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Prag, 1620: Krieg, Hunger und ein Geist mit dem Namen »Rumpelstilzchen« suchen die Stadt heim.
Wo immer er erscheint, verschwindet ein Kind.
Alene, die die Gabe besitzt, die Geister der Toten zu sehen, ist ihm bereits vor einem Jahr begegnet. Nun ist sie selbst schwanger. Gequält von der Angst, ihr Kind verlieren zu können, schlägt sie sich im zerrütteten Prag durch. Aber sie scheint nur ein Spielball höherer Mächte zu sein: Wieso tritt ihr lang verlorener Kindheitsfreund Patrik Emil wieder in ihr Leben? Warum will er sie zum König von Prag bringen? Alene muss nach Antworten suchen … doch ihr bleiben nur drei Tage. Denn Rumpelstilzchen hat ihren Tod prophezeit.
Eine dunkelfantastische Thriller-Adaption zur Zeit des 30-jährigen Krieges, angelehnt an das bekannte Märchen der Brüder Grimm: »Rumpelstilzchen«.
Bereits in der »Galgenmärchen«-Reihe erschienen:
Wolfssucht (Novelle, Mai 2016)
Kindsräuber (Roman, März 2017)
Alle Teile der Reihe sind lose miteinander verbunden, können aber unabhängig voneinander gelesen werden.
Die 1994 geborene Münchnerin wuchs in einer teils deutschen, teils marokkanischen Familie auf. Einmal begonnen, hat das Schreiben phantastischer Texte sie nicht mehr losgelassen.
Der Wunsch, Literatur zu einem festen Bestandteil ihres Lebens zu machen, brachte sie nach Wien, wo sie die Deutsche Philologie studiert. Neben dem Studium arbeitet sie als Lektorin.
Wenn sie sich nicht mit dem Schreiben beschäftigt, singt sie leidenschaftlich. Beide Passionen lebt sie in Metal-Bands wie »Nightmarcher« aus.
Prag, 1620: Krieg, Hunger und ein Geist mit dem Namen »Rumpelstilzchen« suchen die Stadt heim. Wo immer er erscheint, verschwindet ein Kind. Alene, die die Gabe besitzt, die Geister der Toten zu sehen, ist ihm bereits vor einem Jahr begegnet. Nun ist sie selbst schwanger. Gequält von der Angst, ihr Kind verlieren zu können, schlägt sie sich im zerrütteten Prag durch. Aber sie scheint nur ein Spielball höherer Mächte zu sein: Wieso tritt ihr lang verlorener Kindheitsfreund Patrik Emil wieder in ihr Leben? Warum will er sie zum König von Prag bringen? Alene muss nach Antworten suchen … doch ihr bleiben nur drei Tage. Denn Rumpelstilzchen hat ihren Tod prophezeit. Eine dunkelfantastische Thriller-Adaption zur Zeit des 30-jährigen Krieges, angelehnt an das bekannte Märchen der Brüder Grimm: »Rumpelstilzchen«... (Klappentext)
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">>Dir bleiben drei Tage. Drei Tage, in denen du herausfinden musst, was sich hinter dem Kindsdieb verbirgt. Schaffst du das nicht, wird dein Kind nicht nur gestohlen: Es wird sterben, und du mit ihm...<<" (S. 218)
Prag anno 1620 und der 30-jährige Krieg hat gerade begonnen. In dieser zerrütteten Welt schlägt sich Alene als Spinnerin und Strohbinderin durch, um sich und ihren kranken Vater zu ernähren. Alene ist auch im Besitz einer besonderen Gabe - sie kann die Geister von Verstorbenen sehen und so sieht sie auch immer diesen gruselig aussehenden Jungen, der immer ein Liedchen singt. Jedes Mal, wenn er auftaucht, verschwindet in Prag ein Kind. Als ob das nicht alles schon schlimm genug wäre, wird Alene mit ihren sechzehn Jahren auch noch schwanger. Armut, Hunger und Sorgen zerren an ihr, als plötzlich ein Freund aus Kindheitstagen wieder in ihr Leben tritt. Dieser eröffnet ihr ein Angebot, welches persönlich vom Königspaar an sie gerichtet ist und alles verändert. Alles, bis auf die Angst vor Rumpelstilzchen, denn dem ist sie nun näher als ihr lieb ist. Doch so leicht lässt sich Alene nicht unterkriegen. Sie will nun endlich wissen, wer oder was hinter diesem Rumpelstilzchen steckt.
