Dort zwischen der Gischt entdeckte ich ein bleiches weibliches Gesicht. Die Sirene hatte leuchtende Augen, so grün wie Algen. Ihr Haar war rot wie Blut. Es floss in sanften Wellen über ihren Körper, der nackt war, soweit ich es erkennen konnte. Sie war eine Schönheit und es fiel mir leicht, zu verstehen, warum Männer ihr und ihrem Gesang verfielen. Doch wenn man genau hinsah, konnte man erkennen, dass sie spitze Zähne in ihrem Mund trug. Zähne, die zum Töten gemacht waren. An ihrem Hals hatte sie Kiemen wie ein Fisch. Sicher war ihr Körper kalt wie der Tod. Die Sirenen waren seelenlos, deshalb vermochten sie nicht mehr, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Sie hatten geliebt und waren so bitter enttäuscht worden. Das Leben hatte für sie nur Leid übrig gehabt und nun waren sie in ewiger Rachsucht gefangen.
»Stürze dich in die Fluten und schenke der Meerhexe deine Seele. Sie wird dir im Gegenzug die Gunst des ewigen Lebens erweisen.«
Vorneweg Ich habe mich schon sehr auf dieses Buch gefreut, da ja doch immer wieder Überraschungen auftauchen und man nie sicher sein kann was als nächstes passiert.
Meine Meinung Nachdem die Grimm Chroniken alle sehr dünn sind, passiert in den einzelnen Bänden natürlich nicht so viel, aber bei Band 3 und jetzt Band 4 hatte ich leider ein bisschen das Gefühl, als ob alles ein bisschen in die Länge gezogen werden würde. Zumindest könnte ich den Inhalt von "Der Gesang der Sirenen" innerhalb von wenigen Sätzen zusammenfassen. Größere Überraschungen blieben für mich leider weitestgehend aus, denn das meiste kann man sich schon denken und bei den anderen Sachen.... Kennt ihr das, wenn ihr etwas nicht genau wusstest, aber trotzdem nicht überrascht seid? So ging es mir hier...
Versteht mich nicht falsch. Ich mag die Reihe trotzdem sehr gerne, aber ich habe irgendwie ein kleines bisschen mehr erwartet. Zum Ende hin werden einige Sachen aufgelöst und ich denke, dass dadurch Band 5 spannender werden wird 😋, deswegen freue ich mich schon darauf, auch wenn es noch ein paar Monate dauert 🤷🏻♀️. Vielleicht werde ich es zukünftig aber so machen, dass ich jeweils zwei Bände hintereinander lese 🤔
Dies hier ist die düstere Wahrheit über die Märchen der Gebrüder Grimm! Absolut düster, absolut tragisch, absolut grimmig – und ich kann es einfach nicht ernst nehmen xD xD xD
Maggie findet in der Bibliothek des Märchenschlosses ein Buch namens „Grimm-Chroniken“, das wundersamerweise genau ihre Geschichte enthält (also quasi das, was man hier selbst als Leser*in liest, wir werden meta!) und es verstört sie schon ein bisschen (zurecht), ihre eigene Geschichte zu lesen. Das wäre ja auch irgendwie magisch und einschüchternd, wenn nicht das letzte Kapitel größtenteils daraus bestanden hätte, dass sie und ihr Bruder sich versuchen mit dem Po gegenseitig aus dem Bett zu schubsen…und der Gedanke, dass sie eben genau das als letztes gelesen haben muss, ist für mich halt urkomisch xD
Es wurde danach nicht besser, da die Autorin aus der Märchenfigur Blaubart einen Schiffskapitän machte und er damit Captain Blaubart hieß…sorry, aber ich hab immer nur Käpt’n Blaubär gehört und der ist sehr viel weniger einschüchternd xD (Übrigens war diese Szene, die meiner Meinung nach wirklich dramatisch hätte sein können , irgendwie enttäuschend kühl und hat für mich nicht die nötigen Emotionen transportieren können. (auch mag ich nicht, wie die Figur des Blaubart aus dem dazugehörigen Märchen gerissen wurde. Ich mag das Märchen von Blaubart super gerne und weiß nicht, warum das hier komplett ignoriert wird? Die einzige Verbindung ist der Name und der blaue Bart…)
Übrigens ist für mich das erste auch so ein Beispiel, was ich bei Büchern von dieser Kürze überhaupt nicht verstehen kann: sollte die Szene lustig sein? Denn sie trägt meiner Meinung nach überhaupt nichts zur Handlung bei. Sie fühlte sich an wie Füller, aber das Buch hat doch gerade mal nur 142 Seiten! Ich möchte ein bisschen mehr tatsächlichen Inhalt bitte! Die zweitere Szene hätte meiner Meinung nach mehr Füllung brauchen können! Das war so ein, „ja, das ist jetzt einfach so!“ und damit sehr unbefriedigend.
