Eine Prophezeiung, der sie nicht entkommt. Eine Bürde, die sie kaum tragen kann. Eine Liebe, zart, zerbrechlich und bedroht von Lügen, Intrigen sowie dem Spiel der Macht. Die junge Elayne von Corbenic wächst im Norden Britanniens in einer düsteren Festung auf. Ihr Vater, König Pelles, ist besessen von einer Vision, die Elaynes Mutter kurz vor ihrem Tod gehabt haben soll. Demnach wird Elayne die Mutter des größten Helden aller Zeiten. Dafür opfert der König alles: das Wohlergehen seines Volkes und die Liebe seiner Tochter.
Ich liiiiiebe ja Mythen und Sagen und das gilt auch für die Artus Sage 🤔, auch wenn ich z. B. die griechische Mythologie mehr liebe 😅.
"Elayne - Rabenkind" habe ich hauptsächlich gekauft, weil das Cover hübsch ist, der Klappentext toll klang und weil"Die Legende von König Artus erwacht erneut zum Leben" unter dem Klappentext dabei stand 😅. Damit wurde ich ein bisschen in die Irre geführt, weil ja, Artus wird durchaus des öfteren namentlich erwähnt, aber er taucht selbst nicht auf (zumindest nicht in Band 1) 🤦🏻♀️
Insgesamt hat mir das Buch aber trotzdem sehr gut gefallen! Die vermischten Elemente aus Fantasy und einem historischen Roman haben einfach super zusammen gepasst 😄.
Und auch die Liebesgeschichte fand ich süß, obwohl der Altersunterschied sehr heftig ist 🤦🏻♀️. Elayne ist nämlich erst 15 😅. Aaaaber damals war das ja so 🙈 und man merkt den Altersunterschied nicht sooo stark 😅. Man kann ihn also verdrängen 😂.
Ich wusste es erst gar nicht, aber hier geht's ja tatsächlich um die Artus-Saga! Hat mir ganz gut gefallen, aber leider gab's ab und zu etwas Leerlauf und die Passagen, die spannend hätten sein müssen, waren leider nicht mitreißend genug geschrieben um mich wirklich abzuholen. Trotzdem werde ich die Reihe weiter verfolgen😊
Gleich zu Beginn des Buches wird man als Leser in eine Hochzeit hinein versetzt, die in einem kleinen Dorf nahe der Festung Corbenic stattfindet. Veneva, Elaynes beste Freundin, ging den Bund der Ehe ein. Aus Liebe. Die Atmosphäre ist beschwingt, die Leute feiern ausgiebig und die ganze Welt scheint für einen Moment glücksgeladen. Der erste Band wurde also mit Licht eingeleitet, nur um sich im Laufe der Handlung wieder in Schatten zu stürzen, die sich dann wiederum mit hellen Flecken abwechseln und so weiter. Die Autorin hat einen wunderbaren Geschichtsverlauf erschaffen, der sich rückblickend wie Wellengang beschreiben lässt.
Was ich auch direkt am Anfang feststellen durfte: Ich liebe diesen Schreibstil. Er ist so einfach wie Atmen. Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen.
Elayne, die fünfzehn Sommer jung ist, ist eigentlich eine Prinzessin. Ihr Vater, König Pelles herrscht über die düstere, kaum heimelige Festung von Corbenic, die seit dem Verlust seiner Frau mehr und mehr verkommt. Einzig Brisen, Venevas Mutter, scheint ein bisschen Leben in die Burg zu bringen, denn sie ist quasi Mädchen für alles - vordergründig jedoch Köchin und Heilerin.
Nach ungefähr der Hälfte des Buches konnte ich bereits sagen, wie unglaublich sympathisch mir Elayne trotz ihren jungen Jahren war. Sie ist ihrer Zeit - in meinen Augen - bereits ein wenig voraus, nicht nur von der Intelligenz, sondern auch von ihren Ethik- und Moralvorstellungen her. Obwohl sie behütet aufgewachsen ist, legt sie keinerlei Prinzessinnenmanieren an den Tag. Sie geht fischen, kocht, hilft ihrem Großvater (noch so eine wundervolle Person), kümmert sich um die Tiere, sammelt Zutaten und allen voran: Elayne sorgt sich um die Untertanen. Eine so wahnsinnig authentische Protagonistin, die sich der Zeit angemessen verhält, in der sie lebt und gleichzeitig aber ein solcher Freigeist ist, dass sie, trotz ihrer christlichen Erziehung, schon extrem emanzipiert wirkt, ist mir lange nicht untergekommen. Wirklich, ich bin sehr begierig darauf mehr von ihr zu erfahren.
Wohin verschlägt sie ihr Weg? Kann sie ihren Vater alleine lassen? Ihre beste Freundin und sich auf den Weg nach Camelot machen? Oder zieht es sie eher zu ihrem Onkel König Urygen und seiner Frau Morgaine? Und was wird aus ihr und dem Barden Galahad, der circa die Hälfte der Geschichte an Elaynes Seite ist?
Fragen über Fragen, die ich vermutlich in Band 2 beantwortet bekomme. Elaynes Geschichte selbst ist eher von ruhiger Natur. Ich muss gestehen, dass ich nur in einem Moment wirklich Angst um sie hatte. Natürlich hat ihr Leben, das man als Leser begleitet, auch seine Höhepunkte. Aber für mich kamen sie eher sanft und nicht Schlag auf Schlag, was absolut zum Verlauf des Buches passte.
Ich könnte noch ewig auf die einzelnen Protagonisten, den Spannungsbogen, ja sogar die Charakterentwicklung eingehen, denn die Worte der Autorin und die Tatsache, dass es ein historischer Fantasyroman ist, bieten ausreichend Platz dafür. Aber ich will hier keinen eigenen Roman schreiben, deswegen gibt es nur noch eine erwähnenswerte Sache, bevor das Fazit kommt.
In den Ohren vieler klingen die Worte „historisch“ und „Geschichte“ oftmals dröge und langweilig. Gründe dafür kann ich euch nicht nennen, aber ich vermute, es liegt an der Assoziation mit Daten und Fakten. Elayne (Rabenkind) ist NICHT langweilig. ABER (ja, das geht) trotzdem wirkt es super recherchiert (Pikten, religiöse Lebenseinstellung, Sachsenkriege, Skoten, der heilige Gral), authentisch und durch Elaynes Augen auch ein kleines bisschen magisch.
Und auch wenn der Name Rabenkind, bis auf die schwarzen Haare und die Erbanlagen der Mutter, noch nicht ganz aufgeklärt ist, tut das der belebten, wie ein Fluss vor sich hingleitenden Geschichte so ganz und gar keinen Abbruch. Im Gegenteil.
Fazit:
Mit Elayne habe ich das vergangene England aus einer anderen Perspektive erleben dürfen. Ihr Herz und ihr Leben sind beflügelnd und beängstigend zugleich. Ein wirklich wundervoller Charakter.
Irgendwie habe ich das Gefühl, Band eins war nur die Vorgeschichte zu einem ganz großen Abenteuer, das auf sie und ihre Gefährten wartet. Es war erfrischend von ihren Monaten und Jahren auf Corbenic zu lesen, mit all den Überraschungen, die in den Wäldern und im Umland auf sie gewartet haben. Sowohl die guten als auch die schlechten.
