Das Jahr 1550 Neuer Galaktischer Seit über 3000 Jahren reisen die Menschen zu den Sternen. Sie haben zahlreiche Planeten besiedelt und sind faszinierenden Fremdvölkern begegnet. Sie haben Freunde ebenso wie Gegner gefunden, streben nach Verständigung und Kooperation. Besonders Perry Rhodan, der die Menschheit von Beginn an ins All geleitet hat, steht im Zentrum dieser Bemühungen. Mit der Gründung der Liga Freier Galaktiker tragen diese Bestrebungen inzwischen Früchte. Eine neue Ära des Friedens bricht an. Aber nicht alle Gruppierungen innerhalb und außerhalb der Liga sind mit den aktuellen Verhältnissen zufrieden. Perry Rhodan wird in diese Aktivitäten verwickelt, als er zu seiner Frau Sichu Dorksteiger nach Shoraz reist. Dort fallen tefrodische Soldaten ein. Sie suchen nach einem mysteriösen Artefakt – der Shoziden-Box. Auch auf der Freihändlerwelt Olymp eskaliert die Lage. Die Bevölkerung begehrt auf gegen Machenschaften IM AUFTRAG DES KAISERS ...
Reine Autorenleistung für diesen Roman: durchaus ansprechend. Daher auch zwei Sterne statt nur einer.
Die Storykonzeption ist aber teilweise haarsträubend. Perry Rhodan und Gucky werden also nicht erkannt? Tefroder haben nix mit Perry am Hut? Das mag für den Handlungszeitraum ja sogar stimmen, aber der Mann ist eine mehrtausendjährige, lebende Legende! Das Ganze darauf aufzubauen, dass man ihn und auch Gucky, den letzten lebenden Ilt und seinerseits auch eine lebende Legende, schon nicht erkennen wird, ist so sehr an den Haaren herbeigezogen, dass es weh tut. Beide müssten auch nach Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderten mindestens so bekannt sein, wie bei uns Napoleon oder Julius Cesar. Von 100 Personen auf den größeren Welten der Galaxis müssten die beiden ohne Maske von min. 95 Personen erkannt werden.
Die Story wirkt abgesehen von diesem Unfug aber auch noch nicht rund. Irgendwie plätschert es so dahin, die ersten drei Bände sind schnell zusammengefasst: Shozidenbox gefunden, Perry entführt, Aufstand auf Olymp gegen einen völlig bekloppt dargestellten Argyris und Tefroder die was im Schilde führen und die Box wollen...
Mal schauen, ob das noch besser wird, bisher überzeugt mich die Miniserie leider nicht.
Ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen. Es war großartig. Madeleine Puljic hat die Aufgabe sehr gut gemeistert.
Es ist ja der Dritte Band einer 12-Teiligen Reihe, die auch ein sehr guter Einstieg in die Welt von Perry Rhodan ist.
Wie in jeder Miniserie gibt es sehr viele Handlungsabschnitte, die dann zum Schluss zusammengeführt werden müssen.
In diesem Heft sind es 3)
1) Die Intrigen des Kaisers von Olymp 2) Der drohende Aufstand des Volkes. 3) Die Gefangennahme Perry Rhodans
Interessant ist für mich ist immer, wenn man auch die Sichtweise des "Kleinen Mannes" mitbekommt. In diesem Fall durch die Augen einer illegalen Trivid-Reporterin. Die deckt nämlich einen Skandal auf.
Ich werde nicht wirklich glücklich mit der neuen PR Miniserie: Madeleine Puljic hat zwar einen Roman geschrieben, der sich flüssig las (dafür den dritten Stern), aber die Gesamtrichtung gefällt mir nicht wirklich. In jedem Roman bekommen wir erklärt, warum niemand Perry, Gucky und Sishu erkennt (und ich kann es immer noch nicht glauben) und einige Figuren finde ich total überzeichnet - insbesondere den "ver-trumpten" Herrscher von Olymp. Mal sehen, es kommen zumindest noch Autoren, die auch aus diesem Setting noch gute Romane machen könnten.