Uuuund, ich finde immer noch keinen Gefallen an unseren Protagonisten…sorry. Die sind mir entweder zu blöd oder zu melodramatisch. Vielleicht mag ich am ehesten noch Maggie, aber allzu viel gibt sie mir auch nicht.
Und wieder: was solle diese Plot-Leere? Das Buch ist schon so kurz, da sollte hier wenigstens was passieren! Es gibt hier quasi zwei bis drei Plotpunkte die wirklich relevant sind…und sonst die Leere von…so ziemlich nichts….außer halt Po-Geschubse…
Auch diesmal ist das Cover wieder ein Traum und passt sooo gut zum Titel und zum Inhalt des Buches. Ich liebe diese Cover einfach so sehr!
Kaum begonnen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Die verschiedenen Handlungsstänge sind richtig interessant und hören schrecklicherweise immer dann auf, wenn es spannend wird.
Man erfährt in jedem Band so viel und die Puzzleteile fügen sich immer wieder schön zusammen. Jedoch werden gleichzeitig auch immer wieder neue Fragen aufgeworfen, sodass es nie langweilig wird.
Das einzige „Negative“ an diesem Band ist die Tatsache, dass die Liebe zwischen Mary und Dorian etwas zu kurz kommt und abkühlt. Dies liegt natürlich an den Umständen und ist auch ganz in Ordnung so. Ich hoffe jedoch, dass sich dies in den nächsten Teilen wieder ändert.
Aber auch die Geschichte in der Gegenwart wird immer spannender und nervenaufreibender. Die drei Freunde erleben so viel und müssen sich immer wieder beweisen. Besonders interessant ist nun auf das Auftreten von Schneewittchen.
Fazit Es geht unglaublich spannend weiter. Die Geschichte entwickelt sich zu einer fantastischen und komplexen Reihe mit vielen Geheimnissen, auf deren Auflösung ich schon sehr gespannt bin.
Cover: Der düstere, wolkenumwobene Himmel, die aufgewühlte See und das Schiff passen optisch klasse zusammen und harmonieren toll. Die Meerjungfrau auf dem Felsen irritiert mich etwas, da sie dasitzt als würde sie die Sonne geniessen, die aber nicht da ist. Ohne die junge Frau hätte es auf mich etwas stimmiger gewirkt, gefällt mir aber dennoch sehr gut.
Erster Eindruck zum Buch: Kaum angefangen, war ich auch schon wieder voll in der Geschichte gefangen. Für mich ist das ein Hinweis darauf, das es mich wieder und wieder packen kann und es genau meine Art von Geschichte ist.
Protagonisten: Bei Maggy & Joe spürt man ihre Verbundenheit immer mehr. Joe hat eine harte Schale und zeigt seinen weichen Kern viel zu selten. Manchmal kommt es mir so vor, als ob er genau das bezwecken will. Er will vermitteln das er groß und stark ist, ein Beschützer, ein ganzer Kerl. Doch die kleinen Gesten und ruhige Momente zeigen, das auch etwas anderes hinter seiner mühvoll aufrecht gehaltenen Maske steckt. Maggy ist schlicht und einfach toll. Sie behauptet sich mehr, bleibt sich treu und entwickelt sich gleichzeitig weiter. Ich mag sie sehr, da sie mit solch einer Offenheit und Freude durch die doch etwas andere Welt geht. Will bekommt endlich Antworten, die er so vielleicht gar nicht wollte und zieht ernsthaft in Betracht das es wahr sein könnte. Darüber habe ich mich wirklich gefreut. Er hat einen Teil seiner Selbst akzeptiert.
