Mit »Aqua – Im Zeichen des Meeres« wird die zauberhafte Fantasyreihe um Prinzessin Analina und ihr magisches Erbe fortgesetzt. Analina ist nach einer gefährlichen Reise endlich auf der berühmten Akademie des Meeres angekommen. Dort, fernab der Heimat, soll Analina in Magie ausgebildet werden, doch es fällt ihr schwer, ihre Rolle an dem Eliteinternat zu finden – zumal sie ihre wahre Identität als Prinzessin von Arden vor ihren Mitschülern verbergen muss. Während sie sich mit alten und neuen Freunden und Feinden, Lehrern, Prüfungen sowie dem Druck zu hoher Erwartungen herumschlägt, zieht sich das Netz der Schwarzmagiern Gwenda immer enger um Analinas Königreich. Bald wird klar: Der Krieg um Hyianda wird nicht mehr lange auf sich warten lassen ...
Anne Buchberger was born in 1995 in Heidelberg and lives and studies in Munich. Since she can hold a pen, writing and storytelling are her great passions. "Luna: Im Zeichen des Mondes" is her first novel.
Ich kam sehr schnell wieder in die Geschichte rein und die Autorin hat ihren flüssigen und anschaulichen Schreibstil beibehalten. Dabei wechselt sie zwischen den verschiedenen Perspektiven, damit man über alle Geschehnisse im Land auf dem laufenden bleibt.
Im Zentrum steht natürlich Analina. Endlich in der Akademie angekommen - deren optischer Eindruck mich übrigens sehr begeistert hat - und sie hat mit den typischen Problemen zu kämpfen, die sich in einer Schule bzw. einem Internat so einfinden. Die Eingewöhnung, die neuen Freunde, Lehrer, die nicht immer Sympathie auslösen und vor allem der Stress, immer die Beste sein zu wollen. Das war schon ein sehr zentrales Thema, denn Analinas Mutter, die Königin Gwenda, ist in den Köpfen der Menschen ein unerreichtes non plus ultra. Mit dem Verhältnis zwischen Mutter und Tochter steht es ja nicht zum besten und gerade das heizt Analina immer wieder an, es besser zu machen. Ich bin etwas zwigespalten, was ich von der Umsetzung halten soll, denn das Mädel reizt ihren Eifer immer bis an die Grenzen aus und entwickelt dadurch eine Essstörung, die zwar immer wieder erwähnt wird, aber meiner Meinung, wenn man es schon als Thema aufnimmt, noch etwas besser hätte drauf eingehen sollen.
Isla, ihre gewonnene Freundin aus dem ersten Band, ist wieder mit von der Partie - viele andere kommen leider nur wenig bis gar nicht mehr vor. Das fand ich irgendwie schade. Aber dafür gibt es einige neue Figuren, mit denen sich die beiden Mädchen anfreunden und viele typische Auseinandersetzungen im Schulalltag wie ungerechte Lehrer oder auch die ersten zarten Gefühle. Hier gestaltete sich die erste Verabredung mit einem Jungen etwas merkwürdig, hat sich dann wieder ganz gut eingerenkt. Es gab aber auch einiges, was zum Thema Freundschaft wirklich schön eingeflochten wurde.
Über die Königin, also ihre Mutter Gwenda, erfährt man in diesem Band mehr: zum einen über das schwierige Verhältnis von ihr zu Analina, aber auch zu ihr als Person, die inneren Kämpfe und Gefühle, die auch sie auszufechten hat, die sie aber als Repräsentantin nicht nach außen tragen darf. Das fand ich sehr gut gemacht, denn gerade als "Kind" kann ja oft das Verhalten der Eltern nicht nachvollziehen oder verstehen und darauf wird hier sehr schön eingegangen. Übrigens ist Parl einer meiner liebsten Charaktere - er ist zwar eigentlich fast schon zu "nett", aber er hat auch seine Prinzipien und ist ein unerschütterlicher Fels zwischen all den stürmischen Ereignissen.
Es gab auch allerdings ein paar logische Ungereimtheiten, die mich ein bisschen gestört haben und etwas nervig fand ich den ständigen Erfolg, der jegliche Überraschung vorweggenommen hat - in welchem Zusammenhang verrate ich euch jetzt aber nicht ;) Gut war allerdings eine gesponnene Intrige, bei der man lange rätseln musste, wer hier mit involviert ist und die am Ende für einen unvorhergesehenen Verlust gesorgt hat.