Ich kann diese Geschichte jedem empfehlen, der gut recherchierte historische Romane mag, die sich mit englischen Mythen und Legenden vermischen und der auf ausladende Action verzichten kann. Begleitet Elayne auf ihrem Weg vom Mädchen zur Frau mit Taktik und Tatendrang. Lauscht den alten Geschichten, verliert euch zwischen Wahrheit und Lüge und seid bereit für Galahad.
Ich vergebe 5 von 5 Sterne.
„Sollte das, was in den Liedern besungen wurde, wahr sein, brauchte sich Britannien niemals Sorgen um die Sicherheit der Küsten zu machen. Weder die skotischen Piraten noch die sächsischen Barbaren hätten je eine Chance gegen sie. Elayne lächelte bei diesem Gedanken. Vielleicht waren die Lieder deshalb voller heroischer Taten. Sie schenkten Hoffnung.“ (Pos.: 907 von 3576)
Die Artus-Saga kannte ich schon von vielen Geschichten, Erzählungen und vor allem Verfilmungen, doch der Charakter Elayne von Corbenic war mir noch gänzlich unbekannt. Deshalb finde ich es umso schöner, dass die Autorin ihr nun eine eigene Geschichte gibt. Elayne ist noch jung, aber bereits im heiratsfähigen Alter. Sie lebt in einer sehr düsteren Festung. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, das einzig und allein Elayne dieser Festung Wärme und Leben schenkt. Sie ist das gute Herz des Hauses. Auf ihren Vater ist nicht wirklich Verlass. Er ist zurückgezogen und Besessen von einer Prophezeiung und vergisst darüber hinaus völlig, dass er die Verantwortung für ein Volk hat. In der Festung arbeiten und leben nur noch wenige Menschen, die teilweise sehr eigen, aber doch freundlich und liebevoll sind. Sie ersetzen irgendwie die Familie von Elayne und sie ist der Mittelpunkt. Sie ist von ihrer ganzen Art mehr Königin, als es ihr Vater je sein wird. Sie denkt an ihr Volk, macht sich Gedanken, versucht Dinge in die Hand zu nehmen und packt auch mal selber mit an, wenn Hilfe benötigt wird. Elayne hat ein wahnsinnig großes Verantwortungsbewusstsein, was erstaunlich für so ein junges Mädchen ist, aber sie unglaublich sympathisch macht. Eines Tages steht dann ein Barde vor der Tür, der ihr Herz ordentlich durcheinanderbringt.
Die Geschichte von Elayne kommt eher ruhig daher. Man lernt ihr Leben, ihren Charakter und auch die Geschichte sowie politischen Aspekte gut kennen. Die Spannung ergibt sich hier aus der Beziehung zu ihrem Barden und den möglichen Konsequenzen für ihre Zukunft und ihr Volk. Zum Ende des Buches hat mich ein Charakter mit seinem Verhalten sehr enttäuscht. Ich habe mich nur gefragt: „Warum?“ Ich hoffe, dass dies dann in der Fortsetzung geklärt werden wird.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, fesselnd und vor allem sehr bewegend. Ich konnte mich sehr gut in Elayne’s Gefühlswelt hinein versetzen. Doch die Geschichte nimmt mit diesem Buch definitiv erst ihren Anfang und gerade am spannendsten und dramatischsten Punkt ist sie dann leider schon zu Ende. Ich bin schon sehr neugierig, wie es weiter geht.
Cover:
Das Cover ist relativ ruhig und schlicht gehalten, aber sehr schön. Durch die Verzierungen und das Symbol in der Mitte, passt es aber ganz toll zur historischen Geschichte. Der Rabe spielt auch in der Geschichte eine widerkehrende Rolle.
Fazit:
Eine ruhige aber tiefgründige Geschichte, die hier mit dem ersten Band erst ihren Anfang findet.
Elayne Rabenkind ist ein Geschichtsfantasy Roman, der zur Zeit der Herrschaft von Koenig Arthur spielt wobei jetzt nicht viele Fantasyelemente vorkommen. Hier wird ein Teil der Arthus Sage beleuchtet von dem man normal nicht so viel hoert. Was das genau ist moechte ich jetzt aber nicht verrraten.
Die 15jaehrige Elayne wohnt in einer finsteren Festung mit ihrem Vater, Grossvater und wenig Bediensteten im Norden von Britannien. Der Vater hat sich seit dem Tod Ihrer Mutter zurueckgezogen. Waehrend im Sueden Kriege und Ueberfaelle herrschen so ist es im unwegsamen Norden noch friedvoll. Eines Tages kommt ein geheimnisvoller Barde dem fuer den Winter Unterschlupf gewaehrt wird und mit dem Elayne bald Freundschaft schliesst...
Das war mal ein ganz anderer Historienroman. Ein Geschichtsroman, der mal ohne brutale Schlachten, Folter und Blutvergiessen auskommt (es gibt einen Zwischenfall aber auch das wird nicht uebermaessig brutal dargestellt). Die Geschichte wird sehr ruhig erzaehlt aber ist trotzdem nicht langweilig. Betont wird gerade zu Anfang die Liebe und der Zusammenhalt der Menschen. So ist zwar Elayne's Vater sehr griesgraemig aber trotzdem kein Tyrann, der die Dorfbewohner unterdrueckt. Ganz im Gegenteil, es gibt eine enge Gemeinschaft in der jeder hilft so gut wie er kann. Ich fand z.B. auch die Hochzeit am Anfang sehr schoen beschrieben. Zum groesstenteil geht es einfach um die alltaeglichen Dinge des Lebens.
Im Vordergrund steht Elayne mit dem Barden und bei einigen Wortwechseln zwischen den beiden musste ich schon mal schmunzeln. Fast zum Ende hin gibt es eine scharfe Kehrtwendung in der Geschichte, die mir dann nicht mehr so gefallen hat und auch Elayne hat mir dann nicht mehr so zugesagt. Ich will jetzt auch nicht zu viel erklaeren damit ich nicht zu viele Details verrate (muss da auch noch ein bisschen drueber nachdenken).
Alles in allem eine Geschichte, die etwas sehr schlichtes an sich hat aber auch sehr schoen ist (zumindest fast bis zum Ende ;)). Zum Groesstenteil war die Geschichte ein richtiggehendes "Wohlfuehlbuch" was es in dem Genre normal nicht gibt (falls ja koennt Ihr mir gerne Tips geben). Ich werde Elayne's Lebensweg auf jeden Fall weiter verfolgen. Sehr empfehlenswert fuer Leute, die auch gerne mal was ruhiges lesen.
Im Anhang gibt es noch eine detaillierte Erklaerung zum realen Geschichtshintergrund und die Autorin beantwortet verschiedene Fragen von Buchbloggern was auch nochmal eine nette und nuetzliche Ergaenzung zum Roman ist.
Cover fand ich uebrigens auch sehr schoen auch wenn es eine etwas duestere Geschichte vermuten laesst was es gar nicht ist.
Elayne liegt bestimmt schon 2 Jahre auf meinem SuB und dank ein paar Mädels samt Leserunde hab ich es jetzt befreit.
