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Die Saphirtür

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Als die hübsche Isla Hall eine Stelle als Privatlehrerin im exklusiven Silverton House antritt, ahnt sie noch nicht, dass sich ihr Leben für immer verändern wird. Eines Tages nämlich vertraut ihr Schützling, die sechsjährige Ruby, ihr an, dass sie nicht träumen kann, Islas eigene Träume sind dagegen ungeheuer intensiv und verstörend, seit sie bei der Familie lebt. Gemeinsam mit Rubys attraktivem Bruder Jeremy versucht Isla, dem Geheimnis von Silverton House auf die Spur zu kommen und entdeckt dabei ein Portal, das in eine magische Welt führt ...

496 pages, Paperback

First published July 9, 2018

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About the author

Stefanie Lasthaus

22 books6 followers

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Community Reviews

5 stars
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36 (40%)
2 stars
12 (13%)
1 star
1 (1%)
Displaying 1 - 20 of 20 reviews
Profile Image for Miri.
120 reviews3 followers
January 1, 2019
In einem prunkvollen Anwesen, umgeben von Rosengärten arbeitet Isla als Hauslehrerin für Tochter der Familie, die kleine Ruby. Auch wenn ihre Arbeitgeber ungewöhnlich streng und kleinlich sind, ist es eine einmalige Gelegenheit für Isla. Doch plötzlich ereignen sich merkwürdige Dinge in dem Haus - es tauchen Türen auf, Ruby scheint zunehmend mehr Probleme beim Träumen und ihre Eltern tun dies ungerührt ab. Generell umgeben die Familie viele Geheimnisse, die es nach und nach zu lüften gilt...

Die Atmosphäre im Silverton House war mir direkt angenehm. Hier wurde direkt deutlich, dass die Geschichte einige Jahrzehnte vor unserer Zeit spielt - Kerzenleuchter, Rüschen an den Schürzen und alte Bücher. Alles im Allem gibt dieses Setting nicht nur die perfekte Stimmung, sondern auch Potential für mysteriöse Ereignisse ganz nach Wunderland-Manier. Als sich die Ereignisse häufen verschwimmen die Grenzen zwischen Traum und Realität und ich konnte nur noch schwer sagen, was davon wirklich ist.

Dieses Buch thematisiert zudem das Träumen und seinen wissenschaftlichen Hintergrund und spekuliert, wie man sich dies zunutze machen kann - natürlich nicht Isla, sondern der Antagonist in diesem Buch. Das ganze Fachwissen dazu wird sehr umfangreich, aber dennoch verständlich erläutert und sinnvoll mit den Geschehnissen verbunden. Ich fand es sehr interessant, mit jedem Abschnitt mehr über dieses Thema zu erfahren und dennoch mit der Handlung voranzukommen. Es fasziniert mich, sodass ich schnell Gefallen an dem Thema gefunden habe. All dies wird in einem angenehmen Schreibstil vermittelt, der für mich flüssig zu lesen war, sodass ich das Buch an einem Wochenende durch hatte.

Neben einem schönen Setting bietet dieses Buch auch tolle Charaktere. Gerade Hannah, das Mädchen-für-alles in dem Anwesen hat es mir mit ihrer patzigen, ruppigen und mutigen Art angetan. Sie bildet sozusagen den Gegenpol zu Isla, die zwar auch mutig ist, jedoch viel sanftmütiger und sittsamer. Natürlich gibt es auch einen tückischen Bösewicht, der mustergültig gewieft dargestellt wird. Und auch gegen die Eltern von Ruby, die steif und ungerührt sind, aber nicht direkt böse sind, habe ich eine Antipathie entwickelt. Somit waren die Charakterzüge der Figuren für mich schön modelliert und sie kamen alle gut zur Geltung.

Dennoch muss ich auch gestehen, dass ich hin und wieder das Gefühl hatte, dass die Luft raus war und ich die Handlung nur halb verfolgt habe. Ich kann nicht genau sagen, woran es gelegen hat oder was mir gefehlt hat, aber an manchen Stellen musste ich das Buch schlichtweg zur Seite legen.



Die Saphirtür ist für mich ein gelungenes Buch mit mysteriösem Touch, schönem Setting und Charakteren und einem sehr faszinierenden Thema - das Träumen. Es ließ sich einfach lesen und hat mir einige tolle Lesestunden schenken können, auch wenn an manchen Stellen für mich die Spannung weg war.
Profile Image for Simone.
23 reviews
September 2, 2018
Ein atmosphärischer Roman mit interessantem Konzept, aber schleppendem Plot

Unbezahlte Werbung (Rezensionsexemplar): Zuerst einmal möchte ich mich beim Heyne Verlag und dem Bloggerportal ganz herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken. Es versteht sich von selbst, dass meine Meinung dennoch ehrlich bleibt.

Bevor ich näher auf den Inhalt des Buches eingehe, möchte ich dem Heyne Verlag ein riesengroßes Lob für die Covergestaltung aussprechen. Von der Farbgestaltung und Motivauswahl bis zur Typografie – das Cover ist für meinen Geschmack perfekt gelungen und auch der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Dementsprechend hohe Erwartungen hatte ich auch an den Inhalt, der mich – trotz einiger Pluspunkte – jedoch nicht ganz überzeugen konnte.

WORUM ES GEHT:
Wir schreiben das Jahr 1957 in England und begleiten die junge Isla Hall, die von der angesehenen Familie Austin als Privatlehrerin für die kleine Ruby – die Tochter der Familie – eingestellt wird. Da Islas Anstellung unter anderem ihre Unterbringung in unmittelbarer Nähe von Silverton House – dem Familienanwesen – vorsieht, verbringt Isla viel Zeit mit Ruby und wird schließlich zu deren Vertrauensperson. Das kleine Mädchen erzählt Isla von ihrer Unfähigkeit zu träumen und bald schon muss sich Isla die Frage stellen, ob es einen Zusammenhang zu ihren eigenen, sehr intensiven Träumen gibt, die sie seit ihrem Einzug Nacht für Nacht heimsuchen. Getrieben von dem Wunsch, der immer kränker werdenden Ruby zu helfen, begibt sich Isla auf die Suche nach einer Erklärung und stößt auf eine geheimnisvolle Tür – einem Portal in eine magische Welt.

