Wo einst Walküren, Trolle und sagenhafte Wesen wandelten, erhebt sich nun die Skyline Stockholms in den Himmel. Menschen bevölkern die Straßen, gehen ihrer Wege und bewältigen ihren Alltag. Doch in den Eingeweiden der Stadt rumort etwas. Eine Walküre namens Frida arbeitet am Ticketschalter einer U-Bahn-Station, ein Drachenboot ankert in der Nähe der Altstadt und eine eigentlich tote, aber sehr aktive Wissenschaftlerin im Kleinformat versucht herauszufinden, wohin das geheimnisvolle Asgard der Götter verschwunden ist. Was mag geschehen, wenn Sagenwesen aufeinandertreffen, Monster sich aus der Finsternis erheben und über allem der Hauch alter Mythen schwebt?
Ich bin die Autorin der Supermamas, EventuElche, der Valkyrie-Reihe, diverser Kurzgeschichten und einem halben Dutzend weiterer Projekte in unterschiedlichen Fertigungsstufen, die mir mehr oder weniger dezent auf die Nerven gehen, ich solle mich ihnen doch endlich mal zuwenden.
In erster Linie schreibe ich Urban Fantasy, lasse mich aber auch immer wieder gerne zu Ausflügen in benachbarte Genres überreden. Darüber hinaus bin ich ein leidenschaftlicher Blogger und schreibe über alle Themen vom Alltag eines Auswanderers bis hin zur Entstehungsgeschichte von Büchern.
Ich liebe 90-er Serien wie A-Team, Babylon 5, die Marvel-Serien (die alten und die Neuen), außerdem TopGear, Mythbusters, Sherlock, oder die Daily Show. Ich sammele Legofiguren und hätte gerne wieder Zeit für Rollenspiel. Außerdem fechte ich und gehe Klettern.
Meine bevorzugte Musikrichtung ist Metal, aber ich habe aus jeder Musikrichtung ein oder mehrere Lieder, die ich gerne höre. Ich neige dazu, die modernen Charts zu hassen. Für diese Fälle habe ich den Musikordner „Ordner der Demut“ auf meinem Rechner, der mich daran erinnert, dass meine Generation der Welt den Grunge und den Techno geschenkt hat (Hyper Hyper!)
Ich hasse Horror und kann nach einem schlechten Horrorfilm tagelang nicht schlafen.
Mein Traumtyp ist eine Mischung aus Brad Pitt und dem Monster aus der Muppet Show. (Wenn du dich angesprochen fühlst und dich melden willst: Sorry, ich habe meinen Traummann schon gefunden.)
Gemeinsam wohnen wir in Stockholm, was den Vorteil hat, dass ich direkten Zugang zur Bibliothek und allen nordischen Sagen habe, und den Nachteil, dass der Winter hier ewig dauert.
Bei uns wohnt außerdem noch unsere kleine Tochter, eine süße Prinzessin mit einem Willen wie Dschingis Khan, die voraussichtlich demnächst die Weltherrschaft an sich reißen wird.
Als mich Tina Skupin anschrieb und fragte, ob ich Lust hätte, ihr Buch „Valkyrie – Zurück ins Jetzt“ zu lesen und zu rezensieren, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich hatte bereits zwei andere Bücher der Autorin gelesen und kannte daher ihren Schreibstil, der mir stets sehr gut gefallen hat. Da ich neugierig war auf ihre neuste Geschichte, bat ich sie um ein Rezensionsexemplar. Noch einmal vielen lieben Dank dafür!
Das Buch hat ein sehr ansprechendes Cover. Es zeigt eine Walküre, so wie man sich die Protagonistin vorstellt. Fehlt nur noch das Schwert, das sie stets bei sich trägt. Doch ich denke, es ist schwierig, ein Bild für ein Fantasycover zu finden, das 100 % der Vorlage entspricht. Daher finde ich dieses Cover bereits gut gewählt und wirklich hübsch. ❤
Im Buch geht es um Frida, eine Walküre, die aus ihrer Heimat – dem alten Asgard – gerissen wird und im heutigen Stockholm erwacht. Mir hat die Ich-Erzählerin von Anfang an gut gefallen. Sie ist mutig und intelligent. Aber auch andere Figuren fand ich toll, zum Beispiel den etwas trotteligen Jocke (über den am Ende des Buches noch ein Geheimnis gelüftet wird), die aufgeweckte Imp und natürlich Sven, für den Frida eine Schwäche entwickelt. Was habe ich gehofft, dass die beiden am Ende noch zusammen kommen – ob mein Hoffen erfüllt wurde, möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten.
