»Wir werden nicht leben. Wir werden brennen und mit uns das gesamte Universum.«
Alison findet sich verletzt und gebrochen in einer anderen Welt wieder. Ein Kampf ums Überleben beginnt, in dem sie sich neue und alte Feinde gegen sie verbünden. Doch Gareths Verrat wiegt schwer und bringt sie dem Abgrund näher als jeder andere Schmerz. Sie weiß nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann und wer ihr wahrlich zur Seite steht.
Die Umstände können nicht schlechter sein, als sie schließlich auf die Dämonengöttin trifft und mit ihr um ihr Leben feilschen muss. Ihre Zeit ist knapp, denn wenn sie nicht rechtzeitig einen Weg zurückfindet, ist die Erde dem Untergang geweiht.
She read about people she could never be, on adventures she would never have. Life was good enough until one day it wasn't. - Pushing Daisies
Laura Labas wurde in der Kaiserstadt Aachen geboren. Schon früh verlor sie sich im geschriebenen Wort und entwickelte eigene fantastische Geschichten, die sie mit ihren Freunden teilte. Mit vierzehn Jahren beendete sie ihren ersten Roman. Spätestens da wusste sie genau, was sie für den Rest ihres Lebens machen wollte: neue Welten kreieren. Heute ist sie SPIEGEL-Bestsellerautorin und schreibt nach ihrem Master of Arts in Englisch und in Deutscher Literaturwissenschaft immer noch mit der größten Begeisterung und Liebe. Auf Instagram und TikTok gibt sie unter @laura_labas_ tiefe Einblicke in ihren Schreibprozess und teilt exklusive Inhalte.
»Wir werden nicht leben. Wir werden brennen und mit uns das gesamte Universum.«
Alison findet sich verletzt und gebrochen in einer anderen Welt wieder. Ein Kampf ums Überleben beginnt, in dem sich neue und alte Feinde gegen sie verbünden. Doch Gareths Verrat wiegt schwer und bringt sie dem Abgrund näher als jeder andere Schmerz. Sie weiß nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann und wer ihr wahrlich zur Seite steht.
Die Umstände können nicht schlechter sein, als sie schließlich auf die Dämonengöttin trifft und mit ihr um ihr Leben feilschen muss. Ihre Zeit ist knapp, denn wenn sie nicht rechtzeitig einen Weg zurückfindet, ist die Erde dem Untergang geweiht. Quelle: drachenmond.de
Meinung:
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
"Morrigan betrachtet ihre makellose Erscheinung in dem in Gold eingefassten Spiegel und lächelte zufrieden."
Das Cover ist passend zu dem Rest der Reihe gestaltet und gefällt mir sehr gut. Meiner Meinung spielen die Farben hier toll zusammen und ergeben ein beeindruckendes Gesamtbild, im Mittelpunkt steht natürlich wieder Alison und sie sieht einfach nur bedrohlich und bereit für den letzten Kampf aus. Insgesamt ein gelungenes Cover, das die Stimmung im Buch gut wiederspiegelt.
Der Schreibstil von Laura Labas ist wie immer super zu lesen, ihre Beschreibungen sind sehr gut und bildlich, dadurch kann man sich als Leser die gesamte Umgebung gut vorstellen. Auch die Gefühle der Charaktere wurden gut transportiert, sodass man immer mitfühlen konnte. Das Buch ist wieder aus verschiedenen Sichten geschrieben, sodass man bei fast jedem Kapitel einem anderen Handlungsstrang und einer anderen Person folgt, alles jedoch in der allwissenden Erzählperspektive.
Dieser Band schließt nahtlos an den zweiten an, Morrigan sucht einen Weg um auf die Erde zu kommen und Alison wacht in Morrigans Reich auf. Zusammen mit ihren Freunden sucht sie nun einen Weg ihre Welt zu retten und stößt dabei auf viele Hindernisse.
Ich muss gestehen, dass es schon etwas länger her ist, dass ich den zweiten Band gelesen habe und ich so zuerst Schwierigkeiten hatte wieder in die Geschichte zu finden. Doch schon nach ein paar Kapiteln ging es wieder und ich war voll bei Alison und Morrigan. Das Buch hat mir sehr gefallen, so viel sei gesagt und dennoch finde ich es sehr schwer eine gute Rezension zu schreiben, dies hat mehrere Gründe, wie etwa, dass es so viele Handlungsstränge gibt, auf die ich nicht alle näher eingehen kann, aber ich gebe mein bestes.
