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Todesströmung

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Nachdem sie einen richtig großen Job versaut haben, bleibt drei Glasgower Auftragskillern nur die Flucht: auf die karge und schöne Hebriden-Insel Jura, getarnt als Outdoor-Touristen. Ihre Tarnung fliegt auf, doch Juras eigenbrötlerische Einwohner zeigen sich gesprächsbereit; schließlich gilt es zu verhindern, dass ein Milliardär die Insel in einen Golfclub verwandelt. Alles könnte gut sein – wären da nicht ein skrupelloser Polizeichef und jener kriminelle und korrupte Politiker, den die drei eigentlich hätten umlegen sollen. Eine abenteuerliche Jagd quer über die Insel beginnt - über mächtige Berge, die drei „Paps of Jura", über Hochmoor und Klippen bis hin zum "Corryvreckan", dem alles verschlingenden, unschiffbaren Meeresstrudel ...

384 pages, Paperback

Published January 1, 2018

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Gordon Tyrie

12 books3 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Aimée.
Author 5 books8 followers
February 20, 2022
"Hynch drückte nicht ab."



Was für ein irrer erster Satz! Und irre geht es auch weiter, denn dieses Nicht-Abdrücken hat für Auftragsmörder Hynch und seine Kumpanen schwerwiegende Folgen: Der Auftrag geht schief und so fliehen sie vor der Selbstjustiz auf die Hebriden-Insel Jura. Dort gibt es weitere Verwicklungen, unter anderem einen Immobilien-Hai der die ruhige Insel in ein Golfparadies verwandeln will. Ob Hynch da helfen kann...?



Zum Glück habe ich den zweiten Band zuerst gelesen, denn bei dem hier hätte ich am liebsten nach 100 Seiten aufgegeben. Wo der zweite ein Cozy Krimi war, mit schrägen Charakteren und Kapiteln aus der Sicht eines Hochlandrinds, war dieser hier die Geschichte eines Mannes auf der Flucht, mit viel Blut, Schießereien und inneren Monologen mit Planungsüberlegungen. Insgesamt irgendwie nicht so spannend, auch wenn das fulminante Ende dann ordentlich abgeht.



Kurzer Vergleich zur Übersicht:

Band 1 Band 2
spielt auf Jura spielt auf Gigha
Thriller Krimi
Hauptfigur: Hynch Hauptfigur: diverse Einwohner


Da Band 3 aber wieder "Krimi" auf dem Cover hat, hoffe ich mal das beste und bin gespannt, welche Insel und welche schrägen Typen wir dann kennenlernen wollen. Der Band erscheint im Juli!
Profile Image for Daniela Anders.
679 reviews2 followers
March 20, 2025
Knallharter und trotzdem gefühlvoller Thriller vor naturwilder Kulisse

**Inhaltsangabe Verlag:**
Hochspannung für Schottland-Fans: Gordon Tyries ungewöhnlicher Insel-Thriller mit wunderbaren Charakteren und stürmischer Atmosphäre.
Nachdem sie einen richtig großen Job versaut haben, bleibt drei Glasgower Auftragskillern nur die Flucht: auf die karge und schöne Hebriden-Insel Jura, getarnt als Outdoor-Touristen. Ihre Tarnung fliegt auf, doch Juras eigenbrötlerische Einwohner zeigen sich gesprächsbereit; schließlich gilt es zu verhindern, dass ein Milliardär die Insel in einen Golfclub verwandelt. Alles könnte gut sein – wären da nicht ein skrupelloser Polizeichef und jener kriminelle und korrupte Politiker, den die drei eigentlich hätten umlegen sollen. Eine abenteuerliche Jagd quer über die Insel beginnt - über mächtige Berge, die drei „Paps of Jura", über Hochmoor und Klippen bis hin zum "Corryvreckan", dem alles verschlingenden, unschiffbaren Meeresstrudel ...