MEINE MEINUNG / FAZIT:
Die Idee, den Roman rund um das Thema Träume sowie deren Einfluss auf die körperliche und psychische Verfassung eines Menschen aufzubauen, finde ich überaus originell. Ich kann mich nicht erinnern, in dieser Art schon jemals etwas gelesen zu haben und vor allem merkt man dem Buch auch an, dass die Autorin intensive Recherche betrieben hat. Ein weiterer großer Pluspunkt des Romans ist die düstere und teilweise mystische Atmosphäre für mich. Zum Einen entführt uns die Autorin auf diesen abgeschiedenen, geheimnisvollen englischen Landsitz und zum anderen ist da diese magische und schaurig schöne Welt hinter der Saphirtür, die stellenweise ein Alice-im-Wunderland-Gefühl in mir hochkeimen ließ. Es war also viel Potenzial vorhanden, nur leider hat sich der Plot meiner Meinung nach sehr dahingeschleppt. Es gab durchaus spannende Momente, die mich fesseln konnten, die meiste Zeit über fand ich die Handlung jedoch unnötig in die Länge gezogen. Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat, sind die vielen offenen Fragen, die im Storyverlauf aufgeworfen wurden, jedoch unbeantwortet blieben. Das Gleiche gilt für etwaige Beziehungen der Charaktere untereinander, die in ihrer Entwicklung irgendwie in der Luft hängen geblieben sind und wo mir die Nachbearbeitung der Ereignisse gefehlt hat. Die Charaktere selbst fand ich wiederum in ihren Persönlichkeiten gut ausgearbeitet, wobei mir besonders Ruby und Hannah – das rebellische Hausmädchen – gut gefallen haben. Isla war mir zwar die meiste Zeit über sympathisch, aber hin und wieder konnte ich ihr Denken und Handeln nicht ganz so gut nachvollziehen. Den Schreibstil von Stefanie Lasthaus würde ich als Geschmackssache bezeichnen. Während ich die Umgebungsbeschreibungen sehr gelungen finde und das Buch auch flüssig zu lesen war, gab es jedoch auch manche Formulierungen, die mich persönlich gestört haben. Wie zum Beispiel das berühmte und des Öfteren vorkommende „Fast hätte sie vor Erleichterung laut aufgelacht.“ Das ist aber wie gesagt Geschmackssache.
Insgesamt betrachtet ist „Die Saphirtür“ eine solide Geschichte, von der ich mir jedoch einen temporeicheren Plot sowie einen runderen Abschluss gewünscht hätte. Endfazit: 3 von 5 Sternen

AUTORENPORTRÄT
Stefanie Lasthaus wuchs im nördlichen Ruhrgebiet auf. Sie studierte Skandinavistik, Publizistik und Sozialanthropologie in Bochum und Kopenhagen. Nach verschiedenen Stationen in Australien, England und der Schweiz, kehrte sie nach Deutschland zurück und widmete sich von da an ganz dem Schreiben – ob als Texterin für Onlinespiele-Anbieter oder als Autorin ihrer eigenen Romane. Stefanie Lasthaus lebt und arbeitet in Karlsruhe.

NEUGIERIG GEWORDEN?
Eine Leseprobe sowie weitere Rezensionen & Informationen gibt es auf der offiziellen Seite des Verlags zu entdecken:
https://www.randomhouse.de/Paperback/...

BUCHDETAILS
Herausgeber: Heyne Verlag
Autor: Stefanie Lasthaus
Erscheinungstag: 09.07.2018
Buchlänge: 496 Seiten
ISBN: 978-3-453-31937-0
Preis: Paperback, Klappenbroschur € 12,99 (D), €13,40 (AT), CHF 18,90* (* empfohlener Verkaufspreis)
Profile Image for zeilen.vertraeumt.
1,158 reviews12 followers
January 27, 2020
Eine faszinierende Grundidee mit einer etwas enttäuschenden Umsetzung.


Zur Geschichte:

Die Grundidee der Geschichte finde ich total interessant und spannend. Es gibt eine magische Welt, Träume und Grauen. Gerade den Aspekt des Träumens finde ich wahnsinnig faszinierend, meines Erachtens gibt es viel zu wenig Bücher über das Träumen und Traumwelten.

Leider konnte mich die Umsetzung aber nicht wirklich von sich überzeugen. Meiner Meinung nach hat sich das Buch die meiste Zeit über ziemlich gezogen und konnte mich nicht wirklich fesseln und begeistern.
Gegen Ende wurde es dann richtig spannend. Es passiert einiges und es gibt viele Überraschungsmomente und unerwartete Entwicklungen. An diesem Punkt konnte mich die Geschichte dann auch richtig mitreißen. Jedoch finde ich das etwas zu spät, um das Buch wirklich überzeugend zu finden.

Das Ende ist sehr offen gestaltet, was ja nicht unbedingt schlecht sein muss und ich weiß auch, dass es viele mögen, aber für diese Geschichte hätte ich mir einfach einen richtigen Abschluss gewünscht. Es bleibt so Vieles ungeklärt, auf das ich mir Antworten erhofft hatte.

Ein weiterer Kritikpunkt von meiner Seite ist, dass kaum Emotionen bei mir ankamen. Ich konnte nicht mit den Charakteren mitfühlen und habe mich ihnen auch nicht nah gefühlt. Zwischen der Protagonistin und mir bestand während des Lesens immer eine gewisse Distanz, die ich nicht zu überbrücken vermochte. Allerdings kann dieser Eindruck auch aus der Schreibweise in der dritten Person heraus entstanden sein. Ich finde diese Erzählweise generell etwas unpersönlich und hier hat es wirklich eine starke Distanz zu den Charakteren geschaffen.

Das Geheimnisvolle und Mysteriöse der magischen Welt wurde dafür aber sehr lebendig dargestellt. Die schaurige Atmosphäre des Buches hat mir sehr gut gefallen und ich konnte sie beim Lesen förmlich spüren. Manchmal lief es mir wirklich eiskalt den Rücken herunter.