Die Handlungsstränge. Schon seit dem ersten Buch gibt es nicht nur eine Handlung sondern mehrere, jeder Charaktere, der etwas wichtiger ist, scheine seine eigene Geschichte in den Büchern zu haben und diese ganzen Handlungen wurden in diesem abschließenden Band nun zusammengeführt. Natürlich gab es auch schon vorher Überschneidungen, doch erst jetzt trafen allen Charaktere aufeinander und jeder verstand die Auswirkungen des Handelns von einem anderen Charakter. Dadurch muss man das Buch recht aufmerksam lesen und da ich es immer nur in meiner Mittagspause gelesen habe, habe ich einige Details schon einmal übersehen. Dennoch ist es dann als Gesamtes, wenn alle zusammen sind, alle Handlungen zum großen Ende führen, einfach nur Hammer. Wie man sich als Autorin so viele Geschichten ausdenken kann und diese noch vernünftig miteinander verknüpft bleibt mir schleierhaft. Und trotzdem hat es Laura Labas geschafft. Natürlich sind einige Handlungen spannender als andere, aber dies lässt sich bei so vielen nicht vermeiden.
Die Entwicklungen in dem Buch gehen auch manchmal recht schnell von statten, dadurch gab es bei einigen Szenen kleine Längen, die für mich schnell langweilig wurden, und dann gab es sehr spannende und actiongeladene Szenen, die sofort wieder vorbei waren. Einige Dinge hätten ruhig mehr ausgeschmückt werden können, hier fällt mir sofort das Ende als Beispiel ein. Das Ende selbst ist gut geschrieben, aber mir ging alles zu schnell. Zack - Ende. Die letzten beiden Kapitel hätten länger sein müssen, dann wäre auch ich mit dem Ende zufrieden gewesen, so ist es nicht perfekt, sondern akzeptabel.
Von den Charakteren her haben sich alle nicht sonderlich verändert, einzig die Stimmung ist ziemlich bedrückend. Als Leser hatte ich oft das Gefühl, als würde mich die Last, die Alison mit sich herum tragen muss, erdrücken. Nicht dass sie viel gejammert hätte, sie hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden, dennoch gibt es nur wenige fröhliche Momente, die dem Buch diese bedrückte Stimmung kurz nehmen. In den anderen Teilen gab es immer wieder sehr schöne Szenen zwischen Alison und Gareth, diese wurden hier zu einer Seltenheit und wenn sie da waren immer nur ganz flüchtig, sodass kein Glücksgefühl aufkommen konnte. Ich weiß, dass genau diese Stimmung das Buch vermitteln soll, aber ich wurde schon fast selber traurig beim Lesen.
Was mir aber sehr gut gefallen hat ist, dass es sehr viele Szenen mit Morrigan gibt. Ich finde sie ist ein toller Charakter, da sie im Prinzip eine verletzte Frau ist. Im Prolog erfährt man auch, wie sie überhaupt gestorben ist und was sie dabei gedacht hat, ab diesem Moment mochte ich sie fast lieber als Alison. Sie ist berechnend, stark, unerbittlich und dennoch verletzlich. Sie sorgt sich um Joana, ihre einzige Freundin und vollbringt im Laufe der Geschichte sogar noch eine gute Tat. Ihre Kapitel habe ich immer mit großer Freude gelesen, da sie einfach ein außergewöhnlicher Charakter ist und ich sie bewundere.
Von Ascia gab es hingegen eher weniger zu lesen, er nahm eine Hintergrundrolle an. Gareth und er haben aber auch ein klärendes Gespräch, wo mir Gareth dann schon richtig Leid tat. Dieses Gespräch führt allerdings dazu, dass Gareth wieder Mut zu sich selbst bekommt und dies wiederum beeinflusst den Verlauf der Geschichte. Alles also super zusammen gesponnen.
Da dies der letzte Band ist gibt es auch Kämpfe, ganz viele Kämpfe und es sterben auch Menschen sowie Dämonen. Gleich mehrere Charaktere, die uns über die Bücher hinweg begleitet haben, finden hier den Tod, welcher allerdings ziemlich schnell abgehandelt wird. Ein Charakter war auch sicherlich jemand, den viele Leser, wie auch ich, gern mochte, und der Tod wurde nicht annähernd gut genug gewürdigt, wie ich finde. Wie ich auch schon bei anderen Rezensionen gelesen habe, geht es hierbei nicht nur mir so.
