What do you think?
Rate this book


Der "Tadc" ist der Thronfolger von Tarpol. Er heißt Lodrik und ist ein fetter, verwöhnter, nichtsnutziger Jüngling von 15 Jahren. Als die Todesdrohung den Herrscher erreicht, beschließt er, seinen Sohn (der ihm ohnehin sehr peinlich ist) in die Verbannung zu schicken. Von einem vertrauten Diener und einem martialischen Leibwächter begleitet muss Lodrik inkognito in die entlegene Provinz Grauburg ziehen. Dort soll er einen unwichtigen Gouverneursposten übernehmen, eine Aufgabe, auf die er nicht im Mindesten vorbereitet ist.
Die "Dunkle Zeit" liegt über 400 Jahre zurück -- damals hatte sich ein machthungriger Herrscher mit Tzulan, dem Geist des Bösen, verbündet und Krieg, Verwüstung, Finsternis und Elend über Ulldart gebracht. Nun droht eine neue Zeit der Dunkelheit, und es ist nicht klar, welche Rolle Lodrik dabei zugedacht ist. Die Worte des toten Visionärs sind zweideutig: Sie könnten auch bedeuten, dass er getötet werden muss, um die drohenden Schatten über Ulldart abzuwenden.
Was zu Anfang als relativ unbeschwerte Geschichte der Entwicklung eines Jünglings zum Mann daherkommt, gewinnt im Verlauf des Buches immer mehr Dimensionen hinzu. Man erfährt viel über die Geschichte Ulldarts, über soziale Probleme in Tarpol und über mögliche Konflikte mit anderen Ländern. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet, die Orte sind lebendig beschrieben, Nebenstränge der Handlung sind niemals zu ausführlich und führen schnell zur zentralen Handlung zurück. Das Lesevergnügen wird nur durch etliche Fehler in Grammatik und Rechtschreibung getrübt. Das Lektorat sollte da etwas gründlicher sein, um dieser guten Geschichte den letzten Schliff zu geben. Denn dieses Buch hat eine besondere Qualität: Man möchte die Seiten fast schneller umblättern, als man sie lesen kann. Es gibt keinen Augenblick der Langeweile, und was kann man Netteres über ein Buch sagen? Die Fortsetzung wird mit Spannung erwartet. --Ute Wimhöfer
Audiobook
First published January 1, 2008


A cheerful murmur went through the room, which only got louder as the tadc, supported by his adviser Stoiko, limped to his father.
"Riding lessons?" asked Grengor seemingly amused, his son nodded wincing silently.
"You should have seen him as he jumped riding the half-wild black horse, your majesty." Stoiko bowed, trying once more to save the situation. "We have all discouraged him, but the tadc was so brave, and managed to ride it without help. The beast had struggled and dropped him five times, but ultimately the tadc has managed to tame him."
"It looks like you're remaining here, while I'll have to freeze. Not a particularly pleasant death, I'm told." Stoiko's teeth chattered and his entire body shook.
"What are you doing? It's not even cold in here."
"I'm practicing, my lord. I'm practicing."
