Als mächtigste Magierin der Gemeinschaft kann Adara niemandem trauen, schon gar nicht ihrer eigenen Quelle, dem undurchschaubaren Seth. Dabei ist er ihr einziger Verbündeter im Kampf gegen die Machenschaften des Rates. Immer wieder zwingt sie der Rat, grausame Aufträge auszuführen. Aber Adara und Seth haben keine Wahl, denn niemand darf auch nur vermuten, dass sie eigentlich nur eines wollen: die Schreckensherrschaft des Rates beenden. Doch je mehr sie füreinander empfinden und je näher Adara Seth kommt, desto mehr erfährt sie über ihn und seine Vergangenheit. Und plötzlich muss sie sich fragen, ob ihre Ziele wirklich auch seine sind.
Endlich! Ich muss zugeben, dass mich in der letzten Februarwoche kaum ein anderes Buch für sich begeistern konnte, da ich schlichtweg sehnsüchtig auf die Fortsetzung von Sternensturm gewartet habe…
Sternenfinsternis ist nun , da nur noch der Handlungsstrang von Adara und Seth Bestand hat, natürlich ganz anders aufgebaut. Die Handlung setzt nathlos an Band 1 – und wieder einmal bin ich glücklich, dass ich Sternensturm noch vor gar nicht so langer Zeit gelesen habe – die Qualen einer noch längeren Wartezeit auf Band 2 wären undenkbar gewesen…
Seth ist endlich im Rat – ein Stück näher an seinem Ziel. Doch welche Pläne verfolgt er wirklich? Adara fühlt sich körperlich zu Seth hingezogen, oder nur zu seiner Magie? Man hat den Eindruck, es könnte sich da zwischen den Beiden was Wunderbares entwickeln, wäre nicht Chris noch allgegenwärtig und doch unerreichbar in Adaras Geist.
„Sie hasste es, wenn er sie mit seinen Blicken und Gesichtsausdrücken belog, so wie er es mit allen anderen Menschen tat. Und doch konnte sie nicht wegsehen, weil er ihr all ihre geheimen Wünsche zeigte.“
Der Fokus der Handlung liegt darauf, die geheimen Pläne des Rats zu vereiteln – oder auch erst dahinter zu kommen. Hier gelingt es Alan Falk immer wieder mich zu überraschen! Gerade wenn man glaubt, es geht nicht mehr fieser, da kommt sie wieder mit einer perfiden Wendung um die Ecke! Kompliment!
Die Magie und die Magier in Sternenfinsternis sind modern. Ihre Kraft zehren die Magier zwar immer noch aus der ihnen zugeteilten Quelle – teils unter sklavischen Bedingungen – kleine magische Handlungen werden aber per App ausgeführt. Ein Supercomputer spielt auch eine große Rolle und die totale Überwachung – BIG BROTHER IST WATCHING YOU! Cool. Eine genialer Mix aus Science Fiction und Fantasy wie ich finde. Natürlich bin ich absoluter Harry Potter Fan – aber Magier ohne Zauberhut und Zauberstab, dafür aber mit Helikoptern und ’nem Handy in der Hand haben auch was …
Diese moderne Technik hat aber auch – wie bei uns – seine Nachteile … zu bequem und bereitwillig begeben wir uns mehr und mehr in die Hände der Technik und vergessen dabei oft, unseren gesunden Menschenverstand einzusetzen. So auch die Magier hier. Zu sehr vertrauen sie darauf, dass der Rat es gut mit ihnen meint und ihnen mit der App und der neuen Möglichkeit noch schneller informiert zu sein nur Gutes will. Dass sie dem Rat aber so alle Möglichkeiten bieten, ihre Nachrichten zu filtern und zu modifizieren, sehen sie nicht. Adara weiß ja schon lange, das die alten überlieferten Geschichten so nicht stimmen können, die der Rat ihnen immer und immer wieder erzählt. Durch Matteo und seine Bilder hat sie damals in Band 1 eine neue – viel stimmigere Wahrheit gefunden. Kann sie zusammen mit Seth diese Wahrheit verbreiten und den Rat stürzen? Kann sie ihm überhaupt trauen?
