Spannend, ungewöhnlich und überraschend: Ein neues Puzzlestück im Gereon-Rath-Universum und die perfekte Einstiegsdroge für all jene, die die Kutscher-Krimis noch vor sich haben – in Kat Menschiks Buchreihe!
Wen fasziniert sie nicht? Charly Ritter, die große Liebe von Kriminalkommissar Gereon Rath, die ihren eigenen Kopf hat, so charmant wie neugierig ist und ein Geheimnis in sich zu tragen scheint.
In Moabit lernen wir Charly kennen, als sie noch Lotte heißt und bei ihren Eltern wohnt, in einer Beamtenwohnung am Zellengefängnis Moabit. Gerade hat sie das Abitur im Kleistlyzeum geschafft, und dies, obwohl sie aus einfachen Verhältnissen stammt. Ihre frisch errungene Freiheit genießt Lotte vor allem nachts, bei heimlichen Eskapaden mit ihrer Freundin Greta durch die Tanzlokale Berlins. Tagsüber lernt sie Schreibmaschine und Stenografie, denn eins ist klar: Ihr Studium wird sie sich selbst finanzieren müssen.
Charlottes Vater ist Gefängniswärter – ein einfacher, ehrlicher Mann. Doch seine Ansprüche an seinen Augenstern Lotte in puncto Bildung, Ehre und Anstand sind hoch. Und Lotte ist ein Vaterkind. Kein Wunder, dass es nicht spurlos an ihr vorübergeht, als ihr Vater eines Tages in ein brutales Attentat im Moabiter Gefängnis verwickelt wird. Ein Vorfall, der Charlottes weiteres Leben prägt und der aus Lotte letzten Endes Charly macht.
Kat Menschik entwirft dazu so kongenial das verruchte Berlin der 20er-Jahre in seiner düster-rauen Schönheit, dass man selbst noch den Geruch und die Geräusche von damals wahrzunehmen meint.
Volker Kutscher ist ein deutscher Schriftsteller. 1995 veröffentlichte er mit Bullenmord seinen ersten Kriminalroman im Kölner Verlag Emons. 2008 erschien unter dem Titel Der nasse Fisch der erste Band einer auf mehrere Bände angelegten Reihe von historischen Kriminalromanen um die literarische Figur des Kölner Kommissars Gereon Rath, die im Berlin der späten Weimarer Republik und des Nationalsozialismus spielen. Die bis 2019 erschienenen ersten 7 Bände spielen in den Jahren 1929 bis 1935. Volker Kutscher lebt in Köln.
Like a little Before short story for the here famous series names Babylon Berlin, the story around Gereon Rath and Charlotte (Lotte) Ritter in the 30er Ära in Berlin. It shows a bit more the story of Lotte and her family before everything did start and it’s a gem for the eye, beautiful illustrations by Kat Menschik. Did like the story thought it’s a bit of a open End and I have questions ...maybe we get this answered in all the other following Books.
Vorab sei gesagt: Mir gefiel das Hörbuch wirklich sehr gut. Insbesondere die verschiedenen Sprecher gaben dem Buch Authentizität. Klingt nach einem Aber? Stimmt. Mir suggerierte der Klappentext wie ein Mädchen zu Charly wird. Das passiert auch im Laufe der Geschichte aber ich hatte erwartet, dass wir doch noch mehr über Charly erfahren. Wer sie ist und was sie zukünftig tun wird. Möglich das, dies in einem anderen Roman des Autors erzählt wird. Auch wenn mir irgendwas fehlte, fühlte ich mich sehr gut unterhalten und es machte Lust auf mehr.
Man taucht ein in das Berlin der 1920er Jahre und lernt mit Charlotte Ritter auch einen der wesentlichen Charaktere der weiteren Reihe kennen. Tatsächlich erinnerte das alles mehr an die Stimmung der Serienadaption Babylon Berlin als an die von Kutschers Romanen. Die strikte Trennung der Perspektiven war anfangs etwas irritierend, aber im Gesamtpaket halte ich das für gelungen. Als Einstieg in Kutschers Gereon Rath-Reihe ist diese Kurzgeschichte nett, aber nicht zwingend erforderlich.
Dozvíme se, jak se Charly dostala na Alex, události kolem případu, do kterého se zamotal Charlin otec. A k tomu si prohlédneme pěkné obrázky od K. Menschik. Krátká sonda do světa Gereona Ratha (tentokrát bez Gereona), opět velmi čtivá.