Das Ende war, wie schon gesagt, gut, alles passt zusammen, alles hat sich gefügt und mir gefällt es, so wie es ist. Man kann sich als Leser noch einiges dazu denken, wie es nun mir den Charakteren weiter geht, doch die Geschichte von Alison ist abgeschlossen und ich muss sagen, dass ich ein absoluter Fan der Reihe bin, ein tolles Lesevergnügen.
Fazit:
Ein gelungener Abschluss, der jedoch eine sehr bedrückende Stimmung hat. Mir hat er dennoch gut gefallen und ich habe durchgehend mit den Charakteren mitgefiebert, allerdings ist er nicht ganz so gut wie die Vorgänger. Ich vergebe dafür 4 von 5 Sterne.
4,5 Sterne ⭐️ Trotz ganz kleiner Ungereimtheiten ist Eine Krone aus Herz und Asche ein spannender und wunderbarer Abschluss der Käfig-Trilogie, der mich am Ende gerührt zurückließ. 😢 Aber ich wäre auch nicht böse, wenn ich irgendwann nochmal was über Alison und Gareth lesen darf. Ganz im Gegenteil 😉
Ein krönender Abschluss, im wahrsten Sinne des Wortes! Die Entwicklung der Charaktere und die ganzen Orte haben mich sehr beeindrucken können. Die Frau weiß einfach wie man Leser am Buch hält!
Bis auf ein, zwei Kleinigkeiten war es ein absolutes Highlight gewesen. Ich bin soooo traurig, dass diese Trilogie abgeschlossen ist. Ich würde weiter gerne etwas aus diesem Universum lesen. Vllt. schreibt Laura ein paar Kurzgeschichten über Phi und A., Ian und E. , Alison und Gareths Hochzeit und Babys in der Zukunft usw. 😍😍😍😍😛😍😍😍
Ein furioses Finale der Triologie um Alison und Gareth. Laura Labas Epos kann sich trotz ein paar sprachlicher Schwächen mit den Großen der High Fantasy messen. Mehr, mehr, mehr! 😍
Alison ist in diesem letzten Band spürbar gereift. Durch die Bindung zu Gareth hat sie endgültig verstanden, dass Dämonen nicht nur böse, sondern genauso widersprüchlich sind wie Menschen. Ihre Sicht auf die Welt ist klarer, ihr Handeln überlegter. Auch ohne ihre übermenschlichen Kräfte kämpft sie mit Intelligenz und Willenskraft weiter. Ihr Ziel bleibt, die Dämonen in ihre Welt zurückzuschicken, doch sie sucht verzweifelt nach einem Weg, Gareth dabei nicht zu verlieren. Um zu überleben, muss sie sich der Hexenkönigin Morrigan stellen – ein Machtspiel, das sie alles kostet, was sie bisher über Kontrolle und Stärke zu wissen glaubte.
Gareth ist gefangen zwischen Schuld und Sehnsucht. Er ist wütend über Alisons Geheimnis um den Schlüssel, weiß aber, dass er selbst nicht besser war, da er ihr verschwieg, dass sein Bruder für den Tod ihrer Familie verantwortlich ist. Seine Entschlossenheit, sie zu finden, treibt ihn an, auch wenn er sich Dorian nur noch aus Kalkül beugt. Diesmal ist er weniger Soldat, mehr Mensch – verletzlich, getrieben und loyal bis zur Selbstaufgabe. Morrigan selbst tritt stärker in den Vordergrund: rachsüchtig, unaufhaltsam, getrieben von dem Wunsch, ihre Krone aus Herz und Asche zurückzuerlangen. Colin legt seinen Hass auf Alison langsam ab, bleibt aber ein schmerzhafter Spiegel ihrer Vergangenheit. Als er zur Hülle für den Dämon Aeshma wird, muss Alison eine letzte Grenze überschreiten, um ihn zu befreien.
Das Setting erweitert sich um die Dämonenwelt, die auf den ersten Blick der Erde ähnelt, sich aber durch eine dichte, greifbare Magie unterscheidet. Sie wirkt wie ein verzerrtes Spiegelbild: vertraut, aber gefährlich. Dieses Hin und Her zwischen beiden Welten lässt die Geschichte größer wirken, ohne sich in Details zu verlieren. Die Atmosphäre bleibt düster, aber durchzogen von Momenten der Hoffnung – flackernd wie Licht in einem endlosen Schatten.