Adara ist ein noch stärkerer Charakter als in Band 1 – falls das überhaupt noch möglich ist. Sie schaut noch vorn, verfolgt ihr Ziel. Ihre Zweifel in Bezug auf Seth sind so real geschildert, dass ich wirklich mit ihr mit gelitten habe. Da ist dieser Mann, der sie unheimlich anzieht – und zugleich wieder abstößt weil er ihr nicht die Wahrheit sagt – nicht sagen kann…
Seth ist nicht mehr der unnahbare, fiese Wächter aus Band 1. Zum Glück. Auch wenn sich seine Vergangenheit und seine Zukunft dem Leser nur ganz langsam offenbaren, konnte ich seine Qualen, die mit seinen Entscheidungen einher gehen perfekt nachempfinden. Er ist nicht der strahlende Held. Er bleibt berechnend. Und doch, oder gerade deswegen bin ich von Seth fasziniert.
Hohe Erwartungen sind immer problematisch. Meist wird man enttäuscht. Nicht so hier. Sternenfinsternis war anders als Sternensturm. Und das ist auch gut so. Denn ich glaube, gerade weil die Handlung nicht mit der in Band 1 konkurrieren musste, ist sie so gut und tiefgründig geworden. Gerne vergebe ich 5 von 5 Lieblingslesesessel für den besten Abschluss dieses magischen Zweiteilers, den ich ich mir denken kann. Aber es fällt mir unheimlich schwer, die Geschichte nun loszulassen….
Möge die Macht … SORRY!!! … Möge deine Geschichte erzählt werden!
Es war absolut großartig und hat sich, im Gegensatz zum ersten Teil, auch gar nicht gezogen. Spannung war immer vorhanden und ich finde es so toll, dass Seth nicht der 0815 Held ist, sondern mal anders. Ich liebe seinen undurchsichtigen Charakter ❤️.
Die Liebesgeschichte ist echt, tragisch und nicht so einfach, wie bei anderen Büchern, aber gerade das macht sie so einzigartig! 😍
Ich musste wirklich mehrmals weinen, weil die Geschichte von Adara und Seth so so gefühlvoll war, dass ich nur sagen kann: Man sollte sich auf diese Dilogie definitiv einlassen, es lohnt sich!!!
Die Macht der Magie - Nur mit dir kann ich sie beherrschen Als mächtigste Magierin der Gemeinschaft kann Adara niemandem trauen, schon gar nicht ihrer eigenen Quelle, dem undurchschaubaren Seth. Dabei ist er ihr einziger Verbündeter im Kampf gegen die Machenschaften des Rates. Immer wieder zwingt sie der Rat, grausame Aufträge auszuführen. Aber Adara und Seth haben keine Wahl, denn niemand darf auch nur vermuten, dass sie eigentlich nur eines wollen: die Schreckensherrschaft des Rates beenden. Doch je mehr sie füreinander empfinden und je näher Adara Seth kommt, desto mehr erfährt sie über ihn und seine Vergangenheit. Und plötzlich muss sie sich fragen, ob ihre Ziele wirklich auch seine sind. (Klappentext)
Es könnten Spoiler enthalten sein, da es sich hier um den zweiten Band einer Reihe handelt und sich auf Informationen und Details aus dem vorherigen Band bezieht.
Den ersten Teil mochte ich sehr gerne und so war ich neugierig, wie es mit Adara und Seth weitergeht. Beide wollen unbedingt eine gleichberchtige und gerechte Gemeinschaft zurück, wie sie früher war. Keine Unterdrückung von Quellen und keine absolute Macht und Kontrolle durch den Rat, insbesondere durch den Inneren Kreis. Es besteht ein unsicheres Bündnis zwischen Seth und Adara, sie haben kein Vertrauen ineinander, aber ihr gemeinsames Ziel. Im Gegensatz zu dem ersten Teil wird das Buch aus der Sicht von Adara und Seth erzählt, was ich gut umgesetzt fand. Adara war mir die ganze Zeit sympathisch, es war nachvollziehbar dargestellt, wie sie fühlt und denkt und besonders wie es ihr mit der Umsetzung der Mission geht. Denn Seth vertraut ihr seine genauen Pläne nicht an und sie ist nicht immer damit einverstanden, alles zu machen, wie er es will und was er dabei alles opfert. Zitat Seth : "»Ich wünschte, es gäbe eine Möglichkeit, diese Personen, die wir sein müssen, einfach zu vergessen. Ich wünschte, wir könnten sie ablegen wie einen Mantel, der uns nicht passt.« »Das wünsche ich mir auch.