Ich muss gestehen, dass der Schreibstil recht angenehm ist. Was mir aber fehlte war der Spannungsfaktor und an einigen Stellen, wäre definitiv mehr drin gewesen. Nach einem starken Anfang ging es für mich irgendwie nicht ganz so prall weiter.
Das ganze Setting mutet eher historisch an, woran man sich da vielleicht nicht so dran hochziehen sollte, denn für einen "historischen Roman" gibt es sprachlich einfach zu viele Abweichungen. Wobei das Setting an sich, wirklich gut gewählt und beschrieben ist. Gerade die Einflüsse um Artus hatten es mir angetan, denn ich bin ein großer Freund der Sagen und Mythen um ihn.
Wir landen direkt zu Beginn in einer Hochzeit, was wirklich schön war. Dazu kommen die Charaktere, die man auf den nächsten Seiten vorgestellt bekommt. Gut gemacht, aber es passiert irgendwie nix wirklich aufregendes. Man hat eher das Gefühl des Stillstandes. Dann denkt man: Jetzt geht es aber los, aber irgendwie plätschert Alles so vor sich hin. Dabei gibt es eine Szene, die so gut ausgearbeitet ist, dass man weiß: Die Autorin kann es besser. Meiner Meinung nach, wurde stellenweise einfach jede Menge Potential verschenkt. Es war nicht langweilig, aber auch nicht so, dass ich sage: Ich muss zwingend wissen, wie es weiter geht.
Was die Charaktere angeht fand ich diese eigentlich authentisch. Gerade Elayne ist ein se sympathische junge Frau, die vor allem nicht auf den Mund gefallen ist. Umso trauriger ist es für ich, wie pberlbihr mitgespielt wird. Das tat mir echt leid. Mit ihr ist das historische Leben glaubhaft vermittelt wurden. Sie ist eine Königstochter ohne Allüren. Hilfsbereit, selbstbewusst und selbstständig.
Ihren Vater hingegen, konnte ich partout nicht ausstehen, was sich im Laufe der Story nur noch vermehrt. Was die anderen Charaktere angeht, kann man einige nicht wirklich einschätzen, was für lich zum Beispiel auf Galahad zu traf. Ich war mir nicht wirklich darüber im Klaren, nach was er gesucht hat. IM Großen und Ganzen, fand ich die Figuren aber recht gut ausgearbeitet und sie ergaben ein stimmiges Gesamtbild.
Fazit
So ganz im Klaren darüber was ich jetzt von dem Buch halten soll, bin ich mir ehrlich gesagt nicht. Positiv zu erwähnen sind die Charaktere und das Setting. Allerdings konnten der Handlungsverlauf und die sprachlich nicht so ganz zum "historischen" Setting passenden Formulierungen nicht bei mir punkten. Mir fehlte es dazu auch an Spannung, denn meiner Meinung nach, wären einige Szenen ausbaufähig gewesen.
Ich las dieses Buch, was schon länger bei mir subte, spontan im Rahnen einer Facebook-Leserunde mit. Tatsächlich erinnert die Erzählung an MZBs Nebel von Avalon. Wir bekommen hier eine etwas andere Perspektive auf die handelnden Personen der Artussage. Der leichte, zugängliche Schreibstil sowie die große Schrift und die relativ kurzen Kapitel lassen einen fast durch die Seiten fliegen. Ich werde mir Band 2 und 3 auf die Merkliste setzen.
Als ich von Elayne – Rabenkind erfahren habe, dachte ich mir „Wow..geil…endlich mal wieder eine Geschichte rund um die Artussage und die damit verbundenen Mythen.“ Ich muss dazu sagen, ich LIEBE alles rund um Artus und die Geschichten, die sich um ihn drehen. Ich habe in der Vergangenheit gefühlt jeden Film und jede Serie sowie jede Geschichte, die ich in die Finger bekommen habe, verschlungen und geliebt. Vor allem die unterschiedlichen Sichten auf die Geschichte selbst.
Ich hatte also durch meine Liebe zu der Geschichte wirklich hohe Erwartungen an diese Geschichte. Die Messlatte lag also sehr hoch.
Und ich wurde nicht enttäuscht! Die Geschichte ist anders. Keine Frage. Immerhin geht es in ihr zunächst nicht um Artus selbst sondern um Elayne.
Ich hatte irgendwas in die Richtung suche nach dem Grahl erwartet oder einen neuen König durch das aus dem Stein ziehen eines Schwertes. Nun Artus wurde tatsächlich nur ein oder zwei mal erwähnt. Was für mich aber nicht schlimm war, denn die Geschichte der Elayne von Corbenic zog mich ebenfalls in ihren Bann.
Ich bin verliebt in Jessica Bernetts Schreibstil. So flüssig und so spannend gehalten. Das einzige was mich vielleicht ein bisschen gestört hat war, dass mir zu wenig „euer Hoheit“ und zu viel geduze dabei war. Wobei ich es bei Elayne selber okay fand. Immerhin ist sie etwas anders aufgewachsen.
Ich hätte nie erwartet welche Wendungen die Geschichte um Elayne haben wird und das es doch auch hier wieder Lügen und Intrigen sogar innerhalb der Familie gibt. Am Ende war ich sogar traurig darüber wie mit Elayne umgegangen worden ist und wie sich das ganze entwickelt hat.
Einen kleinen Spoiler muss ich euch aber mitgeben 😀 Einfach weil ich das so MEGA GUT fand. Und zwar geht es innerhalb der Geschichte um Elayne auch um ein geheimnisvolles Einhorn *-* Ich hasse zwar den Hype um die ganzen Einhörner, aber in dieser Geschichte war es einfach so passend. So passend auch für Elayne. Aber was genau da so passt und was da eigentlich wirklich passiert, dass müsst ihr selber herausfinden 😉
Mein Fazit: Eine wirklich gelungene Geschichte im Artus-Universum mit einem meiner Meinung nach kleinen Schwachpunkt, der aber sonst nicht großartig ausschlaggebend ist. Wirklich für jeden Fan der Artussage ein MUSS!
Herzlich Willkommen bei den Rittern der Tafelrunde…
Elayne von Corbenic ist die Tochter vom sogenannten Fischerkönig Pelles. Sie leben im Norden Britanniens auf einer doch recht düsteren Festung. Elaynes Vater ist besessen von einer Vision, die Elaynes Mutter vor ihrem Tod hatte. Darin hatte Sie angeblich gesehen, dass ihre Tochter für was Höheres berufen ist. Sie soll größer und heldenhafter als der König werden. Um an das gewünschte Ziel zu kommen setzt ihr Vater alles auf eine Karte und geht dabei auch über das Wohlergehen seines Volkes. Aber will Elayne das überhaupt?
Historische Geschichten sind ja genau mein Element, aber was Jessica Bernett hier geschaffen hat ist wirklich eine großartige Mischung aus Teilen des Genres Fantasy und historischen Ereignissen. Was wirklich toll war sind die Charaktere, gerade Elayne ist ein 15-jähriges Mädchen was eigentlich selbstbewusst und taff durch das Leben schreitet. Sie entdeckt für sich die Welt und gibt sich nicht so schnell geschlagen. Sie hilft wo Sie nur kann und bleibt trotz des Prinzessin Status immer noch am Boden. Für die angegebene Zeit ist Sie doch als junges Mädchen schon sehr weit und das wirkt auf mich sehr authentisch.