Meine Meinung: Dadurch das sich die Kapitel aus der Vergangenheit und Gegenwart meist abwechseln, bleibt immer Spannung erhalten während dem Lesen. Will trat zwar etwas in den Hintergrund für mich, aber es war toll, mehr von Maggy & Joe zu lesen. Es wurden Fragen beantwortet und neue aufgeworfen. So wie die Geschichte sich entwickelt, wird es beim Lesen nie langweilig. Auch wenn ich nicht die typischen mitfieber- Momente hatte, konnte Band 4 mich durchaus überzeugen und neugierig auf alles weitere machen. Und an Überraschungen hat es auch nicht gefehlt.
Leider etwas schwächer als die vorherigen Bände. Es hat sich stellenweise doch etwas gezogen und die große Auflösung (ich will nicht spoilern, deswegen schreibe ich keine Namen) auf die in den Teilen davor hin gearbeitet wurde war einfach nur total unspektakulär 🤔
Nichtsdestotrotz bin ich gespannt wie es weiter geht und hoffe das der nächst Band wieder spannender ist und einig Fragen beantwortet werden.
3🌟 Ich finde diese Reihe wird falsch vermarktet 🤷♀️ ich kam wieder besser mit den Charakteren klar als in den ersten beiden Bänden aber eine Lieblingsreihen wird das wohl nie werden
Wie immer wird erst mal kurz in wenigen Sätzen erzählt was vorher geschehen ist. Anschließend begleitet man erstmal Maggy und Joe, die beiden Geschwister, die sich irgendwie verloren haben. Da man immer ein wenig die Gedanken der Charaktere erfährt und einseitige Erzählsicht hat, fand ich die Gedanken der Geschwister etwas traurig. Des weiteren erfährt man wie es Mary und Dorian bei Kapitän Blaubart ergeht und ob sie ihr Ziel erreichen oder ob alles umsonst war. Will kommt sein Geheimnis wer ist auf der Spur und so ganz hat mich das jetzt als Leser nicht ganz überrascht. Obwohl es noch ein paar offene Fragen gibt. Die Geschichte gefällt mir immer besser man fragt sich warum sich Mary gegen ihr Kind stellen wird und warum sie ihren Mann umbringt. Ich hoffe das bald zu erfahren. Aber auch die Geschichte von Rumpelstein könnte interessant werden.
Hat mir gut gefallen, besser und spannender als der Band davor. Ich mag die ideenreiche Story und wie die Märchen miteinander verwoben sind.
Allerdings ist mir der Schreibstil oft etwas zu einfach, teilweise hölzern. Wir sind einen Teil der Geschichte auf See. Das Gefährt bzw. Schiff wird bezeichnet mit die "fahrender Tod". 🫣🤔 Sorry, aber das klingt einfach so verkehrt...
Mitreißend, spannend und ereignisreich! Die Überraschungs-Wendung ist jedenfalls geglückt!
Inhalt: Dort zwischen der Gischt entdeckte ich ein bleiches weibliches Gesicht. Die Sirene hatte leuchtende Augen, so grün wie Algen. Ihr Haar war rot wie Blut. Es floss in sanften Wellen über ihren Körper, der nackt war, soweit ich es erkennen konnte.
Sie war eine Schönheit und es fiel mir leicht, zu verstehen, warum Männer ihr und ihrem Gesang verfielen. Doch wenn man genau hinsah, konnte man erkennen, dass sie spitze Zähne in ihrem Mund trug. Zähne, die zum Töten gemacht waren. An ihrem Hals hatte sie Kiemen wie ein Fisch. Sicher war ihr Körper kalt wie der Tod.
Die Sirenen waren seelenlos, deshalb vermochten sie nicht mehr, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Sie hatten geliebt und waren so bitter enttäuscht worden. Das Leben hatte für sie nur Leid übrig gehabt und nun waren sie in ewiger Rachsucht gefangen.
Meine Meinung: Langsam nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Es ist wieder spannend, voller neuer Erkenntnisse und doch...etwas hat meine Freude etwas geschmälert...
Die Handlung und die Charaktere Will befindet sich immer noch im Zustand des „Schlafenden Todes“. Er kann sich daraus nur befreien, wenn er Schneewittchen im Traum tötet. Oder gibt es etwa eine zweite Möglichkeit?