«" Für ihn steht nämlich sein Ziel immer an erster Stelle, nichts anderes hat für ihn eine wirkliche Bedeutung. Er wirkte kaltherzig, gefühlslos und er kam dadurch eher unsympathisch rüber. Ich fand seinen Ehrgeiz und seine Selbstlosigkeit zwar bewunderswert, aber trotzdem mochte ich ihn nicht so richtig. Durch seine Sicht hat man mehr Einblicke in seine Gefühlswelt bekommen, besonders in Bezug auf Adara und eine innnerliche Zerrissenheit, dabei war er jedoch total undurchschaubar und erst gegen Ende war er mir deutlich sympathischer. Mit Spannung, actionreichen Szenen und auch überraschenden Momenten konnte mich die Handlung toll überzeugen. Mir hat es gut gefallen, Adara und Seth bei ihrer Mission zu begleiten und wie sie viele Hindernisse überwinden müssen und der Rat ihr größter Feind ist. Vor allem Victor Danes macht ihnen das Leben schwer und die beiden für seine eigenen Ziele benutzen. So täuscht Seth ihm Treue vor, will aber als Ratsmitglied von innnen heraus kämpfen und nur Adara weiß, dass es ganz anders ist. Die Liebesgeschichte fand ich schön gemacht, beide Protagonisten haben jeweils Gefühle füreinander, verbieten sich aber wegen ihrer Mission eine Beziehung einzugehen. Doch trotzdem existiert eine gewisse Sehnsucht nach dem anderen, der Wunsch nach Nähe und Geborgenheit. Zitat Adara : "Leider machte das den Schmerz in ihrer Brust nicht erträglicher. Vor allem nicht jetzt, als er nur knapp nickte und zurück in sein Zimmer ging, ohne sie zu berühren oder ihr sein seltenes Lächeln zu schenken, das sie so sehr mochte." Adaras und Seths Geschichte ließ sich flüssig lesen und ich mochte den Schreibstil von Alana Falk gerne. Das Ende hatte einen fesselnden Showdown, es blieben aber noch ein paar kleinere Fragen offen.
Fazit : Hat mir richtig gut gefallen, ein überzeugender und spannender Abschluss der Reihe.
Cover: Ich bin ein Fan des Covers! Nicht nur, dass es farblich total meinem Geschmack entspricht, es passt auch serh schön zu dem ersten Band, sodass beide zusammen im Regal wundervoll aussehen. Es fängt die Atmosphäre der Geschcihte auf jeden Fall ein und macht neugierig!
Inhalt: Meine Güte! Dieses Finale hab ich so nicht erwartet muss ich sagen! Die Autorin hat auch im zweiten Band überraschende Wendungen und Offenbarungen eingebaut, die man so wirklich nicht erwartet hätte. Angefangen hat alles ein wenig problematisch, da der erste Band schon etwas her ist. Mir hat hier sehr die Rückblende gefehlt, denn der erste Band war mit zwei Handlungssträngen doch sehr komplex, sodass ich nur sehr beschwerlich wieder reingefunden habe. Das ist für mich die größte Schwachstelle des Buches muss ich sagen, aber wenn man sich davon nicht abhalten lässt, wird man belohnt, denn irgendwann kommen die Geschehnisse zurück und es erwartet eine eine wahnsinnig spannende Geschichte, die mich auf jeden Fall sehr mitreißen konnte. All die Intrigen und Machtspiele mit der faszinierende Grundidee des Weltenaufbaus haben mich nicht losgelassen. Ich kann diese Geschichte auf jeden Fall empfehlen! Inhaltlich gehört sie zu meinen Lieblingen.
Charaktere: Auch die Charaktere konnten mich überzeugen! Viele waren schon aus dem ersten Band bekannt, sodass ich mich vor allem mit der PRotagonistin Adara sofort identifizieren konnte. Mit dem zweiten Prota Seth war es interessant, denn trotz dass man aus seiner Perspektive liest, ist man doch nicht gänzlich sicher, was seine Motive betrifft. Genauso verhält es sich mit vielen der Nebencharaktere, doch gerade das sorgt in dieser Geschichte für sehr viel Spannung sowie einige Überraschungen. Was ich hier etwas schade fand war, dass ich mir von manchen Nebenfiguren mehr gewünscht hätte. Mir fiel es manchmal schwer, sie richtig zuzuordnen. Aber ansonsten ist die Geschichte auch hinsichtlich ihrer Charaktere sehr stark.
Schreibstil: Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne! Für mich hat sie wieder einmal so fließend und angenehm geschrieben, dass ich auch den zweiten Band in nur wenigen Stunden durchgelesen habe. Mich hat es sehr gefreut, dass die auktoriale Erzählperspektive mit wechselndem Fokus auf Adara und Seth beibehalten wurde, denn so konnte man beide Sichtweisen erleben, was meiner Meinung nach wieder sehr gut für Spannung und Unterhaltung gesorgt hat. Insgesamt muss ich sagen, dass Alana Falk bildlich, aber auch actionreich erzählt, sodass ich mir alles vorstellen und mich in die Geschichte hineinlesen konnte.
