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Der vorletzte Samurai: Ein japanisches Abenteuer

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Rätsel, Regeln und Rituale – Dennis Gastmann macht sich auf, Japan zu erkunden, ein Land, das noch immer unvergleichlich fremd und geheimnisvoll wirkt. Dabei ist er nicht allein: Natsumi, seine Frau, die aus einer Samurai-Familie stammt, begleitet ihn. Die beiden bereisen den gesamten Inselstaat, von den grünen Gipfeln auf Hokkaidō bis zu den Vulkanen auf Kyūshū, sie pilgern in die Tempelstadt Nikkō und verlieren sich im Lichterrausch der Metropolen. Japan, wie es sich der Westen vorstellt, erlebt Gastmann im Neongewitter eines Tokyoter Roboterrestaurants. In einer Bar in Kagoshima wird er selbst als Fremder bestaunt: „Wir sitzen hier seit dreißig Jahren“, erzählen ihm die Trinkenden, „und noch nie hat sich ein Gaijin hereingetraut.“ Schließlich, in den „sieben Höllen“ von Beppu, das für seine heißen Quellen bekannt ist, sucht er nach Ruhe und begegnet einem ergrauten Herrn im Yukata, der plötzlich rauchend vor ihm sitzt. Ist er der Geist eines Samurai?
Dennis Gastmanns Reiseerzählung ist das faszinierende Porträt eines Landes zwischen Anarchie und Ordnung, Besessenheit und Zen – und ein sehr persönliches Abenteuer: Kann ein „Gaijin“, ein Fremder, eine Kultur verstehen, die ein Fremder gar nicht verstehen kann?

256 pages, Hardcover

First published January 24, 2018

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About the author

Dennis Gastmann

12 books3 followers

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Community Reviews

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1 star
3 (2%)
Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for Lippes.
182 reviews5 followers
April 18, 2018
Nett! Darf man das so sagen?
Über die persönlichen Erfahrungen gibt es viele schöne, kuriose, nachdenkliche,.. anekdotische Einblicke in das heutige Japan die absolut neugierig machen, dieses Land einmal selbst zu sehen und zu erleben.
Gleichzeitig bleibt es aber doch irgendwie distanziert - zum Leser wie zum Land und über die Stimulation einer sowieso schon vorhandenen Neugier geht es bei mir dann leider nie hinaus. Mir fehlte der letzte Kick, die ganz große Faszination und das Gefühl richtig gepackt zu werden.
Profile Image for Jana.
112 reviews
January 17, 2023
War okay. Im Prinzip handelt es sich nur um einen logischerweise recht subjektiven Reisebericht, der wortreich und generell auch mehr wie ein Roman geschrieben ist.

Dafür, dass es sich um einen subjektiven Bericht handelt, fand ich es gut, dass der Autor immer wieder versucht hat, objektiv über Erlebnisse und typische Vorurteile zu reflektieren. Bekannte moderne Märchen wie die Automaten in Japan, an denen man angeblich gebrauchte Mädchen-Slips kaufen kann, nimmt er nicht sofort für bare Münze und erklärt sie nach kurzer Recherche zum Mythos. Das steht im Kontrast zu vielen Mainstream-Reportagen, die solche Gerüchte gerne nehmen und aufbauschen, um Japan als möglichst exzentrisch und komisch darzustellen. Auch die Tierhaltung in Japan und die Nutzung von Tieren als Attraktionen bekritelt er kurz (etwas, dem ich mich absolut anschließen kann).

Generell ist das Buch durch den Schreibstil sehr leichte Kost und eignet sich mehr für jemanden, der einfach mal ein bisschen etwas über Japan lernen will, sowie eventuell für angehende Japan-Fans, die sich aber bisher noch nicht allzu stark mit dem Land auseinander gesetzt haben. Sobald man aber schon etwas mehr Wissen besitzt, einige Dokus gesehen, Artikel gelesen und selbst recherchiert hat – oder gar Japanologie studiert – bringt dieses Buch keinen wirklichen Mehrwert mehr.
Profile Image for Sóley.
127 reviews
April 7, 2018
Ich habe den Autor in einer Talksendung gesehen und habe gespannt seinen Beschreibungen Japans und den faszinierenden Geschichten gelauscht.
Da war mir klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss!
Also habe ich allen Mut zusammen genommen und den Verlag gefragt, ob ich wohl ein Rezensionsexemplar bekommen könnte. Und tatsächlich, eine gute Woche später hielt ich das Buch in meinen Händen!
Klar, dass es dann nicht sonderlich lange auf dem SuB warten musste, bis ich es endlich lesen würde.
Ich finde das Cover total genial. So stellt man sich Japan vor, wenn man noch nie dort war und es nur durch Dokumentationen über J-Pop-Künstler und Mangaka kennt. ;)
Japan muss ein sehr schönes Land sein! Ich hoffe, ich kann es eines Tages selbst noch bereisen. Allerdings befürchte ich nach der Lektüre dieses wundervollen Buches, dass ich dafür mehr als ein paar Wörter aus Büchern kennen sollte. Oder ich müsste einen Halbjapaner heiraten, der mir dann dolmetschen könnte. ;=D