Jeder kennt das Märchen "Rumpelstilzchen" von den Gebrüdern Grimm und auch in diesem Buch gibt es eine schöne Spinnerin, einen König und eben das Rumpelstilzchen. Man erkennt das Märchen auch durchaus wieder und doch hat die Autorin etwas gänzlich Neues erschaffen und das nicht nur die Storyline und die Charakterzüge der Figuren betreffend.
"Völlig steif stand sie da, mit aufgerissenen Augen hinter den Gärtner starrend, auf das, was nur sie sehen konnte. Es drang vor Matyas aus der Burgwand: Verdrehte Arme und ein schlanker Körper in einem Kleid, das von durchgestoßenen Knochen zerfetzt war - als würde etwas von innen die Knochen nach außen drücken." (S. 156)
Bei den Galgenmärchen dieser Autorin ist manches nie wie es anfangs erscheint, vor allem was die Figuren betrifft. Bei ihr werden die Märchen und deren Figuren durchgeschüttelt, umgestülpt und neu zusammengesetzt und das auf herrlich düstere und grausame Art und Weise. Mit dieser Märchenadaption hat mich Nora Bendzko jedoch völlig aus den Socken gerrissen, so unglaublich düster, spannend und faszinierend zugleich kommt "Kindsräuber" daher. Es eröffnet sich hier einem nämlich ein absolut fesselnder Märchen-Thriller mit Gänsehauteffekt. Dies alles eingebettet in eine unglaubliche Atmosphäre, welche das historische Setting ebenso betrifft, wie auch die Grundstimmung. All das umgibt einen, sobald man die erste Seite gelesen hat und endet erst mit der letzten Seite und dem Zuschlagen des Buches.
"Alene sagte nichts dazu. Stumm sah sie auf den langen Schatten, den der forteilende Prinz warf, sowie ein Stückchen Sonne durch die Sturmwolken bracht; ein Schatten so dunkel wie das Schweigen, das die verschwundenen Kinder umgab." (S. 152)
Der Schreibstil ist flüssig, klar und so manche Settingbeschreibung nahezu lyrisch. Die Figuren sind durchwegs authentisch gezeichnet, wobei man bei manchen nicht so wirklich weiß woran man ist und die bis zum Ende undurchsichtig bleiben. Die Story selbst ist fesselnd, spannend und, wie schon erwähnt, düster und beklemmend, wobei sich einem manchmal durchaus die Nackenhaare aufstellen. Das Ende hält eine unglaubliche Wendung bezüglich Story und auch der ein oder anderen Figur bereit.
Fazit: Kennt Ihr das Gefühl, wenn das Ende eines Buches naht, Ihr nicht wollt, dass es endet und Ihr deshalb plötzlich langsamer liest, um das Ende hinauszuzögern? Für manche sind das Wohlfühlbücher, für mich war es dieses düstere Galgenmärchen. Die Protagonistin würde noch Stoff für so einige Bücher hergeben, was vor allem an ihrer Gabe liegt. Ich war schon von Bendzkos "Bärenbrut" und "Wolfssucht" begeistert, doch mit "Kindsräuber" hat sie einen großen schriftstellerischen Schritt gemacht und das erkennt man auf jeder Seite. Zum Glück habe ich noch ein ungelesenes Galgenmärchen dieser Autorin im Regal stehen, welches ich mir wohl demnächst gönnen werde.