Fazit: Für mich hat Alana Falk ihren Zweiteiler großartig zu Ende gebracht! Trotz Startschwierigkeiten, hat mich die Geschichte immer mehr gefesselt, bis ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte! Besonders angetan haben es mir die inhaltlichen Überraschungen, die das Finale zu einem spannenden Abenteuer gemacht haben, dass ich jedem Fantasy-Fan empfehlen kann. Mit dem Tipp, beide Teile recht zeitnah hintereinander zu lesen, um sich wirklich restlos an dem zweiten Band zu erfreuen.
Rezension Sternenfinsternis Das Herz der Quelle 2 von Alana Falk
Meine Meinung zum Buch:
Auch das Cover zum zweiten Band ist einfach wunderschön. Es glitzert und funkelt eine richtige Augenweide.
Der zweite Teil setzt nahtlos an die Ereignisse des ersten Teils an. Die Handlung wird wieder aus der Sicht von Adara und Seth erzählt. Dabei beschreibt Alana ihren Weg so ruhig, bildhaft und gefühlvoll. Adara ist in diesem Band noch mutiger, noch hitziger aber auch noch stärker geworden. Ihre Entwicklung begeistert einen zutiefst.
Seth hingegen ist und bleibt der mysteriöse Mann neben ihr. Kann man ihm wirklich vertrauen? Was genau sind seine Pläne? Und will er genau wie Adara für eine Welt kämpfen in der Magier und Quelle gleichberechtigt sind? Doch welche Opfer werden dafür gefordert?
Alana überrascht den Leser wieder einmal mit ungeahnten Wendungen. Gerade wenn man denkt endlich hinter das große Ganze gestoßen zu sein zeigt Alana einem auf wie schnell man sich täuschen kann.
Der Fokus der Handlung liegt hier auf den geheimen Plänen des Rats und darum diesen zu vereiteln. Es ist ein gefährlicher weg und bringt viel leid und eine Menge Opfer mit sich. Doch in all dem vergisst Alana nie die Schönheit und Gefühle der Menschen die sie so perfekt zusammenbringt.
Alana zeigt uns mit Sternenfinsternis eine gefühlvolle, magische, überraschende und spannende Welt. Aber der Leser sieht auch wie es wirklich aussieht. Überwachung durch Technik, Verstrickungen und eine Gesellschaft deren Macht grenzenlos scheint.
Mit dem Ende dieser Dilogie hat Alana etwas unglaubliches geschaffen. Eine Fortsetzung die noch einmal zeigt wie viel Potenzial in dieser Geschichte steckt. Die Charaktere die man am Ende nicht los lassen will. Ein Ende voller Verlust und Trauer aber eben auch Freundschaft und Liebe.
Einzig finde ich das sich die Geschichte im mittleren Teil etwas in die Länge gezogen hat was ein klein wenig dazu führte das die Handlung nicht so recht voran kommen wollte und teils zu lang erzählt war. Dies nahm dem ganzen etwas Spannung.
Mein Gesamtfazit zum Buch:
Mit Sternenfinsternis Das Herz der Quelle 2 hat Alana eine magische und Bildgewaltige Welt geschaffen, aber eben auch eine voller Gefahr, Trauer und perfiden Wendungen. Eine nach dem anderen überraschen den Leser und zeigen immer wieder das man nicht direkt alles glauben darf.
Der Abschluss dieser Dilogie hat mich insgesamt sehr überzeugt auch wenn es den einen kleinen Punkt gab. Ich war begeistert von der Umsetzung, der Welt und den geschaffenen Charakteren.
Eine Geschichte die düster und doch romantisch ist. Eine Geschichte die Fantasy Fans eine andere Welt zeigt.
Ich vergebe für Sternenfinsternis Das Herz der Quelle 2
4 Sternschnuppen 💫💫💫💫
Begründung der 4 Sterne: Ich persönlich hätte mir einfach gewünscht das die Geschichte in der Mitte sich nicht so zäh erzählte, sondern etwas schneller voran gekommen wäre.
"Sternenfinsternis" war ein schönes Buch mit leichten Schwächen. Die wohl größte war der fehlende Sog, den der erste Teil besser entwickelt hat. Obwohl es auch hier immer wieder Rätsel und Twists gab, viele Entdeckungen und Konflikte, hat er mich nicht so in den Bann gezogen wie "Sternensturm", in dem ich ja bereits Liliana und Chris lieber mochte als die Storyline von Adara und Seth.
