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Die Dinge, über die wir schweigen

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Die 14-jährige Mimi lebt bei ihrem Vater und verbringt den Sommer mit Schwimmen gehen im Freibad und Eis essen und sie ist zum ersten Mal verliebt! Eigentlich alles wunderbar, wäre da nicht dieses nagende Gefühl in Sie vermisst ihre Mutter, obwohl sie sie nie kennengelernt hat. Als eine Postkarte von ihrem Onkel Paul ankommt, dem Bruder ihrer Mutter, der jahrelang nichts von sich hatte hören lassen, beschließt Mimi kurzerhand zu ihm nach Berlin zu fahren, um endlich mehr über ihre Familie herauszufinden … 

Authentisch und einfühlsam schildert Lea Dittrich, wie Mimis Suche nach ihrer Mutter zu einer ganz neuen Nähe innerhalb der Familie führt.

"Die Dinge, über die wir schweigen" ist eines jener Bücher, das mich sehr gepackt hat und mir noch lange in Erinnerung bleiben wird." Rosa1508, Amazon

»Zusätzlich schafft es Lea Dittrich noch ein Thema anzuschneiden, das für die Handlung eigentlich irrelevant ist, dem Buch aber einen Extracharme Mimis Onkel hat das Tourette-Syndrom. Er wird so authentisch und gar nicht übertrieben charakterisiert, ganz nebenbei, so als ob das gar nicht relevant sei. Insgesamt strahlen alle Figuren eine starke Persönlichkeit aus« Maura, Jugendleseclub Buchladen Neuer Weg

»Sehr einfühlsam beschreibt die Autorin, was der Verlust eines Elternteils für Kinder bedeutet. Ein Roman, der sich trotz der besonderen Thematik flüssig lesen lässt, jedoch nachdenklich stimmt. Nicht nur für Jugendliche sehr empfehlenswert.« Andrea Dörr, Büchereifachstelle der Ev. Kirche im Rheinland

»Die Charaktere drumherum runden die Reise ab und am Ende war ich überglücklich. Eine tolle Entwicklung der Charakterin, Spannung, Tiefe und tolle Figuren. Was will man mehr?« T. Schröder. Amazon

177 pages, Kindle Edition

Published March 5, 2018

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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
799 reviews4 followers
June 27, 2022
Diese Geschichte aus der Perspektive eines 14-jährigen Mädchens ist unglaublich intensiv geschrieben. Die vielen Facetten der Gefühle und Gedanken, die vielen Fragen und Mimis Sinneseindrücke ergeben beim Lesen einen solchen Rausch, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Besonders schön finde ich, dass hier gezeigt wird, dass Familie nicht nur klassisch Vater-Mutter-Kind sein, sondern sich manchmal - völlig überraschend - auch anders zusammensetzen kann, selbst wenn der eigentliche Mittelpunkt, der alle miteinander verbindet, gar nicht da ist.
Profile Image for Buchstabengeflüster.
293 reviews
May 18, 2026
Auf der Suche nach dem, was fehlt

Mimi vermisst ihre Mutter sehr stark. Außer, dass sie bei ihrer Geburt gestorben sein soll, redet ihr Vater aber nicht über sie. Zu ihrer Familie besteht kein Kontakt mehr. Mimi hat Träume und Flashbacks von einer Frau, die ihr über den Kopf streicht oder mit ihr in Schneeflocken tanzt. Sind das Erinnerungen? Als ihr Onkel, zu dem sie lange keinen Kontakt mehr hatte, eine Postkarte schreibt, dass er nun in Berlin leben würde, reist sie kurzerhand zu ihm.

Zu Beginn des Buches merkt man sehr stark, wie wichtig Mimi die Suche nach ihrer Mutter ist. Nicht nur die Frage, ob sie wirklich noch leben könnte bzw. der Besuch des Grabes, sondern auch ihr Charakter ist für Mimi wichtig. Die Jugendliche braucht Antworten, doch ihr Vater blockt immer ab. Nicht einmal über seine gemeinsame Zeit mit ihr redet er. Mimi fixiert sich total darauf und verfolgt auf der Straße Frauen, die dem Aussehen oder den Gesten her ihre Mutter sein könnten. Mit ihrer Kamera hält sie alle potenzielle Mütter fest und sammelt die Fotos. Es wird sehr intensiv geschildert, wie Mimi de Frauen fast schon stalked und kriminelle Handlungen begeht. Das Fehlen ihrer Mutter und Erzählungen über sie beherrscht Mimis Gedanken und Alltag.

Lina hatte irgendwann mal gesagt, dass sich mit Musik irgendwie alles besser anfühlte. Selbst das Traurigsein. Und sie hatte recht. - S. 157f

Lea Dittrich verwebt auf Mimis Suche auch wichtige Themen, mit denen man sich auseinandersetzen muss, wenn man erwachsen wird. Mimi trifft auf chronische Krankheiten, sexuelle Orientierung und ihre erste Liebe. Diese ernsteren Themen werden stückweise in die Geschichte eingeflochten, sodass man sich trotzdem noch auf das große Geheimnis hinter Mimis Mutter konzentrieren kann und die Geschichte nie zu schwer wird.

Das Ende hat mir gut gefallen, da sich Mimi stark weiterentwickelt hat und sich die Geheimnisse um ihre Mutter aufgelöst haben. Mimi wurde während ihrer Reise erwachsen. Anfangs ist sie noch impulsiv und läuft von zu Hause weg, ohne zu ihrem Vater Kontakt zu halten und ihn zu beruhigen, weshalb die Situation etwas eskaliert. Mit der Wahrheit über ihre Mutter und der Zukunft geht sie später sehr reif und besonnen um. Der Schluss wurde nur leicht offen gehalten, sodass man sich Mimis Zukunft selbst gut ausmalen kann.


Fazit:
„Die Dinge, über die wir schweigen“ erzählt Mimis Suche nach ihrer Mutter. Sie taucht tief in die Geschichte und Charaktere ihrer Familie ein und macht auf ihrer Reise eine positive Entwicklung durch. Lea Dittrich verbindet eine lockere Sommergeschichte mit der Suche nach der Identität und einigen wichtigen Aspekten, mit denen sich Jugendliche auseinandersetzen müssen.
(2018)
Profile Image for Anna.
102 reviews2 followers
Read
June 3, 2024
Schönes Buch für 12-14 Jährige :) Die mutige Protagonistin Mimi sehnt sich nach ihrer angeblich toten Mutter und findet bei ihrem sommerlichen Abenteuer Familie - auf andere Weise als erhofft.
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