Weiterhin fand ich es toll, dass man so viele Informationen zum Träumen aber auch zum Schlafen und den Schlafphasen erhält, da mich diese Thematik sehr interessiert. Die Fakten wurden gut in die Geschichte eingebunden, ohne daraus ein Fachbuch zu machen. Man lernt etwas Neues, hat aber trotzdem nicht das Gefühl, belehrt zu werden.

Weniger gut gefallen hat mir die Liebesgeschichte zwischen Isla und Jeremy. Für meinen Geschmack hat sie sich einfach unrealistisch schnell entwickelt und hat auf mich als Leserin auch nicht glaubwürdig gewirkt.


Zu den Charakteren:

Die Protagonistin der Geschichte ist eindeutig Isla, jedoch kann ich trotzdem kaum etwas zu ihr sagen, da ich überhaupt nicht das Gefühl habe,sie zu kennen. Das liegt zum einen an der Distanz zur Protagonistin aufgrund der Erzählweise, die ich bereits angesprochen habe und zum anderen daran, dass Isla einfach kein sonderlich interessanter Charakter ist und kaum besondere Eigenschaften und persönliche Merkmale aufweist. Sie ist verantwortungsbewusst, ambitioniert und hält sich meist an die Vorschriften. Sie kümmert sich liebevoll um Ruby und setzt sich mutig für diese ein - mehr kann ich nicht zu ihr sagen.

Ruby ist mit ihren sechs Jahren ein absolut liebenswerter Charakter und ein Highlight dieser Geschichte. Zunächst ist sie ein ziemlich schüchternes und ängstliches Mädchen, das aber im weiteren Handlungsverlauf über sich hinauswächst und sich zu einem aufgeschlossenen und fröhlichen Kind wandelt.

Weiterhin hat mir Hannah als Nebencharakter sehr gut gefallen. Sie ist frech, taff und selbstbewusst. Obwohl sie das Hausmädchen und die Köchin der Familie ist, lässt sie sich von dieser nicht alles vorschreiben und verbieten. Sie hat ihren eigenen Willen und überschreitet gerne mal die ein oder andere Grenze. Mit ihrer schroffen rebellischen, aber gutmütigen Art habe ich sie schnell ins Herz geschlossen. Meines Erachtens hat sie auch einfach wesentlich mehr Charakter als Isla.


Zum Schreibstil:

Der Schreibstil war leider auch nicht so ganz mein Fall. Trotz der altertümlichen Ausdrucksweise und der überholten Lebensweise der Charaktere habe ich mich beim Lesen nicht in eine andere Zeit versetzt gefühlt. Natürlich liegt 1957 auch nicht so weit zurück, dennoch erschien mir der Schreibstil etwas zu modern für die damalige Zeit.

Generell würde ich den Schreibstil der Autorin aber als gut bezeichnen. Das Buch ließ sich leicht und angenehm flüssig lesen, konnte mich aber eben nicht von sich einnehmen und mitreißen. Die Worte haben mich leider weder gefesselt noch wirklich berührt.

Die Autorin beschreibt alles sehr detailliert, sodass man sich zwar alles gut vorstellen kann, aber auch schnell genervt ist. Teilweise waren die Beschreibungen einfach viel zu ausführlich, wodurch andere interessante Aspekte vernachlässigt und Spannung eingebüßt wurde. Durch den Detailreichtum der Autorin sind einige Längen und langweilige Passagen entstanden, die sich wirklich zäh lesen ließen.


Fazit:

Ihr merkt schon, ich kann nicht wirklich viel an der Geschichte und der Handlung selbst kritisieren, aber es war einfach nicht mein Buch und es konnte mich auch nicht wirklich überzeugen. Ich hatte mir bei dieser faszinierenden Thematik einfach mehr erhofft und war dementsprechend etwas enttäuscht. Dem Buch hätten etwas mehr Spannung und Gefühl und dafür weniger detaillierte Beschreibungen meiner Meinung nach eindeutig gut getan.


3/ 5 Sterne ⭐️



Profile Image for buchtalk.
56 reviews
February 7, 2022
Tja, ich weiß nicht so ganz was ich sagen soll.
Die Idee ist wirklich toll, keine Frage, aber die Umsetzung war meiner Meinung nach nur "Okay". Der Schreibstil hat mir eigentlich gefallen, nur kam selbst in brenzligen, dramatischen Situationen für mich nicht wirklich Spannung auf...
Zum einen fand ich die Zeitangabe zu Beginn absolut unnötig, zum anderen hat mir die Romanze irgendwie unangenehm...
Gleich zu Beginn hat Isla (die Protagonistin) bereits beschlossen, dass der Typ aus ihrem Träumen ihr Traumtyp ist und davon hat sie nichts angebracht, obwohl sie ihn nicht kannte. Finde ich persönlich ziemlich unrealistisch und klischeehaft, aber gut. Als sie ihn dann kennengelernt hat, war er jetzt auch nicht unbedingt ein Traumtyp. 🤷🏼‍♀️
Ich mochte Hannah und Andrew, wobei ich mir nicht sicher bin, ob Andys Charakter wirklich wichtig für die Geschichte war. Er hat Isla nur, wir soll ich sagen, "fauler" gemacht?! Durch ihn musste sie Begriffe nicht selbst nachschlagen gehen, aber ansonsten hatte er keinen Mehrwert für die Story.
Die Traumwelt die Ruby erschafft ist dagegen wirklich eindrucksvoll und auch die Idee, die von jemand anderen an sich reißen zu lassen, hatte wirklich Potenzial. Es hatte, wie auch im Buch erwähnt, wirklich etwas von Alice im Wunderland 😍 Ich hätte mir wirklich mehr Fokus auf diesen Aspekt der Story gewünscht.

Das Ende fand ich sehr bedenklich. Ich weiß wirklich nicht, ob es gut ist, die Gedanken einer 6-jährigen mit Hass, Rache und Gewalt zu füllen, anstatt mit Liebe, Verständnis und Vergebung.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Alina❤.
9 reviews
August 24, 2018
„Die Saphirtür“ von Stefanie Lasthaus erschien im Juli 2018 im Heyne Verlag.