Alene und ihr Vater Stanislav leben in Prag zur Zeit des 30jährigen Krieges. Durch Alenes Spinnerei und Stanislavs Arbeit als Zimmermann reicht ihr Geld gerade zum Überleben aus. Erschwerend kommt hinzu, dass Alene unehelich schwanger ist. Eines Tages trifft sie auf Patrik, den sie aus ihrer Kindheit kennt. Er sagt ihr, dass er für das Königspaar gerade eine Hochschwangere sucht, um dieser ein Angebot zu machen, welches großzügig mit Geld belohnt werden soll. Alene sieht eine Zukunft ohne Hunger, ohne Ängste und ohne Sorgen. Doch dann erscheint ihr ein Junge, dunkel, verbrannt und geheimnisvoll. Und droht ihr, in 3 Tagen ihr Kind zu holen, wenn sie nicht herausfindet, was es mit ihm auf sich hat.
Dieses "Galgenmärchen" ist genau das, was es beschreibt - ein Kampf auf Leben und Tod, verpackt in märchenhafte Züge mit einer Spur Fantasie und Historie. Eine Mischung, die mir persönlich sehr zusagt. Kommt dann noch ein bildhafter und fesselnder Schreibstil hinzu, kann nichts mehr schief gehen. Genau dies schafft die Autorin. Sie zieht einem in den Bann mit ihrer düsteren Art, die sich auch das ganze Buch zieht.
Alene, die Protagonistin des Buches, hat es nicht leicht. Wenig Geld, gerade, dass es zum Leben reicht, keine Zukunft, da sie unehelich schwanger ist und nicht mal weiß, wer der Vater ist. Unglückliche Umstände führten dazu. Ein kranker Vater, der der sich aufopfernd um sie kümmert. Da kommt ein unmoralisches Angebot des Königspaars gerade recht.
Bis dahin scheint es ja für Alene nun gut zu laufen - bis auf das Gewissen, das sich zeitweise meldet. Und der tote, verbrannte Junge, der Alene zu drohen scheint.
Drei Tage hat Alene Zeit, herauszufinden, was die Beweggründe des toten Jungen sind. Und ab da wird die schon düstere Geschichte noch eine Spur dunkler. Und spannender.
Wäre der Alltag nicht gewesen, hätte ich mich der Märchenadaption nicht entziehen können und hätte sie in einem Rutsch durchgelesen. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin außerordentlich. Schon mit "Wolfssucht", ebenfalls eine düstere Adaption eines Märchens (Rotkäppchen), konnte sie mich gefangen nehmen.
Diesmal nimmt sich die Autorin das Märchen "Rumpelstilzchen" der Brüder Grimm vor und versetzt uns in das Prag zur Zeit des 30jährigen Krieges.
Man merkt der Autorin die Liebe zum geschriebenen Wort förmlich an. Manche Sätze sind einfach perfekt ausgearbeitet, spiegeln die jeweilige Stimmung im Buch und der Protagonisten dar und auch die detail- und bildhafte Art lässt das Kopfkino anspringen und ordentlich arbeiten.
So konnte ich mir die Protagonisten Alene und Patrik sehr gut vorstellen und mich auch - vor allem in Alene - gut hineinversetzen. Die Ängste, die Sorgen, die Zweifel, die Alene begleiten, sind fast greifbar. Auch die Hilflosigkeit in manchen Szenen ist sehr gut vorstellbar.
Das Buch macht - trotz des düsteren Beigeschmacks - Spaß und die Zeit vergeht wie im Fluge.
Ich hoffe, noch viele weitere solcher Adaptionen aus der Feder der Autorin lesen zu dürfen.
Auch das Cover ist erwähnenswert, da es die düstere Stimmung perfekt widerspiegelt.