Ich fürchte, ich kann mit meiner Rezension diesem schönen Buch niemals gerecht werden. Dennis Gastmann erzählt von seiner Hochzeitsreise so leicht und poetisch, dass ich kaum wage, mehr als ein unbeholfenes "Lest es!" zu schreiben.

Er berichtet von Treffen mit Verwandten seiner Frau Natsumi, von den Versuchen, sich mit den Einheimischen zu verständigen, die lieber vor ihm flüchten, als ihre Fremdsprachenkenntnisse zu testen.
Von Enttäuschungen während der Reise, weil die Sehenswürdigkeiten von Baugerüsten verdeckt werden oder sich in tiefhängenden Wolken verstecken. Von Touristenströmen, die sich die Bergpfade hochbemühen, um dann nachts im Dunkeln einen Blick auf die Stadt der Lichter zu erhaschen.
Es ist einfach toll, diese Beschreibungen zu lesen, mal aufgedreht, laut und schrill wie das Roboterrestaurant, dann wieder melancholisch und sehr berührend beim Besuch der Tante, die mit Hingabe verschiedene Sprachen lernt und doch nur "Entenfamilie" sagt, wenn sie deutsch spricht. Und lustig, wenn er nicht nach der Rechnung auf japanisch fragt, sondern eine Freundin bestellt. Dies ist auch eine der Szenen, von der er in einer Talksendung erzählte. Wie gesagt, da war mir klar, dass ich dieses Buch einfach lesen muss!
Ich kann dieses Buch nur allen empfehlen, die sich für die japanische Kultur und ihre Seele interessieren. Man erhält zwar im Grunde nur einen kleinen Einblick, aber dafür einen unverstellten und authentischen Bericht einer abenteuerlichen Reise.
Und nebenbei kann man noch ein paar Brocken japanisch lernen. ^.^'
Lest es!
Profile Image for micha.
249 reviews17 followers
March 3, 2021
Vielleicht nicht das beste Buch über eine Reise nach Japan.
Profile Image for Sophie.
2,638 reviews116 followers
June 24, 2019
A colleague asked me to read this, and I doubt I would have read it otherwise. It's a piece of travel writing, a genre that l don't read that often. I'm fairly sure it's the first book about a country I've been to several times. Now, since I speak and read Japanese my experience was understandably different to his, but there were a few bits that felt rather off and unnecessary to me. (Apparently they didn't know about Hyperdia, which is super helpful when travelling by train.) Overall it sounded more like the trip confirmed the ideas he had before actually going to Japan, and I can't say I enjoyed his writing all that much. Reading the book reminded me of my own trips, which was nice, but I could have accomplished that without reading this.
Profile Image for Anna.
160 reviews
November 25, 2019
Ich habe dieses Buch vor meiner Japanreise geschenkt bekommen und erst lange danach beendet. Während ich im Nachgang sagen kann, dass ich bei einigen der Eindrücke innerlich kräftig genickt habe, waren mir andere zu kleinteilig, zu detailverliebt, zu ich-bezogen. Letztendlich geht es auch viel um die Persönlichkeit des Autors, die manchmal etwas stärker in den Hintergrund rücken dürfte, während die Anekdoten aus dem Familienleben mit seiner halbjapanischen Frau sehr charmant sind und in Verbindung mit der ungewöhnlichen Flitterwochenroute einen interessanten, ungewöhnlichen Reisebericht bilden.
Profile Image for Rpunkt.
168 reviews20 followers
May 17, 2020
Ein interessanter, anschaulich beschriebener Reisebericht aus Sicht eines "Fremden" in Japans Kultur. Mit netten, kleinen Anekdoten und Geschichten ausgeschmückt. Wer sich für das Land und die Menschen interessiert, findet hierin sicher eine Lektüre für Zwischendurch und einen ersten Zugang. Mein Fernweh hat es auf jeden Fall gemildert und ein Stück Japan zu mir nach Hause gebracht!
68 reviews
May 3, 2020
Für mich einfach eine schöne Erinnerung an Japan und eine Bestätigung, warum ich dieses Land so liebe - es gibt immer wieder etwas, was man noch nicht kennt.
Displaying 1 - 8 of 8 reviews

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