Kanlı bir cinnet olayı Koblenz’de yaşayan herkesi sarsar: Bir yazılım şirketi sahibi öfkesine yenik düşüp çalışanlarının hepsini öldürmüştür. Bunu neden yaptığıysa tam bir muammadır. Bu olaydan birkaç gün sonra başarılı bankacı, mutlu aile babası Dirk Bukowski bir sosyal paylaşım sitesindeki profiline girer ve kenarda açılan bir pencerede “Bir dilek tut!” cümlesi yanıp söner. Dirk başta bunun zararsız bir reklam olduğunu düşünür ve çok da umursamadan yazının altındaki cevap kutucuğuna, “Zaten her şeyim var!” yazar. Ve işte tam da bu noktadan sonra hayatının kâbusu başlar…
Kitabın üstünde yazdığı gibi bu bir gerilim. Kafa patlatırcasına bir hikaye. Her zamanki seri katil-dedektif kıskacından kurtulmuş, farklı bir konu. Manyağın biri kurbanlarına psikolojik olarak işkence eder, onları takip eder, saygınlıklarını bitirir, sevdiklerini uzaklaştırır. Kurbanların kendini öldürmekten başka çaresi kalmaz. Konu olarak çok farklıydı. Son kurban Dirk birçok yerde amma da aptal dedirtti bana. Bir ara hepsinin onun kafasında olup bittiğini düşündüm. Sonu beni mutlu etti mi? Eh işte. Ortalama bir gerilim kitabıydı. Zaman geçirmek için okuyabilirsiniz.
Yine çok güzel konuydu ve yine heyecan doruktaydı. Hübner, favori yazarlarımın arasındaki daimi yerini aldı. Stigma gibi bu da çok iyiydi ve her şey tam kararındaydı. Gereksiz uzatmalar falan yoktu. Yazarın hayal gücüne bir kez daha hayran kaldım. Dürtü’de çok farklı bir tat vardı. Tereddütsüz tavsiye ediyorum.
Heyecanlı başlasa da sonradan son derece sıkıcı geçti, tahmin edilebilir bir olay örgüsü var (bence). Normalde ilk 50 sayfa sıkıcı olur ve sonrasında olaylar gelişmeye başlar. Ancak bu kitapta tam tersiydi.
Der beste Teil dieser Reihe! Auch wenn mich dieses Buch an meine Grenzen gebracht hat, war das Thema wirklich spannend und mal was anderes. Es ist auf jeden Fall eine Empfehlung für jeden Thriller-Fan.
Farklı bir konusu ve gidişatı vardı. Psikopat bir katilin yaptıklarını okuyunca gerilmemeniz mümkün değil ama yazımında bir yavanlık mı tam bilemiyorum yeteri kadar keyif alamadım okurken.
Ein skrupelloser Psychopath sucht seine Opfer im Internet und macht ihnen das Leben zur Hölle... Ein blutiger Amoklauf erschüttert Koblenz: In blinder Wut richtet der Eigentümer einer Softwarefirma seine Angestellten mit mehreren Schüssen hin. Sein Motiv bleibt rätselhaft. Einige Tage später loggt sich Dirk Bukowski, erfolgreicher Filialleiter einer Bank und glücklicher Familienvater, in ein soziales Netzwerk ein, als in einem Fenster plötzlich die Worte "Wünsch dir was!" aufblinken. Dirk glaubt an einen harmlosen Werbegag und tippt nichts ahnend "Ich habe bereits alles!" in die darunterliegende Eingabezeile. Und schon bald darauf beginnt der schlimmste Albtraum seines Lebens...*Quelle*
Zum Autor: Michael Hübner, Jahrgang 1968, arbeitete als Keramiker, Logistiker und freiberuflicher Webdesigner, bevor er das Schreiben für sich entdeckte. Sein erster Thriller, Stigma, war ein großer Lesererfolg und wurde in zahlreichen Foren und Blogs gelobt. Hübners zweite Leidenschaft gilt der Fotografie und dem digitalen Bearbeiten von Bildern. Er lebt mit seiner Frau und drei Töchtern in der Nähe von Koblenz.
Meinung: Dirk Bukowski ist stellvertretender Filialleiter einer Bank, glücklich verheiratet und Vater des 5-jährigen Kevin. Als er sich eines Abends zum Zeitvertreib in einem sozialen Netzwerk einloggt, ploppt ein Pop-Up-Fenster mit der Aufforderung "Wünsch Dir was!" auf. Dirk gibt unbedacht die Antwort "Ich habe bereits alles" ein. Danach wird sein Leben nicht mehr so sein, wie es vorher war.
Von nun an hat es ein perfider Psychopath auf Dirk abgesehen, der ihm anonyme Botschaften zukommen lässt, Drohanrufe begeht und sogar Dirks Wagen demoliert. Doch das soll bei Weitem noch nicht alles sein. Dirk kann niemandem mehr vertrauen, denn der Täter ist dabei, sein ganzes Leben zu zerstören, um ihm seine vermeintliche Arroganz und Überheblichkeit vor Augen zu führen.
Nach Stigma, von dem ich sehr begeistert war, und Sterbestunde, das ein wenig geschwächelt hat, ist Michael Hübner mit seinem dritten Thriller Todesdrang wieder ein Genre-Highlight gelungen, das mich von Anfang bis Ende durchweg begeistern konnte.
