Der Auftakt einer monumentalen Abenteuer-Saga von überwältigender Bildgewalt. Tief unter dem Schattengebirge erstrecken sich die gewaltigen, kunstvoll verzierten Hallen des Reichs Elan-Dhor über unzählige Kilometer, und noch immer treiben die Zwerge ihre Minen weiter in den Fels. Bis sie eines Tages in ein völlig neues, unbekanntes Höhlensystem vorstoßen – und damit eine Bedrohung entfesseln, der Elan-Dhor so gut wie nichts entgegenzusetzen hat. Barlok, einer der größten Krieger des Zwergenreichs, sieht nur noch eine Möglichkeit, sein Volk zu retten – er muss die verhassten, arroganten Elben um Hilfe bitten ...
Der Fantasy-Autor Frank Rehfeld wurde am 14. November 1962 in Viersen geboren. Er ist seit 1985 als freiberuflicher Autor tätig. Er schrieb vorwiegend unter dem Namen Frank Thys für unterschiedliche Romanheftserien wie Silber Grusel-Krimi, Star Gate, Der Hexer, Fantasy, Die Abenteurer, Trucker-King, Dino-Land in den Genres Fantasy, Krimi und Horror. Außerdem verfasste er Begleitbücher zu Fernsehserien wie „Stargate“ und „Andromeda“ sowie Spielebücher. Sehr produktiv war auch seine Zusammenarbeit mit Wolfgang Hohlbein. Gemeinsam mit ihm verfasste er den Dinosaurier-Roman „Giganten“. Auch bei der „Saga von Garth und Torian“ wirkte er mit und an der erfolgreichen Serie um den Hexer Robert Craven war er als Mitautor und Überarbeiter beteiligt. Außer unter eigenem Namen veröffentlichte er auch unter den Pseudonymen Frank Thys, Frank Garrett und Jessica Atkins. Frank Rehfeld lebt heute in Viersen-Süchteln.
"Zwergenfluch" ist ein angenehmes Buch für zwischendurch. Es sind nicht wirklich neue Elemente dabei, aber es ist unterhaltsam und flüssig zu lesen.
Es gibt ein paar Abstriche, so zB dass nur Charaktere auftreten, die wirklich etwas zu sagen haben, und keiner, der die Auswirkungen der Entscheidungen auf das einfache Volk darstellt. Das eingeführte Kastensystem (eine Unterteilung in Krieger, Gelehrte und Arbeiter) ist äußerst interessant, aber hier ist ebenfalls kein wichtiger Charakter aus der Kaste der Arbeiter zu finden, so dass immer nur zwei Standpunkte vertreten werden. Für mich war auch schade, dass ich mir die Orte an der Oberfläche und die Minen viel besser vorstellen konnte als die Stadt der Zwerge selbst. Hier hat mir ein wenig Atmosphäre gefehlt. Die Charaktere sind alle recht gut ausgearbeitet, auch wenn ich mir für den nächsten Band von einigen Beziehungen noch mehr erhoffe.
Zu bemerken ist noch, dass bei mir trotz der interessanten Geschichte und der definitiv nicht zu kurz kommenden Kampfszenen keine wirkliche Spannung aufgekommen ist. Das liegt zum einen am Fehlen überraschender Wendungen (die ich aber auch nicht erwartet habe), zum anderen aber am extrem ruhigen und entspannten Schreibstil des Autors. Der hat auch was für sich, nur ist es ein wenig gewöhnungsbedürftig.
Insgesamt 3 Sterne + einen in entspannter Erwartung der Fortsetzung.
Das Buch ist sehr klischeebehaftet. Jedes Fantasy-Klischee welches man kennt wird hier genauso wiedergegeben. Zwergen die Elben hassen. Elben die sich irgendwo verstekcen und am aussterben sind etc. etc. Das Buch ist aber trotzdem sehr spannend und zu empfehlen :-)