Will hat sich im Vergleich zu Band 3 nicht verändert, außer, dass er endlich die Wahrheit zu erkennen scheint. Seine Position in dieser Geschichte wurde ihm endlich offenbart und dessen Schwere ist keine leichte Kost. Doch an Aufgeben ist nicht zu denken! Oder?
In der „Realen Welt“ (falls man das so nennen kann) entdeckt Maggy etwas Unglaubliches und plötzlich werden Zweifel laut, ob sie tatsächlich nur Statistin in dieser Geschichte ist.
» Jedoch kamen ihm insgeheim Zweifel, dass sie wirklich so unbeteiligt war, wie er zu Beginn angenommen hatte. Sie legte eine Hartnäckigkeit an den Tag, wie er sie bei einem unwissenden Menschen nicht vermutet hatte. [...] Sie handelte wie jemand, der nicht nur auf der Suche nach einem anderen, sondern vor allem auf der Suche nach sich selbst war. « [Zitat; „Grimm Chroniken #4 – Der Gesang der Sirenen“ von Maya Sheperd. Seite 51/78; eBook]
Maggy habe ich so unglaublich fest ins Herz geschlossen, dass ich einfach nicht will, das ihr was passiert. Sie ist herzensgut, kämpft für das, was ihr wichtig ist, ist klug, aufrichtig und ehrlich. Auch wenn ich mittlerweile eine Vermutung habe, in welche Richtung sich ihre Person noch entwickeln wird. Mhmm...mal sehen, ob ich recht habe.
Und natürlich kommt auch Mary – Die Apfelprinzessin – und ihr Liebster Dorian zu Wort. Mittlerweile befinden sie sich auf einen Schiff. Doch ausgerechnet der „Gesang der Sirenen“ bringt sie alle in Gefahr und Mary hat eine Entscheidung zu treffen, die ihre Zukunft besiegeln wird.
» Selbst wenn unsere Liebe das Ende der Welt bedeuten würde, könnte ich nicht aufhören, ihn zu lieben. Wenn dies die dunkle Seite war, die ich in mir trug, war ich bereit, sie zu akzeptieren. « [Zitat; „Grimm Chroniken #4 – Der Gesang der Sirenen“ von Maya Sheperd. Seite 31/78; eBook]
Und ehrlich gesagt die junge Mary mag ich noch sehr gerne. Sie ist zwar extrem naiv, aber sie tut alles, was sie tut aus Liebe zu Dorian. Auch wenn ich jetzt weiß, warum sie so ist, wie sie in der Gegenwart bzw. zu einem späteren Zeitpunkt als 1593 ist (oder ich vermute es), kann ich sie verstehen. Sie hat für die Liebe alles gegeben...und wird so viel mehr verlieren.
Die Schreibweise Angenehm, den Charakteren angepasst und mitreißend. Einmal begonnen kann man das Buch nicht aus der Hand legen.
Fazit: Auch Band 4 der „Grimm Chroniken“ sind spannend, mitreißend und ereignisreich und doch muss ich gestehen, dass mich eine „Wahrheit“ ziemlich enttäuscht hat. Irgendwie habe ich etwas anderes erhofft bzw. erwartet. Vielleicht war es auch nur eine gelungene Täuschung von Maya (wäre nicht die erste), aber bei „Der Gesang der Sirenen“ fühle ich mich etwas ernüchternder als noch bei den Vorgängern. Und doch hat es mich gut unterhalten, mich neugierig auf die folgenden Bände gemacht und vor allem viele Fragen aufgeworfen. Von mir bekommt dieser Teil 4,5 von 5 Federn. Immer noch unglaublich gut, aber eben ein ganz kleines bisschen Schwächer als die ersten 3 Bände.
Ich bin ehrlich, ich hatte mich sehr auf den vierten Teil der Grimm Chroniken gefreut. Jetzt habe ich das Buch beendet und bin extrem verwirrt ob der vielen Fragezeichen, die die Geschichte aufgeworfen hat. Aber erstmal zum Wesentlichen: Der Fokus in Band 4 liegt zum Großteil auf Maggy, Will und Margery und viel weniger auf Königin Marys Vergangenheit, wie Klappentext, Titel und Cover vielleicht vermuten lassen - zumindest bei denjenigen, die die Vorgängerbände kennen. Diesbezüglich wurden meine Erwartungen ein klein wenig enttäuscht, mag ich die Story um Dorian und Mary doch sehr.