Ab hier wird es wohl etwas spoilerhaft, wer Band 1 noch nicht gelesen hat, möge wegklicken:
Stattdessen viel Lob für den Weltenbau und das Magiekonzept, aber eine leichte Ermüdung für den Plot und die Charaktere, sowie die Liebesgeschichte. Hier gab es nicht viel Entwicklung, nur die große Frage, ob sie einander denn nun vertrauen oder nicht. Anfangs: nein, am Ende natürlich schon.
Ein wenig schade ist es, dass das Buch nicht meinen Erwartungen gerecht wurde, aber auf jeden Fall ein schöner Abschluss und eine Dilogie, die ich empfehlen würde.
Ein würdiger Abschluss der Dilogie. Nachdem mich der erste Teil sehr überrascht hat, legte ich sogleich mit Teil 2 los. Dieser konnte leider nicht ganz an den ersten anschließen. Den was kommt nach einem spannenden ersten Teil, wie so oft in Jugenbüchern (Panem, Maze Runner, das Juwel...)? Genau, die unausweichliche Revolte, der Widerstand gegen das System. Ist ja auch gut und richtig, aber mensch, die ersten 100 Seiten waren echt zäh. Ich hätte mir so gerne an der ein oder anderen Stelle eine Überraschung gewünscht. So aber ein schlichtweg sehr schön geschriebenes Buch, mit einer soliden Geschichte.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Schon der erste Teil dieser Dilogie konnte mich vollends begeistern. Ging es in diesem Teil noch um 4 verschiedene Gedankenstränge, erhalten wir hier nun nur noch Adara und Seth Sichtweise.
Die Schreibweise der Autorin ist wieder ruhig, gefühlvoll, bildhaft und sehr schön zu greifen. Ich konnte mich sofort wieder in die Geschichte einfinden, habe meine alten Erinnerungen recht schnell ausgraben und mich auf die Entwicklung freuen können.
Natürlich sind die beiden wichtigsten Charaktere im Buch Adara und Seth. Sie kämpfen gemeinsam für eine bessere Welt, in welcher sowohl die Magier als auch die Quellen gleichberechtigt sind und ein Leben ganz ohne Qual in Angriff nehmen können.
Adara wirkt in diesem zweiten Teil sogar nochmal stärker, mutiger und hitziger als im ersten Band. Sie hat manchmal Zweifel, doch kämpft sie gegen Ungerechtigkeiten an. Sie versucht sich immer wieder an ihre Prioritäten zu erinnern, auch wenn sie ab und an mal aus der Reihe fällt. Ganz besonders schön finde ich, dass Adara nicht immer mit Seth einer Meinung ist, ihm gerne auch mal über den Mund fährt und dennoch auch in ihm lesen kann. Er tut viel schreckliches, doch das bedeutet nicht direkt dass er es auch möchte.
Seth ist in diesem Band einfach faszinierend aufgebaut worden. Auf der einen Seite ist er der perfekteste Verbündete den man haben kann, auf der anderen Seite auch der gefährlichste. Während der Geschichte hätte ich ihn gerne ab und an zur Seite genommen und ihn geschüttelt, warum er das so und nicht so gemacht hat. Aber letztlich konnte er mich vollkommen von sich überzeugen. Die Erklärungen waren verständlich und nachvollziehbar.
Auch viele andere Charaktere in der Geschichte, welche eine wichtigere Bedeutung erhalten haben konnte man sehr schön wahrnehmen. Man konnte sie meistens nicht richtig greifen, aber sie haben trotz allem ein Bild bekommen.
Die Umsetzung dieses zweiten Teiles war spannend, überraschend, gefühlvoll und beängstigend. Die Autorin hat eine Welt geschaffen, die auf der einen Seite sehr magisch ist aber auf der anderen ähnliche Probleme widerspiegelt wie sie auch bei uns sind. Die Technik wird als Überwachung der Gesellschaft eingesetzt und sorgt dafür, dass sich immer mehr Verstrickungen ergeben.
Die Autorin hat sich in diesem zweiten Teil wieder sehr viel einfallen lassen. Sie spart nicht mit Trauer, Verschwiegenheit, Hinterhalten aber auch nicht mit der Hoffnung, der Freundschaft und Liebe. Mir hat es insgesamt unglaublich gut gefallen, vielleicht auch gerade deshalb weil es so ganz anders aufgebaut wurde wie im ersten Band.
