What do you think?
Rate this book


176 pages, Paperback
First published September 11, 2018


Inhalt: Der dritte Teil der Vader-Reihe von Charles Soule ist mit "Brennende Meere" betitelt und hält auf 148 Seiten gleich drei abgeschlossene Geschichten bereit. Die längste Handlung berichtet von dem Widerstand auf Mon Cala, hinter dem der Imperator einen Jedi vermutet. Während Vader und seine Inquisitoren diesen Feind ausschalten, kümmert sich Tarkin um die Koordination des militärischen Angriffs auf den Wasserplaneten, der einige Überraschungen für die Invasoren bereithält...In der zweiten Geschichte erzählt der Autor, wie sich Vader und Tarkin einer Jagd auf einem lebensfeindlichen Planeten stellen. Die Beute? Der jeweils andere...Im finalen Kapitel entsendet der Gouverneur den Vollstrecker des Imperators auf den Planeten Geonosis, um sich häufende Fälle von Sabotage aufzuklären. Dabei wird der Dunkle Lord, zusammen mit dem imperialen Leiter vor Ort, Direktor Orson Krennic, selbst Opfer eines Anschlags...
Bewertung: Auch der dritte Teil der Reihe besticht durch starke Dialoge und Handlungen, tolle Charaktere und Spannung. Vader etabliert sich als die eiserne Faust des Imperators, indem er Gnadenlosigkeit und Strategie beweist. Doch wie schon im zweiten Teil angedeutet, ist nicht jeder mit seiner Stellung zufrieden. Insbesondere Gouverneur Tarkin hat es auf die herausgehobene Position des Sith-Lords abgesehen und tut alles, um die Gunst des Imperators zu erlangen. Sein Können stellt er dafür in jeder der Geschichten unter Beweis. Während der Kommandeur jedes Hindernis strategisch umgeht und seinem Gegner stets einen Schritt voraus ist, wird dem Leser bewusst, welch ein ernstzunehmender Charakter Tarkin ist. Über die Dauer der Geschichten entsteht zwischen letzterem und Vader ein besonderes Verhältnis aus Hass und Bewunderung, welches der Autor großartig ausarbeitet. Insgesamt sind die Abschnitte des Heftes von Spannung gespickt, Langeweile kommt nie auf. Dazu trägt auch die verständliche Sprache bei. In den ersten beiden Geschichten gibt es an dem detaillierten und erwachsenen Grafikstil nichts zu bemängeln. Alles passt sehr gut zur Stimmung und wirkt cinematografisch. Lediglich in der letzten Handlung fallen die "kindlicher" wirkenden Zeichnungen aus dem Raster. Das passt deutlich weniger zum Ton, ist aber aufgrund der Kürze dieses Strangs vernachlässigbar. Bei der Varianz der Panels hätte jedoch gerne mehr Abwechslung angewandt werden können.