Wie gewohnt wechselt die Erzählweise zwischen Er/Sie in der Gegenwart zur Ich Perspektive in der Vergangenheit von Königin Mary, weshalb ich mich ihr auch näher fühle als den anderen. Ihre Reise auf dem Schiff „Der Fahrende Tod“ hat mich beeindruckt und auch der Ausgang des Ganzen gibt zumindest eine grobe Richtung für die Zukunft an. Zeitgleich erfährt man allerdings durch Will, der immer noch im „Schlafenden Tod“ verweilt, dass sich das Gemüt der Königin nach der Geburt ihrer Tochter, Schneeweißchen (Margery) doch stark verändert hat. Ich war über die Geschehnisse sehr schockiert, dachte ich bis dato noch ganz anders von Mary.
Und ab dem Zeitpunkt, wo Will des Rätsels Lösung immer näher kommt, hatte ich den Eindruck, dass die Handlungen verworrener werden. Für meinen Geschmack kreuzten sich da zu viele Wege. Ich bin ehrlich, ich habe das letzte Drittel nicht ganz verstanden. Normalerweise kann man da ja noch Dinge hineininterpretieren und vom Handlungsablauf war das auch okay, nichtsdestotrotz für mich zu undurchsichtig. Wie ist Ludwig dahin gekommen? Warum sieht Will von jetzt auf gleich wer er ist? Auch seine Gefühle sind für mich etwas zu schnell entstanden, denn wo er von Liebe spricht, hätte ich nach den vergangenen Worten und Handlungen erstmal von einer gewissen Anziehung gesprochen. Wie kann Will zeitgleich an zwei Orten sein? Wieso hat sich der Traum um Engelland aufgelöst? Um das vielleicht besser zu umschreiben, sage ich jetzt einfach: Es fehlt - für mich - ein entscheidendes Stück Geschichte, irgendwie. Der Pfeil, der die Charaktere und Orte miteinander verbindet.
Atmosphärisch gesehen geht es wieder in Richtung dunkel und düster, wenn auch die Liebe Einzug in die Geschichte hält. Das Ende ist in Anbetracht der Pause sehr leserfreundlich gewählt, finde ich. Kein mega böser Monstercliffhanger, der einen die drei Monate in der Luft stehen lässt.
Fazit:
Mit dem vierten Teil der Grimm Chroniken „Der Gesang der Sirenen“ hat die Autorin, zumindest bei mir, mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Mir fehlten hier und da ein paar Informationen, aber das liegt vermutlich nur an meinem eigenen Denken, nicht an der Geschichte selbst. Band 4 ist für mich zwar einer der schwächeren Teile, aber es bleibt dennoch spannend, weil wegen: ich muss einfach wissen wie es weitergeht.
Maggy hat in der Gegenwart nämlich etwas ganz Tolles in Schloss Drachenburg entdeckt, von dem ich glaube, dass es noch eine tragende Rolle spielen wird. Alles in allem, eine solide Fortsetzung.
Der Gesang der Sirenen: 4 Sterne [6.87 - really great!]
Auch wenn dies bisher das Band war, welches ich am wenigsten mochte, war es dennoch extrem gut. Wir teilen unsere Zeit hier praktisch in 3 Teile. Maggy/Joe - Will - Mary. Alle 3 haben eine gute Story gebracht. Ich mochte Twists die wir bekamen und habe mich in keiner der drei Timelines gelangweilt. Etwas traurig war ich allerdings über die Andeutungen das Maggy Gefühle für Will hat, weil ich es so wundervoll fand das das gerade nicht der Fall zu sein schien. Wenn eines der Geschwister Anzeichen gezeigt hat um eine Story hierum aufzubauen dann wäre dies auch eigentlich Joe gewesen, welcher von einen auf den anderen Moment sein Verhalten Will gegenüber geändert hatte. Ich persönlich hätte dies auch viel Interessanter gefunden. Auf die Maggy/Will Schiene freue ich mich auf jedenfall nicht - vor allem da diese wahrscheinlich zu einer unnötigen Love Triangle führen wird - aber wer weiß, vielleicht überrascht mich Maya Shepherd ja im positiven mit dieser Plotline.