Erst einmal, ich fand das Buch echt super. Ich hatte anfangs nur ein wenig Startschwierigkeiten, die aber eher daran lagen, dass ich das Buch im Zug gelesen hatte.
Das Buch beginnt mit einem Prolog, welcher anfangs nichts wirklich mit der Geschichte an sich zu tun scheint.
Die Protagonistin „Isla“ ist Hauslehrerin bei der Familie Austin. Sie muss auf die 6-Jährige „Ruby“ aufpassen und ihr die Gesellschaftsformen der gehobenen Schicht beibringen.
Isla ist eine sehr nachdenkliche Person, die nicht viel Liebe von ihren Eltern erfahren hat und dadurch baut sich ein spezielles Band zwischen ihr und Ruby auf.
In dem Haus gibt es noch eine zweite Angestellte „Hannah“. Hannah ist für alles zuständig, was im Haus anfällt wie z.B. kochen, putzen und staubwischen.
Isla merkt ziemlich schnell, dass etwas mit Ruby nicht stimmt. Sie findet die Kleine zu blass und schlapp. Die Eltern von Ruby merken oder besser ignorieren den Gesundheitszustand von Ruby. Isla denkt sich, dass da noch mehr hinter stecken muss und beginnt auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Ihr erstes Ziel ist das Arbeitszimmer von Rubys Vater. Dort wird sie von Hannah erwischt, die hilft ihr aber. Im Arbeitszimmer findet sie eine Krankenakte von Ruby, ein Foto von einer jungen Frau und ein Familien Foto auf dem eine Person rausgeschnitten wurde.
Das Foto von der Familie und die Krankenakte werfen viele Fragen auf, die Isla beantwortet haben möchte und fährt zu dem Doktor der in der Akte vermerkt war. Der Ihr nicht wirklich weiterhilft und am Ende nur einen Namen sagt, zu wem er Ruby nach der erfolglosen Behandlung bei ihm geschickt hat.
~VORSICHT SPOILER~
Ruby sagt, dass sie traumlose Nächte hat. Isla beobachtet Ruby eines Nachts, um zu schauen, ob ihre Schlafphasen so sind, wie sie es nachgelesen hatte und stellt fest, das Ruby einen sehr ruhigen/ totenähnlichen Schlaf hat. Kaum Puls, flache Atmung und keinerlei Bewegung. In der ruhigsten Phase von Rubys Schlaf, erscheint an der einen Wand ihres Schlafzimmers eine Saphirtür. Isla öffnet sie und findet sich in einer anderen Welt wieder.
In dieser anderen Welt trifft sie auf Jeremy. Isla hatte schon vorher von ihm geträumt und wusste, dass er in irgendeinem Bezug zu Ruby steht.
Hannah hilft Isla den anderen Arzt Marduk zu finden. Er ist ein Hypnotiseur, der sein Amt drei Jahre zuvor niedergelegt hatte und am Rande des Wahnsinns wirkt. Nach dem Treffen trifft sich Isla mit Jeremy in der Welt hinter der Saphirtür. Er erklärt ihr endlich mal ein paar Sachen, z.B. das sie in einem Traummanifest sind und das er der große Bruder von Ruby ist. Als sie wieder zurück möchte, findet sie nicht mehr die richtige Tür und läuft direkt in die Arme von dem Verrückten Hypnotiseur, der sie durch die Hilfe von „Tom“ in den Keller sperrt. Tom ist eigentlich Jeremy, der nur in der realen Welt von dem Arzt hypnotisiert wurde und unter seinen Einfluss steht. Marduk versucht auch Isla unter seinen Bann zu bekommen, aber ihr fällt auf, dass er zu schwach ist, um Ruby, Jeremy und Isla unter Kontrolle zu haben. So kommt es, dass sie sich vollständig aus der Hypnose befreien kann und Jeremy auch befreit. Jeremy bleibt da, um den Schein zu wahren und Isla fährt zurück zu dem Silverten House.

Meiner Meinung nach empfand ich den KindheitsFreund von Isla als einen unnötigen Charakter, der nicht die Story und auch nicht die Protagonistin vorangebracht hat. Er hat ihr nur einmal die Fachbegriffe übersetzt, aber so wie man Isla eingeschätzt hat, hätte sie das mit einem Buch auch herausgefunden. Um die Verbindung zu Ruby zu verdeutlichen hat die Autorin Isla eine Tote Zwillingschwester, die nie geboren wurde, gegeben und das ihre Eltern in ihr nur den Schmerz der verlorenen Schwester sehen und nicht mehr. Ich fand dies nicht so gelungen, da darauf auch nicht wirklich eingegangen wurde und es nur noch mehr Fragen aufwirft und diese leider nicht beantwortet werden.

Mein Fazit. Es war eine sehr fesselnde mysteriöse Story, die ich definitiv weiter empfehlen würde. Der Schreibstiel der Autorin war auch sehr gelungen, da sie sehr flüssig und bildreich geschrieben hat.
860 reviews15 followers
August 6, 2018
Inhalt:

Als das exklusive Silverton Hall eine Stelle als Privatlehrerin für die 6-Jährige Ruby ausschreibt, zögert Isla Hall nicht lange und bewirbt sich für die Stelle.
Doch die perfekte Fassade ihres Traumjobs beginnt zu bröseln, als ihr Schützling immer blasser und kraftloser wirkt. Ruby offenbart Isla ein trauriges Geheimnis, dass sie jede Nacht aufs Neue quält und ihr den Schlaf raubt - Sie kann nicht mehr träumen!, hingegen sind Islas Träume seit ihrer Ankunft in Silverton House sehr intensiv und verstörend. Zudem ist Isla fassungslos vor allem, weil Rubys Eltern mit ihrer stählernen und kalten Art dieses Ereignis als belanglos abtun. Sie beginnt selbst Nachforschungen zu betrieben und trifft dabei auf ein magisches Geheimnis - In Rubys Zimmer verbirgt sich ein geheimes Portal und um ihren Schützling zu retten wagt sich Isla in ein Abenteuer, dass ihr Leben grundlegen verändern wird…

Meine Meinung:

Schon beim Anblick des Covers war es eigentlich um mich geschehen und stand somit auch fest, dass ich dieses Buch lesen muss! Mit seinem magischen, mysteriösen und düsteren Auftritt lockte es mich förmlich an und nach dem ich den Klapptext in mich aufgesogen habe, war es total um mich geschehen!

