Medusa wird von ihrer Mutter Gaia Jeder Mann, den sie liebt, erstarrt zu Stein. Sie muss mit ansehen, wie ihre große Liebe stirbt, und zerbricht beinahe daran. Das will die junge Gorgone nie wieder ertragen müssen. Sie entscheidet sich für ein abgeschiedenes Leben in der Menschenwelt. Nach Jahrhunderten der Einsamkeit begegnet ihr der geheimnisvolle Jendrik, dem sie sich nicht entziehen kann und Medusas Fluch erwacht von Neuem.
Der Auftakt zur neuen Fantasyreihe von Emily Thomsen!
Vorneweg Ich habe dieses Buch auf der LBM gekauft, da die Autorin gerade am Stand war und signiert hat 😅. Nachdem das Buch nur 196 Seiten hat, habe ich es auch gleich angefangen, damit mein SuB wieder kleiner wird 🙈.
Meine Meinung: Am Anfang hat es wirklich einige Zeit gedauert bis mich dieses Buch mitreißen konnte. Versteht mich nicht falsch, auch der Anfang war gut, aber irgendetwas hat gefehlt.
In diesem Buch geht es - wie der Titel schon sagt - um Medusa. Allerdings hat diese keine Schlangen auf dem Kopf und es erstarrt bei ihrem Anblick auch nicht gleich jeder zu Stein. Das passiert nur, wenn Medusa sich verliebt und dieser Mann, die Liebe nicht in gleicher Weise erwidert. Deswegen versteckt sich Medusa unter dem Namen Marie in der Menschenwelt und möchte von den Göttern und insbesondere ihrer Mutter Gaia nichts mehr wissen. Nur so einfach ist das natürlich nicht...
Medusa/Marie ist eine eher ruhige Protagonistin, außer sie regt sich über jemanden (meistens ihre Mutter) auf, dann kann sie richtig wütend werden. In den Rückblicken kam mir Medusa eher wie ein Teenie vor, die sich zum ersten Mal verliebt hat. Zumindest war sie dementsprechend sturköpfig 😏. In der Gegenwart war sie natürlich älter, aber auch vorsichtiger, da sie Angst hat die Leute an sich ran zu lassen. Bevor ich dieses Buch begonnen habe, war ich ein wenig skeptisch, da ich nicht wusste wie man die klassische Medusa zu einer sympathischen Protagonistin machen kann, aber Emily Thomsen ist das tatsächlich gelungen.
Die beste und einzige Freundin von Marie ist Tessa. Sie ist bedeutend quirliger und offener und sie möchte unbedingt, dass Marie glücklich wird, denn sie hat Angst, dass Marie einsam sein wird, wenn sie stirbt (da sie ja ein Mensch ist). Tessa war mir dadurch richtig sympathisch 😄.
Dann gab es noch Farin und Jendrik. Ich muss gestehen, dass ich mit Farin von Anfang an nicht viel anfangen konnte, da er ziemlich blass wirkt und für mich keine nennenswerten Charaktereigenschaften hat. Jendrik war mir da viel sympathischer, obwohl er auch ein kleines bisschen penetrant war 😅. Trotzdem könnte ich mir bei ihm vorstellen, dass er mir noch ein bisschen ans Herz wächst 😁.
Die Handlung läuft eher langsam an. Zumindest, wenn man bedenkt wie dünn dieses Buch ist. Insgesamt kam mir Band 1 eher wie eine Einleitung zur eigentlichen Geschichte vor, denn erst auf Seite 100 hatte ich das Gefühl, dass etwas vorwärts geht 😅. An sich ist das überhaupt nicht schlimm, denn sowas hat man ja öfter, nur wusste ich nicht, dass dieses Buch der Beginn einer Reihe ist, deswegen hatte ich natürlich etwas anderes erwartet. Größere Plottwists gibt es in diesem Buch eigentlich nicht. Es taucht zwar ein Gott auf, bei dem man nicht gleich weiß, wer es ist, aber das ist ja auch keine große Überraschung. Zum Ende hin ist es dann wirklich nochmal spannend geworden und das Buch hat sein Potenzial gezeigt, nur werden wir davon wohl erst mehr in Band 2 lesen 😏. Wann auch immer der kommt 😅. Ich habe ja schon ein paar Vermutungen, aber mal sehen, ob sich die bewahrheiten 😁
Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr angenehm und flüssig.
Fazit Nach leichten Startschwierigkeiten hat mir dieses Buch doch sehr gut gefallen, obwohl es mir teilweise eher wie eine Einleitung vorkam. Ich bin jetzt auf jeden Fall schon sehr gespannt auf die Fortsetzung, denn da wird sicherlich einiges passieren!
Sehr entspanntes Buch. Es lässt sich super schnell lesen und der Schreibstil gefällt mir gut. Die Geschichte rund um Medusa gefällt mir. Auch das Ende war spannender geschrieben. Ein kleiner Cliffhanger mach neugierig auf den zweiten Band. Einen kleinen Punkt Abzug gibt es für die Naivität der Protagonistin. Eine absolute Wohlfühlgeschichte für zwischendurch.
Medusa wird von ihrer Mutter Gaia verflucht: Jeder Mann, den sie liebt, erstarrt zu Stein. Sie muss mit ansehen, wie ihre große Liebe stirbt, und zerbricht beinahe daran. Das will die junge Gorgone nie wieder ertragen müssen. Sie entscheidet sich für ein abgeschiedenes Leben in der Menschenwelt. Nach Jahrhunderten der Einsamkeit begegnet ihr der geheimnisvolle Jendrik, dem sie sich nicht entziehen kann und Medusas Fluch erwacht von Neuem. Quelle: drachenmond.de
Meinung:
„Du zeichnest, als hinge dein Leben davon ab.“
Das Cover ist einfach ein Traum! Ich habe es damals schon gesehen, als das Buch als Selfpublisher Edition raus kam und ab da habe ich mich verliebt. Es ist einfach wunderschön und durch die verschiedenen Farben sieht es noch besser aus. Darauf zu sehen ist Medusa und ihr Element, das Wasser.
Der Schreibstil der Autorin war gut und flüssig zu lesen. Für mich waren die Beschreibungen ausreichend und auch die Gefühle wurden gut transportiert. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Medusa, dadurch kann man ihre Gedanken gut erkennen und sich auch besser in sie hinein versetzen.
Zu Beginn lernt man Marie und Tessa kennen. Marie ist Medusa und lebt nun schon seit Jahren auf der Erde. Tessa, ihre beste Freundin, hat eine Kreuzfahrt für sie beide gebucht, da Marie endlich wieder raus kommen soll und über ihren Schatten springen soll. Auf dieser kommt Marie ihrer Vergangenheit aber sehr nahe.
