«Mit Männern ist es wie mit Aspirin – manchmal braucht man zwei.»Betrogen. Verlassen. Über 30. Und das Bindegewebe hat die besten Zeiten hinter sich. Kann es noch schlimmer kommen? Ja. Linda verliebt sich in einen verheirateten Mann. Und das neue Unterwäsche kaufen, Bauch einziehen und niemals fragen, ob er seine Frau verlässt.Wie lange kann das gutgehen?Bis einer mehr will. Und dieser eine ist ein ganz anderer. Der taucht unerwartet auf, halb nackt und im ungünstigsten Moment ...«Liebe! Romantik! Ein supertolles Buch!» Harald Schmidt«Lesen und am Ende wieder selig seufzen!» Freundin
Handlung: Nachdem ihr Freund sie betrogen und sich gegen sie entschieden hat, tauscht die tief enttäuschte Linda mit dem ihr unbekannten Andreas die Wohnung und zieht auf diese Weise aus einer Kleinstadt nach Berlin. Da ein Ortswechsel allein den Liebeskummer nicht ausradiert, stürzt sie sich ins Dating, lernt dabei aber erstmal - bedingt durch eine Verwechslung - den schwulen Erdal kennen, mit dem sie sich nach erster Abneigung anfreundet. Er ermutigt Linda, "auch mal die Andere" zu sein, als ihr neuer und durchaus interessierter Nachbar Johann sich als verheiratet herausstellt. Im e-Mail Verkehr mit ihrem Tauschpartner Andreas, der ihr immer wieder zu Vernunft rät und ihre chaotische Art als wenig hilfreich gegen Kummer bezeichnet, verteidigt Linda sich und ihre Entscheidungen. Und sie hat Erfolg. Nicht nur will Johann nach Wochen plötzlich darüber reden, wie es weitergeht, auch ihr Ex steht vor der Tür und will Linda zurück haben. Aber Linda zieht für sich einen Schlußstrich und entscheidet sich gegen beide. Völlig zufrieden feiert sie Silvester allein an ihrer liebsten Imbissbude - und plötzlich steht Andreas vor ihr, der sie endlich kennen lernen wollte.
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Erst einmal: dieser Roman ist kein hohes Stück Literatur. Das weiß bestimmt jeder, der ihn sich anschafft. Und auch nicht jeder Spruch ist so bombastisch, dass man sich vor Lachen ausschüttet. Es gibt aber eine ganze Menge Stellen bzw. Gedanken Lindas, die einfach urkomisch sind. Und - das hat er dem "Herzsprung", einem früheren Roman von Ildiko von Kürthy, voraus - die Hauptfigur ist nicht so überzeichnet, dass man sie die Hälfte der Zeit für bekloppt hält. Im Gegenteil, ich fand sowohl Lindas exzentrische Anwandlungen als auch ihre durchaus tiefer gehenden Momente, in denen sie sich über Beziehungen und ihre Selbstwahrnehmung Gedanken macht, außerordentlich nachvollziehbar. Nochmal: das ist kein Therapiestück, und natürlich kratzt es an der Oberfläche, aber wenn ein Unterhaltungsroman auch kurz ernstere Themen aufgreift und die Hauptfigur dadurch dreidimensional und "echt" wird, trägt das für mich nur zur Unterhaltung bei.
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HANDLUNG: Der Schreibstil mit der Ich-Erzähltweise mutet ein wenig autobiographisch an. Jedoch geht es um Linda, Anfang-Mitte 30, deren Ex-Freund sie betrogen hat und die mit Andreas einfach so mal ihre Wohnung in einem kleinen Nest gegen eine in Berlin getauscht hat. Sie versucht ihren Liebeskummer zu bewältigen, ihr Leben weiterzuleben und wird dabei selbst zur anderen Frau. Bis einer mehr will und einfach auch wieder kompliziert wird.
MEINE MEINUNG: Ich weiß noch dass früher mal die Autorin ziemlich "in" war zu lesen, aber da ich mittlerweile selbst Ü30 bin, passt die Thematik natürlich besser. Zuerst musst mich ein wenig reinfinden, dass es nicht um die Autorin selbst sondern um die fiktive Linda ging. Durch die abwechslungsreichen Passagen - Telefonate mit ihrer Freundin Silke, Emails mit Andreas und kleinen Bildschnippseln zwischendurch ließen sich die 254 Seiten auch in wenigen Stunden weglesen. Nett und unterhaltsam für zwischendurch, das Ende war jetzt auch nicht sonderlich überraschend, aber dennoch unterhaltsam und deshalb 3 Sterne, mit vielleicht einer kleine Tendenz nach unten. Da ich es nicht nochmal lesen werde, darf es aber aus meinem Bücherregal ausziehen.
Gemischte Gefühle bleiben am Ende übrig. Der Schreibstil ist wie immer angenehm und äußerst zeitgemäß. Dadurch kommt man sehr gut durch die Seiten. Allerdings sind die einzelnen Komponenten des Buches auf eine teils saloppe Art miteinander verbunden. Es wirkt wie ein Roman für Erwachsene, deren Tiefgang und Emotion allerdings in jeglicher Art und Weise fehlt. Dennoch bringt sie einen immer wieder zum Lachen oder mindestens zum schmunzeln. Die grundsätzliche Storyline ist logisch und realitätsnah beschrieben und aufgebaut.