Die Geschichte war spannend von der ersten Seite an und weiß zu überraschen. Außerdem ist es durchaus auch humorvoll geschrieben und ich musste an so mancher Stelle schmunzeln. Tina Skupin hat einen ausgezeichneten Humor, der in ihren Büchern immer wieder hindurchblitzt.
Was mir ein bisschen schwer fiel, war, mir die ganzen Bezeichnungen der Fabelwesen zu merken. Es sind Gestalten aus der nordischen Mythologie, sogenannte Norsen und die meisten Bezeichnungen waren mir nicht bekannt. Ich weiß nicht, wie viel es davon wirklich in der Mythologie gibt und was Tina Skupin dazuerfunden hat, da kenne ich mich in der Materie zu wenig aus. Aber die Autorin hat stets versucht zu erklären, um was es sich bei den Fabelwesen handelt. Das ist ihr auch meist gut gelungen. Aber merken konnte ich mir viele Begriffe und Namen trotzdem nicht.
In der Geschichte kommen immer wieder Schwertkämpfe vor. Ich hatte mich gefragt, woher die Autorin so gut weiß, wie sich ein solcher Kampf anfühlt und wie man mit einem Schwert umgeht – bis ich in der Autorenbiografie am Schluss des Buches las, dass Tina Skupin selbst eine Schwertkämpferin ist. Das erklärt natürlich einiges. Die Erfahrung, die sie damit in die Geschichte miteingewoben hat, hat die Handlung noch viel authentischer und spannender gemacht.
Das Buch ist über 500 Seiten lang – eigentlich ein K.O.-Kriterium für mich, wenn ich mir Bücher aussuche, die ich lesen möchte. Aber dieses habe ich wirklich schnell gelesen, weil es so spannend und interessant war. Ich kann es Fans von Mythologie und Fantasy wirklich nur ans Herz legen.
Für mich ist es eindeutig ein 5-Sterne-Buch. Ich hatte eine schöne Lesezeit damit und es wird sicher nicht das letzte Buch sein, das ich von Tina Skupin gelesen habe.
Humorvolle Urban-Fantasy mit norsischer Mythologie.
Ich hab zwar ein bisschen gebraucht, um mit Frida und all den Irrungen und Wirrungen der norischen Götter warm zu werden, aber zum Schluss hatte mich dieses Buch voll gepackt.
Wer lockere Fantasy mit einem guten Schuss Humor und Gemetzel sucht: Bitte hier zugreifen!
Dieser 515seitige Einzelband von Tina Skupin ist am 06.03.2018 im Ohne Ohren Verlag erschienen.
Das Cover ist in dunklen Farben gestaltet und zeigt sehr präsent eine als Wikinger dargestellte Frau, die sich durch ihre seitlich ausgestreckten Arme mit einem schwarzen Umhang umgibt. Oberhalb dieses Bildmittelpunktes leuchtet ein sehr helles aber warmes Licht, welches das gesamte Cover in hell und dunkle mit allen Facetten des Schattens und Nebels einteilt. Der Autorenname rechts oben im Bild, sowie der Buchtitel im unteren Drittel des Bildes sind in geradliniger Schrift dargestellt und greifen farblich das oben beschriebene warme Licht auf. Links unten angedeutet ist die Silhouette eines Wikingerschiffes zu sehen, worin der Name des Verlages in roter Schrift geschrieben steht. Rechts unten ist ebenfalls in rot eine weitere Kennzeichnung des Verlages integriert. Das Cover hätte mich nicht zum spontanen Zugreifen animiert. Dennoch ist es herausragend, denn obwohl es einen Menschen direkt darstellt, trifft es mit dem, was wir auch im Gesicht der Frau sehen, exakt den Kern und die Handlung des Buches. Deshalb ist es, genau das was es sein soll, ein weiterer Bestandteil des gelungenen Gesamtwerkes. Klappentext: => Wo einst Walküren, Trolle und sagenhafte Wesen wandelten, erhebt sich nun die Skyline Stockholms in den Himmel. Menschen bevölkern die Straßen, gehen ihrer Wege und bewältigen ihren Alltag. Doch in den Eingeweiden der Stadt rumort etwas. Eine Walküre namens Frida arbeitet am Ticketschalter einer U-Bahn-Station, ein Drachenboot ankert in der Nähe der Altstadt und eine eigentlich tote, aber sehr aktive Wissenschaftlerin im Kleinformat versucht herauszufinden, wohin das geheimnisvolle Asgard der Götter verschwunden ist. Was mag geschehen, wenn Sagenwesen aufeinandertreffen, Monster sich aus der Finsternis erheben und über allem der Hauch alter Mythen schwebt? <= Aufgebaut ist das 515 seitige Buch in vier Teile, die nochmals in unterschiedliche Anzahl an Kapiteln unterteilt