Von dem Setting war ich direkt wie im Bann angetan. Die Autorin beschreibt das Leben an Silverton House und auch das Umfeld sehr authentisch und lebendig. Man wird an einen Ort katapultiert von dem man sich so schnell nicht mehr trennen mag. Auch die Zeitepoche greift Stefanie Lastaus so gelungen in ihrer Geschichte auf, dass man sich wunderbar ausmalen kann, wie das Leben in England 1957 so getobt hat. Detailgetreu, intensiv und realistisch entführt sie ihre Leser in ein Leben längst vergangener Zeit.

Die Thematik hat mich sehr interessiert - Träume,Traumdeutung usw. Finde ich persönlich sehr interessant, auch wenn ich eher ein Mensch bin, der an solche Phänomene nicht mit Leib & Seele glaubt, und doch weckt es in mir eine fesselnde Neugier!
Und ich muss gestehen, dass die Autorin dieses Thema grandios umgesetzt hat. Man bekommt viele Details geliefert, es wird viel bezüglich der Notwendigkeit erzählt und Fachwissen preisgegeben. Es ist eine sehr informative Erfahrung, die mich absolut mitgerissen hat. Es war keineswegs zu viel Input, genau dosiert, so dass man es auffassen, verarbeiten und sich dennoch auf die eigentliche Geschichte konzentrieren kann.

Ruby ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie wirkte anfänglich sehr verstört und verängstigt, blühte aber im weiteren Verlauf total auf und zeigte, dass sie eine taffe, starke und wirklich liebenswerte Persönlichkeit ist.
Rubys Eltern hingegen fand ich wahrlich beängstigend. Mit ihrer dominanten, desinteressierten und lieblosen Art, habe sie mich etwas erschüttert und ich fand es grausam, mir vorzustellen so aufwachsen zu müssen.

Isla mochte ich sofort. Sie hat etwas sehr vertrauenswürdiges an sich und hat definitiv das Herz am rechten Fleck!

Der Schreibstil der Autorin ist grandios. Mit kleinen Spielereien, einem jungen, spritzigen und flüssigen Erzählweise und dem malerischen Eigenschaften transportiert sie den Leser postwendend an die Seite von Isla und Ruby und lässt ihn gemeinsam mit den Beiden ein fesselndes Abenteuer erleben!

Fazit:

Die mystisch schaurige und sehr spannende Atmosphäre hat mich bis zum Ende hin gefesselt und bescherte mir neben den toll ausgearbeiteten Charakteren und dem bildgewaltigen Setting, eine pure Lesefreude!
Profile Image for Komm mit ins Bücherwunderland .
98 reviews7 followers
March 3, 2020
Sei der Schlüssel um Träume zu öffnen…

*Klingt komisch, aber der Schreibstil ist mir zu schön*

Ein Mädchen ohne Träume, ein vornehmes Herrenhaus und ein magisches Portal, das klang für mich schon beim Lesen des Klappentextes einfach super. Auch die Optik des Covers hat für mich gestimmt und mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht.
Was mir direkt nach den ersten paar Seiten aufgefallen ist, ist der außergewöhnlich malerisch beschreibende Schreibstil. Der hat mich schon ziemlich beeindruckt, wenngleich sich auch bei mir schon kleine Zweifel hegten, ob dieser Stil wohl zu der Geschichte passen würde. Die Grundidee der Geschichte, nämlich dass es eine Tür in Welt der Träume gibt und dort in dieser Welt allerlei wundersame Dinge vor sich gehen fand ich wirklich toll. Es hatte ein kleines bisschen was von Alice im Wunderland, nur viel mystischer. Das hat mir echt gut gefallen. Ich wollte auch gerne wissen, warum die kleine und wie ich finde zuckersüße Ruby nicht träumen kann und habe sehr darauf gehofft, dass sich die Protagonistin Isla mit ganzem Herzen und vollem Elan dieses Rätsels annimmt. Und das hat sie dann auch getan, indem sie trotz ihrer Sympathie auch ihre kämpferische Seite gezeigt hat, was ich wirklich richtig toll fand. Auch die anderen Figuren in dieser Geschichte waren klasse. Die Autorin hat hier wirklich viel Wert darauf gelegt, ihnen ganz unterschiedliche Charaktere zuzuweisen. Man hat die Vornehmlichkeit von Rubys Eltern ebenso deutlich beim Lesen gemerkt wie Rubys ruhige und sehr sympathische Art oder Hannahs burschikoses Wesen. Hier kam der Schreibstil wirklich gut zum Tragen, denn diese verschiedenen Charakterzüge sind einfach toll herausgearbeitet worden.
Warum sprudele ich jetzt also nicht vor Begeisterung über? Es klingt vielleicht komisch, aber auch das liegt am Schreibstil. Denn für meinen Geschmack kam er zwar den Charakteren und den Settings sehr zu Gute, um sich alles detailgenau vorzustellen, es hemmte allerdings für mich den Verlauf der Geschichte in einem enormen Maß. Es gab zum Teil Situationen die auf zig Seiten beschrieben wurden, ohne das großartig Handlungen dabei passiert sind. Die Beschreibungen waren hier zu ausladend, sodass ich beim Lesen oft das Gefühl hatte auf der Stelle zu treten und nicht voran zu kommen. Und das hat für mich eben die gesamte Dynamik gehemmt und das komplette Tempo und für meinen Geschmack auch einen Großteil der Spannung aus der Geschichte genommen. Oft kam bei mir die Frage auf: Wann passiert denn endlich mal wieder was? Wann wird es endlich mal wieder spannend?
Die Handlung nahm erst in den letzten Kapiteln wieder etwas Fahrt auf, aber das war dann für mich angesichts der Dicke des Buches einfach zu spät. Auch das Ende hat mich irgendwie nicht so ganz zufrieden gestellt, auch wenn es zur Geschichte passt.