Sie hat es geschafft eine Geschichte weiterzuerzählen und ihr dennoch eine nochmal etwas andere Richtung zu geben. Das Ende, die Erklärungen, die Verluste und Entscheidungen konnten mich immer wieder begeistern und sorgen dafür, dass ich tatsächlich nur ungern die Charaktere und ihre Geschichte gehen lassen wollte.
Es war ein Vergnügen, welches ich nur jedem empfehlen kann.
Mein Gesamtfazit:
Mit „Sternenfinsternis – Das Herz der Quelle“ hat Alana Falk einen starken und intensiven Abschluss der Dilogie geschaffen. Sowohl die gut ausgearbeiteten Charaktere, als auch die spannende und überraschende Handlung konnte mich vollends begeistern. Sie hat ihre Fäden miteinander verknüpft, hat es den Charakteren und Lesern nicht leicht gemacht es aber gleichzeitig geschafft einen vollkommen einzunehmen und für die Entwicklung zu begeistern.
Eine geniale Geschichte, die düster, beängstigend und gleichzeitig hoffnungsreich und romantisch erzählt wird.
Es ist eine Fortsetzung und deshalb verzichte ich jetzt auf die Inhaltsangabe (in meinen Worten) und komme direkt zum Stil:
Es ist nicht mein erstes Buch von Alana Falk, sondern bereits das vierte. Ich hatte schon ihre Dramen, die sie unter Lily Oliver geschrieben hat, und natürlich den ersten Teil ‘Sternensturm’ gelesen.
Während ich normalerweise keine Probleme hatte, in die Geschichten einzutauchen, so brauchte ich dieses Mal etwas länger.
Ich hatte Schwierigkeiten mit Adara, der mächtigsten Magierin der Gemeinschaft. Ich wusste nicht immer, woran ich bei ihr bin und hab nicht verstehen können, wieso sie bei der einen oder anderen Situation so gehandelt oder gedacht hatte.
Es gibt zudem oftmals ein Zögern oder es wird viel um etwas drumherum geschrieben, was manchmal den Lesefluss und die Geschichte für mich etwas ins Stocken gebracht hatte.
Doch ist der Stil des Buches interessant und ich wollte wissen, was als nächstes passieren wird. Wollte erfahren, wieso die Steine (die dazu dienen, um mit anderen in Kontakt zu treten) nicht mehr benutzt werden sollten und was es mit der App auf sich hat.
Außerdem hat mich angetrieben, alles über Seth zu lesen. Er ist Geheimnisvoll und irgendwas verheimlicht er.
Fazit:
Trotz anfänglicher Schwierigkeiten und einigen Hängern zwischendurch, ist es eine schöne Fantasygeschichte, in der auch die Liebe nicht zu kurz kommt.
Die Geschichte hat actionreiche Szenen, ein paar tiefere Momente und Augenblicke, die man anhalten möchte. Es gibt politische Zwickmühlen, Intrigen und Verluste, die sehr schmerzen.
Es hat etwas gedauert, doch dann hat mich das Buch gepackt.
Teil 1 aber war stärker.
Gesamtbewertung:
Cover: Es funkelt und glitzert unfassbar schön. Und auch wenn es nicht sofort klar ist, so passt alles sehr gut zusammen. 5/5
Titel: ‘Sternenfinsternis’ klingt sehr schön und wenn man das Buch zuschlägt und sich erneut das Cover und den Titel anschaut, muss man einfach kurz lächeln und nicken. ‘Ja, es passt’, wird man denken und so ist es auch. 5/5
Inhalt: Es ist eine gute Fortsetzung, die ich gerne gelesen habe, auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, dass sich ein paar Seiten etwas gezogen haben. 4/5
Vielen Dank an die Autorin und an den Arena Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, das aber in keiner Weise meine Meinung beeinflusst.
Mein Eindruck: Nachdem ich vor kurzem Band 1 „Das Herz der Quelle – Sternensturm“ beendet habe, konnte ich es kaum abwarten, die Fortsetzung endlich zu lesen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Adara und Seth weitergeht und die Autorin hat mich und meine Erwartungen nicht enttäuscht.
Auch in diesem Band lässt sich der locker, leichte Schreibstil der Autorin sehr gut lesen. Mit großer Spannung führte mich Alana Falk durch das Buch und ließ mich so Adara und Seth begleiten, während sie versuchten die Pläne des Rates zu durchkreuzen. Bildhaft schildert die Autorin den Kampf zwischen dem Rat und dem Widerstand und ich hatte während des Lesens ein phänomenales Kopfkino, das ich nur ungern unterbrochen habe.