Dies ist eine sehr freie Interpretation von Gaia und Medusa, daher sollte man es nicht so genau nehmen. Jeder kennt Medusa aus Geschichte, die hat Schlangen auf dem Kopf und jeder, der ihr in die Augen sieht, erstarrt zu Stein. Hier ist Medusa ein ganz normaler Mensch, der einfach ewig lebt.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, ich habe sofort über 100 Seiten am Stück gelesen. Der Schreibstil, als auch die Welt an sich waren einfach, da sich die gesamte Handlung fast ausschließlich auf dem Schiff oder in Island abspielen. Dadurch hatte ich auch keine Probleme, mich an alles zu gewöhnen. Das Buch unterteilt sich in zwei Handlungsstränge, einmal die Gegenwart, Marie und einmal die Vergangenheit, Medusa. So liest man, wie es dazu kam, dass Medusa zu Marie wurde und was geschehen ist, dass sie ihre Mutter so hasst und dann noch was im Moment in Maries Leben passiert. Diese Unterteilung in Gegenwart und Vergangenheit mag ich sehr, da man so einfach mehr von der Geschichte hat.
Beim Handlungsstrang von Marie geht es hauptsächlich um die Kreuzfahrt. Dort treffen sie auf einen jungen Mann, Jendrik, der sofort mehr von Marie möchte und auch sie fühlt sich zu ihm hingezogen. Man ahnt als Leser bereits, dass da mehr dahinter steckt, aber was das ist, erfährt man erst am Ende. Diese ganze Liebesgeschichte ging mir aber zu schnell. Zuerst reden die beiden nur, dann ist er der Held, der ihr die Jacke borgt, wenn es regnet und dann ist er kurzzeitig ein Arsch. Trotzdem verliebt sie sich in ihn. Das war mir persönlich dann doch zu schnell und hätte meiner Meinung nach ausgebaut werden sollen. Ansonsten war der Hanldungsstrang von Marie recht gut, Tessa wird immer mehr in Medusas Leben eingeführt, Marie erzählt ihr einige Geheimnisse und sie haben Spaß. Ich mochte die Freundschaft zwischen ihnen wirklich, sie war einfach echt.
Bei Medusa erfahren wir, wie es überhaupt dazu kam, dass sie verflucht ist. Medusas Fluch ist, dass sich jeder Mann, den sie liebt und der sie nicht genauso stark zurück liebt, in Stein verwandelt. Begonnen hat dies mit ihrer ersten Liebe Farin. Gaia hat ihn nicht für würdig gehalten und daher alles versucht, um die beiden zu trennen. Wie sie das versucht hat und wie Medusa darauf reagiert hat, wird in ihren Kapiteln wirklich gut dargestellt, da hat man einige Konflikte und auch die Gefühle von Medusa werden hier viel besser beschrieben. Allerdings hätte ich mir hier besser Beschreibungen der anderen Welt gewünscht, ich konnte mir eher schlecht als recht etwas vorstellen.
Gegen Ende merkt man dann, wie sich diese beide Handlungsstränge verbinden und das große Gesamtbild entsteht. Da ging dann auch alles recht flott, dennoch hat es mir gut gefallen. Ich hoffe, dass man im zweiten Band mehr von Medusa und ihren Fähigkeiten zu lesen bekommt und auch Jendrick immer noch eine Rolle spielen wird. Er ist irgendwie ein ganz cooler Charakter und vielleicht habe ich mich ein wenig in ihn verliebt. Mehr kann ich gar nicht sagen, ohne den ganzen Inhalt dieser knapp 200 Seiten zu spoilern, aber mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Fazit:
Ein guter erster Band mit kleinen Schwächen. Ich hätte mir nicht gedacht, dass mich dieses kurze Buch so sehr fesseln kann. Aber trotzdem hat es mir wirklich gut gefallen und ich habe sogleich den zweiten Band bestellt. Ich vergebe, wegen der kleinen Kritikpunkte, 4 von 5 Sterne.
Ich habe leider einige Kritikpunkte. Erstmal konnte ich zu Anfang nicht ganz in die Story hineinfinden da bei jedem Kapitel ein Sichtwechsel statt fand und die Kapitel waren sehr kurz. Man hätte besser ein Flashback in Form eines Traumes einbauen können um Medusas Geschichte nach zu empfinden. Desweiteren empfand ich Marie/Medusa zunächst als viel zu weinerlich. Ich hatte sie mir mehr verbittert als selbstbemitleident vorgestellt. Es ist natürlich nachzuempfinden, dass sie trauert jedoch fand dieser Trauerprozess so ziemlich alle 3 Seiten statt. Nachdem Medusas Geschichte erzählt war und nur noch von Marie erzählt wurde, ging es jedoch Berg auf. So langsam kam Spannung ins Spiel und daher gab es doch 3 Sterne. Ich werde mir den 2 Band also doch zu gemüte führen.
Cover Mir gefällt das Cover sehr gut. Ich finde die Farben wahnsinnig toll! Es wäre für mich sogar eines der schönsten Cover gewesen, wäre der Übergang der beiden Meere nicht so kantig und beinahe abgeschnitten. Da hätte man den Verlauf noch etwas schöner machen wollen, aber ansonsten ist das ein wirklich wunderschönes Cover.
Meine Meinung Die Idee hinter der Geschichte finde ich wahnsinnig spannend. Gerade Geschichten über Götter gefallen mir im Moment sehr gut. Medusa wurde von ihrer Mutter verflucht und lebt in der Welt der Menschen, wo sie sich vor Liebe fürchtet und praktisch davon läuft. Ihre erste große Liebe wurde nämlich zu Stein verwandelt. Von ihrer besten Freundin lässt sie sich schließlich zu einer Kreuzfahrt überreden, wo sie den geheimnisvollen Jendrik trifft.
Wenn ich ehrlich bin, hatte mich mir viel mehr von diesem Buch erwartet. Vor allem, als ich gelesen habe, das es der Auftakt zu einer neuen Reihe werden soll. Die Geschichte um Medusa konnte mich nämlich nicht wirklich fesseln. Die Verbindung zwischen Medusa und Jendrik hat für mich einfach nicht funktioniert. Ich konnte die Anziehungskraft der beiden einfach nicht verstehen und nachvollziehen. Für mich ging das alles ein bisschen zu schnell und wirkte etwas zu gehetzt. Allgemein war das mein Eindruck während des Lesens. Mit knappen 177 Seiten (Laut Goodreads) ist das Buch in meinen Augen ziemlich kurz. Hundert oder hundertfünfzig Seiten mehr hätten ihm sicherlich nicht geschadet. In diesem Fall hätte die Autorin etwas mehr auf die Beziehung der Figuren und die Hintergründe eingehen können.
Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und es war tatsächlich auch so, das die Seiten sich unglaublich schnell weggelesen haben. Auf diesem Gebiet muss ich wirklich ein Lob aussprechen. Die Autorin hat eine sehr angenehme Erzählstimme. Mit aus diesem Grund hätte ich auch noch sehr gerne weiter gelesen. Vieles in dem Buch wird allerdings meiner Meinung nach zu schnell abgehandelt. Man wird als Leser quasi durch die Seiten gejagt und ehe man sich versieht, ist das Buch leider schon zu Ende.
Von mir erhält Medusas Fluch drei von fünf Monstern. Ich bin gespannt, was mich im Verlauf der Reihe noch so erwartet und wie sich die Autorin noch steigert, denn Luft nach oben gibt es noch.
4 Sterne, alleine für das Ende. Der fantastische Beginn einer Reise, auch wenn ich ab und zu alle Beteiligten schütteln wollte. Dennoch sehr emotional.
Nachdem Medusa der Götterwelt den Rücken gekehrt hat, lebt sie ein unscheinbares Leben unter den Menschen. Doch immer noch kann sie ihre frühere Liebe nicht vergessen, genauso wenig wie den Fluch, mit dem ihre Mutter sie belegt hat, und wegen dem sie nie wieder Gefühle für einen Mann entwickeln will. Doch als sie auf Jendrik trifft, gerät dieser Vorsatz nur allzu schnell ins Wanken...
Emily Thomsen erzählt mit einem klaren, gefühlvollen Schreibstil von der Geschichte einer genauso starken wie verwundeten Frau. Medusas Schicksal ist faszinierend, die eingestreuten Rückblicke klären die aufkommenden Fragen zu ihrer Vergangenheit nur langsam, während sich in der Gegenwart bereits die Ereignisse überschlagen.
Der Blick auf die Götterwelt ist faszinierend und modern gehalten, ohne die bekannten Figuren dabei zu stark zu verfremden, und gibt dem Ganzen dennoch einen neuen Twist. Die Charaktere sind sympathisch und man kann sehr gut mit ihnen fühlen. Intrigen und Wendungen sorgen für Spannung, sodass man das recht kurze Buch kaum noch aus der Hand legen will.
Einzig und allein die Liebesgeschichte in der Gegenwart wollte mir nicht so recht gefallen und wirkte oft doch sehr aufgesetzt. Darüber kann man beim Betrachten des Gesamtwerks aber durchaus hinwegsehen, und eingefleischte Romantiker kommen trotz allem definitiv auf ihre Kosten.
Insgesamt ist "Medusas Fluch" ein gelungener Auftakt, der aber vor allem nach mehr schreit.
Nach dem ich durch meine lieben Mitblogger auf das Buch aufmerksam wurde und gesehen habe, dass sowohl auf Amazon ( nur 4 und 5 Sterne Rezensionen), als auch Lovelybooks (9x 5 1x 4 und 1x 3 Sterne) alle von diesem Buch schwärmen, musste es einziehen. Leider kann ich überhaupt nicht verstehen, was diese Begeisterung soll, denn mich konnte es nicht überzeugen.
Das Buch ist aus der Sicht von Medusa geschrieben. Abwechselnd sich verschiedene Zeitperspektiven ab. Einmal Medusa, aus der Vergangenheit und ihr gegenwärtiges Alter Ego Marie. Marie/Medusa ist eine Göttin und Tochter von Geia. Diese belegt die junge Gorgone mit einem schrecklichen Fluch, den auch prompt ihr Geliebter Farin zum Opfer fällt. Von Trauer und Verzweiflung überwältigt flieht sie in die Menschenwelt und versteckt sich seitdem dort vor ihrer Mutter und den anderen Göttern. Dies ändert sich, als ihre Freundin Tessa Medusa mit auf eine Kreuzfahrt schleppt wo sie auf den sexy Jendrick trifft.
Gleich zu Beginn: Mit der griechischen Mythologie hat dieses Buch wenig zu tun. Es ist eine sehr freie Adaption von Medusa. SEHR FREI! Die Genealogie der Götter stimmt vorne und hinten nicht und Geia ist auch nicht die Welteinschöpferin. Zudem frage ich mich, warum zum Teufel der Eingang der Götterwelt in Island ist? Was hat Island mit den griechischen Göttern zu tun? Wie auch immer, vielleicht bin ich als ehemalige klassische Archäologie Studentin auch etwas pingelig, was dieses Thema betrifft, andrerseits beweisen Autoren wie Rick Riordan das man die Mythen gekonnt frei adaptieren kann, ohne sie zu sehr zu verhunzen. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich schon schlimmere Verstümmlungen der griechischen Mythologie (hust Mythica) gelesen habe.
Das allein war aber natürlich nicht der einzige Grund, warum mich das Buch nicht erreichen konnte. Vielmehr lag es an den Charakteren und der Handlung. Die Charaktere wirken alle ziemlich flach auf mich. Medusa und Tessa gehen noch. Die Schilderung ihrer Freundschaft fand ich ganz schön. Jendrick hingegen blieb so blass wie ein Sack Kartoffeln. Am Anfang fand ich ihn einfach nur widerlich machohaft, besonders als er Medusa in die heißen Quellen hinterher stalkt und sie ungefragt betatscht und küsst. Aber weil er so hammer smexy sexy ist ist das natürlich völlig ok. Starkes Frauenbild Adé. Von null auf hundert ist er dann aber ganz lieb, erklärt seine unsterbliche Liebe und soweiter und sofort. Warum, weshalb, wieso? Keine Ahnung, darauf wird nicht eingegangen.
Stadtessen springt die Handlung in riesen Schritten und lässt vieles unerläutert. Was nicht weiter verwunderlich ist, wenn man versucht Medusas Vergangenheit, die Liebesbeziehung zu Jendrick, den Zwist mit Geia und auch noch eine Verschwörung auf 216 Seiten zu quetschen. Denn so wirkt das Ganze: Gequetscht. Vieles entwickelt sich sprunghaft und wird nicht näher erklärt oder wird ganz abrupt aufgelöst, wie z.b das Ende. Mit 150 Seiten mehr, hätte das hier ein echt gutes Buch werden können. Schade.
Ein Lichtblick ist immerhin der Schreibstil. Der ist sehr angenehm zu lesen. Locker aber nicht zu jugendlich.
Fazit Das Buch hätte ziemlich gut werden können, wenn die Handlung und Charaktere besser und ausführlicher ausgearbeitet gewesen wären. So ist es eine ziemlich flache Geschichte, die mich persönlich leider nicht überzeugen konnte.
Nachdem die Göttin Medusa von ihrer eigenen Mutter verflucht wurde, lebt sie getarnt unter den Menschen und nennt sie von nun an Marie. Ihr Leben hier ist einsam, denn sie will sie auf keinen Fall wieder verlieben, das würde nämlich den Fluch reaktivieren und sie hat bereits jemanden verloren durch den Fluch. Als Marie gemeinsam mit ihrer besten Freundin eine Kreuzfahrt macht, lernt sie den gut aussehenden Jendrik kennen, der sich sehr für sie interessiert. Kann sie es riskieren, sich zu verlieben?
Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Medusa in der Ich-Perspektive auf zwei Zeitebenen. Einmal in der Gegenwart als Marie, zum anderen aus der Sicht von Medusa in der Vergangenheit. So weiß der Leser anfangs erst einmal nicht, was genau passiert ist, aber im Laufe der Handlung werden dann alle Fragen beantwortet. Im Klappentext steht zwar, dass jeder Mann, den Medusa liebt, stirbt, aber das stimmt so gar nicht, denn das ist nur ein Bestandteil des Fluches. Leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht richtig überzeugen konnte. Das lag an verschiedenen Dingen. Medusa/Marie ist mir einfach zu uneinsichtig. Sie kann ihrer Mutter einfach nicht verzeihen und benimmt sie wie ein störrisches Kind. Das macht sie für mich wenig sympatisch. Jendrik ist leider sehr blass und als Leser erfährt man wenig über seine Beweggründe. Auch die Liebesgeschichte konnte mich leider gar nicht überzeugen, bereits nach extrem kurzer Zeit lieben sich die beiden, das ging mir einfach zu schnell. Vor allem, weil Medusa vorher immer wieder betont hat, dass sie sich auf keinen Fall jemals wieder verlieben wird und Jendrik natürlich abgewiesen hat. Der wiederum lässt nicht locker, denn nach seiner eigenen Aussage "bekommt er immer was er will". Zwar gibt es später eine Erklärung für seine Hartnäckigkeit, aber auch die konnte mich letztendlich nicht richtig überzeugen. Obwohl die die Bücher der Autorin sonst sehr mag, konnte mich dieses Buch hier leider nicht richtig überzeugen. Die Autorin schreibt gerade an einer Fortsetzung, obwohl man das Buch auch als Standalone lesen könnte. Insgesamt vergebe ich 2,5 von 5 Punkten.
Cover: Der absolute Hammer. Es sieht aus wie ein Filmplakat und es hat mich sofort verzaubert. Die Optik von dem Bild-in-Bild Effekt ist einfach faszinierend. Ich kann mich gar nicht sattsehen.
Zum Buch: Man liest abwechselnd von Marie (Gegenwart) und Medusa (Vergangenheit/Erinnerung). Es ist alles leicht verständlich beschrieben und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Kulissen sind sehr schön und detailliert beschrieben, was mich noch mehr
Protagonisten: Durch die Fassade die sie versucht aufrecht zu erhalten, scheint immer wieder eine verletzliche junge Frau hervorzubrechen, die zeigt wie Marie sich eigentlich fühlt. Sie hat einen sehr starken Willen und grossen Kampfgeist, der nicht nur selten als Sturheit verstanden werden könnte. Jendrick als sehr selbstbewusst zu beschreiben, wäre noch untertrieben. Er ist schwer einschätzbar, da man das Gefühl hat er gibt nicht viel Preis von sich. Zudem strahlt er etwas so besitzergreifendes aus, das ich zwischen dem Gedanken das er sehr geheimnisvoll ist oder auch etwas unheimlich, hin- und hergeschwankt bin.
Meine Meinung: Ich wurde schnell in die Geschichte hezogen und konnte meinen Reader gar nicht mehr weglegen. Die innere Unruhe von Marie war sehr greifbar beschrieben. Die Erinnerungen aus Medusas Leben fand ich richtig klasse und helfen die Entscheidungen die sie getroffen hat besser nachvollziehen zu können. Sie machen die Geschichte spannender. Ich war gebannt und fasziniert zugleich von den schönen Beschreibungen Islands und muss unbedingt wissen wie es weitergeht.
1 Stern Was für eine Enttäuschung. Am liebsten würde ich diesem Buch gar keinen Stern geben. Die Charaktere sind absolut oberflächlich gestaltet, ich konnte überhaupt keinen Bezug zu ihnen aufbauen. Am schlimmsten fand ich allerdings, dass das Verhalten von Jendrik allen Ernstes als romantisch dargestellt wurde, was meiner Meinung nach absolut verwerflich ist. Was ich als positiv anmerken kann, ist tatsächlich das wunderschöne Cover.
Ein Leben unter den Göttern wird für Medusa unerträglich, als ihre Mutter Gaia ihr die Liebe zu ihrem besten Freund Farin missgönnt. Ihrer Kräfte und ihres Liebsten beraubt lebt sie fortan auf der Erde zwischen den Menschen, mit einem Fluch belegt, der ihr Herz vor Sehnsucht zerreißt. Doch eine Aussprache kommt für sie nicht in Frage. Bis sie auf den mysteriösen Jendrik trifft und einer Wahrheit ins Gesicht blicken muss, die ihr Weltbild und ihr Schicksal auf den Kopf stellt …
Meine Bewertung
„Medusas Fluch“ hatte ich nun schon einige Monate auf dem SuB und auf Anraten einer Freundin hin endlich davon befreit. Als Schmöker für zwischendurch gedacht, war ich auch so schnell wie erwartet mit dem Buch durch und angenehm überrascht von der modernen Aufbereitung einer alten Mythologie aus der Feder von Emily Thomsen.
Medusa kennt man wohl eher als die Lady mit dem gefährlichen Schlangenhaar und dem Blick, der alle zu Stein erstarren lässt. Doch hier ist Medusa anders drauf – tief verletzt und getroffen von einer Ungerechtigkeit, die ihr widerfahren ist. Ihr Charakter wird im Vergleich zu den Mythen umgekrempelt und man kann sich gut mit ihr identifizieren, wobei man merkt, dass sie durchaus eine Frau der Tat ist, auch wenn sie manchmal verzweifelt und keinen Ausweg mehr sieht. Ihre Freundin Tessa aus der Welt der Menschen hingegen ist ein kleiner Sonnenschein und mit ihrer Loyalität stets an ihrer Seite. Auch Farin und Jendrik fand ich sehr interessant gestaltet, ebenso wie die Göttermutter Gaia. Sie alle sind facettenreich und trotz der Kürze der Geschichte gut eingebunden und beleuchtet.
Der Schreibstil konnte mich ebenfalls überzeugen, auch wenn es mir teilweise etwas zu fix ging und manche Ereignisse gern noch etwas näher hätten beleuchtet werden können. Ich war sehr gespannt auf mehr aus Medusas Vergangenheit, hatte aber gar nicht so richtig auf dem Schirm, dass das ein Mehrteiler wird, bevor ich ans Ende stieß und einige Fragen noch offen und ungeklärt blieben. Umso gespannter bin ich aber, wie es noch weitergehen wird und was es mit dem Schicksal auf sich hat, das keine rosige Zukunft für Medusa malt.
