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Treue ist auch keine Lösung: Ein Plädoyer für mehr Freiheit in der Liebe

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Auch wenn wir es nicht wahrhaben Treue ist die Ausnahme, nicht die Regel. Untreue kann Liebe sein, Treue dagegen lieblose Gewohnheit. Noch nie zuvor waren so viele Ideen zu diesem Thema gleichzeitig verfügbar und selten gab es eine so große Freiheit, zwischen ihnen zu wählen.
Trotzdem sind Partnerschaften nach wie vor fest mit dem Wunsch nach Treue verknüpft. Fremdgehen stellt für viele eine der größten vorstellbaren Krisen dar. Was sind die richtigen Lösungsstrategien für das Dilemma aus Treuewünschen und Untreuesehnsüchten?
Vor dem Hintergrund ihrer provokanten These – Liebe braucht keine Treue – zeigen die Autoren, dass es sich lohnt, Modelle zu entwickeln, die sich an der Liebe orientieren und nicht an romantischen Klischees.

330 pages, Kindle Edition

First published September 1, 2011

19 people are currently reading
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1 star
1 (<1%)
Displaying 1 - 13 of 13 reviews
Profile Image for maribelwhatever.
69 reviews11 followers
September 19, 2020
Ich finde, jede/r sollte dieses Buch lesen.

Das ist kein Fremdgeh-Ratgeber, sonder ein Buch über Philophilia, die Liebe zur Liebe, ein Buch über Freiheit und was das für die Liebe und die Monogamie bedeutet. Es geht nicht darum, zu sagen, dass Monogamie absoluter Schwachsinn ist, sondern aufzuzeigen, dass es für jeden Menschen einen individuellen Weg der Liebe gibt, der mit der Selbstliebe beginnt (oder zumindest beginnen sollte).

Mir hat es aber auch noch einmal mehr gezeigt, dass die Monogamie geprägt und geschaffen von jahrtausend alten Traditionen ist und dass wir in einer Welt leben, in der geizig und mit seltsamen Erwartungen mit der Liebe umgegangen wird.

„Treue ist auch keine Lösung“ hat Mut, Neugier und eine komische Ruhe in mir ausgelöst, die mir sagt, dass es richtig ist, weiter zu lieben, dass es sich lohnen kann, zu lieben und mutig dabei zu sein.

Ich finde, alle sollten dieses Buch lesen.
Profile Image for Steff.
6 reviews
April 29, 2019
Sowohl Cover als auch Titel finde ich etwas irreführend, weshalb ich sehr skeptisch gegenüber diesem Buch war. Nach der Lektüre bin ich überzeugt, dass jeder es lesen sollte, da es die Grundideen von Liebe und Partnerschaft diskutiert. Begonnen bei historischen Hintergünden über Ausflüge in die Biologie bis hin zu einer kritischen Analyse unsere Gesellschaft, präsentiert dieses Buch eine tiefgreifende Untersuchung unseres Liebeslebens. Es lässt sich leicht "runterlesen", ist voller Inspiration und Humor, am Ende sehr bewegend und wegweisen. MUSTREAD!
Profile Image for Christina.
18 reviews6 followers
April 13, 2021
The book shows interesting aspects on the subject of love, loyalty and emotional betrayal. I think every couple has to agree on what works best for them, but I also think that you only have a healthy relationship if you are not afraid to tell your partner about your needs. I do not support cheating, instead I am for more shared love to spice up boring relationships!
Profile Image for Jette.
34 reviews3 followers
September 30, 2025
So lala. An sich deckt sich vieles mit meiner Philosophie, viele der Themen finde ich sehr spannend und den meisten Analysen würde ich so zustimmen. Trotzdem fand ich das Buch sehr anstrengend zu lesen. Der Schreibstil ist viiiel zu schwafelig, schwer zu folgen und häufig konnte ich nicht ganz den roten Faden erkennen. Die verwendeten Beispiele sind teils echt abwegig, teils unglaublich theatralisch und nicht selten unterschwellig rassistisch. Dazu kommt, dass Quellenbelege die Glaubwürdigkeit verstärkt hätten (besonders wenn behauptet wird, etwas sei „in Studien“ bewiesen worden??), die AutorInnen sich stattdessen aber lieber auf persönliche Anekdoten berufen.

Auch fehlt der Analyse meiner Meinung nach der Feminismus. Monogamie und Ehe haben ihren Ausgangspunkt im Patriachat, in der heterosexuellen Paarbeziehung erfährt die Frau Ausbeutung und Objektifizierung durch ihren Mann. Das ist eine eigentlich unerlässliche Perspektive, die in diesem Buch absolut keine Beachtung findet, sowohl in der Analyse, als auch in den Beispielen. Unterschwellig scheint das Fehlen einer feministischen Auseinandersetzung ebenfalls durch: so wird manchmal von einer inhärenten Mutterliebe gesprochen und „Ehrenmorde“ (Femizide!!) werden ausschließlich auf monogame Ideen von Treue und nicht auch auf patriarchale Besitzansprüche zurückgeführt.