sind. Es beginnt ohne Prolog direkt mit dem ersten Kapitel und der erste Satz ist: >"Odin entbietet seinen Gruß", log ich und die Gespräche erstarben, als hätte ich sie mit meinem Schwert abgeschnitten." Der Einstieg gelang mir innerhalb von einem Fingerschnipp, als ob sich Magiefäden um mich drehen und mich in diese Buch hineinziehen würden. Der Schreibstil dieser Autorin ist mir bereits aus anderen Büchern bekannt und besticht durch messerscharfe Formulierungen, humoristische Einfälle an der richtigen Stelle, sowie dem nötigen Tiefgang in Kampfszenen und emotionalen Momenten. Eine sehr gelungene Mischung, mit der es mir sehr viel Freude bereitet hat, die Walküre Frida und ihre Weggefährten der nordischen Mythologie ganz neu kennen zu lernen, sondern auch eine gelungene "Was wäre wenn" - Interpretation geboten zu bekommen. Es bedarf zum Lesen dieses Buches kein vorhandenes Grundwissen der nordischen Mythologie, es wurde beim Schreiben an alles gedacht und innerhalb der einzelnen Handlungsstränge hervorragend stimmig herausgearbeitet, was welcher Gott und welche Sagenwesen für Besonderheiten mitbringen.
Die sympathische Protagonistin Frida nimmt uns mit auf ihre ganz eigene Reise, zeigt uns erst das sagenumwogene facettenreiche Asgard und durch ein kleines Missverständnis landen wir gemeinsam im heutigen Stockholm zu Füssen des Fürsten Ikea. Neben Frida gibt es eine Reihe weiterer wesentlicher Figuren, die allesamt nachvollziehbar mit ihrem jeweiligem eigenen Charme die ein oder anderen Zufälle miteinander verketten. Die Handlung dieses Buches hat mich umgehauen, wie Mjölner als der Hammer Thors es mit vielen anderen auch tun würde. Jedes Mal wenn ich dachte, ich könnte wie in meinem eigenem Tagebuch aus vergangenen Zeit erahnen, was da kommen würde, bekam ich etwas komplett anderes. Diese Erfahrung mit so vielen kleinen Handlungsmagiefäden, die erst alle durcheinander wirbeln und am Ende doch jede an seinen eigenen Platz findet, um gemeinsam das Julfest zu feiern ist mein bisherige persönliches Überraschungshighlight 2018.
Fazit: Mit Magiefäden umwickelt las ich in meinem Kokon der nordischen Mythologie dieses Buch, lernte von der Pike auf die nordische Mythologie mit ihren schönen und unodinhaften Besonderheiten kennen und durfte die Reise der Valkyrie ins heutige Stockholm zum Fürst Ikea mit viel Schmunzeln begleiten. Rundum gelungen und für alle Leser, die auch die rauen Kampfszenen der Wikinger ertragen geeignet.
"Valkyrie: Zurück ins Jetzt" habe ich gewonnen und nicht ausgesucht, so dass ich ohne Erwartungen oder Vorstellungen über den Inhalt angefangen habe. Die nordische Mythologie ist eine, in der ich mich nicht besonders gut auskenne, so dass gerade der Anfang etwas schwer für mich war. Die Valkyrie Frida führt Odins Aufträge aus und erledigt Botengänge für ihn. Im ersten Teil ist sie hierfür bei den Jo-Ann und generell tauchen so viele Norsen und Begriffe auf, dass ich etwas durcheinander kam.
Dafür wird es höchst amüsant, als Frida im heutigen Stockholm erwacht und unterstützt von einem Spraben ("Freie Presse" - die Idee fand ich immer wieder so herrlich, wenn die Vögel Nachrichten verbreiten und die Raben nur Klatsch und Tratsch verbreiten) und bald auch einem zusammengewürfelten Trupp aus Gamla Stan. Das heutige Stockholm wird immer wieder sehr lebhaft und bunt vor Augen geführt und Frida schillert als alte Valkyrie vor diesem Hintergrund viel besser. Die Abenteuer, die sie hier erlebt, sind erst der Anfang ihrer Geschichte, das wird klar deutlich. Es dauert seinen Teil, bis sie die Freunde kennengelernt hat, die sie später braucht, und herauskommt, wieso sie im heutigen Schweden wach geworden ist. Auch wenn ich einige Wendungen sehr früh kommen sah, war es fesselnd und mitreißend und ich habe es sehr gern gelesen. Band 1 endet mit so vielen offenen Fragen und Potential, dass ich es kaum erwarten kann, die Reihe fortzusetzen. Von den Fantasygeschichten, die ich bislang über die nordische Mythologie gelesen habe, ist "Valkyrie: Zurück ins Jetzt" auf jeden Fall die beste! Klare Leseempfehlung.
