Als Haven nach fünfzehn Jahren in ihre Heimatstadt Chicago zurückkehrt, ahnt sie nicht, welche Folgen ihr Umzug mit sich bringt. Ihr bester Freund Throne ist nicht mehr der, den sie zurücklassen musste. Er ist ein Rebell, der mit einer schweren Last auf den Schultern gegen die Welt kämpft. Haven, die versucht sich im Hintergrund zu halten, findet sich in einem gefährlichen Spiel mit ihm wieder. Er spielt ihr dabei ein böses Spiel, welches sie zutiefst verletzt. Throne, der nicht glücklich ist, dass seine Rivalin kein Wort mehr mit ihm spricht, tut etwas, was untypisch für ihn ist: Er kämpft mit allen Mitteln um ihr gebrochenes Herz. Haven lässt ihn immer wieder abblitzen, doch Throne ist keineswegs gewillt so schnell zurückgewiesen zu werden. Was beide jedoch nicht wissen: Ein vernichtendes Geheimnis lauert hinter den Mauern von Chicago, bereit die Narben der Vergangenheit aufzureißen ...
Aydan Naghiyeva wurde 1991 in Baku geboren und wuchs dort auf, bis sie 1998 mit ihrer Familie nach Deutschland auswanderte. Sie wohnt und studiert im hohen Norden, während sie sich nebenbei dem Schreiben widmet. Sie liebt es spannende Abenteuer zu schreiben, Schokolade jeglicher Art, reist gerne in ferne Länder und entdeckt andere Kulturen. Die Flamme in meiner Dunkelheit ist ihr erster Roman.
Ich bin vor allem durch andere Blogger auf das Buch aufmerksam geworden, da ich das Cover wirklich toll finde! Es ist ein ziemlicher Blickfang und so wurde direkt meine Neugierde geweckt. Als die Autorin mich dann anschrieb und fragt, ob ich ihr Buch gerne lesen würde, sagte ich nicht nein, denn auch der Inhalt klang sehr vielversprechend. Vielen Dank auch noch einmal an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar! Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut!
An dieser Stelle möchte ich gerne vorab sagen, dass mir das Buch zwar nicht so gut gefallen hat, wie erhofft, ich es aber trotzdem wirklich sehr bewundere, dass die Autorin das alles soweit alleine aufgezogen hat.
Kommen wir aber zuerst zu dem, was mir an dem Buch wirklich gut gefallen hat. Zum einen war der Schreibstil wirklich gut und ließ sich leicht und flüssig lesen. Außerdem gefielen mir die Protagonisten an sich zum großen Teil. Man erfuhr wirklich viel über sie und somit waren sie wirklich gut ausgearbeitet. Auch die Handlungen waren zum größten Teil nachvollziehbar, nur an einigen wenigen Stellen verstand ich es manchmal nicht zu 100%. Ich finde aber auch, dass die Liebesgeschichte ziemlich schleichend voranging und damit ging leider auch einiges an Spannung verloren und auch das Ende war dadurch für mich nicht komplett rund. Generell fand ich es wirklich gut, dass die Autorin immer mal wieder einzelne Schnipsel in der Geschichte bezüglich des Geheimnisses verstreut hat. Ebenfalls gefallen hat mir, dass auch ein paar schwierige Themen in diesem Buch aufgegriffen und thematisiert wurden. Auch wenn diese für mich ein wenig besser ausgearbeitet hätten werden können, so fand ich es doch gut, dass es überhaupt vorkam.
Ich habe Throne und Haven größtenteils wirklich gerne begleitet. Vor allem auf das schreckliche Geheimnis war ich wirklich gespannt, weil ich wirklich neugierig war, was denn nun dahinterstecken würde. Ich muss aber auch sagen, dass ich im Endeffekt nicht so überrascht war, wie gedacht und auch, dass ich irgendwann schon ein wenig genervt war, weil es relativ lange gedauert hat, bis es nun endlich mal richtig aufgegriffen wurde und diesbezüglich Spannung aufkam. Ich fand das Geheimnis schlussendlich zwar doch schon vorhersehbar, aber auch da waren noch ein, zwei Aspekte bei, die mich überrascht haben. Die Liebesgeschichte konnte mich zwar auch nicht allzu sehr packen, weil es mir hier wirklich an manchen Stellen an Spannung fehlte. Ich persönlich finde, dass man da auch ein wenig hätte weglassen können. Vor allem dieses Hin und Her hat mich zwischendurch leider ziemlich genervt. Im Großen und Ganzen fand ich es aber auch gut, dass die Protagonisten es langsam angingen und nicht direkt nach ein paar Seiten übereinander herfallen. Für meinen Geschmack war es wie gesagt zeitweise ein wenig too much, aber ich denke einigen könnte es wirklich gut gefallen. Was mich auch gestört hat, waren ein paar kleine Fehler. Grundsätzlich habe ich nichts gegen Fehler in Büchern, denn auch diese können einfach mal übersehen werden, aber hier gab es doch schon ein paar, die mir aufgefallen sind. Da das aber größtenteils nur kleinere Fehler waren, möchte ich das gar nicht bemängeln. Was mich aber stattdessen wirklich gestört hat, war ein Fehler, bei dem der Satz irgendwie mittendrin aufhörte und ein neuer Satz anfing. Das hat mich natürlich aus dem Konzept gebracht und den Lesefluss an dieser Stelle gestört.