The first thing you notice about this book is that it is beautiful. It is wonderfully illustrated, full of the everyday objects of 1920s Berlin. The colour scheme is striking: bold brick red, sky blue, black. The story is interesting as well. Told in turn through three perspectives, in second, first, and third person. That really drives home the difference between these characters to the reader, and leads to a small moment where one has to get used to this new perspective. It's really effective. I haven't read the series this book is a sort of prequel to, but that was no problem. I would have wished for more closure at the end, for a solution to the mystery, but the emotional impact of the senseless violence is satisfying, even though the crime remains unsolved.
Volker Kutscher schafft es, eine einmalige Atmosphäre zu gestalten. Von Beginn an fühlte ich mich regelrecht in die Geschichte hineinkatapultiert. Man begleitet im ersten Teil den berühmt berüchtigten "Schränker Berlins", Adolf Winkler, dem Vorsitzenden des Ringvereins Berolina. Bald darf er "Moabit", das Berliner Gefängnis, verlassen und zurück in die Freiheit. Doch es gibt jemanden, der das nicht will - so sieht es aus. Denn Winkler überlebt haarscharf einen Mordanschlag.
Dieser wird von Christian Ritter vereitelt, dem Gefängniswärter, der zufällig zur Tatzeit vor Ort war. Er ist "Der Wärter", der im zweiten Teil zu Wort kommt. Die ganze seltsame Geschichte um den "beinahe-Mord", bekommen wir aus Sicht von Ritter. Einige Wissenslücken werden gefüllt und werfen wiederum neue Fragen auf.
Diese werden im dritten und letzten Teil aufgegriffen, in dem die ganze Situation durch Charlotte Ritter, "Die Tochter" des Gefängniswärters Christian Ritter, von ihren Eltern liebevoll Lotte genannt, vervollständigt wird. Das Leben ist hart und das Ende dieser Geschichte ist so einschneidend, dass Lotte nicht mehr ihr leichtes Leben fortführen kann und zur gestärkten Figur Charly wird.
Obwohl ich kurze Geschichten und Kurzgeschichten gar nicht mag, ist dem Autor hier auf diesen wenigen Seiten eine fantastische Story gelungen. Prägnant und spannend erzählt, weswegen ich jede Seite genossen habe.
Zum Hörbuch: Das Hörbuch, dem die wunderschönen Zeichnungen fehlen, zeichnet sich jedoch durch die drei Sprecher aus, die die Geschichte aus ihren drei unterschiedlichen Blickwinkeln ganz fantastisch interpretieren! Ihre Stimmen sind passend gewählt und machen das Hörbuch zu einem Genuß.
Fazit: Dieses Hörbuch hat mir große Lust auf die nachfolgende Gereon-Rath-Reihe gemacht. Ich hoffe, dass sich auch in ihnen dieses faszinierende Berlin wiederfindet, das Volker Kutscher in "Moabit" dargestellt hat. Da das Ende leider offen ist, fehlt mir so ein bisschen der richtige Abschluss. Ich habe noch Fragen, die ich gerne beantwortete bekommen hätte. Nichtsdestotrotz, ein hervorragendes Hör-Büchlein, für das ich eine absolute Hörempfehlung aussprechen kann.
Schon lange überlege ich endlich mal in die Krimiserie mit Geron Rath von Volker Kutscher einzusteigen, war mir aber nie so sicher, ob mir das Genre und das Setting gefallen würden.
Mit der kurzweiligen Geschichte "Moabit" hatte ich nun die Gelegenheit in die Welt des Berlins der 30er Jahre hineinzuschnuppern und bin wirklich begeistert.
Allein schon die 85 Seiten von "Moabit" waren sehr unterhaltsam, die Figuren spannend gestaltet und die Geschichte gekonnt aufgebaut. Ich kann mir also durchaus vorstellen, nun auch mal zur Hauptserie zu greifen.
Dieses kurzweilige Prequel ist aber auch alleinstehend sehr zu empfehlen: Eine gut durchdachte, spannende und atmosphärische Geschichte, die mit eindrucksvollen Illustrationen von Kat Menschik untermalt und der hübschen Aufmachung vom Galiani Berlin Verlag abgerundet wird. Ein hübsches Sammlerstück und bestens als Geschenk geeignet.
