Im Frühjahr 1485: Das Zisterzienserkloster Salem erwartet den Besuch des Kaisers. Doch der plötzliche Tod eines jungen Mönchs überschattet die Festvorbereitungen. Der alte Kellermeister bringt den Todesfall mit lange zurückliegenden Ereignissen in Verbindung, bei denen ein Mönch in einem Weinfass ertrunken und ein wertvoller Reliquienbehälter verschwunden ist. Bruder Johannes, Leiter des Skriptoriums, macht sich auf die Suche nach dem rätselhaften Reliquiar. Wird er auch die ungeklärten Todesfälle lösen können?
15. Jahrhundert: Das Zisterzienserkloster Salem erwartet hohen Besuch; der Kaiser samt Gefolge hat sich angekündigt. Die Bruderschaft ist in Aufruhr; es muss noch so vieles vorbereitet werden. Die Vorbereitungen werden überschattet vom plötzlichen Tod eines jungen Mönchs. Dann stirbt auch noch der alte Kellermeister. Vor dessen Tod legt er bei Bruder Johannes die Beichte ab und erzählt ihm von einem Todesfall, der sich vor 30 Jahren im Kloster ereignet haben soll. Haben der Todesfall von damals und der des jungen Mönchs in der Gegenwart etwas miteinander zu tun? Bruder Johannes geht der Geschichte nach...
Mein Leseeindruck:
Ich lese unglaublich gerne Historische Romane, die in einem Kloster spielen. Ich glaube, dass Ellis Peters mit ihren "Bruder Cadfael"- Romanen damals meine Liebe zu dieser Art von Büchern entfacht hat. Somit freue ich mich immer, wenn ich einen neuen Historischen Roman entdecke, der dieses Setting hat.
"Das Geheimnis von Salem" hat mich daher sofort angesprochen. Ich mochte das Buch auch sehr gerne, habe es gerne gelesen und kann es auch weiterempfehlen. Dennoch hat es mich nicht zu 100% überzeugen können.
Ich kann gar nicht genau sagen, warum es nicht zu fünf Sternen gereicht hat. Die Geschichte ist durchaus sehr spannend, die Charaktere sind glaubwürdig. Ich denke, es liegt am Schreibstil. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und die Geschichte hat mich nie gelangweilt. Trotzdem hatte der Schreibstil etwas an sich, das mich nicht gänzlich überzeugen konnte.
Dennoch kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen! Es hat mir Spaß gemacht, mich von der Autorin ins 15. Jahrhundert entführen zu lassen, und sollte es noch weitere Fälle geben, die Bruder Johannes aufzudecken hat, dann würde ich mich darüber sehr freuen!