Mein Fazit:
Wer auf außergewöhnlich schöne Schreibstile steht, wird diese Geschichte lieben! Die Charaktere waren wirklich toll skizziert und auch die der Handlung zugrunde liegende Idee ist wirklich innovativ. Für mich hatte die Geschichte allerdings zu viele Längen, sodass ich nicht wirklich mitgefiebert habe und mich die Geschichte insgesamt nicht wirklich abholen konnte.

Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen!

Lest fleißig,
eure Sabrina

Profile Image for Madame Buchfein.
74 reviews3 followers
August 9, 2018
☆✿☆ Rezension ☆✿☆
Anfangs startet man erstmal mit einem Prolog der ohne Zusammenhang mit dem Text zu stehen scheint, was sich aber später erklärt. Dadurch hat die Autorin aber auf jeden Fall Die Aufmerksamkeit des Lesers und steigt dann relativ seicht in die eigentliche Geschichte ein.
Nach und nach tun sich einige Ungereimtheiten auf, wie etwa das Verhalten der Mutter. Wirklich eigenartig. Anfangs hätte ich so einige andere Dinge vermutet, was wiederum in eine andere Richtung für mich ging.
Isla, die Protagonistin, mag ich hingegen von Anfang sehr gerne. Sie ist so lieb, verantwortungsbewusst und vor allem auch so stark, wie sich nach und nach zeigt. Sie kümmert sich um die kleine Ruby, welche der Mittelpunkt der Geschichte ist ohne direkt im Mittelpunkt zu stehen.

Mit dem Schreibstil hat mich die Autorin absolut eingefangen und ich freue mich schon jetzt, wenn ich etwas Zeit habe und ihr Erstlingswerk „Frostmädchen“ lesen kann, welches ja leider bei der Leserschaft nicht so gut weggekommen ist. Aber mit diesem Buch bin ich Fan der Autorin und hoffe so sehr, dass das nächste Buch von ihr nicht lange auf sich warten lässt.

Nach wie vor weiß ich gar nicht was ich euch zum Inhalt sagen soll ohne zu spoilern… Anfangs versteht man ebenso wie Isla nicht, was es mit der Saphirtür auf sich hat und kommt erst nach und nach dahinter und dann bläht es sich noch weiter auf und ich dachte mir einfach nur noch „wow“. Wirklich eine grandiose Idee, die einen ein wenig näher in die Welt der Träume bringt und fantastisch umgesetzt wurde! Schon jetzt muss ich mir auf die Zunge beißen um nicht mehr zu verraten und mir fällt wirklich nicht ein, wie ich weiter darauf eingehen kann ohne euch etwas vorweg zu nehmen. Mich hat das Buch auf jeden Fall geflasht und ich mochte es sehr wie die Autorin einen langsam dahin gebracht hat und man einfach mit der Protagonistin ahnungslos oder mit einem Verdacht umhergestolpert ist.
Ein kleiner Punkt fällt mir noch ein, der einen Ausblick gibt, aber den ihr bittet auch nicht zu wörtlich nehmen solltet: Hinter der Saphirtür, die sich im Titel ankündigt, bekommt man schnell so ein leichtes Feeling von "Alice im Wunderland", auch wenn es gar nicht wirklich etwas damit zu tun hat. Aber es ist schon etwas wirr und verrückt.

☆✿☆ Fazit ☆✿☆
Eine grandiose Geschichte die sich nach und nach öffnet, immer mehr von sich preisgibt. Einen ebenso verschlingt und staunend zurücklässt.

☆✿☆ Vielen Dank an das Bloggerportal und den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars ☆✿☆
Profile Image for Letanna.
1,952 reviews60 followers
July 15, 2018
Isla Hall hat eine Stelle als Privatlehrerin im Silverton House angenommen. Hier soll sie die 6-jährige Tochter des Hauses, Ruby, unterrichten. Die Kleine wächst ihr schnell als Herz, aber irgend etwas stimmt hier nicht im Hause Silverton. Ruby erzählt ihr, dass sie nicht träumen kann, was man ihr auch ansieht. Aber Rubys Eltern scheint das überhaupt nicht zu interessieren. Also stellt Isla selbst Nachforschungen an. Dabei stellt sie fest, dass ich nachts in Rubys Zimmer ein Portal öffnen. Um Ruby zu helfen, wagt sie sich durch das Portal ….

Ich habe bereits mehrere Bücher der Autorin gelesen und besonders ihre Reihen aus dem Bookshouse Verlag haben mir wirklich super gefallen. Deshalb wollte ich dieses Buch hier unbedingt lesen, denn sowohl das Cover als auch der Klappentext haben förmlich nach mir gerufen.

Für ihre Geschichte hat sich die Autorin ein sehr ungewöhnliches Setting ausgesucht, denn sie entführt den Leser nach England ins Jahr 1957. Das fand ich schon mal sehr interessant. Den Unterschied zu Geschichten, die in unserer Zeit spielen merkt man vor allem an der Art wie Isla Nachforschungen anstellt. Statt im Internet zu suchen, muss sie tatsächlich in Büchern nachschlagen 😀 Mir hat die Atmosphäre des Buches sehr gefallen, denn diese ist richtig schön gruselig und schaurig. Ilsa ist ein mutiger Charakter, sie versucht Ruby zu helfen und gerät selbst in große Gefahr und stößt bei ihren Nachforschungen auf so manchen Geheimnisse.

Es gibt auch eine kleine Romanze, wobei diese nicht sehr typisch verläuft. Das Ende ist fast schon etwas zu offen für mich. Mir kommt es fast so vor als wenn die Autorin sich eine Tür für eine Fortsetzung offen gelassen hat.

Mich konnte diese Geschichte auf jeden Fall fesseln und bekommt deshalb 5 von 5 Punkte
Profile Image for Winniehex.
1,234 reviews8 followers
August 26, 2018
1957 bekommt Isla Hall ein unglaubliches Angebot in Silverton House soll Sie die 6-jährige Ruby als Privatlehrerin betreuen. Es dauert auch nicht lange und Ruby findet Vertrauen zu Isla, dabei erzählt ihr das kleine Mädchen, das Sie nicht träumen kann, was Isla anfangs nicht glauben kann, denn Sie selber hat solch intensive Träume das Sie manchmal richtig Angst bekommt. Isla versucht alles um mit den Eltern zu reden, aber denen scheint das Wohl ihres Kindes total egal zu sein. Nur dem Bruder von Ruby ist es nicht egal was mit seiner Schwester ist, deswegen versuchen die beiden dem Geheimnis von Silverton House auf den Grund zugehen und entdecken dabei eine Türe die scheinbar in einer Art magische Welt führt…aber was hat das alles mit Ruby zu tun?