Wo einst Walküren, Trolle und sagenhafte Wesen wandelten, erhebt sich nun die Skyline Stockholms in den Himmel. Menschen bevölkern die Straßen, gehen ihrer Wege und bewältigen ihren Alltag. Doch in den Eingeweiden der Stadt rumort etwas.
Eine Walküre namens Frida arbeitet am Ticketschalter einer U-Bahn-Station, ein Drachenboot ankert in der Nähe der Altstadt und eine eigentlich tote, aber sehr aktive Wissenschaftlerin im Kleinformat versucht herauszufinden, wohin das geheimnisvolle Asgard der Götter verschwunden ist. Was mag geschehen, wenn Sagenwesen aufeinandertreffen, Monster sich aus der Finsternis erheben und über allem der Hauch alter Mythen schwebt?
Die Walküre Frida kommt eigentlich aus dem göttlichen Asgard, arbeitet aber jetzt als Ticketverkäuferin in einer U – Bahn – Station im heutigen Stockholm. Aber wie kam es denn dazu? Warum ist das Asgard nicht mehr das was es mal war, wieso laufen Menschen jetzt hier rum? Alles Fragen, die nicht nur Frida beantwortet haben möchte.
Ich mag Bücher über die Götterwelt und auch gerne Mythologie und das hat die Autorin hier eindeutig geschaffen. Absolut lesenswert!
Das war ein ziemlich cooler und unterhaltsamer Auftakt für die Valkyrie-Reihe, und sie macht Lust auf mehr. Einen Stern Abzug gibt es lediglich, weil ich manchmal echt den Überblick verloren habe und es mir zwischendurch so vorkam, dass immer neue Baustellen eröffnet, aber keine gelöst wurde, das war etwas unbefriedigend. Ich mache aber trotzdem direkt weiter mit Band 2, weil Frida ne tolle Protagonistin ist und ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht!
Erste Sätze „Odin entbietet seinen Gruß“, log ich und die Gespräche erstarben, als hätte ich sie mit meinem Schwert abgeschnitten. Stille breitete sich aus, die Art von Stille, die eintrat, wenn fünfzig Personen, die eben noch lautstark gefeiert hatten, plötzlich sehr aufmerksam zuhörten.
Klappentext Wo einst Walküren, Trolle und sagenhafte Wesen wandelten, erhebt sich nun die Skyline Stockholms in den Himmel. Menschen bevölkern die Straßen, gehen ihrer Wege und bewältigen ihren Alltag. Doch in den Eingeweiden der Stadt rumort etwas. Eine Walküre namens Frida arbeitet am Ticketschalter einer U-Bahn-Station, ein Drachenboot ankert in der Nähe der Altstadt und eine eigentlich tote, aber sehr aktive Wissenschaftlerin im Kleinformat versucht herauszufinden, wohin das geheimnisvolle Asgard der Götter verschwunden ist. Was mag geschehen, wenn Sagenwesen aufeinandertreffen, Monster sich aus der Finsternis erheben und über allem der Hauch alter Mythen schwebt?
Meine Meinung Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und berichtet aus der Sicht der Walküre Frida. Frida ist Odin ergeben, aber hat einen Fehler gemacht, weshalb sie neuen Krieger Asgards, vor allem die neuen Walküren, ausbildet. Als sie plötzlich in der heutigen Zeit in unserer Welt landet, in der Asgard verschwunden ist, muss sie sich nicht nur den technischen Neuerungen stellen. Sie ist eigensinnig, entschlossen, mutig und stur. Im Laufe der Geschichte gerät sie an ihre Grenzen, entwickelt sich weiter und wächst über sich hinaus. Ich konnte mich wirklich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.
Die Autorin spielt mit der nordischen Mythologie in der heutigen Zeit, schafft alte Mythen in ein neues Gewand zu bringen, ohne sie zu verbiegen. Ebenso merkt man, wie intensiv sich die Autorin mit der nordischen Mythologie beschäftigt hat, weil alles in sich stimmig ist. Das Buch konnte mich von der ersten Seite an fesseln und mitreißen. Die Geschichte lebt durch die Charaktere, die alle einzigartig sind. Es gibt mehr oder weniger überraschende Wendungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Ein gelungener Auftakt, der tolle Charaktere bietet mit einer gut recherchierten, interessanten Kulisse, die mich gut unterhalten konnte, daher gibt es von mir 4,5 von 5 Würmchen