2007 hat Christine Thürmer alles aufgegeben – ihren Job, ihre Wohnung, ihr normales Leben –, um in der Natur unterwegs zu sein. Seitdem legte sie wandernd, radelnd und paddelnd über 70.000 Kilometer zurück. In den USA, auf dem Pacific Crest Trail, hat alles begonnen, doch auch in Europa gibt es fantastische Outdoor-Möglichkeiten. Packend schildert Christine Thürmer drei faszinierende große zu Fuß von Koblenz am Rhein nach Tarifa, zum südlichsten Punkt Europas; mit dem Rad die Ostseeküste entlang, von Berlin über Polen und das Baltikum bis nach Finnland; und mit dem Kajak quer durch Schweden. Sie erzählt von spannenden Begegnungen und einzigartiger Natur; von den Herausforderungen des Lebens auf Wanderschaft und wie sich dadurch die persönlichen Werte und Einstellungen verändern. Ein mitreißender Bericht, der Lust macht aufzubrechen.
Vor 2 Jahren las ich Laufen. Essen. Schlafen. Eine Frau, drei Trails und 12700 Kilometer Wildnis, ein Buch das mich sehr faszinierte. Nun hat Christine Thürmer ein weiteres Buch über ihre Outdoorerlebnisse veröffentlicht, das ich natürlich ebenfalls lesen wollte. Diesmal beschreibt sie drei verschiedene Touren, die sie innerhalb eines Jahres in Europa unternimmt. Zunächst wandert sie von Koblenz aus 3800 Kilometer durch Frankreich und Spanien nach Tarifa, dem südlichsten Punkt auf dem europäischen Festland. Danach fährt sie mit dem Fahrrad 7369 Kilometer durch Deutschland, Polen, das Baltikum und Finnland und paddelt anschließend 850 Kilometer durch Schweden. Das Buch liest sich sehr kurzweilig, hat mir aber nicht so gut gefallen wie sein Vorgänger. Mir fehlt hier vor allem das große Abenteuer, das die amerikanischen Trails zu bieten hatten, Europa ist hierfür wohl meistens nicht wild genug. Christine Thürmer ist immer allein unterwegs und kommt immer nur in kurze Gespräche mit Einheimischen. Dadurch kommt der menschliche Teil ein wenig zu kurz. Außerdem hätte ich - wie schon im letzten Buch - gerne mehr über Landschaft und Sehenswürdigkeiten erfahren. Das Highlight war für mich aber am Ende die Paddeltour. Diese konnte es mit dem Vorgänger aufnehmen und hat Wandern. Radeln. Paddeln.: 12000 Kilometer Abenteuer in Europa doch noch zu einer lohnenswerten Lektüre gemacht.
Auch dieses Buch hat mir wieder ausnehmend gut gefallen und ich warte schon gespannt darauf, dass das naechste herauskommt. Es ist herrlich entspannend und regt zum traeumen an...moeglicherweise auch es selbst einmal zu versuchen. Sehr motivierend und ermutigend - vielen Dank Christine. Allerdings denke ich dass man doch auch als "Dauerexplorer" manchmal die "Schnauze voll" hat wenn es nicht so laeuft wie es eigentlich sollte und man mit sich selbst kaempfen muss. Es sind zwar ein paar haarige Situationen beschrieben, aber die innere Aufruhr und der Kampf ist recht klinisch und emotionslos dargestellt und daher finde ich, dass es doch wieder einfacher aussieht als es ist.
Ich mochte das Buch, es entführte mich in fremde Regionen und führte mich auf neue Pfade. Ganz so extrem würde ich zwar nicht urlauben, doch es ist inspirierend.
Wandern finde ich klasse, mache es aber viel zu selten, Radfahren gefällt mir auch, und noch lieber würde ich gern des öfteren paddeln gehen. So zog mich der Buchtitel magisch an.
Ich habe Christine Thürmer sehr gern auf ihren Touren begleitet, sie schreibt anschaulich und unterhaltsam. Interessant war auch, wie hoch ihr Budget ist und die Einblicke in Begegnungen mit den Leuten und den Lebensumständen in den Ländern, die sie beschreibt
Das Buch war innerhalb eines Tages ausgelesen. Wirklich sehr fesselnd.
3.5 Sterne, abgerundet. Anders als bei ihrem anderen Buch, habe ich dieses nicht zügig durchgelesen, sondern angefangen und irgendwann lag es dann Monate auf meinem Nachttisch, bevor ich jetzt aktiv entschlossen habe, es endlich mal zu Ende zu lesen. Ich finde die Themen sehr interessant - das Genre an sich mag ich gerne. Und das Buch ist auch gut geschrieben. Allerdings fehlen mir hier Infos - entweder mehr zu Sehenswürdigkeiten, zur Geschichte/Gesellschaft etc., zum Land oder mehr zu den Leuten, Anektoden, Beobachtungen etc. Das muss nicht also nicht hochtrabend sein; Beobachtungen wie die zu ihrer Trinkwasserversorgung (Brunnen, Seewasser) reichen da schon. Davon sollte es aber viel mehr geben, denn sowas macht solch ein Buch lesenswert.
I can relate to some experiences of the author, but some decisions just make me shake my head. But that’s okay: she can do whatever she sees fitting for her even though I think this might be no fun at all or even dangerous. It is still really inspiring to read about somebody who has made nature to her home and travels full-time.
I gave only four of five stars, because the book seems somehow thicker than the content is. The font is pretty large and the paper is very thick.
Enjoyed this book just as much as the first. However, the first one (focusing on the PCT, the AT, and the CDT in the US), cured me of any ambitions for the "big three". This book showed that there are still great outdoor adventures to be had in my own "backyard". And I hope the author writes a book about her tour biking in Japan some day...
Ich liebe alle ihre Bücher und jedes einzelne inspiriert mich für eigene, wenn auch kleinere und vor allem zeitlich kürzere Abenteuer. ☺️ freue mich schon darauf das nächste zu lesen.