Fazit: Dunkle Geheimnisse, düstere Plätze, eine ungewöhnliche Umsetzung des Märchens Rumpelstilzchen zur Zeit des 30jährigen Krieges in Prag.
Auch dieses Galgenmärchen von Nora Bendzko ist wirklich empfehlenswert. Besonders der Beginn hat mich komplett in den Bann gezogen. Zwischendurch gab es ein paar gefühlte Längen und das letzte Kapitel hätte ich nicht mehr unbedingt gebraucht, aber es ist dennoch ein tolles Buch und eine wunderbare Interpretation des Märchens "Rumpelstilzchen"! Wer allerdings gerade schwanger ist oder erst ein Kind bekommen hat, sollte sich überlegen, ob das Buch zu diesem Zeitpunkt die richtige Wahl ist, da in diesem Zusammenhang recht herausfordernde Inhalte vorkommen.
Kleiner Hänger in der Mitte, aber ansonsten extrem spannend und bewegend. Das Setting - historisch, fantastisch und sehr düster - ist echt selten, fast einzigartig. Markus Heitz geht zwar in eine ähnliche Richtung, ist aber letztendlich humorvoller. Bin neugierig auf die anderen Teile. Dieser Teil ist übrigens nicht so sexlastig wie der erste.
Solide 3.5 Sterne. Habe lange geschwankt, ob ich 3 oder 4 gebe, vllt ändere ich meine Meinung auch noch. Zu den 4 Sternen habe ich mich bisher nicht hinreißen können, bin mir aber nicht sicher, inwiefern manche meiner Kritikpunkte Geschmacksache sind (bzw. sind manche persönliche 'pet peeves'). [keine explizite Spoilerwarnung, aber vage Beschreibung von Teilen des Buches]
Positiv: • tolle Idee - Prag im 30jährigen Krieg ist ein faszinierendes Setting und passt total gut zu Grimmschen Märchen. Die Atmosphäre und "Ästhetik" spielen mMn einander sehr zu • die Interpretation des Märchens - mit erhofften kreativen Spielereien - ist interessant • Alene ist eine sympathische Heldin in einer wirklich verzwickten Lage - vor allem als Verkörperung der Müllerstochter, die sonst selten auch nur einen Namen hat • einige interessante, lebendige Charaktere • sehr angenehme Sprache, die gut zur beschriebenen Zeit passt und sich trotzdem flüssig liest, mit einigen tollen Bildern • stellenweise sehr spannend und schaurig (passend und wie versprochen) • eine inhaltlich gute Auflösung und ein passendes Ende
Unentschieden / subjektiv: • Prag als Schauplatz hätte mMn noch mehr genutzt werden können - es werden bestimmte Orte und geschichtliche Ereignisse erwähnt, aber insgesamt hätte es auch woanders spielen können. Persönlich bin ich Fan davon, wenn Geschichten etwas stärker verankert sind - zB kulturell (Alenes slawischer Nachname, katholisch vs protestantisch, evtl bestimmte Gebräuche, Gerichte, etc...). Manche Konflikte sind angedeutet (Konfessionen, englische Königin), ohne dass weiter auf sie eingegangen wird. Allerdings ist auf den knapp über 300 Seiten vllt kein Platz gewesen und es muss wohl auch nicht sein, wahrscheinlich eher persönliche Vorliebe meinerseits. • ...hach ich bin halt kein Fan von Instalove. Ich verstehe, dass das alles vllt von der Natur der Märchenvorlage inspiriert ist, aber mir versauert das ein bisschen das Leseerlebnis, weil die Charaktere einerseits sehr viel menschlicher als im Märchen sind (was sehr gut ist!), andererseits aber nicht komplett nachvollziehbar handeln/fühlen.