Der rote Faden in der Geschichte war durchgängig vorhanden, auch wenn die Kapitel immer wieder zwischen Medusa in ihrem alten Leben in der Götterwelt, und Marie, ihrer Identität in der heutigen Menschenwelt, gewechselt haben. Die Geschichte beginnt sehr flott und schmeißt den Leser mitten rein, aber man kann alles gut nachvollziehen und mit etwas Kenntnis der griechischen Mythologie auch einige Twists vorher erahnen. Trotzdem macht es die moderne Aufarbeitung wieder spannend und auch die Magie, die im Buch eine Rolle spielt, ist faszinierend, wobei sie noch etwas mehr Input in den Folgeteilen vertragen kann.
Alles in allem empfand ich „Medusas Fluch“ als guten Auftakt einer Reihe, die ich gerne weiterverfolgen werde. Es ließ sich sehr schnell und unkompliziert lesen, wobei man die Bindung zu den Charakteren früh herstellen kann. Wer zwei Stunden zwischendurch übrig hat, wird schnell durch die interessante Geschichte rauschen und ich kann sie allen Fans von modernen Mythologie-Adaptionen wärmstens empfehlen.
Medusas Fluch liegt tatsächlich schon etwas länger bei mir im Bücherregal, dass es sogar noch die Vor-Drachenmond-Version ist. :) Die Geschichte ist jedoch die selbe, sodass ich jetzt endlich mal dazu gegriffen habe.
Marie wirkt wie eine starke und taffe Frau, wobei sie so einige Schicksalsschläge hinter sich hat und eigentlich ziemlich verloren ist. Ich mochte ihr Wesen sehr gerne, auch dass sie sich durchbeißt und versucht das beste aus ihrer Situation zu machen.
Jendrik ist mir persönlich etwas zu Machohaft, auf seine Art „ich bekomme alles was ich möchte“. Es wirkte für mich etwas zu aufgesetzt und hat mich persönlich eher abgeschreckt, als neugierig auf ihn gemacht was ich schade finde.
Insgesamt finde ich die Grundidee jedoch megacool und die Umsetzung selber hat mir bis auf ein paar Sachen auch sehr gut gefallen. Hier hat die Autorin einen interessanten Bereich eines Kinderklassikers aufgenommen und mal in einer vollkommen anderen Situation umgesetzt.
In diesem ersten Band geht es darum, dass wir Maries Hintergrund erfahren, sie selber einschätzen können sowie ihre beste Freundin (welche wirklich herrlich ist) näher kennenzulernen.
Gleichzeitig lernt Marie aber auch Jendrik kennen und bekommt einiges aus ihrer Vergangenheit ins rechte Licht gerückt. Gerade die Passagen um ihre Vergangenheit und die Auflösung einiger Situationen fand ich toll umgesetzt und haben mich total neugierig gemacht. Aus diesem Grund möchte ich eigentlich auch wirklich die Fortsetzung lesen, da ich gespannt darauf bin was der Hintergrund bei allem ist und gleichzeitig habe ich auch so eine Vorahnung. ;)
Die Liebesgeschichte zwischen Marie und Jendrik geht mir persönlich viel zu schnell. Diese Liebeserklärungen, dafür dass sie vielleicht 3-4 Sätze miteinander gesprochen haben finde ich extrem überzogen so leid es mir auch tut. Jendrik könnte ich sogar noch ansatzweise nachvollziehen, aber bei Marie. Sie sperrt sich Jahrelang den Männern und bei ihm macht es von jetzt auf gleich klick. Irgendwie konnte es mich nicht überzeugen, mir fehlten dafür einfach ein paar mehr Seiten der Entwicklung.
Ansonsten empfinde ich, wenn man diesen Bereich der Liebesentwicklung weglässt, das ganze für eine schöne und feurige Kombination an Charakteren. :)
Mein Gesamtfazit:
Mit „Medusas Fluch“ hat Emily Thomsen einen schönen, märchenhaften und gefühlvollen Auftakt ihrer Dilogie geschaffen. Auch wenn sie mich nicht in allen Details überzeugen konnte, macht die Story Luft auf die Fortsetzung und ich bin gespannt, ob meine Überlegungen in gewisser Weise passen.
Auf Medusa liegt ein Fluch, denn ihre Liebe endet tödlich. Alle Männer, die ihre Liebe nicht genauso erwidern, werden zu Stein. So hat sie auch ihre große Liebe verloren. Aufgrund dieses Fluches hat Medusa die Götterwelt verlassen und lebt sehr zurück gezogen und versucht Gefühle zu vermeiden. Und plötzlich taucht Jendrik auf, der sie ganz schön durcheinander bringt. Doch sie kann nicht zulassen, dass auch er zu Stein wird.
Da mir die Dilogie „Seelenliebe“ von Emily Thomsen sehr gut gefallen hat, hab ich mich sehr auf das neue Buch von der Autorin gefreut. Das Cover ist wieder ein Hingucker und das Taschenbuch möchte ich unbedingt noch ins Regal stellen.
Medusa nennt sich in der Menschenwelt Marie und aufgrund des Fluches hat sie sich sehr zurückgezogen. Wirklich Zugang habe ich zu Medusa/Marie leider nicht gefunden. Ich mochte ihre beste Freundin Tessa tatsächlich lieber als sie. Sie ist eine unglaublich gute Freundin und hält immer zu ihr.
Auch mit Jendrik bin ich nicht gleich warm geworden. Das hat sich um Laufe der Geschichte jedoch geändert und zum Schluss mochte ich ihn dann doch ganz gerne.
Insgesamt ging mir das alles etwas zu schnell. Jendrik und Medusa/Marie haben sich kaum gesehen und schon ist sie unglaublich verliebt in ihn. Und auch der „Showdown“ war vorbei, bevor er richtig angefangen hat.
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Einmal erfährt man, wie Medusa verflucht wurde und ihre große Liebe verloren hat und dann wird Maries und Jendriks Geschichte in der Gegenwart erzählt. Diese Aufteilung hat mir sehr gut gefallen. Allerdings hätte ich mir ein wenig mehr Mythologie gewünscht, die kam etwas zu kurz.
„Medusas Fluch“ ist der erste Teil einer neuer Fantasyreihe und ich freue mich schon sehr darauf zu lesen, wie es weiter geht.
Fazit: Spannende neue Interpretation der Medusa-Legende. 4 von 5 Sternen.
Cover: Das Cover ist wirklich piassen, denn zu sehen ist eine Schlüsselszene, bei welcher Medusa im Wasser ist. Generell spielt das Wasser in dem Buch, sowie auf dem Cover eine zentrale Rolle. Auch Medusa selbst wirkt auf dem Cover wie eine starke und entschlossene Frau.