Insgesamt hat es mir trotz kleiner Kritiken gut gefallen und da ständig etwas passiert ist gab es viel Abwechslung und gute Unterhaltung. Ich bin jetzt jedenfalls sehr gespannt, wie es im letzten Band weitergeht und vor allem, wie sich bestimmte Figuren oder auch ihr Verhältnis zueinander weiter entwickelt.
Die Schreibweise ist auch in diesem zweiten Band wieder super leicht zu verfolgen, sehr süß gehalten und hilft dabei sich die Charaktere als auch die Umgebungen sehr schön und ohne Probleme vorzustellen.
Wurde der erste Band sehr spannend und doch immer mal wieder etwas rasant gehalten, beginnen wir mit diesem zweiten Band eher etwas ruhiger. Wir leben uns gemeinsam mit Analina in der Akademie der Meere ein.
Analina muss sich in einer neuen Umgebung einfinden, hat einige Freunde zurücklassen müssen, versucht ihren Platz in dieser neuen Schule zu finden ohne anzuecken und versucht gleichzeitig die Pubertät irgendwie unter Kontrolle zu bekommen. Ich finde ihren Charakter wirklich gelungen und auch ihre „pubertären“ Probleme waren nicht nervend, sondern durchaus nachvollziehbar und ihrem Alter entsprechend.
Nicht alle eingebauten Situationen konnte ich immer greifen, manches Mal hat es die Autorin einfach zu gut gemeint und einen ticken zu viel „Mehr“ herein gepackt. Dennoch gibt es auch viele tolle Szenen, die unglaublich gefühlvoll, umfassend und spannend umgesetzt wurden. Ich saß am Buch und wollte unbedingt wissen wie es weitergeht.
Die Akademie an sich finde ich wirklich spannend und sie wurde insgesamt auch wirklich toll umgesetzt. Da gibt es die alltäglichen Probleme, die wundersamen und spielerischen Hintergründe und gleichzeitig die faszinierenden Geheimnisse die gelüftet werden wollen. Dennoch gab es auch ein paar Punkte, unter anderem das Essen?!, welches mich wirklich hat stocken lassen. Wie kommt es zu diesem Part, welcher so gar nicht ins Bild passen mag.
Dieser zweite Band umgreift viel, lässt unsere Charaktere reifen, ihnen einige Einsichten gewähren und einige wirklich spektakuläre Geheimnisse lüften bei denen selbst mir der Atem gestockt ist. Ich bin gespannt, was es für diese noch für Erklärungen geben wird.
Insgesamt würde ich sagen, dass es ein schönes Akademiebuch ist, welches jedoch mit vielen spannenden und unvorhersehbaren Wendungen aufwarten kann. Es gibt durchaus auch die schulischen Merkmale, welche in den Vordergrund gestellt werden aber gleichzeitig wird das eigentliche Grundgerüst nicht vergessen und wir erleben immer wieder Einblicke oder Erkenntnisse zu verschiedensten Dingen.
Das eingebaute Turnier im Buch hat mir wirklich gut gefallen. Es war überraschend, spannend und fast teilweise extrem beängstigend. Dennoch habe ich regelrecht an den Seiten geklebt und wollte einfach wissen wie es weitergeht.
Ich muss sagen, dass es durchaus Kritikpunkte darin gibt dass nicht immer alles vollkommen logisch dargestellt wurde. Dennoch habe ich mich beim Lesen unheimlich wohlgefühlt und kann es nur empfehlen, nach dem ersten Band hier weiterzulesen und auf ein atemraubendes Finale zu warten. Ich bin nach diesem Ende auf alle Fälle dafür bereit. ;)
Mein Gesamtfazit:
Mit "AQUA – Im Zeichen des Meeres“ hat Anne Buchberger einen tollen und vor allem spannenden zweiten Teil der Reihe geschaffen, der mit zauberhaften Charakteren, einer unvorhersehbaren Umsetzung und vielen tollen und interessanten Bereichen überzeugen kann.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Band 1 der "Mondvogel" Reihe habe ich schon als E-Book gelesen und deshalb habe ich mich schon sehr auf Band 2 gefreut. Wie der erste Band ist das Cover wieder schlicht aber ansehlich und fällt einem sofort ins Auge. Es hat definitiv ein Wiedererkennungswert. Ich muss noch dazu sagen, das man den ersten Band gelesen haben sollte, bevor man mit diesem Band beginnt. Dadurch das es das letzte Mal etwas rasant voran ging, geht es hier nun etwas ruhiger zu, aber trotzdem noch spannend. Auch hier spielt Analina wieder die Hauptrolle und mit ihr gemeinsam lebt man sich nun in der Akademie des Meeres ein. Doch lange bleibt die Ruhe nicht. Im Laufe der Geschichte passieren immer mal wieder Dinge und dann kommt wieder der große Krieg, weshalb das Buch auch interessant und spannend bleibt.
