Über das Leben Hartmanns von Aue ist uns sehr wenig bekannt. Nur soviel steht ziemlich seine Heimat ist Schwaben. Nach ziemlich glücklicher Juget im Dienste eines Herrn von Aue (wahrscheinlich lag dessen Schloß in der Gegend des heutigen Oberen An, eine Stunde oberhalb Rottenburg am Neckar) kam er durch den Tod seines Herrn in gedrückte Verhältnisse, nahm dann, wahrscheinlich 1189 - 91, an einem Kreuzzuge teil und starb innerhalb der Jahre 1210 - 20. Er verstand, eine Ausnahme unter den Rittern, zu schreiben und zu lesen und konnte Lateinisch und Französisch.
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Hartmann von Aue († vermutlich zwischen 1210 und 1220) gilt neben Wolfram von Eschenbach und Gottfried von Straßburg als der bedeutendste Epiker der sogenannten mittelhochdeutschen Klassik um 1200. Gemeinsam mit Heinrich von Veldeke steht er am Beginn des aus Frankreich übernommenen höfischen Romans. Von ihm sind die Verserzählungen Erec, Gregorius oder Der gute Sünder, Der arme Heinrich, Iwein, ein unter dem Namen Klagebüchlein bekanntes allegorisches Streitgespräch sowie einige Minne- und Kreuzlieder überliefert.