Inhalt: Marie ist verflucht, sie hat keine Lust mehr darauf, der Spielball der Götter zu sein. Allen voran ihre Mutter hat ihr das Leben bereits zur Hölle gemacht. Alle wollen sie schützen und ihr bestes. Doch nicht nur das macht ihr zu schaffen, sondern auch die Tatsache, dass jeder Mann der sie nicht genauso liebt wie sie, zu Stein erstarrt. Sie hat den Männern abgeschworen und lässt nun niemanden mehr an sich heran. Ihre beste Freundin versucht sie jedoch aus dem Loch zu holen und überredet sie zu einer Reise, auf welcher sie sich ihren Ängsten und der Vergangenheit stellen muss.
Meine Meinung: Ich mag eigentlich keine Göttergeschichten, doch ich empfand es aufgrund des Klappentextes als eine etwas ungewöhnliche und andere Art über die Gottheiten zu schreiben. Ich gab dem Buch somit eine Chance und ich fand es wirklich toll <3 Der Schreibstil von Emily Thomsen - Autorin ist mitreißend und fließend geschrieben. Der Leser kann sich schnell in die Protagonistin hineinversetzen und mit ihr mitfühlen. Ich hatte zu beginn jedoch Probleme die Parallele zwischen Marie und Medusa zu ziehen und somit einen kleinen holprigen Einstieg beim Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Lieblingszitat: "Ich vertraute Thanatos, dem Gott des Todes. Eine Tatsache, die mich selbst am meisten überraschte." E-Book-Position 1733-1734
Fazit:⭐⭐⭐⭐ Auch für Leute, welche sich nicht mit Göttergeschichten identifizieren können ein Muss!
Medusas Fluch ist der Auftakt einer Trilogie rund um die griechische Mythologie und auch mein erstes Buch, das ich von der Autorin Emily Thomsen lese. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar leicht und absolut fesselnd. Die Beschreibungen der Götter- und Menschwelt sehr bildhaft, sodass ich mich super in die Geschichte hineindenken konnte. Man erlebt die Geschichte von Marie/ Medusa aus zwei unterschiedlichen Perspektiven, einmal die Gegenwart als Marie und Medusas Vergangenheit. Das Buch ist durchweg geladen von Emotionen. Man konnte Medusas/ Maries Verzweiflung und auch ihre Wut deutlich spüren. Aber auch die Liebe, die sie einmal empfunden hat. Ebenfalls ist es der Autorin gut gelungen, die griechische Mythologie mit der Moderne zu verbinden. Ich bin ein riesiger Fan der griechischen Götter und mir gefiel es sehr, dass es in diesem Buch um Götter ging, die mir zumindest aus Büchern noch nicht so bekannt waren. Marie als Charakter mochte ich sehr, auch wenn man ihre Verzweiflung und ihren Selbsthass deutlich spüren konnte, empfinde ich sie als starke, aber sehr tief verletzte Protagonistin. Einziger Kritikpunkt, den ich sehe, ist, dass mir persönlich die Geschichte zwischen Marie und Jendrik zu schnell fortschreitet. Diese überzeugte mich nicht ganz von sich. Alles in allem ist das Buch aber ein schöner Auftakt einer Reihe, die noch einiges an Spannung verspricht. Denn gerade zum Ende kam es doch noch zu einem Ereignis, mit dem ich nicht gerechnet habe und der mich neugierig auf Band zwei macht. Ich vergebe dem Buch vier Sterne.
Zu Beginn schwebt die Geschichte in der Vergangenheit von Medusa. Ihre Liebe wird dargestellt und der Leser bekommt einen Blick für die jetzige Situation von Medusa. Denn diese ist nicht wirklich schön. Das Buch ist wunderbar in das Jetzt und die Vergangenheit eingeteilt, was durch verschiedene Kapitel gekennzeichnet ist. Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr angenehm und mochte auch die Charaktere, in welche sie viel Liebe und Hintergrund gesteckt hat. Ich mag die Geschichte dieser Mythologie sowieso wahnsinnig gerne und fand es jetzt schön, dass Medusa mal nicht die böse ist. Teilweise ist mir ihre Geschichte zu sehr in die Länge gezogen, anderes dann dafür sehr kurz gehalten.
Der erste Satz: 'Du zeichnest, als ginge dein Leben davon ab.'
So einfach dieser Satz ist und einen schön in das Buch einfach führt, so schwierige wird der Schluss. Denn dieses kleine Buch wird Nachfolger haben. Es soll eine Fantasyreihe geben. Und der erste Teil hört mit einem unglaublichen Cliffhanger auf. Ich bin so gespannt auf den nächsten Teil! Für mich ein tolles Buch, ein spannender Auftakt einer Reihe, eine super Geschichte! Ich gebe gerne 4 Sterne und hoffe auf teilweise noch etwas mehr Tiefgang, vorallem bei den 'neuen' Charakteren.
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Das Cover strahlt eine vollkommene Ruhe aus, die mich total angesprochen hat. Gestaltet von Marie Graßhoff hat es mich in seinen Bann gezogen.
Seit ich Flerya gelesen habe wollte ich auch Emilys andere Bücher lesen, auch wenn mir aktuell ein so starker Fokus auf Liebesgeschichten nicht so sehr liegt.
Der Schreibstil war wie gewohnt leicht zu lesen, auch wenn man erkennt, dass sich Emily zwischen Medusas Fluch und Flerya stark weiterentwickelt hat. :-) dennoch fand ich den Stil schon sehr gut zu lesen und ich bin sehr gespannt, wie nun der zweite Teil "Medusas Fluch - Götterschimmer", welcher im November dieses Jahr erscheint, sein wird. <3
Das Buch wechselt zu Beginn zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her, was ich sehr interessant fand, denn so setzten sich die Puzzleteile Stück für Stück zusammen.
Außerdem fand ich schön herausgearbeitet, wie Medusa/Marie von der anfänglichen Resignation in die absolute Verzweiflung fällt und überall einen Hinterhalt ihrer eigenen Mutter erwartet.
Dennoch konnte es mich nicht so richtig überzeugen bzw. packen, aber es hinterlässt mich neugierig wie es weitergeht. Deshalb freue ich mich trotzdem auf den zweiten Teil.
Ich bin ein großer Fan der griechischen Mythologie und habe mich riesig gefreut, dass in diesem Buch nun auch mal Medusa eine Hauptrolle spielt. Insgesamt hat mir das Buch nach kleinen Startschwierigkeiten gut gefallen. Die Geschichte ist gut durchdacht.