Da stand was von Spezialistin für den schlauen Frauenroman.. Hilfe! Also, von dem Buch war ich enttäuscht, es war eher ein Bilderbuch mit einer Geschichte für Erwachsene.. Oder eine unzusammenhängende Sammlung seltsamer Bildchen um welche jemand eine Art Liebesgeschichte geschrieben hat. Ohne Bilder, wäre wahrscheinlich eine Kurzgeschichte übriggeblieben. Ich gebe zu, ich habe hin und wieder gelacht, aber am Ende überwiegt die Enttäuschung.
1:1 wie brigded jones: es trieft vor sexismus und zwischen frauen geht es immer nur ums gewicht / essen - leider trotzdem extrem witzig (und das ende war schon süß)
Ganz nette Geschichte zum Zeitvertreib, an sich gut geschrieben; aber inhaltlich eher flach, voller internalisiertem Sexismus, seltsamen Kapitelüberschriften und gewolltem Humor.
Linda (35) wurde betrogen und verlassen und ist zu tiefst gekränkt. Sie beschließt die Stadt zu verlassen, 3 Monate sollten ausreichend sein. Ein Wohnungstausch mit einem Fremden, aber immerhin eine neue Stadt und die auch noch weit weg. Linda wohnt also für die nächste Zeit in Berlin in seiner Wohnung und der Unbekannte in Hamburg in ihrer Wohnung. Und so kommt es, dass Linda sich verliebt, in ihren neuen Nachbarn - ein erfolgreicher Geschäftsmann, Ehemann und Vater. Schon nach der ersten Nacht hofft sie insgeheim, dass er seine Familie verlässt...
Höhenrausch! Ich habe mir mehr erhofft. Es war durchaus amüsant und witzig wie immer. Natürlich fehlen hier keinesfalls die grandiosen und typischen Kürthy Sprüche, aber sie verhindern leider nicht, dass die Story viel zu berechnend und dadurch recht öde wird beziehungsweise ist.
Durch einen blöden Zufall lernt Linda Erdal, den schwulen Türken aus >>Blaue Wunder<< kennen. Erdal ist eine wirklich tolle Figur und die Beschreibungen und das Leben, welches Kürthy ihm einhaucht sind einfach super, jedoch schafft er es nicht die aufkommende Langeweile wett zu machen. Schade eigentlich.
Ab Mitte des Buches ist es ersichtlich, wie es ausgehen wird und man sehnt sich nach einem schnellen Ende. Absolut störend fande ich das immer wiederkehrende Figurthema. Sicherlich gehört es dazu und fast jede Frau ist mit sich selbst nicht zufreiden, aber es wird einfach viel zu oft angeschnitten. Auch das Ende des Buches ist nicht gerade eines der Besten. Hier hätte es dann doch ein wenig mehr sein dürfen.
Fazit: Weil das Buch einen dennoch immer wieder zum Lachen bringt und die Beschreibung der Gefühle und Eindrücke beim Wohnungstausch so interessant waren, gebe ich nochmal 3 Punkte.
Ich war von "Mondscheintarif" begeistert, damals war ja auch gerade ein allgemeiner Hype um die 'neue' dt. Autorin von Kürthy. Die darauffolgenden 2 Bücher "Blaue Wunder" und "Freizeichen" haben meine hohen Erwartungen dann aber doch nicht mehr erfüllt. Seitdem habe ich sehr lange nichts mehr von von Kürthy gelesen, bis ich jetzt zu diesem Buch griff. Ausgesucht vorwiegend wegen seiner geringen Dicke - ich habe es im Fitnesscenter gelesen, und dort muss es in die kleine 'Halteschiene' am Stepper passen.
Meine Erwartungen waren normal, und wurden im Hinblick auf diese Messlatte auch vollkommen erfüllt. Die Mischung von Erzählung und E-Mail-Korrespondenz lockerte die Geschichte gut auf, perfekt für das Lesen am Stepper, wo ich immer sehr leichte aber auch unterhaltsame Kost bevorzuge, um nicht zu schnell gelangweilt zu sein vom Buch sondern gut abgelenkt.
Mein Verstand mault verdrossen: "Also ich sag jetzt gar nichts mehr. In diesem Irrenhaus kennt sich doch keine Sau mehr aus!" - - - - - Welche Frau kennt das nicht: Gefühlschaos und die Unfähigkeit, eine Entscheidung zu treffen?!? Als Linda Schumann, 35 Jahre alt, von ihrem Freund wegen einer Anderen verlassen wird, tauscht sie mit dem unbekannten Andreas vorübergehend die Wohnung und zieht aus der 33.500-Einwohner-Stadt Jülich nach Berlin. Hier verliebt sie sich in einen verheirateten Mann, was nicht ihr einziges Problem ist.
Fazit: Herrlich! Die Autorin schafft es mal wieder zu begeistern. Die Geschichte erzählt flüssig und amüsant von alltäglichen und weniger alltäglichen Problemen einer Frau - auch auf eine sehr selbstironische Weise. Sehr zu empfehlen!
A few ha-has in the beginning, followed by hours of stupid behavior by an extremely self-centered and annoying woman. Why is this a beststeller in Germany??????
Super cheesey! And I'm embarassed for the author. Baaaaaad....