**Meine Inhaltsangabe:**
Erster Satz: »Hynch drückte nicht ab.«
Auftragskiller Hynch, sein Spotter Rick und der Fahrer Winslow wurden beauftragt, einen Boss aus der kriminellen Unterwelt Glasgows zu eliminieren, kommen aber nicht zum Abschuss und müssen auf der Stelle untertauchen, weil es offensichtlich eine Falle war. Sie fliehen auf die abgelegene Insel Jura und geben sich dort als Camping-Touristen aus, um entweder abzuwarten, bis Gras über die Sache gewachsen ist oder ihnen eine Lösung einfällt, wie sie die Situation anderweitig regeln können. Dummerweise wird Hynch von Gracie, einer Bewohnerin von Jura, festgesetzt, die zwar zunächst nichts von der wahren Identität der drei Männer weiß, ihnen aber eindeutig kriminelle Absichten unterstellt. Jetzt ist guter Rat teuer, doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und Hynch bleibt gar nichts anderes übrig, als Gracie und weiteren Inselbewohnern reinen Wein einzuschenken. Die rufen jedoch nicht die Polizei, sondern überlegen sich kurzerhand einen Handel: Hynch soll den Milliardär, der aus Jura einen Touristenmagneten machen will, zur Raison bringen, gerne auch mit Gewalt. Hynch willigt ein, muss sich aber auch vor zweien seiner Feinde in Acht nehmen, die die Jagd auf ihn eröffnet haben.

**Mein Eindruck:**
Ich kannte bisher nur Band 2 und 3 der Reihe, die ich absolut grandios fand! Als ich nun also Band 1 vom Autor geschenkt bekommen habe, habe ich mich auf einen Krimi mit sehr viel Witz und Lachen eingestellt. Bekommen habe ich aber etwas ganz anderes: nämlich einen Thriller, der mich völlig gecatcht hat! Spielt in den Folgebänden Hochlandkuh Thin Lizzy eine gewichtige Rolle, kommt sie hier noch gar nicht vor. Doch kein Grund, enttäuscht zu sein, denn was ich hier zu lesen bekomme, ist eben Hynchs Geschichte und die hat es in sich. Ich mochte Hynch ja schon immer sehr (ich weiß, er ist ein Auftragskiller, aber hey: ich finde ich trotzdem einfach klasse) und jetzt kenne ich seine Vorgeschichte, was die Sache rund macht. Es ist ein brutaler Thriller, viel Blut, viel Gewalt, viele Tote. Aber eben nicht nur. Dazwischen gibt es wundervolle nachdenkliche, fast schon philosophische Stellen, viel Menschlichkeit, viel Leid und Schmerz, viel Herz eine wundervolle Landschaft und ja, auch Humor (nur eben nicht so ausgeprägt wie in den Folgebänden). Ich bin durch das Buch gerauscht, habe mitgefiebert und mitgelitten, hätte hier und da gern eingegriffen und war geplagt von Fernweh nach Jura. Ein ausgefeilter, sehr fesselnder Thriller, der mir unheimlich gut gefallen hat! 5/5 Sterne und eine große Empfehlung. Wie gesagt: ganz anders als die Folgebände mit Lizzy, aber deswegen nicht weniger genial!
Profile Image for Barbara Heckendorn.
479 reviews13 followers
August 21, 2025
After messing up a really big job, three Glasgow hitmen have no choice but to flee to the barren and beautiful Hebridean island of Jura, disguised as outdoor tourists. Their cover is blown, but Jura's reclusive inhabitants are willing to talk; after all, they want to prevent a billionaire from turning the island into a golf club. Everything could be fine – if it weren't for an unscrupulous police chief and the criminal and corrupt politician the three were supposed to kill. An adventurous chase across the island begins – over mighty mountains, the three ‘Paps of Jura’, across high moors and cliffs to the ‘Corryvreckan’, the all-consuming, unnavigable sea vortex.
What I loved most was how these hitmen changed and protected the islanders, especially Grace and her friends. It was also interesting that Grace invented a technology that can be used to generate energy from ocean currents.
The author succeeds in conveying the atmosphere of the island so well that you feel as if you are standing in the middle of this rugged island, which nevertheless has an irresistible charm.
(4½)
Profile Image for DunklesSchaf.
153 reviews6 followers
March 23, 2018
Glasgower Auftragskillern nur die Flucht: auf die karge und schöne Hebriden-Insel Jura, getarnt als Outdoor-Touristen. […] Eine abenteuerliche Jagd quer über die Insel beginnt…“
Da dacht ich mir, läuft – drei Auftragskiller, Flucht, abenteuerliche Jagd und das Ganze zwischen knorkigen Einwohner auf einer kleinen Insel. Ja, so ist das mit den Erwartungen. Manchmal kommt es eben doch ganz anders. Was ein trashiges Roadmovie mit skurrilen Charakteren und vielen Kugeln hätte werden können entpuppte sich als etwas ganz anderes.