Aber zurück zur Geschichte, eigentlich ist es schon lange Zeit das Elayne verheiratet wird, aber da ihr Vater ja an die Vision seiner Frau glaubt passt ihm keiner der heiratsfähigen Kandidaten ins Konzept. Bis eines Tages ein Barde ins Dorf einfährt und Elaynes Vater sich urplötzlich seltsam verhält, aber was hat es mit Barden zu tun? Könnte der Barde der richtige für Sie sein oder was für Geheimnis hat ihr? Fazit:
Meiner Meinung nach ein schöner Auftakt, mir gefielen die Elemente des historischen und Fantasy Bereichs sehr gut, man hatte das Gefühl wieder an König Arthus Tafelrunde teilzunehmen. Bin auf jeden Fall sehr gespannt wie es weitergeht, da doch einige Fragen unbeantwortet blieben.
Für alle Fans von König Artus, der Tafelrunde und Camelot genrell ist dieses Buch einfach ein absolutes Muss!
Wunderbar und ganz neu erzählt die Autorin die Geschichte von Elayne, einem 15-jährigen Mädchen (die "Prinzessin"), das mehr oder weniger alleine auf der Burg Corbenic aufwächst. Ihr Vater, der König ist streng darauf bedacht, Elayne nicht zu verheiraten. Der Grund: Ihre Mutter hatte kurz vor ihrem Tod die Vision, dass Elayne einmal den bedeutentsten Helden ihrer Zeit gebären wird. Den Namen des Mannes, der dieses Kind zeugen wird, wusste sie auch und verriet es dem König. Dieser verheimlicht Elayne diese Information auch; so lässt er sie auch gewähren, als ein geheimnisvoller Barde namens Galahad seinen Weg in die finstere Burg im Norden findet und sich scheinbar in Elayne zu verlieben scheint.
Ich möchte an dieser Stelle natürlich nicht zu viel spoilern.
Der Schreibstil des Buches ist herrlich flüssend, klar und verständlich. Mir gefielen die vielen Beschreibungen, die im Gegensatz zu manch anderen Büchern weder zu lang, noch zu kurz waren - einfach genau richtig. Man konnte sich super in die Gefühlswelt der Hauptperson hineinversetzen, man fiebert mit, liebt und weint mit Elayne.
Ich freue mich wirklich sehr auf den zweiten Teil; der hoffentlich bald erscheinen wird.
Fazit: Eine wirklich wunderschöne Nacherzählung der King-Arthur-Sage; die beschreibt, was außerhalb von Camelot und der berüchtigten Tafelrunde passiert. Für jeden, der diese Sage liebt, ist der Roman Elayne: Rabenkind Pflichtlektüre!
„Ihre Worte brannten sich in meine Seele. Eines Tages wird Elayne ein Kind gebären. Einen Sohn. Er wird der höchste aller Männer, der Fähigste und Reinste, geliebt von allen Mächten dieser Welt.“ aus: Jessica Bernett, Elayne – Rabenkind, S. 41
Es war Liebe auf den ersten Blick, als ich Elayne auf der Frankfurter Buchmesse 2018 am Stand des Sternensand Verlags entdeckte. Das Cover ist so wunderschön, dass ich mich kaum daran sattsehen kann. Als der Klappentext mich dann auch noch auf eine Reise ins Britannien der Zeit des sagenumwobenen Königs Artus einlud, konnte ich nicht anders, als das Sternchen vom Fleck weg zu adoptieren. :) Eine – zugegeben lange – Weile fristete der Roman ein trostloses Dasein auf meinem SuB, bis ich mich nun endlich an Elaynes Geschichte wagte.
Artus, Morgaine, Merlin, Lancelot – große Namen, deren bloßer Klang genügt, uns die Erzählung eines ganzen Sagenkreises ins Gedächtnis zu rufen. Auch die junge Elayne von Corbenic ist Teil dieser Legenden, denn ihr ist es bestimmt, die Mutter des größten Helden aller Zeiten zu werden.
„Ihr Vater hatte Pläne für sie. (…) Würde er sie fortschicken? Nach Camelot vielleicht, sodass sie eine Zeit lang in der Halle des Königs verweilen konnte? Oder noch weiter nach Süden, fort aus Britannien?“ aus: Jessica Bernett, Elayne – Rabenkind, S. 39
Ihre Geschichte beginnt eher ländlich-idyllisch. Wir lernen Elayne als lebenslustige, neugierige und vorwitzige junge Frau kennen. Werden mit ihren Lebensumständen, ihrer Familie und ihren Freunden vertraut gemacht. Die ersten Seiten plätschern friedlich dahin, der Schreibstil der Autorin liest sich sehr angenehm. Dennoch ließ der Anfang nicht grade einen Funken der Begeisterung auf mich überspringen.
Das änderte sie jäh, als die Sprache endlich auf besagte Prophezeiung bzw. Vision kam, die schon der Klappentext ankündigte. Ab dieser Stelle hatte mich der Roman endlich und vollends gepackt. Ich wollte unbedingt tiefer in Elaynes Welt eintauchen. Und dann kam Galahad.
„Elayne stemmte die Hände in die Hüften und sah ihren Vater streng an (…) ‚Er ist ein Barde aus dem Süden und die schönen Häuser dort gewohnt. Willst du, dass er in seine Heimat zurückkehrt und ein Lied vom garstigen Pelles singt? Und von der Kälte der Festung Corbenic?‘“ aus: Jessica Bernett, Elayne – Rabenkind, S. 56
Der Barde bringt frischen Wind und Schwung in die Geschichte. Er ist, das muss ich zugeben, wahnsinnig, beinahe schon unwiderstehlich charmant, und hat mich schon bei seinem ersten Auftritt um den Finger gewickelt. Ebenso wie die anderen Charaktere, die Jessica Bernett uns vorstellt, hat auch er Ecken und Kanten – und hütet das ein oder andere Geheimnis.
Zwischen Galahad und der wesentlich jüngeren Elayne entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte, die mit jeder Zeile, mit jeder Seite wächst und an Stärke gewinnt. Dass die Königstochter und der Barde für einander bestimmt sind, spürt man mehr als deutlich. Nur Galahad sträubt sich vehement gegen seine Gefühle. So vehement, dass ich ihm gern das ein oder andere Mal einen kleinen Schubs gegeben hätte, damit es ihm leichter fällt, endlich über seinen eigenen Schatten zu springen.
„‚Ist er nicht ein wenig jung für dich?‘, flüsterte Elayne zurück. ‚Vielleicht findet er Gefallen an den Erfahrungen des Alters‘, meinte Brisen und trank einen Schluck aus ihrem Becher. ‚Obwohl er wohl doch eher Gefallen an der Unschuld deiner Jugend finden könnte.‘“ aus: Jessica Bernett, Elayne – Rabenkind, S. 74
Mein durchweg positiver Leseeindruck wurde durch eine ganz bestimmte Szene nachhaltig getrübt. Ich möchte – und werde – nicht spoilern, daher nur so viel: Elayne wird an einer Stelle der Handlung mit einem Trick überlistet, der für mich an den Haaren herbeigezogen wirkte. Im historischen Nachwort wird zwar erklärt, dass dieser Teil der Legende von Elayne sei. Dennoch bin ich nicht ganz glücklich mit dieser Wendung. Meiner Meinung nach sind die Figuren und die Entwicklung ihrer Beziehung so angelegt, dass das, was geschehen ist, auch ohne diesen Trick geschehen wäre.