Analina ist mir auch hier wieder symphatisch. Sie musste ihre alten Freunde zurücklassen und lebt sich, so gut es geht, in ihrer neuen Umgebung ein. Niemand kennt ihre wirkliche Identität und das will sie auch beibehalten. Allerdings muss sie auch noch mit ihrer Pubertät klarkommen und somit verändert sie sich auch etwas im Laufe der Geschichte. Als Leser bekommt man viel von ihrer pubertären Problemen mit, aber das nur nebensächlich. Diese Probleme machen Analina als Protagonistin realer und greifbarer und werden auch nicht nervend. Ich fand es schön abwechslungsreich, auch ihren Alltag in der Schule war nicht zu langweilig. Man konnte sich so auch schön in das Buch einfinden und das Buch auch erstmal entspannt lesen.
In dieser Geschichte spielen aber auch noch einige andere Charakter mit und es kommen neue hinzu, die ihre eigenen Geheimnisse haben und die man langsam kennenlernt. Jeder Charakter hat seine eigene Art und wirken auch nicht zu Oberflächlich. Bei den neuen Charakter ist man sich allerdings noch unsicher, ob man ihnen vertrauen kann oder nicht.
Der Schreibstil der Autorin war auch hier wieder wunderbar flüssig und leicht zu lesen. Anne Buchberger hat auch hier eine schöne magische Welt erschaffen, in der man eintauchen kann und diese erkunden kann. Ihre beschreibung der Kulissen ist dabei bildlich und man hat das ganze direkt vor Augen. Die Charakter hat sie auch wirklich sehr authentisch geschrieben und ihnen die gewisse Gefühle und Emotionen verleiht. Am liebsten würde ich gerne weiterlesen und gar nicht mehr aufhören damit. Die Sage gehört bei mir als definitive Leseempfehlung.
Analina ist nach einer gefährlichen Reise endlich auf der berühmten Akademie des Meeres angekommen. Dort, fernab der Heimat, soll Analina in Magie ausgebildet werden, doch es fällt ihr schwer, ihre Rolle an dem Eliteinternat zu finden – zumal sie ihre wahre Identität als Prinzessin von Arden vor ihren Mitschülern verbergen muss. Während sie sich mit alten und neuen Freunden und Feinden, Lehrern, Prüfungen sowie dem Druck zu hoher Erwartungen herumschlägt, zieht sich das Netz der Schwarzmagierin Gwenda immer enger um Analinas Königreich. Bald wird klar: Der Krieg um Hyianda wird nicht mehr lange auf sich warten lassen ...
Leider habe ich den ersten Teil nicht gelesen, ich glaube schon das es nützlich gewesen wäre. Analina kommt an die Akademie des Meeres, dort soll Sie ja in Magie ausgebildet werden. Das alles fällt ihr aber gar nicht so einfach, denn der Tod ihrer Mutter haftet immer noch sehr an ihr. Dazu kommen dann immer wieder die Blicke und Zusprüche von ihren Mitmenschen/Wesen die was zu ihrer Mutter zusagen hatten. Die Last wird immer größer für Analina und Sie weiß bald keinen Ausweg mehr. Während der Zeit brodelt es schon immer mehr…
Mir gefiel die Geschichte an sich ganz gut, was mich halt gestört hat ist, dass ich nicht genau verstanden habe was im Vorfeld scheinbar passiert ist oder war und das fehlte mir hier. Vielleicht wäre es sinniger gewesen, einfach nochmal kurz eine Einleitung dazu am Anfang zu setzen.