Die Killer sind ein Team: Hynch ist derjenige, der zielt, Rick ist derjenige, der alles organisiert und Winslow ist der Fluchtwagenfahrer. Er ist auch relativ neu im Team und noch jung. Als Hynch auf Mallard einen ehrgeizigen Politiker, der seine Hände in krummen Geschäften hat, anlegt, scheint ihm die Aktion nicht passend und er bricht ab. Das Team muss fliehen und landet auf der Hebriden-Insel Jura, denn Rick hat dort Tarnidentitäten hinterlegt: Outdoor-Kleidung, einen Wagen, neue Pässe. Doch auch wenn die Insel abgelegen ist, heutzutage ist man wohl dank Smartphone und Internet niemals allein, so kommt es, dass die Drei nicht nur einigen Inselbewohnern auffallen, sondern auch andere Glasgower sich auf die Insel verirren, um nach den Dreien zu suchen.

Eine weitere Hauptfigur ist Gracie. Sie lebt erst seit Kurzem auf der Insel und überwacht dort die „Seeschlange“ – ein neuen Versuch, über Wasser Energie zu gewinnen. Sie wohnt in einem Cottage, welches zur Farm von Calum und Laoise gehört. Die Geschichte wird immer abwechselnd erzählt, folgt einmal dem Trio aus Glasgow, meist auch Hynchs Sicht, dann wieder aus Sicht der Inselbewohner, meistens Gracie. Der Rest der Charaktere ist dann auch reine Staffage und kaum der Rede wert.

Hynch ist ein abgekochter Profikiller, natürlich mit Militärerfahrung, leider auch mit Interesse an Philosophie, im Speziellen an David Hume. So wird er als nachdenklicher Mensch dargestellt und immer wieder werden Sätze aus Humes Werk eingestreut, auf die sich Hynch beruft. Gracie hat ihren Freund ans Meer verloren und verschanzt sich eigentlich auf der Insel. Ihre Passagen sind gefüllt mit Erinnerungen an ihren Freund und Landschaftsbeschreibungen. Für Schottlandliebhaber ein zauberhaftes, aber natürlich schroffes Bild der kleinen Insel. Trotzdem wirkt es oft einfach fehl am Platz, gerade in Verbindung mit Hynch und der Eskalation, die später auf der Insel stattfindet.

Natürlich treffen die Sechs bald aufeinander und so ganz kann ich die Wendung, dass die Inselbewohner die Killer so nebenbei mal engagieren um einen unbeliebten Kanadier loszuwerden, der ihre Insel vermarkten will, nicht glauben. Das erscheint mir doch sehr unrealistisch. Nichtsdestotrotz verleiht diese Wendung dem Buch endlich etwas Schwung, denn ab da zieht Hynch los und führt quasi einen Ein-Mann-Krieg, der mich in seiner Art und Weise verdächtig an John McClane aus den „Stirb Langsam“ Filmen denken ließ. Viele Kugeln, viele Tote, eine Menge Blut und auch Feuer, der Held halb tot.

Insgesamt war das Buch für mich ein gemischtes Leseerlebnis. Mal abgesehen davon, dass ich etwas anderes erwartet hatte, waren die landschaftlichen Beschreibungen zwar hübsch zu lesen, aber auch nicht sonderlich spannend. Gleiches gilt auch für die philosophischen Ausflüge des Killers mit Gewissen. Der zweite Teil hat mir dann besser gefallen – da gab es immerhin eine Menge Aktion. Trotzdem wären ein paar mehr Inselbewohner schon irgendwie gut gewesen, denn hin und wieder hat man das Gefühl, dort leben nur 5 Menschen, wenn überhaupt.

Fazit:
Durchwachsen – während es am Anfang zwar landschaftlich romantisch, aber auch ein wenig langwierig ist, ist die zweite Hälfte des Buches dann eine Eskalation und Gewaltorgie, welche die anfängliche Gemütlichkeit wieder wett macht.
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