Die Beziehung zwischen Alison und Gareth erreicht hier ihren emotionalen Höhepunkt. Trotz der gegenseitigen Enttäuschungen bleibt zwischen ihnen ein Band, das stärker ist als Verrat oder Distanz. Ihre Liebe fühlt sich reifer an – weniger impulsiv, dafür ehrlicher. Alison kämpft gegen die Pflicht, Gareth gegen seine Schuld, und beide wissen, dass Liebe sie retten und zerstören kann. Ihre Zweisamkeit ist kein Triumph, sondern eine leise, bittere Form von Frieden.
Thematisch verwebt Laura Labas Macht, Schuld, Freiheit und Selbstbestimmung zu einem Finale, das schwerer wirkt als alles zuvor. Alison steht zwischen zwei Welten, zwei Wahrheiten – und keine davon lässt sich ohne Opfer wählen. Der Kampf gegen Morrigan und Aeshma ist nur die Oberfläche; die wahre Schlacht spielt sich in ihr selbst ab. Einige Fäden aus den Vorgängerbänden finden hier endlich zusammen, bevor das Ende wieder alles aufbricht und man merkt: Kein Frieden bleibt ohne Preis.
Fazit: Eine Krone aus Herz und Asche ist ein intensiver, düsterer Abschluss, der die Stärken der Reihe ausspielt, aber auch ihre Schwächen zeigt. Nach einem starken Beginn verliert die zweite Hälfte deutlich an Tempo – einige Passagen wirken zäh, als stünde die Handlung still. Doch kurz vor Schluss nimmt die Geschichte wieder Fahrt auf und schließt kraftvoll und emotional ab. Ein gelungener, wenn auch nicht perfekter Abschluss – atmosphärisch dicht, mitreißend und verdient vier Sterne.
Überraschend, grausam, wundervoll - So viel Leben in nur einem Buch!
Ich hatte Angst vor diesem Moment: Angst davor, dass diese wundervolle Reihe nun zu Ende ist. Ich liebe alle Bücher von Laura Labas, aber diese Reihe ist etwas ganz Besonderes, etwas mit dem ich unglaublich viel verbinde und das mich weinend zurückgelassen hat, so schön war es. Was die Bücher um Alison und Gareth so außergewöhnlich macht, ist die Dynamik der Figuren. Sie sind so greifbar und so toll vor dem inneren Augen des Lesers gemalt, dass man sich vollkommen als Teil von ihnen fühlt, und das ist nicht nur bei den Protagonisten so. Alle Charaktere sind hier gleichwertig. Es wird sich individuell Zeit genommen und manchmal hat man das Gefühl, man würde einzelne Geschichten lesen, die sich dann – kurz vor dem Ende – so gekonnt und flüssig zu einem großen Ganzen zusammenbilden, dass man vollkommen perplex weiterlesen musst. Man hat einfach dutzende „Ahhhh“ und „Wooow“- Momente. Die Geschichte ist gespickt voller Ereignisse, die man eigentlich erwarten kann, mit denen man sogar fest rechnet, aber man liegt immer ganz ganz falsch mit dem, was man sich vorher im Kopf zusammengesponnen hat. Laura Labas schafft es einfach, jeden Moment einzigartig und besonders zu machen. Jeder Szene des Finales haftet ein ganz eigener Moment der Überraschung an. Es ist fantastisch. Es gibt so viel zu beschreiben, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll: Evans Geschichte ist herzzerreißend, sein Schicksal war so packend, dass ich kaum erwarten konnte, bis seine Passagen wieder auftauchen. Ophelia wurde zu meinem absoluten Liebling; unglaublich, wie eine Figur über drei Bücher einen solchen Wandel vollziehen kann. Sie ist der Underdog der Geschichte. Auch sie hat Dinge zu lernen, zu verarbeiten, zu leben. Überhaupt steckt dieses Buch voller Leben. Die Leben dutzender farbenprächtiger Charaktere. Man stolpert von Szenen, die einen heulend und zerstört zurücklassen, zu denen mit Gareth und Alison, die einen atemlos machen, nur um dann laut zu lachen, wenn Ali wieder einen ihrer grandiosen Sprüche loslässt. Aber nicht nur diese eine Seite findet viel Platz. Auch Morrigan ist ein richtiger Quell an Spannung und Schmerz für den Leser. Schon in der Kurzgeschichte „Ein Spiegel aus Gold und Gier“ in „Wenn Drachen fliegen“ wächst die Dämonenkönigin dem Leser ans Herz, und auch wenn sie weiterhin eine der größten Gefahren für Alison bleibt, giert man nach dem Ausgang ihrer Geschichte. Und man versteht, wohin das Leben jeden Menschen und jedes Wesen führen kann.
