Im Sudan unterdrücken gewissenlose Ausbeuter die Dörfer der Eingeborenen, plündern und morden und verkaufen die Bewohner an ebenso gewissenlose Händler. Deutsche Forscher stoßen auf den schlimmsten aller Sklavenräuber, den "Vater des Todes". Gefährliche Abenteuer stehen ihnen bevor...
Karl Friedrich May (also Karol May) was one of the best selling German writers of all time, noted mainly for books set in the American Old West, (best known for the characters of Winnetou and Old Shatterhand) and similar books set in the Orient and Middle East. In addition, he wrote stories set in his native Germany, in China and in South America.
May also wrote poetry and several plays, as well as composing music; he was proficient with several musical instruments. May's musical version of "Ave Maria" became very well known.
Ob Löwin oder Leu Wir schossen sie entzweu; Und auch die Elefanten Ins Jenseits wir stracks sandten; Mit dem Pferd aus dem Nil Fackelten wir nicht viel – Und trieb uns die Langeweile So schossen ohne Eile Wir jeden Vogel aus dem Himmel. So treibt’s ein Mann mit kleinem Einfühlungsvermögen.
In diesem Jahr habe ich entdeckt, daß sich Karl May besonders gut als Hörbuchkost für längere und kürzere Autofahrten eignet, und so war denn irgendwann Die Sklavenkarawane dran, ein Buch, das May von Oktober 1889 bis September 1890 als Fortsetzungsroman in der Zeitschrift Der gute Kamerad veröffentlichte.
An der im Sudan spielenden Geschichte, in der die deutschen Brüder Emil und Josef Schwarz sich mit zwei wahrhaft teuflischen Sklavenjägern anlegen, dürfte den heutigen Leser vor allem wohl die für moderne Ohren rassistisch anmutende Wortwahl stören, aber leider konnte Kalle seinerzeit einfach noch nicht wissen, daß viele Angehörige späterer Generationen Schwierigkeiten mit dem Historisieren haben würden. Die Geschichte selbst zeigt jedoch ungeschminkt, aber doch auch, will mir scheinen, mit einer gewissen Sensationslüsternheit, die Grausamkeiten, die die Sklavenjäger an ihren Opfern begingen – unter anderem das Einkesseln eines Dorfes und das anschließende Töten derer, für die man keinen guten Preis auf dem Sklavenmarkt würde erzielen können. Des weiteren klagt eine der Hauptfiguren mehrmals die in Europa herrschende Denkweise an, nach der die schwarze Bevölkerung Afrikas auf einer niederen menschlichen Entwicklungsstufe sei, wobei freilich auch hier die Einschränkung gemacht werden muß, daß es in Karl Mays Universum erst des wackeren und anständigen Deutschen bedarf, der, mit untrügbarem moralischen Sinne ausgestattet, Ordnung in das die Welt beherrschende Chaos bringt. Damit dürfte Kalle dann wieder eher den ethischen Eliten in unserem Lande aus der Seele sprechen.
Die Geschichte selbst beginnt stark, verliert dann aber leider in ihrem Laufe an Spannung und Tempo, und über das Ende dürfte wohl mancher Leser enttäuscht sein, denn solchen Schurken, wie May sie uns hier vorstellt, würde man doch einen spektakulären Abgang aus dem Universum wünschen. Sehr auffällig waren die häufigen Jagdszenen, die der Verfasser anscheinend auch als eine Möglichkeit ansah, Füllmaterial für manche ansonsten doch recht dürftigen Kapitel zu generieren. Anfangs gibt es eine Löwenjagd, dann muß ein Nilpferd dran glauben, und auch ein Büffel wird gerüffelt, bevor dann schließlich eine ganze Elefantenherde zu Proviant für die Reisenden verarbeitet wird, die allesamt einen guten Magen zu haben scheinen. Bei der Elefantenjagd immerhin kommen dem Protagonisten Zweifel daran, ob er sich als Mensch hier wahrhaft mit Ruhm bekleckere, doch sein Ornithologenfreund Pfotenhauer zerstreut diese Anwandlungen im Nu. Nur Siegfried dürfte bei seiner letzten Jagd in der Rhön mehr afrikanische Tiere erlegt haben als die Helden Karl Mays in dieser Geschichte. Ich kann nur hoffen, daß sie diese auch allesamt brav aufgegessen haben.
Mich hungert es paradoxerweise schon wieder nach dem nächsten Karl-May-Roman.
Sehr liebevoll erzählte Geschichte im klassischen Karl-May-Stil. Die Charaktere sind gut und nachvollziehbar und die Geschichte ist nett erzählt. Bin immer wieder begeistert davon, wir es Karl May gelingt, Leser mit auf andere Kontinente zu transportieren.
Leidlich unterhaltsame Abenteuergeschichte, die mich allerdings nur anfangs richtig in ihren Bann ziehen konnte. Das erste Zusammentreffen mit der Sklavenkarawane schien mir alles zu versprechen, was ich an Maz mag, aber danach war für mich einfach ein wenig die Luft raus. Weder die Landschaft fand ich besonders interessant beschrieben noch die Charaktere besonders liebenswert, und die ganzen verschiedenen Gruppen, die am Ende mit den Helden zogen, blieben alle sehr blass und hatten auch kaum etwas zu tun, wodurch ich hin und wieder mal den Überblick verloren habe.
Vzpomínám si, že jsem si tuto knihu v dětství sám vybral, abych si ji přečetl a mám dokonce pocit, že jsme knihu objednali přes katalog, ale už si nevzpomínám. Během života jsem moc knih od KARLA MAYE nepřečetl a tato kniha patří jako jedna z mála, které jsem četl. Do budoucna neplánuji číst další knihy od tohoto autora.
KAREL MAY napsal hodně knih - indiánek, které získaly úspěch po celém světě. V jeho knihách se nachází dobrodružství, láska, souboje mezi býlími a Indiány.. Rovněž jsou oblíbené také filmy, které byly natočeny na motivy autorových knih. Nejvíce se mi asi líbí film POKLAD NA STŘÍBRNÉM JEZEŘE včetně hudby
Docela dobrá mayovka, ozvláštněná africkým prostředím. Hlavní hrdinové, bratři Schwar(t)zové, by klidně mohli být Old Shatterhandem, kdyby měl O. S. sourozence.
Kniha obsahuje několik opravdu povedených scén a typický Mayův humor, od začátku druhého svazku (podle Návratu) však mají hrdinové nad padouchy natolik navrch, že děj doklouže do finiše víceméně samospádem. Ve vydání z Návratu je taková koncentrace chyb v interpunkci, jakou jsem snad nikde jinde neviděl (nemluvě o občasných chybách v cizích slovech a jménech, možná vzniklých při přepisování překladu z původního vydání). Zároveň si ale Návrat zaslouží velkou pochvalu za krásné ilustrace od Jiřího Grbavčice.
Gut gesponnene Geschichte, unterhaltsam geschrieben - hätte mir besser gefallen ohne einige total nervige Charaktere und deren Gerede :-) Schien Mays Markenzeichen zu sein diese einzubauen. Vielleicht fanden die Leute, oder Jugendliche, solche Rollen ja damals witzig.