Als ich das Cover sah, wollte ich das Buch unbedingt lesen, der Klappentext dazu machte mich dann nur noch neugieriger, denn die Geschichte sollte in England in den 50er Jahren spielen. Das hörte sich für mich wie ein guter alter Gruselschocker an und ich war sofort dabei.

Natürlich darf man auch nicht vergessen, dass in den 50er Jahren die Zeit noch nicht sehr weit war. Der Krieg war gerade vorbei und die Leute waren dabei sich zu sammeln. Um den Geheimnis auf den Grund zugehen müssen Isla und Jeremy sehr viel schnüffeln, so wie der gute alter Sherlock Holmes zu dieser Zeit gab es noch keine Handys oder sonstige Technik. Aber das hat die Autorin wirklich toll beschrieben, ich habe mich in der Geschichte wirklich sehr wohl gefühlt muss ich gestehen.

Für mich ein Buch, was meiner Meinung nach auch einen guten Film ausmachen könnte. Das Setting war super aufgebaut und auch die Geschichte war echt interessant, hat sowas nachdem Film Boyfried (glaube der heißt so).

Von mir gibt es dafür 5 von 5 Sternen

Profile Image for Tealo.
433 reviews
December 5, 2021
"Gab es eine Krankheit, die sich auf Träume auswirken oder sie unterdrücken konnte?" S.35
Durch Träume werden Erlebnisse aus dem Alltag wiederholt und verarbeitet. Manche sind wunderschön und man möchte gar nicht aufwachen – andere dagegen ängstigen uns mit ihrer Dunkelheit.
Isla, die Lehrerin im Silverton House ist besorgt, als ihr Schützling Ruby erklärt, dass sie nicht mehr träumen kann. Das kleine Mädchen wird von Tag zu Tag blasser und schwächer, doch ihre Eltern scheinen sich gar nicht dafür zu interessieren. So beschließt Isla sich abseits ihres Aufgabenfeldes, um die Schlafprobleme des Mädchens zu kümmern. Zunächst ist sie starr vor Angst, da sich das Mädchen im Schlaf nicht bewegt, sondern wie eine Tote in ihrem Bettchen liegt. Und dann traut sie ihren eigenen Augen nicht, als sich im Kinderzimmer eine saphirfarbene Tür materialisiert.


Wer sich für Träume, Traumdeutungen, luzides Träumen, Albträume und Traumforschung interessiert, aber nicht abgeneigt ist, die reale Welt zu verlassen, um selbst in eine Traumwelt einzutauchen, sollte dieses Buch lesen.
Ich mochte, wie am Anfang das Leben in England, 1957 beschrieben wurde und man so einen realistischen Rahmen für die Geschichte bekam. Stück für Stück bzw. Kapitel für Kapitel baut sich jedoch eine fantastische Seite auf, die eine immer größere Rolle spielt.
Die Charaktere waren abwechslungsreich und führten zu einem guten Spannungsbogen. Die Entwicklung der einzelnen Personen fand ich zum Teil gut, aber teilweise auch etwas seltsam.
Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob ich mit dem Ende einverstanden bin...
Nichtsdestotrotz hat mich das Buch von Beginn an gefesselt und ich konnte es dieses Wochenende gar nicht aus den Händen legen!
Profile Image for Lese_pirat.
199 reviews6 followers
July 29, 2018
Es heißt, dass große Träume manchmal nur wenige Schritte entfernt sind. Im England des Jahres 1957 tritt die junge Isla eine Stelle als Privatlehrerin bei den reichen Austins auf Silverton House an. Sie soll die sechsjährige Ruby unterrichten. Doch bald merkt Isla, dass mit Ruby etwas ganz und gar nicht stimmt. Sie sieht immer schlechter aus. Irgendwann gesteht Ruby Isla, dass sie nicht mehr schlafen gehen möchte, da sie nicht mehr träumen kann. Isla dagegen hat immer intensivere Träume, seit sie auf Silverton Hall lebt. Sie informiert die Eltern von Ruby, doch diese wollen von den Problemen ihrer Tochter nichts wissen. Als Isla eines Abends bei Ruby einschläft und mitten in der Nacht erwacht, entdeckt sie eine schimmernde Saphiertür an der Wand.
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ACHTUNG SPOILERGEFAHR!
Ich hatte am Anfang absolut keine Ahnung, wohin mich die Geschichte führen wird. Doch was die Autorin daraus gemacht hat, hat mich total überrascht. Die Auseinandersetzung mit Träumen war für mich als Leserin sehr spannend und mal was ganz anderes. Ich mochte es total gerne, dass die Realität von Rubys Alltag Einfluss auf die Welt hinter der Tür hatte (z.B. der Granatapfel). Zudem hat mir der Verweis auf Emily Dickinson gefallen! Das ganze Konzept war super spannend, vor allem mit dem Traummanifest. Nach und nach bin ich immer tiefer in die Geschichte eingetaucht und habe mitgefiebert. Das Ende hat mich ganz baff zurückgelassen und ich hätte mir dort vielleicht eine deutlichere Info gewünscht. Allerdings mochte ich die wachsende Zutraulichkeit zwischen Hannah und Isla. Es war insgesamt eine echt coole Geschichte!
Profile Image for Nora.
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August 12, 2018
Was wäre wenn du eine Traumwelt betreten könntest und die Liebe deines Lebens dort findest? Und ihn im realen Leben findedt, als gebrochenen gehorsamen Mann, der bereit ist dich zu qäulen, wenn ein anderer es befielt? Würdest du für deine Liebe kämpfen?
Isla kommt als Privatlehrerin zu den Austins und soll die kleine Ruby unterrichten. Ruby kann nicht träumen und wird zusehends kränker - ihre Eltern wollen dies aber nicht wahrhaben. Isla hat sich in den Kopf gesetzt alles über Rubys Krankheit herauszufinden und ihr zu helfen. Dabei stößt sie auf eine magische Welt, die Liebe ihres Lebens und einen rachsüchtigen und verrückten Gegner.