Schon der Prolog hat es in sich und man ist als Leser gespannt zu erfahren, wie diese Situation zustande kam und was sie mit der eigentlichen Geschichte gemeinsam hat.
Dirk Bukowski als Hauptfigur kann einem nur leid tun. Sein Leben wird nach seiner unüberlegten Antwort zur Hölle, wie sie nicht schlimmer sein könnte. Hier führt Michael Hübner gekonnt vor Augen, wie unsicher und gläsern man letztlich im Internet ist. Erschreckend wird aufgezeigt, welchen Schaden ein versierter Hacker anrichten kann. Nach dieser Lektüre sollte man sich über sein eigenes, vielleicht sorgloses, Verhalten doch ein wenig Gedanken machen.
Der Täter selbst kommt auch zu Wort. Hier merkt man, mit was für einem kranken Charakter es man zu tun hat. Ermittler in dem Fall ist wiederum Sven Becker, den man bereits aus Sterbestunde kennt (diesen Teil muss man aber nicht zwingend gelesen haben, um der neuen Story folgen zu können). In Todesdrang wird ihm allerdings nur eine Nebenrolle eingeräumt, da die Ermittlungen hier wesentlich mehr im Hintergrund stehen.
Mich konnte Todesdrang sehr begeistern, vor allem der Epilog setzt dem Ganzen noch ein Krönchen auf! Michael Hübner kann die Spannung von Anfang bis Ende halten bzw. noch erhöhen und baut ebenso geschickte Wendungen mit ein, mit denen man nicht rechnet. Absolute Leseempfehlung für Thriller-Begeisterte!
Fazit: Spannungsreicher Thriller, der aufzeigt, wie manipulierbar und gläsern der Mensch im Internet ist. Das Thema Rache spielt eine zentrale Rolle und wurde glaubhaft und erschreckend zugleich dargestellt. Für Fans von Psychothrillern absolut empfehlenswert!
Menschen, die in den 1990ern geboren wurden, kennen ein Leben ohne Internet nicht, sie saugen das Wissen darüber quasi mit der Muttermilch auf, kennen sich zumeist besser damit aus, als die Generation vor ihr. Sie wissen über Facebook Bescheid und übers Hacken. Dass das Internet zu einem großen Teil immer noch ein rechtsfreier Raum ist, betrachten Leute mit krimineller Energie als Sahnehäubchen auf dem Kaffee ihres Lebens. Im Prinzip sagt das Eingangszitat „Das Übel kommt nicht von der Technik, sondern von denen, die sie mißbrauchen“, das der Geschichte vorangestellt ist, alles darüber aus, was danach kommt – ein gnadenloser und brutaler Thriller, bei dem das Opfer im Vordergrund steht.
Dirk Bukowski ist 37 und mit Anke verheiratet, er hat einen fünfjährigen Sohn und ist stellvertretender Chef einer Bank – eigentlich führt Dirk ein ziemlich gutes und sorgenfreies Leben. Bis das passiert, was in der Einleitung dieses Beitrages steht. Bis er zum Opfer eines Wahnsinnigen wird, ab da geht es mit seinem Leben rasant bergab. „Todesdrang“ ist eines der wenigen Bücher, bei dem der Titel das hält, was er verspricht: einen Menschen mit dem schieren Drang zu töten. Der Antagonist ist ziemlich jung und hat die klassische Schule eines Serienmörders durchschritten – nach und nach lernt man auch ihn und seine Beweggründe kennen.
Wen man hingegen gar nicht kennenlernt ist Dirks Ehefrau. Sie heißt Anke, aber weder weiß man, wie alt sie ist, noch ob, und wenn, was sie arbeitet. Sie fängt innerhalb kürzester Zeit an, Dirk zu misstrauen, was von ihrer Warte vielleicht nachvollziehbar ist, für Außenstehende wie dem Leser allerdings nicht wirklich. Immerhin kennen sich die zwei schon zirka acht Jahre, da sollte man einander doch sehr gut kennen und einschätzen können. Darüber hinaus dürfte Dirk etwas mehr als „alles“ haben – nämlich ein paar Probleme mit Anke in den letzten Monaten, das wird zumindest kurz erwähnt. Möglicherweise rührt daher das schnelle Misstrauen Ankes. Der Sohn Kevin bleibt in der Geschichte weitestgehend farblos und tritt nur sporadisch in Erscheinung.
Was das negative in diesem Buch angeht, ist mir eine kleine Ungereimtheit aufgefallen, die allerdings in einem gesonderten SPOILER-Beitrag behandelt wird, da sie zu tief in die Geschichte hinein gehen würde. Ansonsten hätte ich mir mehr Kapitel gewünscht, denn bei "Todesdrang" enden die Kapitel nur dann, wenn ein Tag endet, und die Tage können mitunter über einige Seiten gehen. Aber vermutlich ist das Buch so konzipiert, dass man es recht schnell liest - dafür wiederum bin ich nicht konzipiert
Fazit: „Todesdrang“ ist ein verdammt unterhaltsamer Thriller, der sich irgendwann zu einem regelrechten Pageturner entwickelt, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Es war mein erster Hübner und es werden definitiv weitere folgen.