Cecilias Exkursion zu den Quellen des Nils wird ungemütlich. Zu spät deckt sie einen Plot gegen Nathan Cosgrove auf. Über dem Mittelmeer kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Leben und Tod. Während das Team um Frost und Payne einzelnen Spuren nachgeht, erkennt Dr. Baxter das wahre Motiv des Mörders – und begibt sich auf einen gefährlichen Weg, der keine Wiederkehr zulässt. Payne stellt Frost endlich zur Rede und verlangt Erklärungen von ihr. Ein Streit bricht aus, der das Fortbestehen des Teams gefährdet.
Dies ist der elfte Band der neuen Steampunk-Serie "Frost & Payne". Da die Reihe aufeinander aufbaut, empfehlen wir, mit dem Auftaktroman, "Die Schlüsselmacherin", zu beginnen.
Das Ende der ersten Staffel naht und die Spannung steigt ins Unermessliche.
Band 11 ist zu Ende und ich schloss ihn mit so vielen Gefühlen im Bauch, das ich zuerst überhaupt nicht wusste, wohin ich damit sollte. Denn ganz ehrlich, mich hat selten eine Reihe so sehr gepackt und emotional gefesselt, wie diese. Lydia Frost und Jackson Payne sind mir ans Herz gewachsen, weswegen ich den Verrat, den sie in diesem Teil erleben müssen, mit purer Abscheu erlas.
Die Reihe vollbrachte einen enormen Wachstum, da man nun nicht nur Frost oder Payne´s Leben und Geschichte verfolgte, sondern auch in die Rollen anderer Personen schlüpfte, welche die Story voranbrachten. Cecilia, Payne´s Frau, Dr. Baxter, Dr. Grimm, Helen usw. gehörten nun dazu und schafften es, die eigentlich schon spannende Geschichte nochmals um interessante Persönlichkeiten zu erweitern. Auch diesmal schweifte ich zwischen den verschiedenen Charakteren hin und her und lernte sie dabei besser kennen. Dabei veränderten sich sogar meine Gefühle für 2 Personen. Zum einen wurde mir Cecilia Payne um einiges sympathischer, da sie neben einer Wissenschaftlerin, auch zeigte, dass sie nicht nur eine schick gekleidete Dame ist. Es zeigte sich, das sie von Jackson einiges gelernt hat und kein Problem damit hat, es einzusetzen.
Die wohl größte Überraschung war Dr. Baxter, welcher mir bisher nur als freundlicher Genosse auffiel und anscheinend alles tat, um dem Team zu helfen. Sein Verhalten in diesem Buch schockierte mich zu tiefst, zumal seine Beweggründe verständlich, aber doch nicht so akzeptabel waren, wie er sie wohl dachte. Traurig und unvorhersehbar, aber an sich eine Wende, die der Geschichte noch einmal ordentlich Pfiff gab.
Wie auch in den Bänden davor war der Schreibstil wieder angenehm und erzeugte eine Spannung, die mich dazu veranlasste, das Buch in einem Ruck durchzulesen. Die Liebe zu Details war wieder stark spürbar und doch so dezent, das ich mich von Informationen nicht erschlagen fühlte.
Ich kann mich nun mit Freude ins Finale stürzen und bin mehr als gespannt, was mich erwartet.
Mein Fazit
Band 11 war wie seine Vorgänger packend und voller spannender Begebenheiten. Dazu kommen noch die interessanten Charaktere und schon wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen. So macht lesen Spaß.
Erste Sätze Der Himmel hing dunkel über dem nachmittäglichen London. Dicke Regentropfen prasselten auf die Dächer und die Straßen.
Klappentext Cecilias Exkursion zu den Quellen des Nils wird ungemütlich. Zu spät deckt sie einen Plot gegen Nathan Cosgrove auf. Über dem Mittelmeer kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Leben und Tod. Während das Team um Frost und Payne einzelnen Spuren nachgeht, erkennt Dr. Baxter das wahre Motiv des Mörders – und begibt sich auf einen gefährlichen Weg, der keine Wiederkehr zulässt. Payne stellt Frost endlich zur Rede und verlangt Erklärungen von ihr. Ein Streit bricht aus, der das Fortbestehen des Teams gefährdet.
Meine Meinung Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht verschiedener Personen. Einer davon ist Jackson Payne, ein ehemaliger Pinkerton, der nun mit Lydia Frost eine Detektei betreibt. Außerdem läuft gerade die Scheidung von seiner Frau Cecilia, mit dem er nicht einverstanden ist, aber es ihr zuliebe tut. Er ist stark, mutig, klug und engagiert. Jackson setzt sich für die Menschen ein und kämpft für die, die ihm nahestehen. Im Laufe der Geschichte geraten er sowie andere Charaktere ein wenig an ihre Grenzen, entwickeln sich weiter und wachsen über sich hinaus. Ich konnte mich wirklich gut in alle hineinversetzen und fand die Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.