Die Autorin greift nicht auf den klassischen Abschnitt des Artus-Mythos zurück, sondern siedelt die Handlung ihres Romans während seiner Herrschaftszeit an. In Rabenkind begegnen wir dem sagenumwobenen König leider noch nicht – aber im bereits erschienenen zweiten Band Elayne – Rabenherz soll es laut Jessica Bernett so weit sein.
Besonders hervorheben möchte ich das großartige historische Nachwort, in dem die Autorin mit großer Fabulierfreude und sehr unterhaltsam die Hintergründe des Romans beleuchtet. Nicht zuletzt an dieser Stelle wird deutlich, wie intensiv Bernett den historischen Kontext recherchiert und sich mit der Legende von Elayne auseinandergesetzt hat. Als zusätzlichen Leckerbissen gibt es im Anhang noch eine Reihe kurzweiliger Interviews, die einige Bloger*innen mit der Autorin geführt haben.
Die intensive Recherche kommt auch der Atmosphäre des Romans zu gute. Zwischen den Zeilen weht der Duft des Alten, eine Ahnung des So-könnte-es-gewesen-sein. Manchmal frage ich mich nur, warum die Figuren ab und an plötzlich den ein oder anderen Satz auf Latein sagen – in so unterschiedlichen Kontexten, dass mir noch immer nicht klar ist, ob es wirklich der Geschichtsnähe oder Charakterisierung der Figuren dienen soll. Das ist aber wirklich Meckern auf hohem Niveau. Ein weiteres kleines Manko ist für mich, dass sich Elayne hinter dem Label „historische Fantasy“ versteckt. Der Roman ist im Sternensand Verlag erschienen, dessen Schwerpunkt auf Fantasy und Romantasy liegt. Demnach verkauft sich eine historische Fantasy dort sicher besser als ein „normaler“ historischer Roman. Vielleicht ist diese Genreeinteilung auch dem mythischen Hintergrund der Geschichte geschuldet. Fantasy kommt – bis auf eine Vision und eine Sagengestalt, die keine ist – eigentlich nicht in Elayne vor.
Trotz der wenigen kleinen Kritikpunkt hat mir der Roman schöne Lesestunden beschert. Gern hätte ich die Gelegenheit genutzt, auf der Leipziger Buchmesse mit Jessica über ihren Roman zu plaudern und mir den zweiten Band der Reihe von ihr signieren zu lassen. Schade, dass daraus nichts geworden ist.
Fazit Elayne – Rabenkind ist der gelungene Auftakt zu einer historisch-fantastischen Trilogie, die sich einer eher weniger beachteten Figur des Artus-Mythos annimmt: Elayne von Corbenic. Die lebendige Atmosphäre und eine wundervolle Liebesgeschichte machen diesen Roman lesens- und empfehlenswert.
Ich ging total planlos in die Geschichte, denn mit König Artus und den Rittern der Tafelrunde habe ich nicht gerechnet. Doch ich bin begeistert und sehr positiv überrascht!
Meine Meinung: Ich wurde auf das Buch durch den Klappentext aufmerksam, aber dass es sich hierbei um eine Neuerzählung in Zeiten der Artus Saga handelt, mit dem habe ich gar nicht gerechnet. Aber Überraschungen bereichern ja das Leben ^-^.
Die Handlung: Da ich mit der Saga rund um König Artus noch nie recht viel anfangen konnte (ich kenne die Disney Verfilmungen ;P), musste ich mich erst einmal schlau machen. Lang lebe das Internet! Denn so wurde ich wenigstens "vorgewarnt" in welche Richtung die Geschichte gehen könnte. Elayne, die titelgebende Heldin und Protagonistin, kommt auch in den Legenden und Sagen von König Artus vor. Ihre Rolle dort ist tragisch, intrigant und verläuft sich bis ins „vergessen werden“. Mit diesem Hintergrundwissen machte es gleich doppelt so viel Spaß "Elayne" zu lesen, denn ich wollte wissen wie Jessica Bernett die Geschichte des Mädchen, das langsam zur Frau wird, erzählen wird. Wird sie die Böse sein? Die Gute? Ein unschuldiges Opfer oder die hinterhältige Intrigantin? Ich startete zwar ahnungslos mit dem Buch, aber es fesselte mich ab der ersten Seite und auch wenn die Namen teilweise gewöhnungsbedürftig waren, fühlte ich mich rasch im Buch wohl! Das Ende ist offen und doch verfluche ich den Kliffhanger nicht. Es ist das Ende eines Lebensabschnitts und Elayne steht kurz davor das nächste Abenteuer zu wagen!
Die Charaktere Ich beginne mit der titelgebende Heldin Elayne von Corbenic. Elayne ist gerade einmal 15 Jahre alt, als das Buch beginnt. Danach wird ihr Alter zwar nicht mehr erwähnt, aber ich schätze, dass im Buch ca. 2-3 Jahre behandelt werden. Elayne wächst im Norden von Britannia auf, behütet und weit weg von den Intrigen von Camelot. Sie ist die Königstochter, doch sie hilft, wo sie kann. Arroganz liegt ihr fern, dafür ist sie herzlich, fürsorglich und auch kindlich naiv. Doch ihre Naivität störte mich nicht, da es zu ihr passte. Elayne besitzt ein reines Herz, zeigt sich aber auch geschickt mit Pfeil und Bogen. Sie lässt sich von den Männern in ihrem Leben (ihr Vater, der König) zwar bevormunden, doch sie hat auch ihren eigenen Kopf und versucht nach Möglichkeit ihren Weg zu gehen. Elayne ist stark und ihr Weg alles andere als leicht. Sie tat mir leid und doch beeindruckte mich ihre Stärke! Ich freue mich, mit ihr in Band 2 nach Camelot zu reisen und eine ganz bestimmte Person wiederzusehen!
Galahad ist Barde und hofft in Corbenic den Winter verbringen zu können. Er ist etliche Jahre älter als Elayne und doch freunden sie sich an. Eine Freundschaft, die vor allem zu der damaligen Zeit unüblich ist. Immerhin ist Galahad ein Mann und Elayne eine junge, unverheiratet Frau. Ich mochte Galahad und freue mich schon jetzt, ihn in Band 2 wiedersehen. Er ist ein Kämpfer, fürsorglich, respektvoll und hat ein gutes Herz. Er vertreibt die Einsamkeit in Elaynes Herzen und ist für sie da, als es andere nicht sind.
König Pelles ist Elaynes Vater und über ihn kann ich echt kein gutes Wort lassen, daher überspringe ich ihn einfach. Elaynes Ziehmutter und Amme Brisen ist eine liebenswerte Frau, doch im Laufe der Handlung bricht das Vertrauen zu allen, die Elayne einmal wichtig waren. Mir tat es im Herzen weh zu lesen, was die junge Frau erleiden musste und doch weiß ich, dass sie es nicht bereut, da sie für ihre Zukunft kämpft.
