Ich habe mich ein wenig gefragt, wie man so naiv sein kann, obwohl man die 40 überschritten, 2 Kinder großgezogen, um die ganze Welt gereist ist und eine beste Freundin hat, die vom 2. Weltkrieg schwer traumatisiert ist. Clea ist wohl eine "besondere Frau", aber nicht unbedingt im positiven Sinne... Trotzdem war es recht gut zu lesen, vielleicht hätten es ein paar Seiten weniger auch getan. Und ich habe sehr lange darauf gewartet, dass, wie auf dem Klappentext angegeben, Cleas Illusionen zu Bruch gehen und der Boden unter ihren Füßen anfängt zu schwanken, damit dann langsam die Wirklichkeit zum Freund werden kann. Da zerbrechen vielleicht die Illusionen des Lesers, weil die Perspektive ständig wechselt und so die Geschichten der Charaktere des schönen Scheins beraubt werden, aber Clea kriegt von alledem ewig nix mit. Darum fand ich, dass die Wirklichkeit dann doch recht flott zum Freund geworden ist...