Dieser Teil setzt direkt an den Ereignissen des Vorgängers an. Er ist temporeicher und das Geheimnis scheint sich mehr und mehr zu lüften. Die Atmosphäre wird dichter, bedrohlicher und es passieren einige überraschende Wendungen und Entwicklungen, mit denen ich im Vorfeld nicht so gerechnet hätte. Daher konnte mich das Buch fesseln und mitreißen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Eine gelungene Fortsetzung, die temporeicher und stärker war als seine Vorgänger, daher gibt es diesmal verdiente
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Wow, es geschieht so viel, dass ich gar nicht weiß, wo ich beginnen soll. Cecilias Exkursion gerät in Gefahr und es bleibt offen, wie diese Konfrontation ausgeht. Doch ich denke, ich weiß jetzt, wie dieser Handlungsstrang ins Große-Ganze passt. Baxter schlägt einen gefährlichen Weg ein und dieser lässt mich erahnen, wohin die Reise geht. Und zu guter Letzt Frost. Sie versucht die, die durch Grimm in Gefahr sind zu schützen und begibt sich selber in Gefahr. Allmählich rundet sich das Bild ab. Die Autorin hat die Cliffhanger so geschickt platziert, dass ich nach und nach meine Vermutungen anstellte. Die unterschiedlichen Handlungsstränge werden geschickt miteinander verwoben und das Bild lässt sich grob erahnen. Doch es ist noch einiges offen, was massiven Einfluss auf das Gesamtbild ist. Es gibt ja nichts schlimmeres, als stereotype Charaktere, die in ihrem Verhalten steckenbleiben. Die von Pfyl geschaffenen Figuren sind lebendig und dies wird durch die Entwicklung, die sie aufzeigen, unterstrichen. Einfach herrlich. Okay, dass dabei auch dunkle Seiten zum Vorschein kommen, macht das Ganze noch lebendiger. Dass all das in einem locker-flockigen Schreibstil präsentiert wird, lässt den Leser umso flotter durch die Seiten fliegen. Ein echter Pageturner, den man nicht aus der Hand legen kann. Ich bin verdammt gespannt, wie Pfyl alles auflöst und wie sich alles ergibt und so erhält das Buch klare 5 graue Sterne.
‘*‘ Klappentext ‘*‘ Cecilias Exkursion zu den Quellen des Nils wird ungemütlich. Zu spät deckt sie einen Plot gegen Nathan Cosgrove auf. Über dem Mittelmeer kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Leben und Tod. Während das Team um Frost und Payne einzelnen Spuren nachgeht, erkennt Dr. Baxter das wahre Motiv des Mörders - und begibt sich auf einen gefährlichen Weg, der keine Wiederkehr zulässt. Payne stellt Frost endlich zur Rede und verlangt Erklärungen von ihr. Ein Streit bricht aus, der das Fortbestehen des Teams gefährdet.
Während Frost so ihre Geheimnisse vor Payne hat, versucht dieser weiter zu ermitteln was die mechanischen Kinder angeht. Dabei kommt er der Spur gefährlich nahe, zumal er nicht ahnt das Dr. Grimm schon Kontakt zu Frost hatte. Dr. Baxter trifft eine folgenschwere Entscheidung, ob er mit diese Leben kann?
Wieder alles sehr spannend auf den wenigen Seiten und man wartet direkt sehnsüchtig auf den nächsten Band. Im Moment weiss ich noch nicht wie die Exkursion von Cecelia mit den Geschehnissen in London zusammenhängt, zumal mich das etwas weniger interessiert. Paßt für mich nicht in die Geschichte. Wie die Zusammenhänge bei Frapton und Greystone sind würde mich um einiges mehr interessieren, wer hat da wen in der Hand oder sind beide einfach nur Machthungrig. Insgesamt sehr spannend muss ich sagen, je näher es dem Zyklus Ende geht desto mehr überschlagen sich die Ereignisse. Man fiebert sehr mit Frost & Payne. Frost versucht stark zu sein doch in den ruhigen Momenten ist sie kurz vorm durchdrehen, was ja verständlich ist, so kann man das Grauen nur erahnen, welches sie damals erlebt hat. Interessant der kleine Einblick als Dr. Grimm sie als Kind entdeckt hat. Man darf gespannt sein was noch im nächsten Band passiert.