Aber am wichtigsten ist noch immer Alison. Alison, die den Wert ihrer Rache nun endlich richtig einschätzt, und dann dafür belohnt wird. Alison, die ihre Familie verloren hat, und Alison, die eine neue gefunden hat. In den Jägern, den Dämonen und vor allem in Gareth, der sich endlich erlaubt, seine menschliche Jägerin zu lieben. Ihre Kapitel sind voller Schmerz, voller Hoffnung und so herzzerreißend, dass man fürchtet, sie können einander nur verlieren. Und dann wird in den letzten Zügen erneut alles bedroht, und man hofft und hofft und hofft …
Nun wurde alles gesagt und sie ist vorbei: die Geschichte um den Königsdämon Garreth und seiner Jägerin "Allison". Was habe ich mit den beiden gefiebert und gelitten. Rückblickend finde ich das erste Buch immer noch am besten. Das dritte und letzte Buch schlussendlich nun nicht ganz so gut wie seine Vorgänger und ich schwankte zwischen 3 und 4 Sternen. Aber das Ende war einfach - Hach! - weswegen ich nun auf 4 Sterne aufrunde.
Es geht natürlich da weiter wo uns der andere Teil so schnöde hinterlassen hat. Ally war in einer anderen Welt und Garreth blieb auf der Erde zurück. Ich gebe zu, ich habe einen total anderen Verlauf des Romans erwartet. Leider war es dann so, das dieser Part sehr schnell abgehandelt war und sich beide sehr schnell wieder im Arm lagen. Hier hätte man eindeutig noch etwas mehr Drama heraus holen können, wie ich finde.
Die ersten 200 Seiten haben sich recht zügig und fesselnd gelesen, dann kam es leider zu einer gewissen Länge und Zähigkeit, weswegen mich dieses Buch ungewollt in eine 4 Monatige Leseflaute katapultiert hatte. Ich hatte einfach keine Lust weiter zu lesen. Dabei hat doch ein Ereignis das nächste gejagt. Vielleicht lag es aber auch genau daran: man hatte das Gefühl es war so unglaublich viel Storyline in die Seiten gepackt das man schnell das Gefühl hatte, man hetzt nur so von einer Situation zur nächsten.
Nach den 4 Monaten hat mich das Buch dann aber wieder fesseln können. Wir treffen auf einige WIdersacher und eigentlich alle losen Fäden werden abgearbeitet. Jeder bekommt sein Ende welcher er verdient. Einige müssen sterben- aber das ist im Krieg nun mal so. Das Ende ist wie gesagt bittersüß und hat mir sehr gefallen. Ich mochte den Ausgang und wünsche nun den beiden- die mir doch sehr ans Herz gewachsen sind- das Beste .) Vielleicht liest man sich mal wieder. Beide Charaktere zählen eigentlich zu den all time favourit Charakteren von mir. Auf ewig :)
„Wir werden nicht leben. Wir werden brennen und mit uns das gesamte Universum.“
Worum geht es in diesem Buch? Allison wacht in der anderen Welt auf und trifft in dieser Welt ziemlich schnell auf die Dämonengöttin Morrigan. Mit dieser muss sie um ihr Leben feilschen. Gleichzeitig weiß sie nicht mehr, wem sie überhaupt noch vertrauen kann. Selbst bei Gareth bekommt sie Zweifel, da er ihr die Sache mit Rope verschwiegen hat.
Das Buch knüpft vollkommen nahtlos an "Ein Thron aus Knochen und Schatten" an und büßt somit nichts an Spannung ein. Wie auch in den zwei Vorgänger-Büchern glänzt Laura Labas hier wieder mit ihrem wahnssinig packenden und bildgewaltigen Schreibstil. In diesem Teil passiert unheimlich viel. Die schnell voranschreitende Handlung führt dazu, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand nehmen möchte.