Das, was mir besonders gut gefallen hat, war die Tatsache, dass sich die Charaktere weiterentwickeln. Elayne wird vom behüteten Kind, zur starken jungen Frau, die ihren Weg erst finden muss. Und Galahad...findet das, was er nie gesucht hat und doch kann er es nicht behalten. Aber Psssst. Mehr wird nicht verraten!
Die Schreibweise Locker, flüssig und nachdem ich die Namen verinnerlicht habe, auch angenehm zu lesen. Das Buch ist hauptsächlich aus der Sicht (3. Person Einzahl) von Elayne geschrieben, doch ab und an kann man auch in Galahads Gedanken eintauchen (was ich total mochte).
Fazit: "Elayne 1" ist ein Buch, dass mich überrascht hat, da ich nicht mit einer Geschichte aus der Welt von König Artus gerechnet habe. Und als ich das Verstand war ich voller Feuer und Flamme dabei. Die Idee ist interessant, die Umsetzung gelungen und es verspricht noch viel Abenteuer für Elayne bereit zu halten. Der erste Band ist Großteiles ruhiger, aber nicht minder spannend, denn die Emotionen kochen oft hoch. Ich freue mich schon sehr darauf zu erfahren, wie es mit Elayne und Galahad weitergeht! Von mir bekommt "Rabenkind" 4 von 5 Federn!
Es wird geworben mit der Legende von König Artus, doch erwartet uns hier weder der König selbst noch eine Geschichte darüber wie er zum König wurde. Es gibt keine Neuerzählung darüber, wie er Excalibur für sich beanspruchte, nein: Es geht um Elayne von Corbenic, fernab vom Hof des Hochkönigs. Es geht um das junge Mädchen, welches behütet aufwuchs und von ihrem Vater geliebt und benutzt wird. Es geht um Elayne und ihren Weg zur Frau, zur Eigenständigkeit, zur Stärke.
Wir lernen Elayne als junge, recht behütete, wenig Wert auf Etikette legende, recht untergeordnete Prinzessin kennen. Doch es gibt in ihrem Leben keinen Prunk, denn sie verrichtet jegliche anfallende Arbeiten, ohne zu zögern. Sie ist ein sanftes, gutmütiges Wesen und wirkt zunächst nicht wie die Heldin einer großen Geschichte. Wer jedoch dran bleibt, kann erleben, wie eben jene junge Prinzessin in die Unabhängigkeit erwächst und ihren eigenen Weg findet. Die Ereignisse in der Feste lassen auch wenig Spielraum für Elayne, denn entweder beugt sie sich den Gegebenheiten, oder aber sie begehrt auf. Es gefiel mir gut ihren Werdegang zu erleben, denn zunächst schien mir die Rolle der Protagonistin für sie nicht passend - wie ein schönes Kleid, in welches sie zunächst hineinwachsen muss. Doch auch ich bin ihrem Charme irgendwann erlegen, ebenso wie der Barde Galahad.
Galahad, der zur Feste kommt und schnell einen Hauch des außergewöhnlichen zeigt. Welcher Barde kann auf eine solche geschickte Art mit Waffen umgehen. Mit Pferden. Mit ... einfach allem. Ich muss gestehen, dass mir Galahad am meisten gefallen hat, obwohl seine Geheimnisse für mich doch relativ offensichtlich schienen. Ich habe nur gehofft, dass er diese bald mit Elayne teilen wird. Aber seien wir mal ehrlich: Wieso sollten Männer auch ihre Geheimnisse mit Frauen teilen. Pah. Kein Wunder, dass hier wieder alles drunter und drüber geht. Und das nicht zu knapp!
Besonders aufgefallen ist natürlich ein gewisser Altersunterschied zwischen den beiden Hauptpersonen, doch man bedenke die Zeit in der diese Geschichte spielt und schon ist das alles gar nicht mehr so absurd. Und wisst ihr was? Große Altersunterschiede kommen auch in der heutigen Zeit wieder öfter vor - also wirkt das alles gar nicht mehr so abwegig.
Die Artus-Sage ist für mich jetzt nicht unbedingt neu, jedoch kenne ich auch nur ein paar kurze Fakten. Aufgrund dessen war die gesamte Geschichte doch recht neu für mich, denn wer hat noch nicht von den Rittern der Tafelrunde gehört?! Aber Elayne von Corbenic war mir gänzlich unbekannt. Doch lesen wir nicht genau deswegen? Um neues zu lernen? In einem geschichtlichen Nachwort beschreibt die Autorin ein wenig die Sage und gibt uns so noch etwas Hintergrundwissen mit auf den Weg. Das ist gar nicht schlecht, muss ich gestehen. Vielleicht hätte mir dies am Anfang der Geschichte etwas mehr "geholfen".
Insgesamt ist diese Geschichte sehr schön geschrieben. Mit einem flüssigen Schreibstil und greifbaren Charakteren sorgt Jessica Bernett dafür, dass man sich schnell in die Geschichte einfindet. Auch einige witzige Stellen versüßen einem das Gelesene. Der erste Band "Rabenkind" gefiel mir also recht gut und ich bin wirklich auf kommendes gespannt. Die Autorin flüsterte mir bereits zu, dass die weiteren Bände etwas umfangreicher werden würde. Als ob mich das abhalten wird: Im Gegenteil! Ich wünsche mir jedoch mehr zu den Raben und ihrer angeblichen Rabenmagie, denn es sind zwar Andeutungen vorhanden, jedoch nichts handfestes. Und welche Geschichte kann nicht ein wenig Magie gebrauchen ...
Eine Prophezeiung, der sie nicht entkommt. Eine Bürde, die sie kaum tragen kann. Eine Liebe, zart, zerbrechlich und bedroht von Lügen, Intrigen sowie dem Spiel der Macht.
Die junge Elayne von Corbenic wächst im Norden Britanniens in einer düsteren Festung auf. Ihr Vater, König Pelles, ist besessen von einer Vision, die Elaynes Mutter kurz vor ihrem Tod gehabt
Meinung
Ach Mensch dieses Buch hat so viel Potential und ist absolut kein schlechtes allerdings hat es für mich persönlich ein bisschen zu viel an diesem Potential verschenkt.
Es gab einige Punkte die mir gut gefielen:
Zum einen die Protagonisten, allen vorweg Elayne selbst – wirkt sich trotz ihres Alters sehr reif, klug und ist definitiv nicht auf den Mund gefallen
Ihre Ame Brisen habe ich als ebenso sympathisch empfunden und auch Galahad konnte den ein oder anderen Sympathiepunkt gewinnen
Das Setting wurde wunderbar beschrieben, ich konnte mir die düstere Umgebung der Bug gut vorstellen und auch der Schreibstil ist flüssig zu lesen.
Die Liebesgeschichte finde ich diesmal sehr gelungen aufgebaut. Da war kein „Zack und auf einmal Endless Love forever“ sondern ein sanftes anbahnen, ein Interesse aneinander haben und sich ganz langsam antasten – hat mir persönlich gut gefallen.
