Im Grunde ist dieses Buch wohl wirklich sehr interessant. Es porträtiert eine jüdische Familie in Israel, und währenddessen auch gleichzeitig die jüngere Geschichte des jüdischen Volkes gleich mit. Alles aus der Sicht eines Jungen, der scheinbar ganz objektiv wiedergibt, was er mit seinem neuen Sony-Rekorder so alles aufnimmt (plus seine eigenen Erzählungen, es sind keine reinen Gesprächsprotokolle, sondern es ist alles in einem Text verpackt). Aber die Art der Verpackung hat mich dann doch dazu bewogen, nicht weiter zu lesen. Es sind nämlich teilweise seitenlange Sätze, wo man am Ende oft überhaupt nicht mehr weiß worum es am Anfang eigentlich ging. Noch dazu springt der Erzähler ständig in der Zeit herum, es geht immer mal wieder um andere Personen und Ereignisse. Für mich leider kein Lesegenuss. Um durchzuhalten, hätte mich die Geschichte der Familie schon sehr interessieren müssen. Das tut sie nach 50 Seiten leider immer noch nicht, also habe ich aufgegeben.
Profits a lot from the idea of the kid who is recording what every other person says, so all you get to know about them is through his lens. But beyond this funny idea there is a wild collection of more or less unrelated stories. Midway thru the book I started not to care any more. I kept reading. Reminded me of Amos Oz' "Tales of Love and Darkness", which I liked much better. The end is ahem, let's say an awkward attempt to rescue the whole collection with a coup de theatre.