Von Kindheit an vertraut mit dem sorbischen Mythos, beschließt der Biogenetiker Jan Serbin, sich in Krabat zu verwandeln, der auf der Suche nach dem Glücksland durch die Zeiten zieht. Er will die »Formel des Lebens« testen, die er entdeckt zu haben glaubt. Das Märchen wird zur Realität, Wirkliches zur Sage, die Raum- und Zeitgrenzen aufhebt. Aus Geschichten, Parabeln und Legenden – anschaulich, rätselhaft, voll hintergründigem Humor – entsteht ein Roman, der Menschliches und Menschheitliches, Heutiges und Historisches ins Gleichnis setzt.
Beim dritten Anlauf wohl fünf Jahre nach dem ersten endlich geschafft.
Es fängt mit ein bisschen anekdotenhafter Kosmologie an, wird zunehmend wirrer durch die ineinander fließenden Zeiten, Orte, Personen, Handlungen, bis alles, nach und nach, wieder zum Anfang zurückkehrt, aber wohl doch irgendwie verwandelt.
Mein alleiniger Vorwurf bleibt die selbst für den aufmerksamen Leser schwere Überschaubarkeit einiger Handlungsstränge, sowie einige Stellen, die allein für meinen Geschmack etwas zu sehr vor Pathos strotzen.
Dennoch lässt sich Brezans Krabat meiner Meinung nach eindeutig, wenn auch als fehlerhaftes, so doch als Meisterwerk einordnen.
One of the weirdest books I have ever read. I don't even know if it is good or bad. But definitely every interesting to read, if you let yourself entralled into those interlooping stories and images.
I read somewhere you would have to read it twice or thrree times to follow the story. Probably true, but I am not going to do that right now.