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Hans Fallada : en biografi

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Författaren Hans Fallada har på senare år återupptäckts av hundratusentals läsare, inte minst tack vare hans mästerverk Ensam i Berlin(oavkortad utgåva, Lind & Co, 2012). Mer än ett halvt sekel efter sin död erkänns nu hans ställning i världslitteraturen. Fallada var en författare riden av demoner, han var kvinnotjusaren, opportunisten, den före detta straffången och morfinisten. Han var samtidigt den respekterade lantbrukaren, kärleksfulle familjefadern och antinazisten som under dödshot skrev sig fri från Tredje rikets mardröm. Peter Walthers insiktsfulla och välskrivna biografi bygger på en mängd nya arkivfynd. Det är den första utförliga levnadsberättelsen på svenska om denna fascinerande, komplexa och trasiga personlighet.

422 pages, Hardcover

First published January 19, 2017

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About the author

Peter Walther

21 books3 followers
Peter Walther is a German scholar and literary historian.

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Leah.
531 reviews71 followers
January 3, 2026
Die Biografie von Walther muss wirklich ein Haufen Arbeit gewesen sein - fast 500 Seiten dick und sehr umfangreich wurden hier alle Briefe, Werkausgaben, Aufzeichnungen und Kalendar Falladas gesichtet. Allein hierfür hat das Buch schon fünf Sterne verdient.

Fallada führte mitunter ein turbulentes Leben in turbulenten Zeiten und blieb dabei immer ambivalent. Diese Biografie ist auch eine Reise durch das Deutschland der Kaiserzeit bis zur Stunde Null und damit auch nicht nur etwas für Literatur-Nerds, sondern auch für Geschichtsnerds.
Psychologisch ist das Buch auch interessant, war Fallada doch süchtig und zeit seines Lebens oft in Psychiatrien untergebracht. Wirklich eine tragische Figur.
Seine Haltung zur NS-Zeit bleibt schleierhaft - er ist nicht ins Exil gegangen und hat weiter geschrieben. Mal mehr, mal weniger Probleme mit der Regierung gehabt. Nach dem zweiten Weltkrieg zeigt er den typischen Umgang seiner Generation: Ein paar Ausreden, Rechtfertigungen oder Schweigen.
Der Text blieb hier sehr zurückhaltend, während Bücher des Autoren im Verlaufe dieser Biografie ständig autofiktional gedeutet werden, wird sein Leben im Unrechtsstaat und vor allem seine antisemitischen Äußerungen in Briefen nicht kommentiert. Das ist persönlich mein einziges Problem mit dem Buch. Aber vielleicht habe ich auch eher ein Problem mit Falladas Position selbst, als mit dem Buch an sich.
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