Für mich war es ein sehr gelunges Finale, das keine Fragen offen gelassen hat. Die komplette Reihe überzeugt mit den vielen Action-Szenen, den überraschenden Wendungen und der düsteren Stimmung. Von mir gibt es somit eine klare Leseempfehlung für diese Reihe.
Zuletzt muss ich auch noch die wundervollen und liebevollen Illustrationen von Anja Uhren loben, die sich durch alle drei Bände der Reihe durchziehen. Mit der Innengestaltung wurde sich wirklich viel Mühe gegeben.
Eigentlich möchte ich nicht viel zum Inhalt sagen und verweise hiermit auf den Klappentext
Alison muss versuchen wieder in ihrer Welt zurück zu kehren um die Krone zu finden und die Menschheit retten, tja das hört sich gar nicht so einfach an. Mit großer Spannung habe ich auf den dritten Teil gewartet und durfte ihn nun in einer Leserunde mitlesen.
Das Buch ist auf jeden Fall voller Action kann man sagen, Alison muss sich mit Wesen zusammentun, die sie sonst eher gemieden hätte aber nun braucht um ihre Rache zu bekommen. Die Autorin hat wieder eine wunderbarere Welt geschaffen, in der man sich verlieren kann und als Leser mit Alison und ihren Mitstreitern um die Wetter fiebert. Schafft Sie es einen drohenden Krieg zu verhindern, wird alles gut ausgehen?
Durch die verschiedenen Erzählersichten taucht man immer wieder mit einem anderen Charakter in die Geschichte ein
Für mich ein würdiges Ende und deswegen wieder verdiente 5 Sterne.
Eine weitere Geschichte, für die ich dankbar bin, sie miterlebt haben zu können. Dieses Buch ist wunderschön und hat einen Platz in meinem Herz. Ich liebe Alison und Gareth, ihre Geschichte und ihre Persönlichkeiten. Die beiden ergänzen sich einfach nur großartig und es hat verdammt viel Spaß gemacht diese Geschichte zu lesen. Ich finde es schade, dass Hadley und George sowohl wie Eliza und Ty nicht miteinander glücklich werden und gemeinsam sterben konnten und auch das Bird ihr Kind ohne Noah großziehen muss. Das Ende fand ich etwas verwirrend, die Stelle an der Morrigan Aeshma umgebracht hat. Ich würde gerne wissen wie es nun weitergeht nachdem die Menschheit wieder frei von den Dämonen ist, ein Spinoff dazu wäre toll. Aber auch ohne Spinoff war es ein großartiges Buch und ich werde definitiv weiter Bücher von Laura Labas lesen.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Einfach nur WOW! Zugegebenermaßen hätte ich Teil 1&2 noch einmal lesen sollen, weil ich mich einfach an nichts mehr so wirklich erinnern konnte - was mir den Einstieg in Teil 3 nicht leicht gemacht hat- aber vor allem das letzte Drittel des Buches habe ich mit Blatt und Tinte verschlungen. Was mir bei Laura besonders gut gefällt, ist, dass alle Charaktere - ob Protagonisten oder Nebenfiguren - lebendig sind. Jeder hat seine Vergangenheit seine Flaws und seine Eigenheiten und man kann sich mit jedem auf die eine oder andere Weise identifizieren. Ein Sternchen Abzug (oder lieber nur ein halbes Sternchen Abzug) gibt es dafür, dass mir manche Szenen einfach zu kitschig waren, aber das ist Geschmacksache und hat meiner Begeisterung alles in allem keinen Abbruch getan.
Obwohl ich Teil 1 dieser Reihe wirklich sehr sehr gerne gelesen habe, finde ich es schade, dass die Folgebände nicht so stark sind.
Insbesondere in diesem Teil finde ich die meisten Entscheidungen der Charaktäre mehr als fragwürdig und alle scheinen mehr und mehr ihre Stärke zu verlieren... Auch die Handlunh kann ich nicht ganz nach vollziehen und es wirkt alles etwas durcheinander gewürfelt. In Summe daher leider nur 2 Sterne, weil ich mir ein besseres Finale für diese interessante Reihe gewünscht hätte.