Allerdings ließen mich einige Sätze und Handlungen von Jendrik/Thanatos verwundert zurück. Sätze wie „Er ist kein Mann der ein Nein akzeptiert.“ oder, dass die Figur nicht von der Hauptprotagonistin ablässt obwohl diese mehrfach sagt, dass sie nicht angefasst oder geküsst werden will, gehen meiner Meinung nach gar nicht. Das gehört nicht in die heutige Zeit und es suggeriert, dass so ein Verhalten von einem Mann in Ordnung ist. Durch diese Gespräche wirkt die Atmosphäre des Buches für mich zeitweise beklemmend und einschüchternd. Diese bedrohliche Verhaltensweise von Jendrik/Thanatos legte sich im Laufe der Geschichte, was ich persönlich sehr viel angenehmer fand.
Ich bin schon gespannt, was der zweite Teil der Geschichte mit sich bringt.
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Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Das lag vor allem an den Charakteren. Insbesondere die Reaktionen der weiblichen Protagonistin konnte ich nur bedingt nachvollziehen. Die beste Freundin und der männliche Protagonist wirkten aif mich total unsympathisch, was mir das Lesen etwas schwer gemacht hat. Ich hätte mir von den Charakteren mehr Standhaftigkeit gewünscht. Die zwei verschiedenen Erzählstränge brachten die Handlung anfänglich gut in Fahrt. Der weitere Verlauf entwickelte sich sehr schnell, meiner Meinung nach ein wenig zu schnell. Vor allem bei der Liebesgeschichte hätte ich mir der Authentizität wegen etwas mehr Zeit gewünscht. Ich finde es schwierig nach wenigen Stunden schon von wahrer Liebe zu sprechen. Die Handlung selbst war kreativ, wenn auch stellenweise vorhersehbar. Besonders die mythologischen Elemente haben mir richtig gut gefallen. Ich mochte es, dass es kein klassisches Gut und Böse gab und vor allem die Schicksalsfrage zum Nachdenken anregen konnte.
Das Cover finde ich bei dem Buch wirklich gelungen und auch inhaltlich tun sich einige spannende Szenen auf. Allerdings tut sich die Hauptprotagonistin selbst sehr leid. Ich verstehe ja, dass sie kein leichtes Leben hat und bisher viel mitmachen musste. Aber wenn auf gefühlt jeder zweiten Seite beschrieben wird, wie etwas in ihr zerbricht, ihr der Boden unter den Füßen weggerissen wird und sie ja so gestraft wird von ihrem Schicksal.. ist das einfach zu viel. Trotzdem schafft es die Autorin, dass Medusa weitermacht und weiterkommt, bis der nächste seelische Zusammenbruch folgt. Leider macht dieses ganze Hin- und Her manche andere Charakter sehr blass und lässt Medusa sehr egoistisch erscheinen. In meinen Augen lässt auch die Romantik relativ schnell nach- sie baut sich unfassbar gut auf, wird aber schnell zu einer Selbstverständlichkeit. Alles in Allem: zwischendrin kann man sich dieses Buch zu Gemüte führen aber zu viele Erwartungen werden hier nicht erfüllt.
Mir hat das Buch gut gefallen. Gerade am Anfang fand ich es sehr spannend. Leider hat die Spannung und auch die Story gegen Ende ein bisschen abgenommen. Nichtsdestotrotz fand ich das Buch sehr schön geschrieben, fand die Charaktere toll und es war ein nettes Buch für zwischendurch!
Klappentext: Medusa wird von ihrer Mutter Gaia verflucht: Jeder Mann, den sie liebt, erstarrt zu Stein. Sie muss mit ansehen, wie ihre große Liebe stirbt, und zerbricht beinahe daran. Das will die junge Gorgone nie wieder ertragen müssen. Sie entscheidet sich für ein abgeschiedenes Leben in der Menschenwelt. Nach Jahrhunderten der Einsamkeit begegnet ihr der geheimnisvolle Jendrik, dem sie sich nicht entziehen kann und Medusas Fluch erwacht von Neuem.
Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut und passt wunderbar zum Inhalt. Es zeigt Medusas Gesicht im Profil, welches dann in Wasser und Feuer übergeht. Den Schriftzug finde ich außergewöhnlich und die Worte: „Ich bin das Wasser. Ich bin das Feuer. Ich bin die Macht.“ klingen mysterisch und machen neugierig.
Meine Meinung: Nach „Nimbusmädchen“ war Medusa´s Fluch für mich Pflicht und ich habe mich wahnsinnig gefreut, wieder etwas von Emily Thomsen zu lesen. Diesmal geht es ins Reich der Mythen und Götter. Erzählt wird Medusa´s Geschichte, die ja im Allgemeinen bekannt ist, aber nie auf diese Weise erzählt wurde. Geschrieben ist das Buch aus Medusa´s Sicht, wobei mir besonders gut die Einteilung gefallen hat. Die Kapitel sind mal aus der Vergangenheit in der Götterwelt (Medusa) und der Gegenwart in der Menschenwelt (Marie) geschrieben. Die Verbindungen werden Stück für Stück geknüpft und so lernt der Leser die Protagonistin immer besser kennen, lernt sie zu verstehen, sie zu lieben und taucht immer mehr in ihre Geschichte ein. Der Schreibstil ist wieder flüssig, spannend, gefühlvoll und mitreißend. Von der ersten Seite an war ich mittendrin, konnte es nicht mehr zu Seite legen. Die kurzen Kapitel haben dafür gesorgt, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Charaktere sind wunderbar, Medusa die ihre Vergangenheit nicht überwunden hat, verdammt ist zu einem unendlichen Leben ohne Liebe, lässt sich von ihrer Freundin Tessa zu einer Kreuzfahrt überreden, in der sie mit ihren schlimmsten Ängsten und Albträumen konfrontiert wird. Auch Tessa, Gaia und natürlich Jendrik sind so bildhaft und ausführlich beschrieben, dass ich sie mir sehr gut vorstellen konnte. Auch die Orte sind wieder traumhaft beschrieben und ich konnte beim Lesen die Magie spüren. Obwohl man die Geschichte für Medusa und Jendrik schon als abgeschlossen sehen könnte, sind doch noch so viele Fragen offen, dass es unbedingt weitergehen muss. Ich freue mich auf mehr aus Medusas Welt!
Fazit: Ein toller Ausflug in die Welt der Götter, mit viel Spannung und Gefühl, ein besonderes Lesevergnügen.
Ich durfte “Medusas Fluch” von Emily Thomsen vorab lesen. Da ich ihre Duologie “Seelenliebe” bereits kenne und ihren Schreibstil sehr mag, wollte ich mir das nicht entgehen lassen.
“Medusas Fluch” wird aus zwei Sichtweisen geschildert, einmal von Marie und zum anderen von Medusa. Was man hierbei schnell merkt, ist, dass beide Sichtweisen zur selben Person gehören, doch unterschiedliche Zeitebenen erzählen. Während Medusa erzählt, bekommen wir einen einblick in die “Götterwelt” und worum es genau geht. Bei Marie hingegen lernen wir die aktuelle Situation kennen.