Adara erleben wir in diesem Band selbstbewusst und um einiges stärker, als in Band 1. Sie trauert zwar immer noch um Chris, aber zwischen ihr und Seth knistert es und sie fühlt sich immer mehr zu ihm hingezogen. Wäre da nur nicht die Sache mit dem Vertrauen, denn das ist Seth gegenüber nicht sehr groß, auch wenn er scheinbar auf ihrer Seite steht. Aber kann sie sich seiner sicher sein?!
Von Seth erfährt man auch in diesem Band nicht sehr viel, aber ich finde, es hat trotzdem sehr gut zu seiner Rolle gepasst, die ihm die Autorin gegeben hat. Er bleibt weiterhin unnahbar und geheimnisvoll, aber dafür spürt man immer mehr, dass er doch ein größeres Herz hat, als er zugibt. Er ist nicht wirklich der Eisblock, für den ihn Adara hält.
Was mich auch hier wieder beeindruckt hat, war, wie Alana Falk in ihre erschaffende Welt auch Themen miteinfließen hat lassen, die in unserer Welt hoch aktuell sind. Vom Mensch verursachte Naturkatastrophen (im Buch natürlich etwas anders dargestellt) und auch das Thema mit der heutigen Technik, die uns alle überall irgendwie überwacht und fest in der Hand hält.
Fazit: Ein spannendes und mitreißendes Buch, das mit immer wieder überraschenden Wendungen und einem authentischen und runden Abschluss eine ganz klare Leseempfehlung bekommt.
Nachdem der erste Teil der Dilogie mir nicht überragend gefallen, mich am Ende aber doch überrascht hat, habe ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut. Allerdings konnte ich lange nicht wirklich mit den Charakteren warm werden, besonders mit dem männlichen Protagonisten, der als Hauptcharakter neu war. Die Geschichte hat sich außerdem im ersten Drittel des Buches hingezogen, bis sie dann durch ein relativ unerwartetes Ereignis ins Rollen gebracht wurde. Allerdings haben mich ab dieser Stelle die Protagonist:innen sehr genervt. Ein ständiges hin und her zwischen Vertrauen und Misstrauen, ein paar Mal zu viel Verzeihen und eine doch etwas plötzliche und auch nicht wirklich nachvollziehbare, wenn auch zugegeben süße, Liebesgeschichte haben es mir sehr schwer gemacht mich auf das Buch einzulassen. Wenn der Plot nicht so interessant gewesen wäre, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht, wäre das für mich ein absoluter Abbruch-Grund gewesen. Man weiß als Leser sehr lange nichts über den eigentlichen Höhepunkt der Geschichte und bekommt dann aber plötzlich alle Informationen auf einen Schlag, was nicht nur anstrengend zu verstehen, sondern auch nicht notwendig gewesen wäre. Viel früher hätte man mit der Enthüllung von Geheimnissen beginnen und so der Geschichte bereits eher mehr Schwung und Logik geben können. Der Höhepunkt hat mir dann jedoch, wie auch schon im ersten Teil, wieder sehr gut gefallen. Es war genug Spannung da, ich konnte mit den Charakteren mitfiebern und dennoch wurde man über den genauen Ausgang lange genug im Dunkeln gelassen. Es gab auch einen Plot Twist, der für mich ganz und gar unvorhersehbar war und mich positiv überrascht hat. Nichtsdestotrotz war ich froh, als die Geschichte zu Ende war. Von der Grund Idee eine großartige Geschichte, leider hat es für mich an der Umsetzung zu viele Schwachpunkte gegeben.
Erster Eindruck zum Buch: Der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht. Das lag weder am Schreibstil noch an der Art wie das Buch begann, sondern der Funke zu Beginn er einen immer weiterlesen lässt, kam nicht ganz so schnell auf wie gedacht. Abgesehen davon kam ich gut zurecht und hatte vieles noch gut in Erinnerung.
Protagonisten: Kann man Seth trauen oder nicht? Adara ist sich da nicht so hundertprozentig sicher und ich auch nicht. Ich hatte gehofft ihn besser verstehen zu können, aber ich fühle mich noch genauso ratlos. Die Fassade die er gelernt hat aufrecht zu erhalten, ist einfach zu perfekt und nicht mal der Leser blickt da wirklich durch. Adara wird oft von ihren Gefühlen geleitet, obwohl sie schon früh die Erfahrung gemacht hat, das es manchmal besser ist einen kühlen Kopf zu bewahren. Das sie für ihre Überzeugung kämpft, ist eine ihrer wichtigsten Eigenschaften.