Für mich gab es auch ein paar Kritikpunkte über die ich leider nicht so hinwegsehen konnte und die mir den Lesespaß getrübt haben:
Die Protagonisten waren sympathisch das ja allerdings hätten sie für mich durchweg noch etwas mehr an Tiefe, Substanz haben können – vieles blieb recht oberflächlich und gerne hätte ich z.B. mehr über Elayens Mutter, ihren Vater und seine Beweggründe gewusst. Irgendwie hatte ich das Gefühl „Da geht noch mehr“.
Ich bin sicher keine versierte historische Bücherleserin aber was mir sehr seltsam vorkam war wie frech und unkonventionell Elayne ist und wie salopp es am Hofe zu ging. Gut, dies mag vielleicht dem geschuldet sein, dass die Burg recht verlassen ist und obwohl ich Elayne so frech und unbeschwert mochte hat das nicht ganz in die Zeit des Buches gepasst und mich irritiert.
Ebenso wie manche Wortwahl die ich nicht so ganz in diese Zeit gepackt hätte. Ich will nicht kleinlich sein aber das sind nun mal Dinge die mir zusammen mit Wort bzw. Phrasen Wiederholungen (der harte Winter wird wirklich sehr, sehr oft erwähnt ;-) aufgefallen sind.
Mir hat die Spannung gefehlt. Bis zur Mitte des Buches ist irgendwie nicht so viel passiert und ich war teilweise gelangweilt Vieles baut sich gut auf um dann ziemlich fix abgehandelt zu werden und somit Spannung und Stimmung zu verschenken.
Fazit
Das Buch hat wirklich einiges an Potential und vielleicht wird dieses ja in Band zwei ausgeschöpft und zusammen mit den Wortschnitzern ausgemerzt – ich hoffe es sehr, denn das Jessica schreiben kann hat sie durchaus bewiesen und vielleicht gebe ich Band zwei nach der Challenge eine Chance und sehe was in ihm Steckt
Elayne – Jessica Bernett Band 1 – Rabenkind Verlag: Sternensand Taschenbuch: 14,90 € eBook: 4,99 € ISBN: 9783906829777 Erscheinungsdatum: 9. März 2018 Genre: Mythen, Historisch Seiten: 342 Inhalt: Eine Prophezeiung, der sie nicht entkommt. Eine Bürde, die sie kaum tragen kann. Eine Liebe, zart, zerbrechlich und bedroht von Lügen, Intrigen sowie dem Spiel der Macht. Die junge Elayne von Corbenic wächst im Norden Britanniens in einer düsteren Festung auf. Ihr Vater, König Pelles, ist besessen von einer Vision, die Elaynes Mutter kurz vor ihrem Tod gehabt haben soll. Demnach wird Elayne die Mutter des größten Helden aller Zeiten. Dafür opfert der König alles: das Wohlergehen seines Volkes und die Liebe seiner Tochter. Mein Fazit: Zum Cover: Das Cover passt hier sehr gut zur Geschichte und der Stil zieht sich auch durch die anderen Bände. Alle passen sehr gut zusammen und sehen einfach toll aus. Zum Buch: Der Schreibstil ist sehr angenehm, es liest sich flüssig und man taucht richtig ab in der Geschichte. Wer hier eine vollends historische Geschichte erwartet, den kann ich beruhigen, den das spielt hier nur am Rande eine Rolle Elayne, eine junge Frau, die einen sehr eigenen Willen besitzt, das merkt man beim Lesen der Geschichte immer wieder. Galahad gefiel mir auch sehr gut und passte hier auch sehr gut hinein. Die Protagonisten sind alle gut beschrieben und dargestellt und den ein oder anderen gewinnt man lieb. Man möchte mehr erfahren, was im laufe der Geschichte auch passiert und ich nehme an auch in den Folgebänden, aber das ist nur eine Vermutung von mir. Das Setting gefiel mir auch gut, manchmal fröstelte es mir selbst beim Lesen, denn es ist dort Winter und sehr kalt. Dieb alte Burg konnte ich mir auch gut vorstellen. Die Kapitellänge empfand ich auch als sehr angenehm, nicht zu lang und nicht zu kurz, genauso muss das für mich sein. Ich mag keine ellenlangen Kapitel. Ich bin hier wirklich sehr gespannt, wie es weitergeht Ich gebe hier 4 von 5 Sternen und empfehle diese Geschichte gern weiter.
Das Buch „Elayne – Rabenkind“ ist mein erstes Buch der Autorin Jessica Bernett und der Auftakt einer Reihe rund um Elayne von Corbenic. Wir befinden uns hier im Norden Britanniens im Mittelalter. Man hört im Buch von der Britischen Legende um König Artus und den Rittern der Tafelrunde, von Avalon und einigen weiteren Mythen und Sagen, was dem Buch einen mystischen Touch verlieh. Das Setting trug sein Übriges dazu bei, die Autorin schreib von nebelverhangene Wälder, alten Burgen, die nur so vor Geheimnisse strotzen und und und. Ich konnte mir wirklich sehr gut die Umgebung vorstellen und die Stimmung, die die Autorin damit eingefangen hat. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir unheimlich gut. Ich habe das Buch in einem Rutsch weggelesen, da ich es einfach nicht zur Seite legen konnte. Ich wurde einfach in den Bann der Geschichte gezogen, die die Autorin da erschaffen hat. Die Protagonistin des Buches Elayne – Tochter von König Pelles - ist 15, als man sie kennenlernt. Sie gefällt mir sehr gut und war mir auf Anhieb sympathisch. Für ihr doch recht junges Alter, kommt sie deutlich reifer herüber. Das liegt auch daran, dass sie sehr selbständig ist und schon einige Aufgaben in der Burg ihres Vaters oder im angrenzenden Dorf übernimmt. Bereits jetzt ist sie eine starke und mutige junge Frau. Aber auch die Nebencharaktere wie Elaynes Amme Briesen oder die beiden Liams sind mit viel Liebe ausgestaltet und wirken so lebendig. Bei dem Buch handelt es sich insgesamt eher um einen eher ruhigen Auftakt der Reihe, den ich unglaublich gerne gelesen habe. Das Buch ist durchzogen von einem mystischen Hauch und ich bin sehr gespannt, in welche Richtung sich die Geschichte um Elayne entwickelt. Ich vergebe dem Buch fünf Sterne.
Inhalt: Elayne von Corbenic lebt im Norden Britanniens in der düsteren Festungs ihres Vaters. Dieser hat seit dem Tod seiner geliebten Frau keine Aufmerksamkeit für seine Untertanen oder seine Tochter übrig. Elayne übernimmt diverse Aufgaben in der Festung, sorgt für Vorräte für den Winter und wartet darauf, dass sich ihre Zukunft entscheidet. Als eines Tages unerwartet ein Barde in die Festung kommt, beginnt sich für Elayne alles zu verändern.
Meine Meinung: Elayne, die ungewöhnliche Prinzessin aus dem Norden Britanniens ist die Verbindung des Lesers zu den Legenden von Camelot. Ritter der Tafelrunde, Artus und der größte Schatz der Geschichte finden Erwähnung in Elaynes Geschichte. Mit Hintergrundwissen lässt die Autorin die bekannten Figuren auftreten, haut ihnen Leben ein und lässt sie in unerwartetem Licht erstrahlen. Die Hauptfigur Elayne, eine junge, starke Frau führt den Leser durch ihre eigene Geschichte, die von Höhen und Tiefen geprägt ist, aber nie ins Grausame abgleitet.