Medusa/ Marie war mit von anfang an sehr sympatisch, denn ihr ist etwas schlimmes angetan worden und anstatt in Ruhe im “Exil” zu leben, zerreißt Maries Inneres immer weiter. Ohne ihre Gabe nutzen zu können, erträgt sie die Nähe zu Wasser nicht. Doch da hat sie die Rechnung ohne ihre beste Freundin Tessa gemacht.
Tessa ist ein sehr liebes Wesen und weiß über Medusa/ Marie bescheid. Da sie die lange Sicht der Dinge im Auge hat, möchte sie Medusa helfen, sich wieder auf Menschen einzulassen – vor allem auf Männer. Mit ihrer nicht immer schicklichen Art nimmt sie einen voll ein und man mag sie von Anfang an.
Medusa hat einen riesigen Hass auf ihre Mutter Gaia und auf das was sie ihr angetan hat, doch sie sieht, im Gegensatz zu ihrer Freundin, den Sinn nicht, denn Gaia bei der Aktion im Kopf hatte. Und dann kommt noch ein Typ der nicht begreifen will, das ihre Nähr tödlich ist.
Für mich war “Medusas Fluch” ein sehr spannendes und emotionales Werk. Was Gaia mit ihrem Fluch im Sinn hatte, war für mich relativ früh klar, doch in wie weit Medusa selber Schuld ist, klärt sich erst nach und nach. Es blieb immer spannend und es gab immer wieder Wendungen die ich nicht erwartet hatte. Für mich war das Ende etwas zu schnell, aber es geht ja noch weiter
Nachdem mich letztes Jahr bereits der Debütroman "Das Nimbusmädchen" von Emily Thomsen überzeugen konnte, wollte ich unbedingt ihr neues Werk, "Medusas Fluch", lesen. Ich gestehe, dass das wunderschöne Cover auch seinen Teil zu meiner Leselust beigetragen hat - es ist einfach ... perfekt.
Emily Thomsen erschuf mit Medusas Fluch eine Welt, in der die griechischen Götter keineswegs erfundene Wesen sind. Sie sind real und genießen ihre Macht. Doch wie die Protagonistin Marie mit den Göttern in Verbindung steht, ist eine sehr emotionale Geschichte. Es ist ein Urban-Fantasy-Roman, der in der heutigen Zeit spielt und mit spannenden Fantasyelementen durchwoben ist. Die Story zog mich fortwährend in ihren Bann, doch eine winzige Kleinigkeit hat mich ein wenig gestört: Die Protagonistin hatte fast das ganze Buch lang eine bedrückende, schwermütige Stimmung. Ich hätte mir eine deutlichere Steigerung gewünscht - doch vielleicht wird dies im zweiten Teil umgesetzt.
Was Marie genau mit den Göttern zu tun hat, verbindet Emily Thomsen mit einer sehr emotionalen Geschichte, die aus zwei "Perspektiven" erzählt wird, was sehr gut gelungen ist. So erfährt der Leser von Maries Vergangenheit und versteht damit ihre gegenwärtige Gemüts- und Gefühlslage. Mit seinen 216 Seiten ist das Buch keine lange, gedehnte Geschichte, sondern erzählt eine schöne, kurze Story. Vielen Charakteren begegnet der Leser demnach nicht, sondern lernt dafür die anderen sehr gut kennen.
Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und verstehend. Es war für mich ein Leichtes, in Maries Welt einzutauchen, auch wenn die Stimmung ein wenig zu bedrückend war. Ich freue mich auf die Fortsetzung!
Fazit:
Der neue Urban-Fantasy-Roman "Medusas Fluch" von Emily Thomsen überzeugt nicht nur mit seinem wunderschönen Cover, sondern auch mit der emotionalen Story. Seite für Seite erfährt der Leser mehr über die griechischen Götter und wie sie in Verbindung zu der Protagonistin Marie stehen. Ein kurzer, aber schöner Eröffnungsband. Ich freue mich auf die Fortsetzung!
Noch vor der Veröffentlichung des Buches wurde ich durch das großartige Cover, das von der unglaublich talentierten Marie Graßhoff gestaltet wurde, darauf aufmerksam. Eine Frau ist im Profil darauf abgebildet und die Farben, die an einen schönen Sonnenuntergang am Meer erinnern, gehen wunderbar in einander über. Unten links ist eine Frau unter Wasser abgebildet, was das Gesamtbild meiner Meinung nach noch geheimnisvoller macht.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, von Marie und Medusa, die ein und dieselbe Person sind, die aber (wenn man so will) von zwei unterschiedlichen Zeiten und Welten erzählen: Der Vergangenheit in der Götterwelt (Medusa) und der Gegenwart in der Menschenwelt (Marie). Marie empfand ich zu Beginn als sehr einsam und sehr geprägt von ihrer Vergangenheit, so dass sie, blind vor Hass, den Kontakt zu Menschen meidet, ausgenommen zu ihrer besten Freundin Tessa. Medusa hingegen nahm ich als sehr lebensfreudige, sympatische Jugendliche wahr, die immer ihren eigenen Kopf durchsetzen will, sich von niemandem etwas einreden lässt, die sich aber vor allem nach Liebe sehnt. Im Laufe der Geschichte werden beide Welten und Personen miteinander verbunden, welches ich als sehr gelungen umgesetzt empfand. In beide Personen konnte ich mich problemlos hineinversetzen, konnte beide Seiten verstehen, wodurch ich schon nach wenigen Seiten sofort in die Handlung eintauchen konnte. Der unglaublich schöne Schreibstil der Autorin tat hierbei ihr Übriges: Viele Beschreibungen von Landschaften am Meer, Gefühlen und Ereignissen sind so wunderbar ausgedrückt, dass ich teilweise das Buch kurz zuklappen und inne halten musste. Bei vielen Äußerungen hatte ich auch das Gefühl, dass man gewisse Dinge selber erlebt haben muss, um sie auf die Art formulieren zu können, wie die Autorin es in diesem Buch getan hat. Dieser Aspekt hat mir zusätzlich total gefallen!
Das Buch ist einfach wunderschön <3 Medusas bzw. Maries Geschichte hat mich so sehr berührt, so dass ich das Buch in einem Rutsch durchlesen musste. Der Schreibstil der Autorin hat die Geschichte noch zusätzlich verschönert und ja, was wäre das Buch ohne einen göttlichen Helden: Jendrik? Ich liebe dieses Buch, es gehört ganz klar zu meinen Lieblings-Büchern! Liebe Emily, ich kann es kaum erwarten, bis du die Fortsetzung veröffentlichst, also bitte hab Erbarmen mit uns Lesern und lass uns nicht zu lange warten!