Meine Meinung: Irgendwie kam ich nicht so wirklich in den Lesefluss. Die Entwicklungen haben mich oftmals mehr verwirrt, als überrascht. Das Gefühl richtig abtauchen zu können, hat mit hier ein wenig gefehlt. Auch das ich den Eindruck hatte Seth nicht wirklich kennengelernt zu haben, hat mit das Lesevergnügen etwas genommen. Es gab Momente die man so nicht erwartet hat und das hat es für mich noch interessanter gemacht. Die Geschichte, einige Wendungen und Verstrickungen waren bis auf das genannte aber wirklich gut. Das die Grundidee super umgesetzt ist, ist mir in Band 1 schon positiv aufgefallen. Das Ende war für mich ganz okay, auch wenn ich mir es doch anders vorgestellt habe.
Teil eins hat mich begeistert. Meine Ansprüche für Teil 2 waren dem entsprechend hoch. Leider wurde ich zu Beginn etwas enttäuscht und die ersten 140 Seiten fand ich leider nicht so gut. Jedoch hat der Rest echt einiges wieder rumgerissen und es geschafft dass ich doch 4 Sterne gebe. Ich bin von der Hauptprotagonistin begeistert und liebe die ganzen Plottwists die während des Buches auftraten. :D
Der erste Band hat mir überhaupt nicht gefallen, weshalb ich viele Vorurteile gegenüber des Buches hatte. Es hat sich aber definitiv gelohnt, diesen Band zu lesen, und das Ende war wirklich super! :)
Oh meine Güte, ich hab noch nie so viel Wut und Genervtheit bei rinem Buch durchlebt. Das Ende war zwar interessant, aber unfassbar kompliziert und teilweise vorhersehbar. Aber letztlich einfach Frust ;(
im Gegensatz zum ersten Teil konnte ich mich so gar nicht an die Geschehnisse erinnern, es hat sich angefühlt, als hätte ich das Buch zum ersten Mal gelesen. Es hat aber trotzdem viel Spaß gemacht, ich mag die Reihe sehr und bin froh, sie endlich wieder gelesen zu haben!
Die Magierin Adara hat jetzt ausgerechnet den undurchsichtigen Seth als neue Quelle zugewiesen bekommen. Sie weiß nicht, ob sie ihm vertrauen kann, denn er scheint nicht die gleichen Ziele wie sie zu haben. Dabei braucht sie gerade jetzt einen Verbündeten gegen die Machenschaften des Rats. Notgedrungen muss sie mit ihm zusammen arbeiten und je näher sie ihm kommt, um so mehr empfindet sie für ihn. Aber welche Ziel verfolgt er und kann sie ihm wirklich trauen?
Nach mir der 1. Teil dieser zweiteiligen Reihe so gut gefallen hat, wollte ich natürlich wissen, wie es mit Liliana weiter geht. Als ich damals den ersten Teil gelesen hatte, war mir gar nicht klar, dass dies eine Reihe wird. Um so überraschter war ich dann, dass es noch einen 2. Teil geben wird. Ich muss gestehen, dass ich am Anfang doch arge Probleme hatte, mich in der Handlung zurecht zu finden, denn es gibt erst einmal keine Wiederholungen und immerhin ist es über ein Jahr her, dass ich den 1. Teil gelesen habe. Erst nach und nach sind dann meine Erinnerungen zurück gekommen. Die Handlung wechselt zwischen Liliana, die jetzt nach Aufnahme im Kreis der Magier Adara heißt, und Seth hin und her. Mir waren die Charaktere lange fremd, weil ich so wenig Erinnerungen an den ersten Teil hatte. Gerade bei der Liebesgeschichte zwischen Adara und Seth war das echt schwierig. Liliana/Adara ist nach den Ereignissen aus dem ersten Teil nicht mehr die Gleiche. Sie hat schlimme Dinge durchgemacht und muss diese erst einmal verarbeiten. Seth wirkt auf mich sehr undurchsichtig und bis zum Schluss sind mir seine Ziele nicht wirklich klar. Insgesamt ist ist die Stimmung in diesem Teil eher deprimierend, was ich persönlich nicht so gut fand. Viele Dinge werden mir einfach zu sehr dramatisiert. Ich kann jedem nur empfehlen, die beiden Teile kurz nacheinander zu lesen, sonst geht jede Menge Lesespaß verloren. Insgesamt fand ich den 2. Teil zwar nicht schlecht, aber ich habe den 1. Teil als besser in Erinnerung. Die Grundidee mit den Magiern und ihren Quellen fand ich auch im zweiten Teil wieder sehr gut. Von mir gibt es dieses Mal 4 von 5 Punkte