Die Geschichte ist mit einer Erwachsenen Protagonistin, das fällt vor allem auf, weil sie viel abwägt und nachdenkt und möglichst niemanden mit reinziehen möchte. Die Geschichte brauchte etwas, bis sie mich gefesselt hatte. Aber sobald Isla und Jeremy in der Traumwelt aufeinander getroffen sind, hatte mich die Geschichte in ihrem Bann gezogen. Sie besteht hauptsächlich aus inneren Monologen und einem Erzähler, etwas mehr Dialoge und Action hätte ich mehr schon gewünscht.
Ich bin ziemlich fasziniert von der Recherche, die hinter dem Roman stecken muss. Die Medizinischen Infos wurden wirklich gut eingearbeitet - ob sie der Realität entsprechen weiß ich nicht, ich bin keine Ärztin. Aber glaubwürdig waren sie.
Profile Image for Nora.
60 reviews1 follower
August 9, 2018
Was wäre wenn du eine Traumwelt betreten könntest und die Liebe deines Lebens dort findest? Und ihn im realen Leben findedt, als gebrochenen gehorsamen Mann, der bereit ist dich zu qäulen, wenn ein anderer es befielt? Würdest du für deine Liebe kämpfen?
Isla kommt als Privatlehrerin zu den Austins und soll die kleine Ruby unterrichten. Ruby kann nicht träumen und wird zusehends kränker - ihre Eltern wollen dies aber nicht wahrhaben. Isla hat sich in den Kopf gesetzt alles über Rubys Krankheit herauszufinden und ihr zu helfen. Dabei stößt sie auf eine magische Welt, die Liebe ihres Lebens und einen rachsüchtigen und verrückten Gegner.

Die Geschichte ist mit einer Erwachsenen Protagonistin, das fällt vor allem auf, weil sie viel abwägt und nachdenkt und möglichst niemanden mit reinziehen möchte. Die Geschichte brauchte etwas, bis sie mich gefesselt hatte. Aber sobald Isla und Jeremy in der Traumwelt aufeinander getroffen sind, hatte mich die Geschichte in ihrem Bann gezogen. Sie besteht hauptsächlich aus inneren Monologen und einem Erzähler, etwas mehr Dialoge und Action hätte ich mehr schon gewünscht.
Ich bin ziemlich fasziniert von der Recherche, die hinter dem Roman stecken muss. Die Medizinischen Infos wurden wirklich gut eingearbeitet - ob sie der Realität entsprechen weiß ich nicht, ich bin keine Ärztin. Aber glaubwürdig waren sie.
Profile Image for Carmen (Inourfaults) .
100 reviews1 follower
November 4, 2018
Zu Beginn der Erzählung gab es unsagbar viele Längen.
Man lernt die Familiendynamik und den Tagesablauf von Isla mit Ruby kennen. Als es dann um die richtige Geschichte geht, wird es teils sehr mysteriös und interessant. Denn in dieser magischen Welt hinter der Saphirtür ist Isla nicht allein.
Rubys fehlende Träume sind für sie kräftezehrend und schaden ihr regelrecht. Isla macht es sich damit zur Aufgabe herauszufinden wie man dem Mädchen helfen kann, dass ihr zusehnst ans Herz gewachsen ist. Die Geschehnisse und auch der Showdown haben mir gut gefallen, das Ende allerdings eher weniger. Zu viele offene Stellen, die ich mir erklärt gewünscht hätte. Es erinnert zum Teil an die Silber-Trilogie von Gier, aber im Großen und Ganzen hat es mir ganz gut gefallen.
Profile Image for 1001_magical_books Lydia.
31 reviews1 follower
July 24, 2018
Meine Meinung: Zuerst zum Cover, es ist sehr schön gestaltet, obwohl ich der Ansicht bin, dass es nicht ganz zur Geschichte passt. Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Die Autorin Stefanie Lasthaus hat in ihren Fantasy- Roman die Macht der Träume zu ihrem Hauptthema gemacht, und sie zu einer soliden Geschichte verwoben. Wobei sie eine phantastische Recherche zu den verschiedenen Schlafphasen und deren Auswirkungen auf den Menschen betrieben hat. Auch ihre Charaktere hat sie einen liebevollen Anstrich gegeben im Gegensatz zu der düster, unterkühlten, anmutenden Umgebung. Da wäre zum einen Isla und Ruby - sie beide haben haben eine besondere Beziehung miteinander, da sie beide die Liebe ihrer Eltern vermissen. Auch Hannah und Isla haben eine besondere Verbindung,denn sie ergänzen sich durch ihre Gegensätzlichkeit auf eine wunderbare Art und Weise. Gewünscht hätte ich mir jedoch trotzdem mehr Hintergrund Infos über die Protas z.b. Wie das Alter. Vor allem bei Jem hat es mir gefehlt, was zur Folge hatte, das die kleine Lovestory für mich nicht wirklich greifbar war.Die Geschichte hatte zwischenzeitlich auch seine Durststrecken und ich hatte das Gefühl, zeitweise festzustecken und leider muss ich auch gestehen das ich mit dem Ende nicht wirklich zufrieden war.
Fazit: Sehr gute Idee aber leider nur mittelmäßig umgesetzt. Es war etwas zu langatmig, aber ich fand die Beziehung zwischen Isla und Ruby einfach nur Zucker und Herzerwärmend. ⭐️⭐️⭐️/5 magical Stars
Profile Image for Amy.
4 reviews2 followers
August 17, 2022
Also das Ding ist die Idee der Geschichte war ziemlich gut und hat mir sehr gefallen,weshalb ich das Buch gekauft. Die Leute,die es gelesen haben wissen wahrscheinlich, dass es kein kurzes Buch ist .Für mich war es aus diesem Grund total unnötig in die Länge gezogen und ich hatte nicht wirklich Motivation es zu ende zu lesen.
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