Um diese Rezension aber auch mit etwas Positiven abzuschließen, möchte ich einmal auf das Ende zurückkommen. Dieses fand ich nämlich wirklich sehr schön und süß und es hat mir wirklich gut gefallen. Zudem war es ein toller Abschluss des Buches.
Fazit:
Ein gelungenes Debüt der Autorin, was an einigen Punkten für mich definitiv noch verbessert werden könnte, aber dennoch ist es nicht schlecht. Ich werde definitiv noch weitere Werke der Autorin lesen und freue mich schon auf diese! Ich kann euch wie immer nur empfehlen, euch eure eigene Meinung zu bilden und das Buch selbst zu lesen. Ich vergebe dem Buch 3,5/5 Sternen.
Ich will ehrlich sein, wenn ich das Buch nicht zusammen mit meinen Mädels Simone, Fay und Anne gelesen hätte, wäre ich vermutlich gar nicht auf die Geschichte aufmerksam geworden.
Das Cover gefällt mir mit seinen Farben sehr gut. Besonders herausstechend ist natürlich das Herz, was ein Eyecatcher ist. Der Titel passt zur Geschichte, er wird immer wieder aufgegriffen.
Protagonistin ist Haven, sie zieht mit ihrer Großmutter zurück in ihren Heimatort Chicago, ihre Eltern sind vor vielen Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen, seitdem ist sie ein eingeschworenes Team mit ihrer Großmutter. in ihrem Heimatort trifft sie ihren besten Freund Throne wieder. Als Kinder waren sie ein Herz und eine Seele, doch es hat sich auseinandergelebt. Jetzt treffen sie wieder aufeinander, Throne ist der Collegeschwarm, spielt mit den Gefühlen der Frauen und verhält sich Haven gegenüber merkwürdig.
Haven lässt sich von Throne nicht beeindrucken, sie hält ihre Mauern aufrecht und hält ihm stand. Dass sie nach ihrem Collegeabschluss die gemeinsame Firma leiten müssen, ist ihnen erst einmal nicht wichtig.
Doch wie sollte es anders sein, müssen die beiden ein gemeinsames Schulprojekt machen und kommen sich so wieder näher, es werden Gefühle in ihnen geweckt, die sie verwirren.
Ich konnte mich in die Handlung hineinfinden, es beginnt wie eine typische Collegegeschichte und endet auch so. Irgendwie habe ich jedoch die ganze Zeit gedacht, dass es sich um eine Fantasygeschichte handelt bzw. noch etwas aus dem Fantansy Genre in die Handlung eingestreut wird. Wieso ich das dachte, kann ich gar nicht so genau sagen. Als ich dann aber realisiert habe, dass nichts dergleichen passiert, konnte mich mich voll und ganz auf das Geschehen einlassen.
Ich habe Haven und Throne als angenehme Protagonisten wahrgenommen, konnte ihre Beweggründe verstehen, doch irgendwie haben sie sich auch zu sehr auf ihren Stand verlassen und sind zu lange an einer Stelle getreten. Das ständige Hin und Her ging mir irgendwann nur noch auf die Nerven und ich wollte sie am liebsten schütteln, dass sie damit aufhören und zueinander stehen. So wirkte die Geschichte an einigen Stellen in die Länge gezogen.
Geschrieben ist das Buch aus der persönlichen Sicht von Haven, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, man kommt gut in die Geschichte hinein.
Fazit:
Für mich ist "Die Flamme in meiner Dunkelheit" ein durchschnittliches Buch, man kann die Handlung gut verfolgen, jedoch wird man von keinem wirklichen Spannungsbogen mitgerissen. Es ist ein angenehmer Lesefluss, die Charaktere heben sich leider nicht wirklich ab.
Haven Sawyer war die einzige die Damals den schweren Autounfall mit ihren Eltern überlebt hat. Danach ging Sie weg aus Chicago und ließ dabei auch ihren besten Freund Throne zurück. Die beiden waren unzertrennlich und ihre Väter führten zusammen eine Hotelkette, die die beiden später mal übernehmen sollten. Nach Jahren kehrt Haven nun mit ihrer Großmutter zurück nach Chicago um dort das hiesige College zu besuchen. Dort trifft Sie dann auf Throne, beiden können sich von Anfang nicht leiden, können aber auch nicht ohne einander. Seltsamerweise können die beiden sich nicht mehr an ihrer Freundschaft erinnern. Nach und nach lebt sich Haven trotz der Nervigkeit Thrones an dem College und in Chicago ein. Bis plötzlich die Vergangenheit beiden einholt und Sie dann zusammenhalten müssen
Also das Cover finde ich wirklich wunderschön und ich finde spiegelt auch so ein bisschen die Seele des Buches wieder.
Mir gefiel die Story ganz gut, denn es handelt sich zwar um New Adult Story aber es war doch sehr ausgewogen. Persönlich glaube ich schon, dass sich die Autorin viel Mühe mit der Geschichte gegeben hat. Es war ihr schon wichtig was zu vermitteln beim Lesern und ich glaube das ist ihr bei mir ganz gut gelungen, mich hat das Buch überzeugt. Die beiden Hauptfiguren hatten es in der Kindheit nicht leicht, einst waren Sie Freunde, dann verlor jeder der beiden Verwandten durch Unglücke, nun treffen beide wieder aufeinander und die Vergangenheit kommt neu auf. Da ist es klar, dass Reibungen entstehen und alte Gefühle sich in das gegenteilige Umschlagen.
Fazit: Für mich ein sehr lesenswertes Buch, was mich doch sehr überrascht hat. Danke dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte.