Jump to ratings and reviews
Rate this book
Rate this book
Wenn der Herr der Drachen erwacht, müssen die Drachenreiter sich zum Kampf rüsten ...

Es ist Shaans größter Traum, eine Drachenreiterin zu werden und ihr Volk vor seinen Feinden zu beschützen. Doch in ihren Träumen wird sie von den Bildern einer brennenden Stadt heimgesucht – und von einer Stimme, die in einer uralten Sprache, der Sprache der Drachen, zu ihr spricht. Denn Azoth, der finstere Herr der Drachen, ist erwacht und will seine Tyrannei über die Welt erneuern. Nur der junge Barbarenkrieger Tallis könnte Shaan in ihrem einsamen Kampf beistehen – denn auch er hat Macht über die Drachen …

»Sarantium - Die Zwillinge« ist 2009 unter dem Titel »Der Herr der Drachen« erschienen.



512 pages, Kindle Edition

First published January 1, 2007

12 people are currently reading
394 people want to read

About the author

Lara Morgan

16 books83 followers
Lara Morgan writes for both adults and teens and is the author of The Twins of Saranthium series and The Rosie Black Chronicles.

She lives in a coastal town in Western Australia called Geraldton which is a long way from most places and too close to others.

Her mission is to rid the world of tea, one cup at a time. This is going quite well.



Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
44 (20%)
4 stars
69 (31%)
3 stars
70 (32%)
2 stars
27 (12%)
1 star
6 (2%)
Displaying 1 - 30 of 32 reviews
Profile Image for ammfoley.
19 reviews
December 31, 2024
I wanted to like it but the writing was really clunky. At one point it had "begun to rain" when it had already been raining for a good page?? Also instead of lightning it was "lightening" , and there were other typos. The sentences linked two separate clauses with a comma and no conjunction, which is a pet peeve of mine and really detracted from the experience. Overall, it felt like there was simply no editing.

Also, all the male love interests sucked ass. They were cardboard cutout caricatures.

Ig a good part was the world building? It reminded me a bit of the Farseer books at times. Anyways, would not recommend.
Profile Image for Sirene.
733 reviews72 followers
March 4, 2018
Nach langer Zeit hatte ich wieder einen so richtig guten Drachenroman erwischt mit einer soliden Grundgeschichte, guten Menge Fantasy und vielen Drachen!
Wir haben hier zwei Protagonistin um die sich alles dreht. Beide besitzen merkwürdige Gaben, die sie mit Drachen zusammen bringt und sie auch zueinander führt. Doch bis das passiert, kommt noch vieles auf die beiden zu...

Die Geschichte punktete bei mir durch ihre Wendungen und Intrigen.
Es ist viel los und die Autorin hält gut die Spannung von Anfang bis Ende. Immer wieder sind Stellen aufgetaucht, wo ich mich gar nicht mehr losreisen konnte und dann gab es Stellen, die waren interessant. Denn neben der vollen Handlung, spielt alles in einer fiktiven Welt. Der Ort, in dem das meiste geschieht, kann man sich wie eine fernöstliche Stadt vorstellen vor einigen Jahrhunderten. Dazu kommen die Drachen und wilden Völker in den Wüsten und Wäldern.

Die Handlung konnte mich überraschen, aber ein paar Dinge waren viel zu offensichtlich und ich hab lange darauf gewartet, dass es aufgedeckt wird (Stichwort: Bösewicht). Sonst ist der Schreibstil ganz angenehm mit schönen Beschreibungen, die leicht detailliert sind.

Shaan ist eine starkes, junges Mädchen, dass mir von Anhieb an gefallen hat mit ihrer direkten und impulsiven Art. Tallis ist ein Charakter für den man mehrere Kapitel braucht um sich ein richtiges Bild von ihm zu machen. Zuerst bleibt er mysteriös, öffnet sich aber schnell.
Es gibt auch einige weitere Charaktere, die viel zu der Handlung beitragen und auch dort hab ich ein paar Lieblinge gefunden.

Außerdem dreht es sich um Drachen! Hab ich das schon erwähnt? Und dazu kommen alte Götter und finstere Mächte. Die Fantasy wurde hier richtig gut und unkompliziert aufgebaut, sodass man sehr in der Geschichte drinnen ist.

Der erste Teil der Trilogie um das Land Sarantium ist sehr abwechslungsreich und spannend zu lesen. Von Göttern bis Drachen und wunderbaren Schauplätzen - der Start hat es in sich!
Profile Image for Satima.
Author 7 books34 followers
July 9, 2013
This review first appeared on the now-defunct website, The Specusphere.

An excellent first novel. Morgan's setting, characters and story ideas quickly catch the reader's interest. What if people had flying serpents to ride through the skies? What a god returned to his world after thousands of years to seduce those serpents into fighting against the people who rely on them, in order to bring the populace under the god's dominion?

The trouble is, with the proliferation of fantasy in recent years, it's becoming harder and harder to come up with truly original twists on the old tropes. We have several of them in Awakening. Twins separated at birth – tick. Dragons as mounts – tick. (Calling a dragon a serpent doesn't make it one, if it has legs and feet and claws.) Poor orphan trying to fulfil her dream of becoming a Rider – tick. In short, we've seen most of Awakening's components before, and will no doubt see them again. That will not detract from the value of the book for many readers. Let's face it, the reason the tropes hang around is because they make good copy. Readers will always want stories about disadvantaged youths, dragons and wicked supernatural characters, and it's an old saw but a true one that you've got to give the public what it wants.

But we can, I think, realistically hope for greater things from this obviously gifted writer. She has promised us more gods in book two, and looks set to give us a clash worthy of the Titans themselves. I hope she will also give us a tighter, less predictable story, with stronger build up of tension – like many first novels, Awakening suffers from mid-book drag.
Profile Image for Ricarda Scola.
474 reviews9 followers
February 20, 2013
Inhalt:

Shaan lebt in Salmut, einer Stadt die von Drachenreitern und Glaubenstreuen regiert wird. Als Waise schlug sie sich eine Zeit lang mit Räuberbanden herum, bis sie Schutz in einem Freudenhaus fand. Dort arbeitet sie für Kost und Logis als Kellnerin, aber ihr Geld verdient sie in der Anlage der Drachen. Ihr Traum ist es, eines Tages selbst eine Reiterin zu werden, aber die Drachen werden unruhig und im ganzen Reich kommt es zu Konflikten – der gefallene Gott, Azoth, scheint einen Weg aus dem Schattenreich gefunden zu haben und bedroht die Welt. Shaan selbst scheint eine seltsame Verbindung zu ihm zu haben, aber das kann doch gar nicht sein, oder?

Derweil hat der junge Clansmann, Tallis, seine eigenen Probleme. Abgeschottet von der Außenwelt kriegen die Wüstenmenschen nichts mit von der drohenden Gefahr. Doch sie bleiben keineswegs verschont – wilde Drachen terrorisieren sie, aber aus irgendwelchen Gründen vermag Tallis sie zu kontrollieren. Aus Furcht vor dem Unbekannten wird er verstoßen und seine Wege kreuzen Shaans. Sind die beiden Hoffnung oder Verderben für die Welt?

Charaktere:

Shaan hatte es nicht leicht. Als Waise verbrachte sie den Großteil ihrer Kindheit mit Dieben und Verbrechern bis sie Zuflucht in einem Freudenhaus fand. Sie wandte sich von ihrer Vergangenheit ab und arbeitet sehr hart für ihren Lebensunterhalt. Ihr Traum, selbst eine Drachenreiterin zu werden, gibt ihr die Kraft, die harte Arbeit in der Anlage zu bewältigen. Sie ist eigensinnig und stur, aber daher hält sie auch jedes Versprechen, wenn möglich, ein. Für die Menschen, die ihr etwas bedeuten, würde sie alles tun und sie lässt nicht zu, dass ihnen auch nur ein Haar gekrümmt wird.

Tallis ist ein Clansmann und liebt das Land und seine Kultur. Dadurch dass seine Mutter aber nicht zum Jalwalah Clan gehört, fühlte er sich immer wie ein Außenseiter – sein Blut war nicht „rein“. Gleichzeitig zog es ihn immer nach Westen, was er selbst nicht verstanden hat. Nach dem Angriff der Drachen traut er sich selbst nicht mehr, nach und nach bricht seine Welt zusammen und man gibt ihm das Gefühl, Schuld an allem zu sein. Nach einer kurzen Zeit des Zweifels entdeckt er aber ein tiefes Vertrauen in sich, das unglaublich bewundernswert ist. Er besitzt große Macht und lernt, trotz der Hürden, die ihm im Weg stehen, sie immerhin im Ansatz zu beherrschen. Er gibt anderen Menschen Kraft und scheut sich nicht davor, seine Gefühle offen zu zeigen.

Eigene Meinung:

Der Herr der Drachen von Lara Morgen ist ganz anders als ich erwartet habe. Ich hatte mir vorgestellt, dass Shaan darum kämpft, eine Drachenreiterin zu werden und es letztlich auch schafft. Dass sie Tallis vielleicht auf einer Reise trifft, die beiden sich ineinander verlieben und gemeinsam gegen das Böse kämpfen…tja, es ist wirklich GANZ anders.

Anders, aber keinesfalls schlecht. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht der verschiedensten Charaktere in der dritten Person erzählt. Durch Morgans Eigenart, Szenen ziemlich ungenau zu beschreiben, fällt es dem Leser zunächst schwer, herauszufinden, wessen Perspektive man gerade durchlebt. Vor allem am Anfang sind die vielen Namen (in teilweise verschiedenen Sprachen!) sehr verwirrend.

Die Charaktere sind nicht gerade die klassischen Sympathieträger. Morgan ist ihnen gegenüber auch nicht unbedingt fair, denn zu 90% lernt man erst die Schattenseiten der verschiedenen Persönlichkeiten kennen. Natürlich macht es das Kennenlernen umso interessanter, für Schubladendenker ist es allerdings nichts.

Die Geschichte ist definitiv nicht 0-8-15. Man hat absolut keine Ahnung, was als Nächstes passiert – ich wurde wirklich durchweg überrascht. Da denkt man, man hat endlich raus bekommen, worauf manche Handlungen hinausführen und schon kommt es wieder anders. Generell passiert so viel, dass es nicht schnell langweilig wird, aber für mich persönlich ist es kein Buch, das ich in einem Rutsch durchlesen könnte.

Gar nicht gefallen hat mir die Darstellung der Drachen. Ich bevorzuge die etwas romantische Variant Paolinis, aber man kann ja nicht alles haben. Ich bin mir auch zum Schluss nicht mehr sicher, ob diese Drachen überhaupt Feuer speien und ob sie tatsächlich ihre Farben wie ein Chamäleon wechseln können oder nicht. Ich hatte auch absolut kein Bild im Kopf, denn jede Idee meinerseits wurde durch Morgans Beschreibungen widerlegt, gleichzeitig bekam ich aber auch nicht genug Material, um meine Fantasie wieder anzuregen.

Teilweise wirkt der Roman etwas lang – nicht unbedingt langweilig, aber auch nicht durchweg fesselnd. Dafür nimmt er im letzten Drittel so an Fahrt zu, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann und am Liebsten sofort den zweiten Band lesen würde.

Fazit:

Lara Morgans „Der Herr der Drachen“ ist eine durchwachsene Leistung, die dennoch Lust auf mehr macht. Der Schreibstil weicht minimal vom Standart ab, die Charaktere sind weniger sympathisch als interessant und die Drachen waren nicht mein Fall. Dafür wurde ich durchweg überrascht und dieses Anderssein macht diesen Roman zu etwas Besonderem. Wer sich darauf einlässt, wird belohnt – somit vergebe ich gerne noch 4/5 Bücher!
Profile Image for Victoria Ting.
14 reviews
April 4, 2013
This book interested me because I thoroughly enjoyed reading Lara Morgan’s book series ‘The Rosie Black Chronicles’ and so I thought I may engage myself in another of her novels. I had overseen this novel a few times, but never got around to reading it because of my disinterest in fantasy books, until I eventually had the courage to issue the book. Although the storyline of the novel was well written and used many interesting language techniques, I found that, for some reason, the novel didn't appeal to me. It felt as if the story dragged on too much and that was highly disappointing. I was almost forcing myself to finish the novel.

I would place this book in the ‘science fiction or fantasy book’ category. This is an interesting category because, in my opinion, it stands out from the other categories. The other categories are mainly about life or the real world but having a ‘science fiction or fantasy’ category allows the reader to release their imagination to a world beyond reality.

There were many outstanding quotes in this book, but one that I found particularly interesting is “A kaleidoscope of life whirled through her and then one thought, just one: I'm dying.”
This quote stood out to me because Lara Morgan used particular language techniques to put emphasis on the girl’s near-death situation. She uses the collective noun ‘kaleidoscope’ and the verb ‘whirled’ to give the reader an image of fragments and memories coming together of the girl’s life before she thought she was going to die. Morgan also uses repetition to make it clear that the girl, Shaan, thought only about her death at that moment. This is shown in the part of the quote ‘one thought, just one: I'm dying.’ She puts emphasis on the words ‘ I'm dying’ by printing it in italics, to show that everything came down to her final thought. I think that this quote makes us to think more deeply about the situation in the story and helps us to relate to her current feelings and thoughts.

Something new I learned from this book was bravery and to be more independent in following your own thoughts and doing what you think is right. Many characters in this novel inspired me to try to have more confidence in myself rather than relying on others too much. A lot of the time in the novel I found that people were often separated from most of their friends or their family. They each had to face their own difficulties, fight their own battles and learn how to use their own abilities. They were also told by others what to do: to flee from this village, not to fight this battle. But some disobeyed and did what they knew was right and with their actions, eventually succeeded in their ways. I think that from these brave and courageous characters, we should learn to trust in ourselves and believe what we know is right.

A character that appeared interesting to me was Shaan’s long-lost brother, Tallis. Shaan was separated from Tallis at birth. Tallis had known he was different from others in his clan. He was special; he had a power which could communicate with the serpents. When serpents had unexpectedly attacked the clan, Tallis spoke words of the ancient tongue and the serpents fled, but his so-called ‘father’ and leader of the clan, had died in the attack. Because his ‘special powers’ made him so different, Tallis became an outcast of his clan. He then travelled to another land to find a home. His heart felt he should make the decision to go to Salmut, which happened to be the land where Shaan lived. They were eventually united, and Tallis soon found that Shaan possessed those same intense powers as he did. Tallis had then left the land of Salmut to solve the mystery of serpents attacking on them. During his quest, Tallis overcame many difficulties with help of his friends that travelled with him. His determination to accomplish his task helped him to get through tough times. His decisions were purely his own choice and he put himself in danger to try to save others. I think that this man should be honoured from his bravery and perseverance. He kept going and pushing on no matter what struggles he faced. I believe that this novel is truly inspirational, and we can learn to not only consider others before ourselves but to trust in our own actions.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for SometimesWonderland.
262 reviews2 followers
September 23, 2022
Meine Meinung

Allgemein

„Crucio“, rief das Buch und ich lag am Boden. Widerstand zwecklos. Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, welches mich dermaßen in eine Leseflaute versetzte. Noch immer blicke ich ungläubig auf die vergangenen sechs Wochen zurück und wundere mich, wo sie nur hin sind und blicke wehleidig auf all die liegen gebliebenen Bücher.
Die ersten paar Kapitel war ich nur skeptisch, aber noch lange nicht hoffnungslos. Gut, dass die Zwillinge schicksalhaft getrennt und miteinander verbunden sind, das war auf einer klischeehaften Ebene voraussehbar. Genervt hat mich am Anfang nur, wie die Protagonistin nie ihren Pflichte nachkommt, immer beton, welchen Ärger sie erwartet, aber nie welchen bekommt.
Der erste Tiefschlag kam dann wohl mit der ersten Begegnung der Zwillinge. Noch nie zuvor haben sich beide gesehen, ein Zwilling weiß nicht einmal, dass der andere existiert und dennoch erkennen sie sich durch ein Gefühl. Ein Gefühl? Geht es noch langweiliger, einfallsloser und unglaubwürdiger? Oh, mein Körper kribbelt, da muss wohl mein unbekannter Zwilling neben mir stehen. Bitte, was ?
Faszinierend finde ich es auch immer wieder, wenn Autoren ihre Charakteren aus den höchsten Höhen fallen lassen und diese dann noch genau einen halben, mysteriösen und kryptischen Satz raus bringen. Besonders schön in diesem Buch: Erst hoher Sturz aus dem Himmel aufs Dach und infolgedessen nochmal vom Dach auf die Steine. Wenn ich dann nicht schon tot bin, sind meine letzten Gedanken bestimmt nicht ans Reden vergeudet.
Von körperlichen Einschränkungen scheint die Autorin sowieso keine große Meinung zu haben. Schließlich fliegt ihre Protagonistin fünf Tage lang, fast komplett ohne Essen und Trinken, durch heiße Gefilde und denkt sich nur, warum ihr Entführer sie nicht umbringt. Keine Entzugserscheinungen, ganz entspannt chillt sie den Rest der Strecke auf ihrem Drachen. Ich dachte, ich lese nicht richtig. Das arme Mädchen muss richtig ausgedörrt gewesen sein. Aber die Protagonistin ist sowieso eine wahre Superheldin, denn selbst als ein einziges Blutpaket, aufgespießt auf Krallen, kann sie noch immer stundenlang über einer Schulter baumeln, kraftvoll ihre Fäuste gegen Rücken schlagen und das alles noch auf ihrem aufgeschlitzten Bauch.
Vom großen Finale möchte ich erst gar nicht anfangen. Keine Spannung, die Charaktere begehen praktisch Suizid und die große, aufschlussreiche Lösung von allem ist, dass der Bösewicht die Zwillinge einfach links liegen lässt und gemütlich nach Hause geht, weil er ja so super mächtig ist, dass er zu jeder Zeit mit einem Fingerschnipsen den Körper der beiden für sich einnehmen kann. Während die Zwillinge nichts entgegen zu setzen haben.
Wenn ich das Wort Liebesgeschichte nur denke, wird mir ganz wirr im Kopf. Wie in jedem Buch, soll es auch hier Liebe geben, doch auch die ist fragwürdig. Innerhalb von drei Zeilen knutscht Shaan, steckt ihre Zunge in die Person, die sie abgrundtief hasst und presst ihren Körper alles andere als leidenschaftlich gegen den anderen. Sind Gentlemen überbewertet? Langsames Antasten? Entwickeln von Gefühlen? Ist wohl alles nicht mehr so interessant, denn danach empfand Shaan wieder minimale Sympathie für ihre Bekanntschaft.

Charaktere

Wie man unschwer erkennen kann, bin ich kein großer Fan der Charaktere. Sie haben keine Ahnung, was sie in ihrem Leben machen und sind einfach nur durchschnittlich. Klar, ich befürworte es nicht, wenn Charaktere plötzlich Superkräfte haben, aber ein Minimum an einer Stärke würde ich nicht abweisen. Die Protagonistin Shaan macht nie, was sie eigentlich soll und erntet nie ärger, obwohl sie es erwartet. Sie hat keine Fähigkeiten, die sie irgendwie auszeichnen und ist ziemlich kratzbürstig. Sie handelt bevor sie denkt. Wenn dieses verhalten in kindischen Aktionen endet, so mag ich diese nicht.
Ihr Bruder Tallis kann schon eher bei mir punkten. Er scheint mehr der Denker zu sein und lebt streng nach seinen Clanregeln. Er weiß, was ihm wichtig ist im Leben.
Auch der Bösewicht der Geschichte war mehr als fragwürdig. Wie so üblich muss er erst seine alte, ursprüngliche Kraft wieder finden. Und obwohl er diese nicht zurück hat, kann er Menschen nach seinem Willen beeinflussen, ohne das diese irgendetwas entgegenzusetzen haben. Was kann er wohl, wenn seine Macht zurück ist ?

Schreibstil & Sichtweise

Auch der Schreibstil hat alles etwas verdreht. Obwohl ich Tallis lieber mochte, gefielen mir seine Szenen bei Weitem nicht so gut wie Shaans. Was wohl in erster Linie an dem Schreibstil lag. Andersrum habe ich dann lieber Shaans Szenen gelesen, die ich jedoch nicht mag. Zwickmühle. Oftmals musste ich über Sätze stolpern, die sich in meinem Kopf schon geformt haben und dann eine komplett andere Satzstruktur hatten, als angenommen. Das stört den Lesefluss erheblich.
Geschrieben ist das Buch in der dritten Person aus der Sicht von Tallis und Shaan.

Cover & Titel

Hier geht es wohl wieder rund um das Motto „Don’t judge a book by it’s cover“. Denn: Ja! Ich liebe dieses Cover. Dieses Buch hatte ja bereits ein Cover, welches nicht schlecht, aber dennoch kein Eyecatcher war. Hier – durch die hellen Töne, den vielen Geheimnissen und leicht schiefen Anordnung – sieht das ganz anders aus. Ich fühlte mich sofort angezogen und wollte ebenfalls über der Stadt und der Storie fliegen.
Tatsächlich finde ich, dass der Titel ein wenig spoilert. Man hat Sicht 1, kurz darauf Sicht 2 und zack, weiß mann: Es muss sich um die besagten Zwillinge handeln. Suboptimal!

Zitat

„Das Zwielicht, musst du wissen, ist vieles zugleich. Es ist eine Dimension, die unseren Augen verborgen ist, die unsere Herzen und Seelen jedoch wahrnehmen können. Sie ist die Grenze zwischen unserer Welt und dem namenlosen Ort, dem alles Kommen und Vergehen entspringt. Es ist der Ort der Träume, die Quelle der Visionen einer Seherin und der Beginn ihrer Macht sowie eine Verbindung zu den Göttern.“
– Seite 162

Fazit

Einen eisernen Willen habe ich definitiv gezeigt. Irgendwo muss doch etwas rauszuholen sein, dachte ich. Doch nicht jede Geschichte hat ein Happy End und somit ist dieses Buch wohl eines meiner schlechtesten im Bereich Fantasie. Schade!
860 reviews15 followers
February 10, 2018
Inhalt:

Gerüchte nehmen Formen an und die Stadt ist in Aufruhr und allmählich werden aus den Gerüchten Realität - Azoth, der finstere Herr der Drachen ist erwacht und will seine Tyrannei über die Welt von Neuem entfachen!

Die Drachenreiter rüsten sich zum Krieg gegen den Herrn der Drachen und Shaa´s Traum könnte mit dieser Gefahr in Erfüllung gehen, denn sie hofft zur Drachenreiterin ausgebildet zu werden und ihrem Volk in den schweren Zeiten zur Seite stehen zu können.
Doch Shaa wird zunehmend von Träumen gequält, deren Visionen Bilder einer brennenden Stadt beinhalten und eine Stimme deren finsteren Krallen ihre Fühler nach ihr ausgestreckt haben. Erschreckend sind die Worte die an sie herantreten, denn die Stimme spricht in der uralten Sprache zu ihr, der Sprache der Drachen…

Doch nur gemeinsam mit Tallis , dem jungen Barbarenkrieger, kann sich Shaa dieser Herausforderung stellen, jedoch erahnen Beide nicht welche Macht von ihnen ausgeht, denn sie sind sich bisher noch nie im Leben begegnet….

Meine Meinung:

Bei diesem Buch ist deutlich, dass Erwartungen und Realität manchmal weit von einander entfern ihren Ursprung nehmen, aber dies soll nicht heißen, dass dieses Buch schlecht ist, denn es hat mich auf positive Art von sich begeistert und zunehmen auch überrascht!

Ging ich von einem Kampf um Anerkennung und einer seicht dahinfließenden Liebesgeschichte aus, so wurde ich von einem knallharten Kampf voller Intrigen und Geheimnissen heimgesucht, und die erhoffte Liebesgeschichte kristallisierte sich als ein Wiedersehen auf besonderen Ereignissen aufbauend heraus. Und genau dieser Überraschungseffekt machte dieses Buch sehr interessant und fesselte mich im Nu.

Shaa ist eine sehr starke Protagonistin. Durch ihre Schlagfertigkeit und auch Kopflosigkeit sprach sie mich sehr an. Ich hing an ihrer Geschichte, musste als einmal den Kopf schütteln über ihre Tollpatschigkeit und doch trägt sie jederzeit das Herz am rechten Fleck, und genau diese Eigenschaften machen sie so stark und glaubwürdig.

Tallis und sein Erscheinen war anfänglich etwas rätselhaft für mich. Ich konnte eine Zeitlang nicht hinter sein wahres Wesen blicken. Er steckt so voller Geheimnisse und vor allem ist es sein Jähzorn, der mich an manchen Stellen absolut zur Weißglut brachte. Es brauchte einige Zeit bis ich warm mit ihm wurde und danach war er mir sehr sympathisch.

Die Handlung ist fließend geschildert. Man kann sich die einzelnen Schauorte gut ausmalen und mit Leben füllen. Der Schreibstil der Autorin trägt da seinen Teil bei, denn mit seinen sehr anschaulichen Schilderungen und seinem lebendigen Auftritt macht er ein flüssiges voranschreiten erst möglich.

Der einzige Haken an der Geschichte ist, dass es ein herantasten an die Geschehnisse. Das bedeutet, dass man sich auf einer Findungstour durch das Leben von Shaa und Tallis befindet - Leider zog es sich so über 200 Seiten lang hin und es geschahen zwar einige ereignisreiche Szenen, aber ehrlich gesagt war es bis zu dem Zeitpunkt als endlich richtig losging ein etwas zäher und stellenweise langatmiger Weg. Der Lesefluss ist zwar stets vorhanden und allzu schlecht ist es definitiv nicht die Welt und Personen um die es geht kennenzulernen, aber es hätte etwas mehr Action etc. Vorhanden sein können.

Das Cover erinnerte mich leicht an einen Comic. Dennoch finde ich es sehr ansprechend und es gibt zudem dem Leser einen kleinen Eindruck über die Welt der Flußländler , was mir persönlich sehr gut gefiel und auch das Leben vor Ort etwas anschaulicher gestaltete.

Fazit:

Für den Start dieser Trilogie war der Einstieg sehr gut gelungen. Das einzige was etwas hinderlich ist, ist das herantasten an die Geschichte und deren Ursprung, bis es anschließend ordentlich an Fahrt aufnimmt und mit seinen magischen und spannenden Aspekten, die Handlung absolut lesenswert gestaltet.

Trotz etwas zähflüssigen Start ein gelungener und sehr lesenswerter Reihenauftakt den ich sehr gerne weiterempfehle!
Profile Image for Charles.
652 reviews62 followers
February 11, 2021
This is a weird patchwork of skill. Or effort?

The exposition is bad. It just keeps coming and coming from page one, though the pace does slack off about two thirds of the way in. The story is engaging but it could have been improved through skillful writing. The characters just keep making stupid decisions; that's fine, people make bad decisions, but it bothers me. I think because they're not as fleshed out as they could be - we don't see their thought processes or understand their values and experience enough to follow the reasons behind decisions that fly in the face of common sense.

The ending is logical but it feels like it was brought about more because that's what the author wanted than because it fit the story. Hard to tell.

Using the word serpent instead of dragon kept making me think of eastern dragons that don't have wings(vestigial wings?) but sort of undulate mystically through the air. It was an odd disconnect to talk of wings and logistics.

The wealth of infodumps cut into the potential action and made everything a lot less epic.

I kept thinking the obvious secret identity of the bad guy was a red herring but no, that was him. Can't tell if that was intentional but if it was it seemed like a poor decision. Would have preferred to be doubting everyone and be using my deductive reasoning skills to figure out who it was.

The powers are poorly defined, extremely multi-purpose, and instinctual to use rather than skill-based or taught.

The cultures are oddly homogeneous for ones that seem so isolated, in such close proximity, with only a partially shared background that ended 2000 years ago.

I might have liked this when I was a kid with less of a skill for analysis and having read less. I'm not sure I'll keep reading the series.
Profile Image for Tallianna Vanamee.
169 reviews3 followers
September 26, 2017
Bist du die Rettung – oder das Verderben?

Die Waise Shaan möchte nichts mehr als eine Drachenreiterin werden. Aber dunkle Träume jagen sie Nacht für Nacht heim: Der Herr der Drachen wandelt wieder auf dieser Welt und bringt Tod und Zerstörung. Er braucht Shaan, um seine volle Macht entfalten zu können. Kann sie ihm widerstehen? Und welche Macht schlummert in Tallis, dem Clansmann aus der Wüste, der die Sprache der Drachen spricht?

Dieses Buch ist das beste Beispiel dafür, warum man seinen SUB nicht unkontrolliert wachsen lassen sollte, denn es lag seit bestimmt 5 Jahren ungelesen in der Ecke, dabei hat es das nicht verdient. Tatsächlich habe ich sofort den zweiten Teil organisiert, der hoffentlich bald bei mir eintrifft.
Man kann also schon einmal festhalten, dass die Geschichte um Shaan und Tallis sehr spannend ist. Dabei kann ich nicht behaupten, dass ich beide Protagonisten mag, tatsächlich denke ich mir, dass sie unheimlich dämlich und blauäugig sind, denn wenn sie einmal nachgedacht oder weniger impulsiv gehandelt hätten, sie sich und ihren Mitmenschen ein Haufen Leid hätten ersparen können. Das gilt aber nicht nur für die beiden, sondern auch für ein paar Nebencharaktere. Und trotzdem fand ich das Buch sehr gut. Vielleicht mag ich es einfach, wenn Charaktere in ihr Verderben rennen …
Stilistisch könnte man noch ein wenig an der Geschichte schleifen, aber ich habe schon wesentlich schlimmeres gelesen, wie das Buch direkt davor (dass ich nach einem Drittel abgebrochen habe, weil es mir so auf die Nerven ging).

Alles in allem ein solider, spannender Fantasyroman, der mich definitiv nach dem nächsten Band hungern lässt. Übrigens soll es wohl noch einen dritten Band geben, der angeblich Frühling 2018 erscheinen soll. Somit liegen um die 10 Jahre zwischen erstem und drittem Band und vielleicht hatte es seine Gründe, dass ich das Buch erst jetzt gelesen habe.
Profile Image for Gwee.
57 reviews
August 16, 2018
Der erste Band der Sarantium-Reihe wurde bereits 2009 unter dem Titel „Der Herr der Drachen“ veröffentlicht. Es handelt sich hierbei also um eine Neuauflage. Ich selbst bin erst durch diese auf die Reihe aufmerksam geworden. Kleiner Funfact am Rande: Im Englischen heißt es nicht Sarantium, sondern Saranthium. Dass Ortsnamen wie die Free Lands oder Black Mountains eingedeutscht wurden, ist ja verständlich, aber bei einem eigens erfundenen Ortsnamen erscheint das doch etwas eigenwillig.

Sarantium ist jedenfalls das Land, in dem die ganze Handlung spielt. Diese ist eigentlich ziemlich simpel und offensichtlich, große Überraschungen gibt es eher weniger und mit diesem Roman ist man quasi auf der sicheren Seite. Es ist sehr klassisch strukturiert und es gibt immer wieder offensichtliche Andeutungen auf das spätere Geschehen oder später sogar ironische Rückgriffe. Allein die Prämisse des Romans ist so evident wie ein Wink mit dem Zaunpfahl. Etwas schade ist, dass die Welt nur schwach erklärt wird. Gerade die Verbindung der Menschen mit den Drachen wird als gegeben hingestellt und obwohl diese in der Vergangenheit scheinbar anders war, erfährt man nichts darüber wie es zum aktuellen Stand kam. Sind sie faul geworden und lassen sich deshalb auf die Menschen ein? Sind sie ihnen unterlegen? Mögen die Drachen sie einfach? Vielleicht kommen die Antworten ja noch in den nächsten Bänden, aber bisher ist das Thema nicht sehr ergiebig. Genauso frustrierend sind Shaans und Tallis‘ Verbindung zu den Drachen. Man erfährt zwar, warum diese Verbindung besteht, aber es wird nicht erklärt, warum sie sich ausgerechnet so zeigt. Ab und zu ist die Geschichte auch etwas zäh und dreht sich im Kreis. Das liegt aber auch ein bisschen an der Einleitung in die Geschichte, die wirklich lang ist, auch wenn das völlig legitim ist, um die Welt und Protagonisten kennenzulernen. Interessant ist die Mythologie, die Morgan hier aufbaut. Götter und Drachen spielen eine zentrale Rolle im Roman und es bleibt zu hoffen, dass der zweite Band tiefer darauf eingeht, denn das Potenzial einer guten Geschichte ist da. Ein bisschen klischeehaft ist die Rollenverteilung von Shaan und Tallis, die beide im Buch spielen. Die Handlung ist sehr charakterfokussiert und es gibt eher gegen Ende spannungsreichere Szenen. Wobei man betonen muss, dass Spannung hier meist nicht viele Chancen hat. Meistens erledigen sich die spannenden Momente schnell und hätten besser gelöst werden können, weil sie so verschwendet wirken. Das Ende ist wie zu erwarten offen.

Die beiden Hauptcharaktere sind leider beide etwas schwierige Persönlichkeiten. Zuerst lernen wir Shaan kennen, eine junge Frau, die auf der Straße aufgewachsen ist und scheinbar die Dinge in die Hand nehmen kann, scheinbar. Denn der Leser erlebt sie hauptsächlich als hilflose und tollpatschige Figur. Das hängt zwar auch etwas mit ihrem Plot zusammen, ist aber nicht allein darauf begründet. Sie wählt eigentlich immer die dümmste Option und macht sich damit – zumindest bei mir – nicht gerade beliebt. Tallis auf der anderen Seite ist dagegen fast erfrischend, auch wenn er einem am Anfang fast mehr Probleme bereitet. Er ist ein sehr reservierter Mensch. Sein größtes Problem ist, dass er eine Mischung aus erfahrenen Krieger und naiven Jungen darstellen soll. Am Anfang respektiert man ihn noch, später blitzt eigentlich nur noch der Junge in ihm durch, was schade ist, denn er ist tatsächlich sympathisch, auch wenn er ebenfalls zu dummen Entscheidungen neigt. Der Antagonist Azoth ist leider auch nicht besser. Er wirkt extrem unnahbar und irgendwie scheint ihm die Motivation zu fehlen. Also, ich verstehe bis zu einem gewissen Grad, warum er tut, was er tut, aber irgendwie ist der Grund einfach schwach. Zudem scheint er die Bosheit in Person zu sein – und dann auch wieder nicht. Dafür gibt es aber viele andere Charaktere, die sympathisch sind – und auch sein sollen. Die meisten von ihnen wirken allerdings eher flach. Es hilft auch nicht, dass die Charaktere untereinander die schablonenhaftesten Beziehungen zueinander haben und auch fast jeder einen Love Interest hat. Wenigstens gibt es aber – bisher – keine aktive Liebesgeschichte.

Wenn man einmal von der Typographie der Neuauflage absieht, liest sich das Buch eigentlich ziemlich gut. Leider wurde beim Satz allerdings sehr wenig Rand gelassen und der Einband macht es schwer, das Buch ohne Kraftaufwand aufzuhalten. Man gewöhnt sich aber daran. An vereinzelten Stellen gibt es sehr lange Absätze, aber meistens gestaltet sich das Lesen als sehr einfach, weil die Autorin keine hochgestochene Sprache nutzt. Es hätte vielleicht nicht geschadet, wenn sie nicht so sparsam mit den Beschreibungen der Hauptcharaktere umgegangen wäre. Für den Leser ist es definitiv eine Nervenzerreißprobe, wenn die Drachensprache verwendet wird, ohne dass wir eine zeitnahe Übersetzung bekommen. Aber gleichzeitig ist dieser Aspekt des Romans ein schönes Gimmick. Die meisten Namen sind eigens erfunden und passen gut zusammen.

Obwohl die Rezension bisher vielleicht etwas hart klingt, habe ich das Buch dennoch sehr genossen. Das Lesen entwickelt schnell einen Sog, auch wenn dieser nicht durch Spannung motiviert wird, sondern durch den Charme des Romans. Wenn man sich beim Lesen von Fantasy auch mal zurücklehnen kann und dabei einfach nur unterhalten werden will, ist dieses Buch wirklich gut und hat den alten Fantasytouch, den ich persönlich sehr gerne mag, und der mich an Autoren wie Trudi Canavan erinnert. Wer allerdings etwas Neues lesen möchte, was er nicht bereits beim Lesen des Titels erahnen kann, sollte lieber die Finger von diesem Roman lassen. Es ist eine Geschichte, die man vor allem genießen kann, wenn man nicht zu viel darüber nachdenkt.

Fazit:
„Sarantium – Die Zwillinge“ bietet den Einstieg in eine sehr charmante Fantasywelt, die zwar nicht unbedingt mit ihrer Tiefgründigkeit besticht, aber überwiegend sympathische Charaktere bietet, mit denen man mitfiebern kann.

Inhalt: 3/5
Charaktere: 3/5
Lesespaß: 4/5
Schreibstil: 4/5
Profile Image for Miss Pageturner.
424 reviews32 followers
November 26, 2022
🇬🇧 English review below ⬇
........................................................................................

Dieses Buch ist mir dank des schönen Cover sofort ins Auge gefallen und als ich dann das Wort Drachen las, wollte ich es gleich lesen. Gesagt, getan, doch das fulminante Abenteuer mit den geflügelten Reptilien fiel nicht ganz so aus wie erwartet.

Der Ansatz war ganz gut
Drachen können in Büchern treue Gefährten und Partner oder gefährliche und grausame Kreaturen sein. In Sarantium finden wir Beides. Wir haben hier eine Welt die zwar für das Fantasy Genre recht gewöhnlich, aber dennoch einiges an Potenzial für schöne klassische Fantasy hast. Ich mochte besonders die vielen unterschiedlichen Kulturen, seien es die städtischen Küstenbewohner, das kriegerische Wüstenvolk oder die naturverbundenen Dschungelbewohner, die vielen unterschiedlichen Lebensweisen lassen die Welt lebendig und interessant erscheinen.
Über all dem schwebt nun eine dunkle Bedrohung und ich erhoffte mir Spannung und vielleicht schon den ein oder anderen epischen Kampf.

Die Geschichte nimmt nur schwer an Fahrt auf
Leider konnte das potenzial dann nicht wirklich ausgeschöpft werden, was vor allem an einer zähen Handlung lag. Die ersten hundert Seiten beschäftigen sich fast a ausschließlich damit, das bisherige Leben der Charaktere zu schildern. Wir lernen Shaan kennen, eine Waise die ihrem tristen Dasein entfliehen will und Drachenreiter werden möchte und den Wüstenkrieger Tallis, der zusehen muss wie die Drachen sein Volk angreifen. Dazu kommen eine ganze Füll an Nebencharakteren, wovon nur einige wirklich interessant waren (Balkis). Und so dümpelt die Handlung vor sich hin. Das erste Drittel des Buches war rum und ich hatte bis auf ein paar Momente nicht wirklich das Gefühl, dass schon irgendwas Wichtiges passiert wäre.
Ab der zweiten Hälfte wurde es dann besser und es gab öfters wirklich spannende Momente, die leider jedoch immer wieder von zähen dumpf beschreibende Passagen abgelöst wurden. Besonders die sich wiederholenden Landschaftsbeschreibungen überblätterte ich. Wenn Charakter A den Dschungel schon anschaulich beschrieben hat muss ich nicht auch noch lesen wie Charakter B den selben Dschungel auf dieselbe Art und Weise beschreibt.

Ein weiterer Punkt der mich störte war die Passivität der Protagonisten. Shaan lässt sich praktisch von einer Situation in die andere treiben und auch Tallis agiert kaum aus eigenem Antrieb, da er oft zu ängstlich und zu egozentrisch ist. Beide reagieren nur, statt zu agieren, was für Protagonisten auf Dauer eher ermüdend ist. Immerhin: Die zarte Liebesgeschichte die sich andeutet fand ich sehr süß.

Fazit:
Einerseits bin ich aufgrund der interessanten Welt und der guten Grundidee zwar neugierig wie es weitergeht, auf der anderen Seite war dieses Buch doch ziemlich zäh. Es ist was Solides für zwischendurch, aber mehr auch nicht.


◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾◾
❗Important note: English is not my first language. So that English-speaking community members can still read my review, my review has been translated with the help of a translation program (since I don't have the time to translate it myself every time). I therefore apologize for any mistakes and strange phrasing.

This book immediately caught my eye thanks to the beautiful cover and when I then read the word dragons, I wanted to read it right away. No sooner said than done, but the brilliant adventure with the winged reptiles did not turn out quite as expected.

The approach was quite good
In books, dragons can be loyal companions and partners or dangerous and cruel creatures. In Sarantium we find both. We have here a world that is quite ordinary for the fantasy genre, but still has some potential for beautiful classic fantasy. I especially liked the many different cultures, be it the urban coastal dwellers, the warlike desert people or the nature loving jungle dwellers, the many different ways of life make the world seem alive and interesting.
Over all this hovers a dark threat and I was hoping for suspense and perhaps the one or other epic battle.

The story picks up speed only with difficulty
Unfortunately, the potential then could not really be exploited, which was mainly due to a tough plot. The first hundred pages deal almost a exclusively with describing the characters' lives so far. We get to know Shaan, an orphan who wants to escape her dreary existence and become a dragon rider, and the desert warrior Tallis, who has to watch as the dragons attack his people. In addition there are a whole bunch of side characters, of which only some were really interesting (Balkis). And so the plot bumbles along. The first third of the book was over and except for a few moments I didn't really have the feeling that anything important had happened yet.
From the second half it got better and there were often really exciting moments, which were unfortunately replaced again and again by tough dull descriptive passages. I especially skimmed over the repetitive descriptions of the landscape. If character A has already described the jungle vividly, I do not have to read how character B describes the same jungle in the same way.

Another point that bothered me was the passivity of the protagonists. Shaan practically lets himself drift from one situation to another and Tallis also hardly acts of his own accord, as he is often too fearful and too self-centered. Both only react instead of acting, which is rather tiring for protagonists in the long run. At least: I found the tender love story that is hinted at very sweet.

Conclusion:
On the one hand, I'm curious to see what happens next because of the interesting world and the good basic idea, but on the other hand, this book was rather tough. It is something solid for in between, but nothing more.
Profile Image for Michelle Yolanda.
134 reviews
April 22, 2018
Ein weiteres vielversprechendes Buch über Drachen, welches nun sogar eine Neuauflage im Deutschen bekommen hat, doch wäre meine Zeit bei einem anderen Buch besser aufgehoben gewesen.

Shaans größter Traum ist es, selbst eine Drachenreiterin zu werden, ganz wie jene, die in den Drachenanlagen, wo sie arbeitet, ein- und ausgehen. Noch scheint ihr Weg lang und hart zu sein. Aber als Waise war ihr Leben noch nie einfach und ihre Nächte sind geplagt von dunklen, bedrohlichen Träumen einer zerstörten Stadt, einer unbekannten, in fremden Worten zu ihr sprechenden Person. Als Menschen von wilden Drachen angegriffen werden und Gerüchte der Rückkehr Azoths, dem als besiegt geglaubten Herrscher über die Drachen vor längst vergangener Zeit, aufkommen, gerät Shaans Welt ins Wanken.

Zu Beginn schien es ein recht interessantes Buch mit einer sehr schönen Grundidee zu sein. Bisher habe ich selbst erst wenige Bücher gelesen, die Drachen thematisieren und deshalb finde ich die Idee der Drachenreiter – Menschen, die mit Drachen kommunizieren und sie damit gewissermaßen lenken können – als einen Anfang mit viel Potential. Aber konzentriert sich die Geschichte ganz und gar nicht auf eine junge Frau, die man auf dem Weg zur Erfüllung ihres Traumes begleitet. Stattdessen wird eine Handlung dieser Art sehr schnell beiseitegeschoben und sich einer über die Länge des Buches langweiligen Erzählung zugewandt. Viele Entwicklungen gestalten sich als wenig tiefgründig, reichlich viele gedankliche Fragen der Figuren treten immer wieder auf – einerseits eine Untermalung der Gefühlslage der Charaktere, anderseits eine leere und monotone Darstellung mit wenig Wirkung – und das Bild zu den handelnden Personen weder großartig erweiternde noch Atmosphäre schaffende oder die Erzählung weitertreibende im Allgemeinen irrelevante Stellen formen ein eher zähes Leseerlebnis. Ein großes Problem ist hierbei der Schreibstil, bei welchem sich nach kürzester Zeit das Gefühl von ständiger Wiederholung einstellt. Dies liegt unter anderem an dem immer gleichen Aufbau von Beschreibungen und bloßen Äußerlichkeiten eines Ortes, die in einen bis ins Äußerste ausgereizten Parallelismus stehen, und darauf folgender Handlung, was schnell ermüdend wirkt. Dabei sind an manchen Stellen Orte sehr wirr beschrieben oder tauchen zu viele weitere Ungereimtheiten zum Ausmaß dieser auf, sodass für mich eine Vorstellung von beispielsweise der Drachenkuppel oder eines Höhlensystems nicht leicht war. Auch ist es seltsam, wenn während einer Handlung eine Person aus der Er-/Sie-Perspektive betrachtet wird, man folglich alles aus ihrer Sicht erlebt, und dann ein für den Charakter unbekannte Person auf einmal beim Namen ohne Vorstellung auftaucht. So entsteht eine merkwürdige Mischung aus personalem und auktorialem Erzähler, was mitunter zu Verwirrung führt. Außerdem treten ähnliche Formulierungen innerhalb weniger Seiten auf, sodass man einen Satz in Kürze noch einmal liest. Was mich ebenfalls verwunderte, sind eingeleitete Antithesen, die in keinem Bezug zum zuvor Gesagten kontrastierend sind.

Die Geschichte finde ich in Bezug zu der Verbindung zwischen Drachen und ihren Reitern als faszinierend und so manche Szenen können dann doch zu einem Leserausch führen. Die Andeutung zu geistigen Welten ist ebenfalls äußerst interessant, ebenso wie die unterschiedlichsten Kulturen mit verschiedenen, authentischen Merkmalen zu Verhalten und Kleidung. Beispielsweise den spezifischen Haarstil des Stammes der Figur Tallis – neben Shaan eine sehr bedeutende Rolle bekleidend. Und dennoch erfährt man kein gutes Bild der Welt, zumal andere Dinge nur wenig glaubwürdig sind. Auch wenn ein Stamm in der Wüste Kontakt zu Menschen anderer Gebiete haben kann, darauf jedoch nicht eingegangen wird, eher die Tatsache hervorgehoben wird, dass Stämme unter sich bleiben, ist es wenig überzeugend, wenn Menschen Begriffe zu sämtlichen, ihnen sehr fremden Gegenständen kennen oder kaum Erstaunen auftritt.

Zu allem hinzu kommen die Charaktere, die mich weder mitreißen, noch überzeugen konnten. Sie wecken selten Gefühle und bis zum Ende des Buches lernt man sie nicht kennen, sodass ein Eintauchen in die Welt noch schwerer fällt. In ähnlicher Art charakterisiert, stets von allgegenwärtig aufsteigenden Zorn oder stellvertretend Angst mit wenigen anderen Gefühlen wirken sie eher stumpf. Ebenso störte ich mich an den plötzlichen Zustandsänderungen. In einem Moment klagt die Figur in jeden dritten Satz über die Schmerzen und plötzlich sind sie unbegründet aus dem Sinn.

Zusammenfassend ist es ein monotones und sehr vorhersehbares Buch mit vielen überflüssigen Szenen, die man leichthin überspringen könnte. Es würde kein Problem sein, 20 Seiten zu übergehen und trotzdem keine offenen Fragen zu haben, denn vieles ergibt sich und die Mehrzahl der Enthüllungen ist offensichtlich. Dennoch gefiel mir manches an dem Buch, auch wenn ich nur wenig Positives bisher erwähnt habe. Die für den Leser anfängliche Hauptidee ist schön, aber wird von ihr zu einer durchschnittlichen und schon zu oft benutzten Geschichte der Rückkehr eines dunklen und bösen Herrschers gewechselt. Auch sind nicht wenige Orte traumhaft, wenngleich man wenig von ihnen aufgrund schnell wechselnder Handlungsorte mitbekommt, und teilweise war der Schreibstil doch gut zu lesen. Zur Fortsetzung würde ich wahrscheinlich nicht greifen.
15 reviews1 follower
February 21, 2019
I read this book years ago and loved it and I felt like I waited and waited for the sequal and then gave up waiting for it to come out.
2,495 reviews17 followers
June 20, 2019
Didn’t find any of the characters particularly likeable, and the story was a bit slow.
Profile Image for FJO.
24 reviews
March 23, 2020
thrilling, but way too dark and desperate
Profile Image for Kathaflauschi.
754 reviews4 followers
February 13, 2018
Dieses Buch hat mich schon allein wegen dem Cover angesprochen und wegen dem Titel angesprochen. Als ich dann noch den Klappentext gelesen habe, wurde meine neugierde geweckt. Ich war auch positiv überrascht über die Geschichte. Mich konnte das Buch sogar in den Bann ziehen und die 512 Seiten gingen auch wie im Flug vorüber. Man wird in einen Kampf voller Intrigen hineingezogen. Vorallem spielen aber auch Geheimnisse hier eine wichtige Rolle. So kamen einige Überraschungen und Wendungen auf mich zu. Auch ein Wiedersehen auf besondere Ereignisse gibt es hier und macht das Buch umso überraschender. Dabei ist man gleich auch in der Handlung gefallen und kommt nicht mehr so schnell heraus. Manchmal war es verwirrend und man kam leicht ins stocken, aber das hat mir nichts ausgemacht, den die Geschichte war spannend genug.
Am Anfang lernt man Shaan kennen. Sie ist jung und will unbedingt eine Drachenreiterin werden. Dafür tut sie alles. Leider ist sie durch ihre nächtlichen Träume eines Tages unkonzentriert und verscherzt es sich mit dem Ausbilder.
Shaan war mir auch gleich symphatisch. Sie ist eine sehr starke Protagonistin, aber sie ist auch tollpatschig und trägt ihr Herz am rechten Fleck. Sie ist schlagfertig und weiß was sie möchte und daran hält sie auch fest. Für mich war sie sehr authentisch und vorallem glaubwürdig. Ich konnte mich gut in sie hineinverstetzen und ihre Geschichte problemlos folgen.
Tallis steckt voller Geheimnissen. Ich konnte ihn nicht genau beurteilen und ich wusste auch nicht ob ich ihn symphatisch finden soll oder nicht. Sein erscheinen allein war schon rätselhaft. Nach und nach lernt man ihn kennen und ich muss gestehen, ich weiß immernoch nicht ob ich ihn symphatisch finden soll. Er brachte mich manchmal zur Weißglut, den er war so Jähzornig. Ich bin gespannt, ob sich das wohl noch ändern wird.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Man liest aus abwechselnder Sicht von Shaan und Tallis. Interessant fand ich dabei, das die Reiter mit ihren Drachen im Geiste kommunizieren konnten. Auch die Kulisse war sehr schön beschrieben. Ich war sofort in der Handlung gefangen und kam auch nicht mehr so schnell wieder heraus. Deshalb freue ich mich schon auf den nächsten Band.
Profile Image for Melanie Unger.
547 reviews6 followers
April 3, 2018
Sarantium – Lara Morgan
Band II - Die Verräter
Verlag: blanvalet
Gebundene Ausgabe: 23,90 €
Taschenbuch: 9,99 €
Ebook: 8,99 €
ISBN: 978-3-7341-6134-6
Erscheinungsdatum: 19. Februar 2018
Genre: Fantasy
Seiten: 560
Inhalt:
Azoth, der grausame Herr der Drachen, versammelt seine Armeen, um das Reich Sarantium zu unterwerfen. Einzig die junge Shaan könnte ihn noch aufhalten, auch wenn ihr verzweifelter Plan auf ihre Gefährten wie Verrat wirkt. Denn zunächst muss sie das Vertrauen des bösen Drachengotts erlangen. Nur ihr Zwillingsbruder Tallis steht weiterhin zu ihr. Und Shaan weiß, dass sie ihren Weg weitergehen muss, oder Azoth wird alles, was sie liebt, zerschmettern …

Mein Fazit:
Zum Cover:
Ich finde es wirklich schön und es passt sehr gut zum ersten Band.
Die Farben passen alle sehr gut und es harmoniert alles miteinander.
Zum Buch:
Ich wollte dieses Buch lesen, weil es hier um Drachen geht und ich diese einfach nur toll finde.
Dies ist der zweite Band und ich gestehe ich habe den ersten nicht gelesen.
Das macht hier aber nichts, also mir zumindest nicht, denn ich konnte trotzdem der Geschichte folgen.
Außerdem bekommt man hin und wieder einen Einblick was zuvor geschah.
Ich war hier ab der ersten Seite total im Buch versunken.
Hier wird eine Spannung aufgebaut die einem einfach zwingt weiter zu lesen.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm.
Die Protagonisten sind alle gut heraus gearbeitet und auch hier mag man den einen mehr und den anderen halt weniger.
Shaan gefällt mir hier besonders gut.
Eine sehr schöne bildliche Darstellung ist hier gegeben, ich konnte mir alles wunderbar vorstellen.
Die Handlung wurde meiner Meinung nach gut durchdacht und es passt alles gut.
Die Kapitellänge ist auch recht angenehm, manche sind recht kurz andere wiederum etwas zu lang für mein Empfinden.
Zwischendurch hätte es etwas kürzer gehalten werden können aber im großem und ganzen hat es nicht wirklich viele Schwächen.
Ein rundum schönes Fantasy Buch.
Ich bin gespannt auf den dritten Band und werde natürlich auch den ersten Band noch lesen.
Ich gebe hier 4 von 5 Sternen.
Ich bedanke mich beim Verlag blanvalet für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Profile Image for Tien.
2,275 reviews80 followers
December 3, 2013
I received a copy of this book from Escape Publishing (thank you kindly!). Hence, it is only natural to expect romance, and plenty of it, in this book. For me, Fantasy Romance is the top of my favourite reads. There is nothing better than to escape to a completely different world with the promise of romance.

First and foremost, however, this book is high fantasy. Filled to the brim with serpents, fantastical creatures, and all things magical, Lara Morgan has created such an amazing detailed and vivid world, or rather worlds. There were more than one settlement / civilization and each are so different in setting and culture but all wonderfully told.

The story is told from alternate perspectives, Shaan’s and Tallis’, as they fought to understand who they really are and struggled with the powers within them. I love Shaan’s feistiness though I was a little let down by her helplessness. For someone who has survived living on the street as child, how could she be so clueless and helpless this time? Tallis, on the other, was a lot more mature; he’s a fast learner and I gladly follow his path.

There wasn’t, however, that much of romance in this book, if at all. There were feelings or thoughts of feelings, bits of tension, and tiny bit of sparks but nothing spectacular. I would actually say there is no romance whatsoever in this book. Though it seems that we’re being set up for the next book… so I may just have to pick up book 2 to find out ;)

Thank you, Escape Publishing for copy of ebook
Profile Image for Demelza Carlton.
Author 934 books3,879 followers
August 11, 2016
Flying dragons, a city by the sea, a heroine whose troubled dreams are just the start of things to come...how could I resist reading this one?

Shaan is easy to sympathise with and I quickly became caught up in her tale. The men in her life all have their own secrets as they want something different from or for her - but none seems capable of keeping her out of trouble. Yet she doesn't seek trouble out - more often than not, it finds her.

Morgan's fantasy style is more about the characters than detailed description of their world, yet she left me with clear impressions of every different place her characters visited - beautifully done.

I really enjoyed this story - but I felt the ending left too much up in the air (pardon the pun). I'm definitely looking forward to the rest of the series - I only wish I'd found it earlier.
Profile Image for Anna.
65 reviews1 follower
December 4, 2018
Also zu Beginn muss gesagt sein, dass es eigentlich ne ganz nette Story hat. Die Autorin hat keine Angst (auch größere) Charaktere sterben zu lassen und das richtige Maß an Dramatik für meinen Geschmack. Allerdings fand ich vieles eher lahm. Es gab einige Fetzen die einem sehr bekannt vorkamen was die Charakterinteraktion betrifft. Außerdem gab es meiner Meinung nach große Längen. Im Buch wurden ganz viele Einzelideen, die die Autorin scheinbar toll fand zusammen geklatscht und dabei ist sie leider keinem Einzelteil so richtig gerecht geworden... echt schade hatte mich eigentlich drauf gefreut... :/ Alles in allem kein grottiges Buch, würde es aber so niemandem den ich kenne weiterempfehlen.
Profile Image for  Mummy Cat Claire.
836 reviews15 followers
November 8, 2016
Considered high fantasy, I wasn't able to follow along as well as other books. The book contains spells, dragons, clans with evil and good magic. Everything has a unpronounceable name.

While I don't remember very much from this book, I do remember it being quite long. Some spots were slow. I don't recall the ending very well but seems like the book ended with a cliffhanger.

Overall, I would recommend this book and author for those who enjoy the fantasy genre that entails everything magic. Magic dragons, magic people,etc.

Content: no language. Violence.
Profile Image for Jacqui.
39 reviews1 follower
May 23, 2011
This is book 1 of a new series The Twins of Saranthium, an ancient evil resurfaces and is on the move while gathering his dragons to his side. Twins, Shaan who has been having dreams and hears a voice speaking in the language of serpents and Tallis who is beginning the understand the supernatural power he posses must resist the call of evil and decide which side of the conflict they will fight on: serpents or humans? A great book and I'm looking forward to the next in the series...
Profile Image for Anisa.
13 reviews18 followers
April 22, 2010
From the moment I sat down I couldn't find the will the get back up again, I was hooked. Lara has a way to draw you so deep into the story and life that you never want to leave. This world she has created is beyond anything I have ever read, every detail, every feeling and emotion becomes alive and real.
I just love this book and now I am on to the second one.
Profile Image for Beck.
71 reviews7 followers
July 10, 2015
To be honest, I'm not in the mood to push myself through yet another book which doesn't hold my interest.

I tried to get into the story, I really did. I got over 1/4 of the way through and all I could think is there are 369 books currently on my 'to be read' list and I'd prefer to be reading one of them.
Profile Image for Tigrish.
577 reviews13 followers
January 22, 2014
This was actually pretty good! I mean there were dragons, that's always a plus, but the story itself and the world building was quite well done.
Profile Image for Sadie.
364 reviews1 follower
July 1, 2016
Won't be reading anymore in the series......................................
Displaying 1 - 30 of 32 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.