Hier überzeugt in erster Linie die Gestaltung und die Verarbeitung des Buches, für Bibliophile eine wirkliche Perle, nicht zuletzt dank der Illustrationen von Kat Menschik. Die sind wirklich wunderbar, eine Mischung aus dem Zeitgeist der Werbung und Plakatmalerei der 20er Jahre und gleichzeitig ganz eigenständig interpretiert. Dazu passt der Satz, der Einband, das Papier, die Farben, es ist für Hand und Auge ein sehr freudiges Erlebnis. Auch die Kurzgeschichte funktioniert gut, Volker Kutscher siedelt diese zeitlich hier vor seinen Gereon-Rath-Romanen an, lässt bekanntest Personal auftauchen und erzählt ein bisschen Vorgeschichte. Gefiel mir deutlich besser als kürzlich "Der nasse Fisch" und ist einfach ein wunderbares Lesebändchen, auch zum Verschenken perfekt geeignet.
Dieses kleine, feine Prequel zu Volker Kutschers Gereon-Rath-Krimiserie spielt 1927 im Dunstkreis des Gefängnisses Moabit, wo es zu heftigen Handgreiflichkeiten zwischen zwei Gefangenen gekommen ist, einer davon ein ranghohes Mitglied des berüchtigten "Ringvereins" Berolina. Wie genau sich alles zugetragen hat, ist unklar und etwas mysteriös.
Oberaufseher im Gefängnis ist Christian Ritter, der Vater von Charlotte, die wir aus den Rath-Krimis kennen. Ihn beschäftigt der Vorfall sehr, was seiner Tochter nicht verborgen bleibt. Die hat gerade zum großen Stolz ihres Vaters erfolgreich das Abitur abgelegt und absolviert einen Sekretärinnenkurs. Dass sie sich heimlich mit ihrer Freundin in Tanzlokalen die Nächte um die Ohren schlägt, würde ihre Eltern wohl weniger freuen ...
Es ist nur ein ganz schmales Büchlein und kaum mehr als ein Stimmungsbild in drei Akten, erzählt aus drei Perspektiven, aber auch in der Kurzform zeigt Kutscher sich als Meister der Atmosphäre. Und obwohl Charlotte erst relativ spät ins Bild kommt (was mich zu Beginn ein klein wenig enttäuscht hat), wird nach und nach klar, dass hier ein Schlüsselerlebnis erzählt wird, das ihr ganzes weiteres Leben prägt.
Die geradlinigen, akkurat gezeichneten Illustrationen von Kat Menschik, vorwiegend in Orange-, Blau- und Brauntönen gehalten und oft angelehnt an alte Werbemotive, runden das hübsch in Leinen gebundene Buch mit dem orangefarbenen Buchschnitt sehr schön ab.
Ein wunderschön gemachtes Schmuckstück, dessen voller Reiz sich aber wohl nur Leser*innen erschließen wird, die wenigstens den ersten Band der Rath-Krimis kennen.
To krótka nowelka, preludium do całej serii o Gereonie Rathie. Została wydana dwa lata temu, mniej więcej w tym czasie kiedy zaczęto emitować serial „Babilon Berlin”. Niewiele widziałem z tego serialu, ale z tego co zauważyłem to właśnie nowela „Moabit” albo została oparta na scenariuszu pierwszych odcinków serialu albo scenariusz pierwszych odcinków serialu został oparty na tej noweli. W zasadzie to e „Moabicie” prawie w ogóle nie pojawia się Gereon Rath. Główną postacią jest Charlie a może raczej Lotte która wtedy jeszcze używa tego drugiego przezwiska. Charlie ma 19 lat, mieszka z rodziną w służbowym mieszkaniu ojca który jest strażnikiem w więzieniu Moabit. W nowelce śledzimy pewnego rodzaju transformacje osobowości Charlie. Zaprzyjaźnia się ona z Gretą ze Szwecji. Poznaje dylematy moralne związane z pracą swojego ojca. Zastanawia się nad tym jaką role ma odgrywać jako kobieta w społeczeństwie Republiki Weimarskiej. Bardzo interesująca nowelka. Odbiega trochę od reszty serii ale jest świetnym wstępem do niej. Cieszę się że udało mi się przesłuchać „Moabit” w formie audibooka, w dość oryginalnym wykonaniu lektorskim. Całość przeczytana jest przez trzech lektorów, bo w zasadzie historia opowiedziana jest z trzech perspektyw.
Die noch fehlende Vorgeschichte zur bekannten Krimi-Reihe rund um Gereon Rath, die aber nur im Zusammenhang mit dem siebten Roman "Marlow" Sinn ergibt. Aus der Sicht dreier Personen wird eine höchst wichtige Episode für die Romanreihe erzählt. Für den Roman Marlow ist dieses Wissen aber nicht erforderlich; das Büchlein ist quasi noch eine Nachschlag, nur dass dieser noch vor dem ersten Roman der Reihe spielt, so dass man u.a. auch erfährt, wie Charlie zur Polizei gekommen ist.
