ED Senft, einer der reichsten Männer Hamburgs, feiert seinen 60. Geburtstag. Alles, was in der Hansestadt Rang und Namen hat, ist in die neu errichtete Elbuferhalle geladen, das Fernsehen überträgt die Veranstaltung live, moderiert vom bekannten Star Paul Abend. Doch die wahre Sensation des Abends ist dem Publikum noch nicht bekannt. Anläßlich dieses runden Geburtstags soll die neueste Erfindung der Senft AG präsentiert werden: Globacter, die Zelle für die Welt. In jahrelanger Forschung ist es Senfts Genetikern gelungen, ein Bakterium zu synthetisieren, das Erdöl frißt und als unschädlichen Stoff wieder ausscheidet: das Ende von Umweltverschmutzungen durch Tankerunglücke oder lecke Überlandpipelines ist abzusehen. Doch der Abend verläuft keinesfalls so reibungslos wie geplant: Globacter wird gestohlen, das Schwimmwunder Rebekka Scholz tätlich angegriffen. Ein Alptraum beginnt... (Klappentext)
geboren am 23. Dezember 1953 in Berlin wohnhaft in Berlin und Brandenburg Studium der Chemie und Biologie an der Freien Universität Berlin, Diplombiologe, Forschungstätigkeit, Arbeit als ökologischer Gutachter und Lehrbeauftragter
1986-1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Biologie der TU Berlin, Arbeitsschwerpunkte Zoologie (Insekten, Käfer) und Ökologie, Lehrtätigkeit
1991 Promotion zum Dr. rer. nat. mit einer agrarökologischen Arbeit über Nebenwirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf Bodentiere, zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen
1992-1995 Koordinator und Bearbeiter einer zoologischen Bestandsaufnahme („Monitoring“) aller Naturschutzgebiete von (West-)Berlin im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz Seit Mitte der Siebziger Jahre Gitarrist in diversen Berliner Jazzbands, u.a. Riff, Acoustic Guitar Orchestra Berlin, Elefanten, UTE KA Band, Animato, Sitarstudium bei Ustad Imrath Khan, produzierte 5 LPs/CDs 1993 erschien als erste Buchveröffentlichung der Roman Wenzels Pilz, danach weitere Romane und Sachbücher, mehrere Preise, seit 1996 freier Autor und Wissenschaftspublizist
Wahrscheinlich hatte ich etwas anderes erwartet, einen Roman in der Art von "Wenzels Pilz". Hier interessiert mich die Geschichte zu wenig, gleiches gilt für die Personen. Die Informationen zum Thema Genetik sind aber sehr gut verpackt.
1. Satz - Draußen vor den dicken, meterhohen Scheiben herrschte dichtes Schneegestöber. letzter - "Sie ist ihnen wie aus dem Gesicht geschnitten."