Mir haben sowohl Schreibstil, als auch die Erzählung sehr gut gefallen. Trotz historischem Hintergrund fehlen die typischen Grausamkeiten, die viele historischen Romane nutzen, um die Stereotypen zu erfüllen. Elayne ist da erfrischend anders und meiner Meinung schon allein deshalb sehr lesenswert.
Der erste Teil ist nur der Anfang von Elaynes Geschichte und zeigt doch schon so viele ihrer Facetten und man fiebert mit der Hauptfigur, die vor so große Herausforderungen gestellt wird. Ich freue mich, Elayne auf ihrem Abenteuer durch die weiteren Bände der Reihe zu begleiten.
Die Protagonistin Elayne führt ein abgeschiedenes Leben auf der Burg ihres Vaters, nur selten bekommt sie ein fremdes Gesicht zu sehen. Da begegnet sie Galahad, einem Barden, der den Winter auf der Burg verbringt. Schnell entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden, Elayne verliebt sich sogar in ihn. Doch Galahad weist sie konsequent zurück, nicht nur, weil er doppelt so alt ist wie sie - er verbirgt auch etwas.
Elayne ist eine ganz und gar ungewöhnliche Königstochter, ohne jedoch mit ihrer Andersartigkeit zu prahlen. Sie ist ausgesprochen selbstständig für ihre 15 Jahre, eine wahre Führungspersönlichkeit und wird von allen respektiert. Für eine Prinzessin hat sie ausgesprochen viele Freiheiten. Auch alle anderen Figuren wurden liebevoll gestaltet. Sei es der Großvater, Brisen und ihre Töchter oder der alte und junge Liam - die Bewohner der Burg und des nahe gelegenen Dorfes wirken wie eine große Familie, die Atmosphäre, die der Roman vermittelt, ist sehr harmonisch und friedlich. Generell hat mir der Schreibstil gut gefallen.
Den Verlauf der Handlung kann man nur als "plätschernd" bezeichnen. Zu plätschernd. Über viele Kapitel hinweg passiert kaum etwas und viele Wendungen, die für Spannung sorgen sollten, waren vorhersehbar. Ich bin mir sehr sicher, dass die Folgebände mehr Aktion bereithalten, aber davon hätte ich mir auch mehr in Band 1 gewünscht. So wurde meine Lust aufs Weiterlesen stark gedämpft.
Der junge Hauptcharakter ist eine junge Prinzessin, die mit ihrem Vater abgeschnitten von der Welt in ihrer Burg lebt. Sie lebt glücklich und im Einklang mit den Bewohnern, unwissend, dass ein Bürde auf ihren Schultern lastet. Ihre Mutter hat in einer letzten Prophezeiung vor ihrem Tod, das Ende dieser Idylle vorhergesehen. Die Geschichte beginnt, als ein Barde zu der Burg kommt und dann den Winter dort verbringt. Im Netz von Intrigen gefangen wird der Hauptcharakter in eine Zukunft gestoßen, die sie weg von ihrer Heimat in eine ungewisse Zukunft stößt.
Die Geschichte war nicht so richtig spannend, dafür aber sehr angenehm zu lesen und mit unerwarteten Entwicklungen gespickt. Die Geschichte nimmt Bezug auf die Artussage und wirkt gut recherchiert.
Charaktere:
Die Charaktere waren gut vorstellbar und voneinander unterscheidbar. Sie hatten eine gut durchdachte Hintergrundgeschichte und haben sich stets ihres Charakters entsprechend verhalten.
Die Liebesbeziehung hat sich sanft und stimmig aufgebaut und ebenso gut zu den Charakteren gepasst.
Schreibstil:
Der Schreibstil war angenehm und hat bildlich durch die Geschichte geführt.
Ein tolles Buch, dass mir einige angenehme Stunden bereitet hat.
Das Buch spielt in Nord England zur Zeit von König Arthur und wir lernen das junge Prinzessin Elayne kenne, das Zitat:
>>Sie benahm sich weder wie eine Prinzessin noch wie ein Mädchen vom Land. Sie war beides und doch keines von beidem.<<
Beschreibt sie am besten 🥰
Durch eine Prophezeiung, die ihre Mutter am Sterbebett ihrem Vater offenbarte, ist dieser besessen davon, dass seine Tochter, die Mutter des größten Helden aller Zeiten werde. Und nimmt weder Rücksicht auf das Wohlergehen seines Volkes, noch der seiner Tochter…
Der ruhige Schreibstil hat mir hier richtig gut gefallen, Teil zwei wird auf jeden Fall bei mir einziehen.
Ich muss gestehen das ist das erste Buch aus dem sternensandverlag, das ist langweilig fand. Ja die Geschichte ist ganz nett, kurzzeitig auch ganz spannend, aber ansonsten plätschert sie nur so vor sich her... es passiert nichts aufregendes, manchmal fehlt mir die Tiefe... Ja, ich werde auch den 2. Teil lesen weil ich wissen möchte wie es Elayne ergeht und ich den Schreibstil eigentlich ganz gern mochte, aber nicht, weil das Buch so überragend war...
Der erste Band der Elaine-Reihe nimmt die Leserin mit zurück in eine Zeit, in der es noch Magie in Großbritannien gab und Ritter (und ihr ehrlich gesagt einen großen Teil meiner Pubertät träumend verbracht habe). Erzählt wir die Geschichte von Elaine von Corbenic und wie es zu ihrer schicksalhaften Begegnung mit dem legendären Ritter Lancelot kam.
Zu meiner gr0ßen Freude weicht diese Nacherzählung von den Legenden ab und wir treffen hier keine verzweifelte Frau, die sich Leube erschleichen will, sondern ein starkes junges Mädchen, dass mit ganz viel Gespür für ihre Umwelt und Mitmenschen durch ihr Leben geht. Elaine ist 15 und unverheiratet, ihr wurde jedoch von ihrer Mutter prophezeit, eins ein Kind zu bekommen, welches das Schicksal des ganzen Königreichs verändern wird.
Ganz feinfühlig und in einem herrlich unaufgeregten Tempo wird erzählt, was alles geschehen muss, dass Elaine ihren eigenen Weg geht und aus der familiären Einöde um Corbenic langsam entkommen kann.
Wäre mir der letzte Teil nicht etwas zu schnell gegangen, hätte ich dem Buch gerne gleich 5 Sterne gegeben, so sind es wohl verdiente 4!
Eine richtig tolle Nacherzählung der Legende von Elayne von Corbenic in der Zeit von König Artus. Ich liebe alles daran: das Setting, den ruhigen Schreibstil, die Entwicklung der Figuren und ganz besonders den geheimnisvollen Barden 💕 Das Buch hat viel mehr Aufmerksamkeit verdient! Ich würde mir wünschen, dass das Buch auch ins Englische übersetzt werden würde, da es dort ganz bestimmt die Aufmerksamkeit bekäme, die es verdient.