferien in Amalfi, dem Ort seiner Jugend, zu verbringen. Nach dem anfänglichen Schock findet sich Marco immer besser in seinem neuen Leben zurecht. Nicht zuletzt dank der Hilfe seines Vaters und alter Freunde...
Das Buch liest sich locker und leicht und ist die perfekte Sommerlektüre. Marco und auch die anderen Protagonisten wirken sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Beim Lesen habe ich mich gefühlt, als würde ich mitten in Amalfi sitzen und das bunte Leben würde sich rund um mich herum abspielen. Die Zeitsprünge in der Geschichte haben mir gut gefallen, dadurch konnte man die Figuren noch besser kennenlernen und ihre Handlungen verstehen. Die Geschichte ist zwar oft etwas vorhersehbar, konnte mich aber doch auch immer wieder überraschen. Insgesamt macht es einfach Freude, dieses Buch zu lesen.
Eine lockere Sommerlektüre, welche Italien-Vibes versprüht und für gute Laune sorgt.
Fernweh garantiert Das Cover ist wirklich schön und der Titel macht neugierig, da konnte ich natürlich nicht widerstehen. Das ist das erste Buch von Marie Matisek, das ich gelesen habe und es hat mir ganz gut gefallen. Ihr Schreibstil ist sehr bildhaft und auch lebendig, man fühlt sich direkt mit an die Amalfiküste versetzt. Von den ganzen Leckereien, die es dann auch noch nebenbei gibt, brauch ich gar nicht erst anfangen. Man bekommt wirklich Fernweh und kommt ganz in Urlaubsstimmung. Die Charaktere sind sehr schön dargestellt, man findet sie alle eigentlich gleich sympathisch und fühlt sich als Leser selbst mit in die große italienische Familie mit aufgenommen. Dennoch war mir einiges manchmal zu oberflächlich behandelt, ein bisschen mehr Tiefgang wäre schön gewesen. Man kann es aber auch so sehen, dass auf diese Weise die Fantasie des Lesers gefordert ist und man sich in Marcos noch besser selber hineinversetzen kann. Alles in allem finde ich "Ein Sommer wie Limoneneis" gut geschrieben und umgesetzt, man wird in die südländische Atmosphäre hineingesogen und legt das Buch mit einem direkten Urlaubswunsch am Ende beiseite. So ganz konnte die Handlung mich aber nicht überzeugen, ein wenig mehr hatte ich erwartet, empfehlen würde ich es aber dennoch immer wieder.
Ein nettes Urlaubsbuch, kurzweilig und relativ vorhersehbar. Ich hab es gerne gelesen und jetzt auch Lust auf einen Italienurlaub.
Mich stören zwei Sachen. Auf Seite 103 werden zwei Frauen und ihre Körper verglichen. Die Ehefrau von Marco befindet sich selbst als „Fett“ und würde sich angeblich bei dem Hüftumfang der anderen Frau umbringen. Das finde ich eine sehr drastische Formulierung und außerdem finde ich es schwierig, dass Frauen dauerhaft eingeredet wird sie müssen ihren Körper optimieren und dann wird Marcos Ehefrau hier belächelt bzw. als schwierig dargestellt, dass sie ihren Körper kritisch betrachtet. Das ist misogyn und undifferenziert.
Außerdem, dass auf Seite 163 die Formulierung „er litt offensichtlich an Trisomie 21“ vorkommt. Erstens kann man es ohne das Wort „leiden“ formulieren und zweitens kommt diese Person nie wieder im Buch vor, warum also diese Erwähnung? Normalisierung von Menschen mit Trisomie 21 ist super, aber ich verstehe die Erwähnung tatsächlich einfach nicht.
Ansonsten nettes Buch, ein einfacher Feel Good Roman.
Eine Sommerlektüre wie sie im Buche steht. Marie Matisek zeichnet die Landschaftsbilder, sodass man sich direkt an die Amalfiküste träumt, ohne je dort gewesen zu sein. Die (relativ langatmige) Story an sich ist nett, mehr jedoch nicht. Der ausgebrannte Familienvater kehrt nach einem Zusammenbruch auf die Zitronenfarm seiner Familie zurück und sieht sich mit seiner Vergangenheit und Zukunft konfrontiert. Zwar nur okay, aber das sommerliche Italien macht viel wett.
Locker und leichte Sommergeschichte. Der Schreibstil war an manchen stellen etwas übetrieben, das gefiel mir nicht so. Die italienischen Wörter/Sätze waren okay, aber für mehr authentizität hätten sie im dortigen Dialekt geschrieben werden müssen, denn diese einfachen Wörter kann man meist nicht richtigen verstehen vor Ort. Die ernsten Themen wurden halt behandelt aber sehr oberflächlich und es gab schlussendlich für alles eine Lösung.
3,5 🌟 . Eine schöne ,leichte Geschichte die Lust auf Urlaub macht. Das Buch handelt von Marco und seinem Leben und wie er mit Burn out und dem Ende seiner Ehe zurecht kommen muss. Es gibt auch eine Liebesgeschichte, aber die ist nicht im Vordergrund . Nette Geschichte für zwischendurch.
Die Jugendliebe hat stereotypisch gewonnen; lässt sich leicht lesen; gut gemacht mit den Rückblicken in die Jugend Kapitel-abwechselnd; macht Lust auf Urlaub und Freiheit/Leichtigkeit