Es empfiehlt sich daher dieses Büchlein erst nach "Marlow" zu lesen, weil ansonsten die Auflösung eines wichtigen Plot-Twists mehr oder minder vorweggenommen ist.
Die Geschichte ist soweit sauber konstruiert und die Kombination aus den drei Sichten auch durchaus reizvoll. Trotzdem fehlt ihr natürlich unabhängig vom Roman "Marlow" jede wirkliche inhaltliche Einbindung, daher nur drei Sterne.
moabit ist eine erzählung aus verschiedenen perspektiven und spielt im gereon rath-universum vor dem ersten band. die gestaltung des buches und die illustrationen sind wirklich schön. in der erzählung lernt man prägende charaktere der reihe (v.a. charly) kennen und erfährt mehr über deren ursprünge. ich habe bereits acht bände der reihe gelesen und kenne daher die komplex entwickelten charaktere. ich mochte deshalb an dieser lektüre sehr, dass spätere ereignisse der serie hier bereits in kleinen details ihren anfang finden. ich hätte gerne noch mehr über charly erfahren, doch alles in allem ist moabit eine tolle erzählung. allen gereon rath-universum-ultras oder denen, die es werden wollen, empfehle ich aber erst mit der regulären reihe anzufangen und moabit dann mal zwischenzuschieben. dann kann man einfach mehr rausziehen und hat nice aha-momente 😎
Moabit ist im Prinzip der Prolog zu der Kriminalromanreihe von Volker Kutscher welche im Berlin der 30er Jahre spielt. Die Kurzgeschichte, die aus drei Perspektiven erzählt wird, bietet nur wenig Handlung, führt aber mehrere der Protagonisten der Romanreihe ein und endet mit einem Paukenschlag. Das wirklich besondere an diesem Büchlein ist aber weniger die Geschichte selbst, als vielmehr die Gestaltung. Eine schön anzufassende Leinenbindung mit farblich sehr auffälligen Illustrationen.
Für Fans der Reihe sicher eine reizvolle Zwischenlektüre.
Hörbuch gehört, daher kann ich natürlich den artifiziellen Wert des Buches nicht bewerten. Als Nicht-Kenner der Gereon Rath-Romane fällt auch ein Serienstern weg. Dieser Prolog ist sicher spannend für die weitere Reihe, alleinstehend fehlt ein Abschluss, auch atmosphärisch passiert wenig mit dem Leser. Aber es ging ja auch in erster Linie um die Illustratorin, Buchkunst und ein Schmankerl für Fans.
Nach einem etwas behäbigen Beginn wird es gegen Ende richtiggehend spannend. Die Figuren bleiben aber weitestgehend blass und haben zu wenig Profil, das Setting wird mehr behauptet denn ausgestaltet. Dafür ist der Text wohl zu kurz. Als Auftakt zur Reihe sicherlich interessant, als eigenständiges literarisches Werk bleibt Vieles leider zu bruchstückhaft.
Gehört habe ich die Bremen 2 - Hörspielfassung, die vor allem atmosphärisch punkten konnte.
Das Buch ist sehr schön und enthält Illustrationen aus den 1930er Jahren Berlins, die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt und, wie ich verstehe aber kann ich mich irren, es endet nicht.
Il libro é molto bello e contiene illustrazioni della Berlino anni '30, la storia é narrata da diversi punti di vista e, a quanto ho capito perché mi potrei sbagliare, non si conclude.
Ich habe mir gedacht, dies ist das perfekte Buch, da ich doch in Moabit wohne. Nachdem ich jetzt das Hörbuch gehört habe, kann ich gut verstehen, dass die Bücher von Volker Kutscher teilweise verfilmt wurden. Beim hören hatte ich teilweise fast das Gefühl ein Drehbuch vorgelesen zu bekommen. Vielleicht liegt das an dem ungewöhnlichen Erzählstil aus der Ich-Perspektive.
Ich würde wirklich sehr viel Geld bezahlen um jeden der Romane, in so einer Illustrierten Ausgabe zu lesen
Die Hintergrundgeschichte ist zwar an sich schon bekannt, aber trzd immer wieder interessant und spannend zu verfolgen
Charly ist wirklich einer meiner liebsten Roman-Figuren überhaupt und es ist immer wieder so schön aus ihrer Perspektive zu lesen Hab am Ende so geheult 🥲
Die Geschichte ist ganz gut, das dünne Buch jedoch überteuert und auf die meisten Bilder hätte ich auch verzichten können, da sie eh nichts direkt mit der Handlung zu tun haben.