Mir persönlich war es etwas zu viel Romantik, Liebesgeschichten können mich einfach selten vollkommen überzeugen. Der Roman an sich war aber wirklich spannend und toll geschrieben. Ein würdiges Finale!
„Eine Krone aus Herz und Asche“ von Laura Labas ist das lang erwartete Finale ihrer spannenden Alison Talbot Trilogie. Niemand möchte wohl unfreiwillig und völlig unvorbereitet in einer Dämonenwelt landen, aber so passiert es Alison und einigen anderen. Gerade erst hat sie vom Verrat ihres Seelenverwandten Gareth erfahren, von dem sie noch nicht weiß, wie sie damit umgehen soll. Da wird sie durch ein von ihr erschaffenes Tor katapultiert, welches eigentlich einen ganz anderen Zweck hatte. Erstmal heißt es überleben und danach kann sich Alison mit ihren widersprüchlichen Gefühlen auseinandersetzen. Schließlich muss sie hier der gefürchteten und rachedurstigen Dämonengöttin Morrigan gegenübertreten, die Alison für ihre Pläne benutzen will. Währenddessen kämpft Gareth um Alisons Rückkehr, auch wenn eine gemeinsame Zukunft der beiden immer aussichtsloser wird.
In diesem dritten und finalen Teil steuert alles auf den Showdown zu, auch wenn der Weg dahin manchmal ein wenig lang werden kann. Die beiden Vorgängerbände konnten mich absolut mitreißen, was dem Abschlussband nicht immer durchweg gelingt. Irgendwie zieht sich die Story dahin, obwohl die unterschiedlichen Settings durchaus interessant sind, viele Charaktere überraschende Twists offenbaren und wieder unterschiedliche Perspektiven zu Wort kommen. Vielleicht liegt es daran, dass mir das Feuer zwischen Alison und Gareth ein wenig fehlt oder inzwischen zu einem gemütlichen Kaminknistern geworden ist. Nicht falsch verstehen, ich mag keine konstruierten und unnötigen Dramen, aber die konstante Harmonie und die ständigen Liebesschwüre, trotz der teils unausgesprochenen Konflikte, sind mir persönlich zu cosy. Das ist aber echt Geschmackssache. Einige Handlungsfäden enden abrupt, ohne dass alle Fragen beantwortet wären. Trotzdem ist die Gesamtheit der Handlung über alle drei Teile gekonnt aufgebaut und ergibt ein stimmiges Ganzes. Die Auflösung am Schluss konnte mich auch überzeugen, genau wie die Actionszenen und die unerwarteten Wendungen.
Mein Fazit: Absolut stark gestartet, aber im Finale war ein wenig die Luft raus. Trotzdem gebe ich gern eine Leseempfehlung!
Alison ist durch ein Tor unfreiwillig in einer anderen Welt gelandet, getrennt von Gareth. Hier trieft sie auf die Dämongenkönigin, die ihre eigenen Ziele hat. Der entscheidende Kampf zwischen den Dämonen steht bevor und Alision will wieder zurück auf die Erde, um sich aktiv an diesem zu beteiligen.
Der dritte und letzte Teil dieser Reihe hat es mir wirklich schwer gemacht, ich habe sehr lange gebraucht, mich zu Recht zu finden. Zum Glück gibt es am Ende ein Glossar mit allen wichtigen Personen, das war sehr hilfreich. Aber auch der Schreibstil unterscheidet sich doch sehr von den anderen beiden Teilen. Dieses Mal geht es eher episch und ausschweifend zu, was für mich eine Umstellung war, an die ich mich irgendwie nicht so richtig gewöhnen konnte. Ich habe hier einfach etwas anderes erwartet und mir hat insgesamt ein wenig Alisons trockener Humor gefehlt. Alison macht zum Ende hin eine unglaubliche Entwicklung durch, die mich doch sehr überrascht hat. Wer in diesem Teil eine relativ große Rolle bekommt, ist die Dämonenkönigin Morrigan, die ja bereits in den anderen beiden Teilen kurz erwähnt wurde. Der Leser erfährt endlich ihre Geschichte, die mich sehr berührt hat. Die Autorin schreckt auch nicht zurück, Charaktere sterben zu lassen und besonders bei einer Figur fand ich das extrem schade. Natürlich war der 3. Teil insgesamt nicht schlecht, aber halt anders. Deshalb gibt es dieses Mal von mir „nur“ 4,5 von 5 Punkten.