Kann man lesen (besonders wenn man sich noch nie mit dem Thema Nicht-Monogamie beschäftigt hat), muss man aber auch nicht.
Profile Image for Alexa Graf.
15 reviews2 followers
February 8, 2023
Ein gutes Buch für jeden, der sich noch nie mit dem Thema Liebe auseinandergesetzt hat. Es gibt einen sehr interessanten Überblick über die Liebe aus kultureller, religiöser, biologischer und psychologischer Sicht und zeigt Alternativen zur strengen und christlich geprägten Monogamie auf. Der Titel wirkt etwas irreführend, da man denken könnte, es würde sich vor allem, um das „Fremdgehen“ drehen. Dies ist allerdings nicht der Fall. Zwar wird dieses Phänomen aus psychologischer Sicht auch sehr ausführlich betrachtet, allerdings geht es in diesem Werk vielmehr darum, die eigenen Ansichten und eingeschränkten Wahrnehmungen in Bezug auf die Liebe zu hinterfragen und an ihnen zu wachsen. Dementsprechend ist es ein sehr guter Einstieg für jeden, der sich der Liebe zu anderen Menschen im allgemeinen mehr öffnen und eingefahrene Strukturen hinterfragen bzw. aus ihnen ausbrechen möchte und vor allem auch andere Menschen und deren Handlungen in Beziehungen besser verstehen will.
Profile Image for Lisa.
88 reviews3 followers
January 6, 2024
Kleiner Disclaimer vorne weg:
Ich habe nicht das ganze Buch chronologisch von vorne nach hinten durch gelesen, sondern nur die Kapitel, die mich angesprochen/interessiert haben.

Da mich die Thematik "Alternative Beziehungskonzepte abseits der (seriellen) Monogamie" schon lange interessiert und derzeit sehr beschäftigt, habe ich gehofft, in diesem Buch etwas mehr darüber zu lernen, wie solche Konzepte aussehen können und wie man sie leben kann.
Doch statt dem Auflisten verschiedener Modelle und der Thematisierung ihrer Chancen und Herausforderungen, habe ich Kapitel nach Kapitel bekommen, die Fremdgehen/Untreue rechtfertigen bzw. relativieren. Das war wirklich nicht das, was ich wollte.

Die paar Kapitel, die sich tatsächlich mit verschiedenen Arten zu lieben und Beziehungen zu führen beschäftigt haben, fand ich ganz gut aber auch hier hat mich die altbackene Art zu schreiben und zu denken und die konstante Verwendung merkwürdiger Metaphern mehrheitlich gestört, als dass ich hilfreiche Tipps oder wertvolle Einsichten bekommen hätte.

Kann man lesen, muss man aber nicht.
Es gibt sicherlich bessere Bücher zu der Thematik.
1 review
March 5, 2022
Spoiler: Es ist kein Fremdgeh-Ratgeber!

Vielmehr ist es ein Anstoß unsere festgefahrenen Vorstellungen von Liebe, Partnerschaft und Treue einmal zu überdenken.

Die Autoren haben einen sehr schönen Schreibstil, wodurch sich das Buch flüssig lesen lässt und nie Langeweile aufkommt.
Profile Image for Lou.
25 reviews
August 19, 2025
Für mich das beste Buch in diesem Bereich! Habe es gelesen, als ich gerade frisch in der Polyamorie war und es hat so viele meiner Denkweisen verändert. Habe es 3x verschenkt, weil ich finde, jeder sollte es gelesen haben!
Profile Image for Sandra.
30 reviews
August 1, 2024
Gut geschrieben, kurzweilig, interessante Perspektive.
Profile Image for Csilla Szemethy.
50 reviews1 follower
July 31, 2020
Pflichtlektüre für alle. Nach Erich Fromm das beste Buch über Liebe! Game Changer.
Profile Image for Anika.
970 reviews325 followers
October 2, 2015
Ein interessantes Thema, geschrieben in einer sehr flotten und unterhaltsamen Art. Es gibt viele Dinge, die, wenn nicht schon zum Nachahmen, dann doch wenigstens zum Nachdenken anregen. Vor allem die Kapitel/Teile über die Art und Weise, wie "monogame Treue" einengend sein kann, waren sehr ansprechend geschrieben.

Alles in allem war es mir dann auf Dauer allerdings eine Spur zu philosophisch, ich hätte an der ein oder anderen Stelle doch etwas mehr "Erdung" bevorzugt (vielleicht mehr so Richtung wissenschaftlicher Natur - aber nun, dafür gibt es ja das äußerst unterhaltsame Sex at Dawn). Auch war mir der Fokus auf Polyamory etwas zu stark, da hätte ich mir etwas mehr Ausgewogenheit bei der Darstellung anderer, nicht-monogamer Beziehungsformen gewünscht, einfach, um das Portfolio ausgeglichener zu gestalten.
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