Kritik: (• das gehört vllt noch zum oberen Teil, aber zT hat mich die inkonsistente Sichtweise gestört; es wird also stellenweise aus Alenes POV "heraus" gegangen, was bei einem stärker auktorialen Erzähler in Ordnung gewesen wäre, aber ich hatte nicht den Eindruck, als sei es Absicht.) • die Kinder handeln zT viel zu erwachsen • vor dem Ende war ich bei soliden 4 Sternen, aber da kamen gleich zwei Dinge: » "der große aufklärende Moment", nur dass eben nicht eine Sache aufgeklärt wurde, sondern eine ganze Reihe, was in einer Version des "villain monologue" resultierte. Das hätte mMn deutlich flüssiger über einen etwas längeren Zeitraum eingebaut werden können, sodass Alene vllt ein paar dieser Dinge selber herausfindet oder errät. » hiervon bin ich vllt einfach selbst absolut kein Fan, aber wenn die Hauptfigur komplett ohne Vorarbeit und Vorwarnung eine Schlüsselrolle in der Lösung eines Konflikts/Verhinderung einer Katastrophe einnimmt, auch wenn dieser Konflikt nicht zentral für die Geschichte und nur ein Nebenplot ist, nervt mich das. Es fühlt sich melodramatisch und unverdient an. Die Lösung dieses Konflikts gehört wohl zur Geschichte, aber es gab andere Wege. Fairerweise muss ich sagen, dass meine Reaktion darauf wohl negativer war, als sie hätte sein müssen, allein weil ich so etwas nicht mag. Ein Kritikpunkt bleibt es trotzdem.
Auch wenn die Kritik jetzt länger ausfiel: ich wollte mich erklären, damit geneigte Leser*innen selbst entscheiden können, ob das störende Aspekte sind. Insgesamt doch ein spannendes Buch mit interessanter Idee, schönem Stil und guter Charakterarbeit.
Ich konnte es einfach nicht fertig lesen. Dieses Werk, das eine alternative Interpretation des Märchen »Rumpelstilzchen« ist, ist so voller unerträglicher Vergleiche. Kleider hängen wie ein »Bettpfosten«. Augen sind »matt wie ein verdreckter Spiegel.« Männer sehen so als, als würden sie »zu Übungszwecken mit Bären ringen.« Die Geschichte wirkt absolut konstruiert. Nichts ergibt sich logisch aus dem anderen. Taucht etwas auf, wird es später in der Geschichte benötigt, aber es ergibt sich nicht aus der Geschichte heraus. Die Figuren sind oberflächlich, flach, naiv oder sogar recht dumm. Eine schwangere Frau wird zum Königspaar gebracht, weil sie schwanger ist, der Schwangeren dämmert aber nicht, was sie von ihr wollen. Ernsthaft? Dass die Bauern sich nicht wie Bauern benehmen und Adelige nicht wie Adelige, man sogar die Königin vollkommen alleine antreffen kann, ist da ja schon fast Nebensache. Zwar hätte mich das Ende der Geschichte interessiert, aber ich kann diese Novelle einfach nicht lesen. Es geht nicht. Sehr schade, denn Nora Bendzko kann schreiben. Leider vermisse ich gerade hier ihre Stärke: Ihre Kompromisslosigkeit beim Schreiben von schwierigen Themen. Daher leider nur 1/5 Punkten.
The world that is established in this story is dark and fascinating. I didn’t even want to put the book down at times, because something interesting was happening and I wanted to know what was behind it. Some narrative elements (such as the pregnancy, which has completely different reasons than originally assumed) only made this all the more consistent.
I like Alene. She does what she thinks is right, faces gruesome spirits and yet does not lose her goodness and above all herself, even if she is sometimes on the brink. She is a character who has to go through a lot and also reacts humanly to these events.
Through Alene‘ s character alone, the incorporation of the historical material and the implementation of the fairy tale elements, Kindsräuber deserved to be placed on the Shortlist of the Indie Seraph. I have sat here several times with a broad grin when one of the above elements was different than one would expect and it was simply fun to follow this dark thriller in Prague during the 30-year war.