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Die Haushälterin

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»Mein Vater würde sagen: ›Fangen Sie mit den Gardinen an‹. Für mich war Ada wie ein Geschenk, das einen auf die Frage brachte, warum man es sich nicht schon seit langer Zeit gewünscht hatte.« Nach dem Tod der Mutter sucht Philipp für seinen Vater und sich eine Haushälterin. Ada aus Lublin ist 23 Jahre alt, Studentin und Übersetzerin.

Sie braucht Geld für ihre Familie zu Hause, also legt sie los: putzt, räumt auf, kocht – und verwirrt den Jungen, indem sie ihm das Du anbietet, mit ihm schwimmen geht, ihn schließlich küßt. Als Philipps Vater nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt nach Hause kommt, muß der Junge einsehen, daß er ernsthafte Konkurrenz bekommen hat ...

176 pages, Paperback

First published February 28, 2005

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About the author

Jens Petersen

69 books
Jens Petersen is a German legal scholar. He is a professor of civil law, German and international commercial law at the Faculty of Law of the University of Potsdam.

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Profile Image for tomboy.
63 reviews
January 7, 2026
[dbp '05-longlist] Ehm...bin shock. Ich bin ehrlich gesagt sprachlos, dass dieses Buch mehrere Preise gewinnen konnte – darunter den Aspekte-Debütpreis und den Literaturpreis der Stadt München. Was hier als literarisch relevant ausgezeichnet wurde, liest sich stellenweise wie eine Parade problematischer Grenzüberschreitungen. Top der Flops: Das N-Wort wird verwendet. Eine Vierzehnjährige fragt einen Sechzehnjährigen: „Zeigst du mir mal dein Männchen?“ Ein alter, weißer Mann hält seine dreiundzwanzigjährige Haushälterin, eine Migrantin, in einer toxischen Abhängigkeit – und schläft schließlich mit ihr. Zwischen den Zeilen wird dabei ein Eindruck erzeugt, der das Geschehen zumindest fragwürdig einvernehmlich erscheinen lässt. Dazu kommen Szenen, die weniger verstören als ratlos machen: Der Sohn nimmt ein Schamhaar der Haushälterin in den Mund. Und schluckt es.
Man fragt sich unweigerlich, was hier eigentlich verhandelt werden soll – außer einer Ansammlung männlicher Obsessionen, die sich als Sozialstudie tarnt. Am Ende bleibt der Eindruck eines Buches, geschrieben von einem Mann mit ausgeprägtem Ödipus-Komplex (und anderen), für Leser:innen mit ähnlich vielen Komplexen. Ein Unterschichtenporno, an dem man sich offenbar literarisch ergötzen darf – zumindest, wenn man in den richtigen Jurys sitzt?!
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