Blaubart liebe ich als Märchen und fand seinen Part daher auch schon sehr intriguing. Vor allem seinen Hass auf die Vergessenen Sieben und das Geheimnis darum, wer diese denn sind. Darauf freue ich mich sehr.
Ein kleiner Punkt bei den Sirenen hatte mich ein wenig gestört, einfach weil die Geschichte der Sirenen sehr heteronormative ist - was sie, versteht mich nicht falsch, in den Legenden worauf sie bestehen auch sind. Aber solch Denkansätze das Frauen nur von Männern das Herz gebrochen werden kann deutet leider darauf hin das es wahrscheinlich keinen LGBTQIAP+ Content in dieser Reihe geben wird. Was für mich einfach extrem schade ist wenn es denn tatsächlich so sein sollte - und für mich die Reihe insgesamt etwas runter ziehen wird. Representation ist wichtig und gerade was Märchen und Märchen Retellings angeht gibt es viel zu wenig Queer rep.
Trotzdem war dies ein sehr guter Band, 4 Sterne ist in KEINEM Fall schlecht und ich freue mich weiterzulesen - nur die Will/Maggy Geschichte und die wahrscheinlichkeit das es keine LGBTQIAP+ Elemente/Charaktere geben wird zieht meine Freude ein wenig hinunter. (okay. Sehr. es zieht sie sehr herunter. Wenn man selbst LGBTQIAP+ ist, ist es immer sehr bitter, wenn man bemerkt das seine eigene und auch andere Identität in einer Geschichte komplett außen vor gelassen werden)
Mal sehen wie es im nächsten Band weitergeht. Spannend bleibt es auf jedenfall denn man weiß als Leser immer noch nicht wem man überhaupt glauben sollte - und wer auf welcher Seite steht. Auch wenn Will meint es zu wissen - was das ganze noch besser macht.
Wie soll ich bloß die Sommerpause überstehen? Ich muss unbedingt wissen, wie es weiter geht. Der vierte Band ist sehr aufschlussreich und man hat einige "aha" Effekte, mit denen man nicht gerechnet hätte. Ich bin schon so gespannt, was Will und seinen Freunden noch so passieren wird.
Die Story ist gut durchdacht und hervorragend umgesetzt. Man bekommt neue Informationen und es werden ein paar Details offengelegt, dabei kommen neue Fragen auf, sodass man immer am miträtseln ist. Man kann sich aber sicher sein....es kommt immer anders als man denkt und das liebe ich an der Geschichte. Man kann sich zu keiner Zeit sicher sein alles zu durchschauen.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Protagonisten wechseln sich mit dem Erzählen ab und man bekommt Rückblicke in die unterschiedlichen Zeiten, in der das Buch spielt.So bekommt man einen sehr guten Überblick über die Geschehnisse. Richtig genial fand ich es als Maggy, das Buch in der Bibliothek gefunden hat und so lesen konnte, was noch alles einen Einfluss auf sie und ihre Freunde hat.
Die Protagonisten erleben ein wahnsinniges Abenteuer, egal in welcher Zeit und sie müssen sich behaupten und um ihr Überleben kämpfen. Manche helfen ihnen und manche wollen nur böses, aber das kann man vorher nie ahnen und so ist es sehr spannen das herauszufinden. Die unterschiedlichen Charaktere sind sehr anpassungsfähig und wachsen mit den gestellten Aufgaben. Ich man Maggy, Joe und Will und bin gespannt, was sie noch alles zusammen erleben.
Das Cover ist wieder wundervoll geworden und auch die kleinen und großen Illustrationen im Innern des Buches sind einfach zauberhaft und passen perfekt zum Titel und Inhalt. Ein absoluter Hingucker im Bücherregal.
Fazit:
Die Grimm Chroniken machen einfach süchtig und man kann mit dem lesen einfach nicht mehr aufhören. Ich frage mich die ganze Zeit, wie ich die Sommerpause überstehen soll, denn ich muss unbedingt wissen, wie es weiter geht. Wer bis jetzt noch nicht angefangen hat die Reihe zu lesen, sollte das unbedingt nachholen und herausfinden, ob Schneewittchen doch nicht so lieb und nett ist, wie es scheint.
Wow! … Einfach toll wir gut diese Serie ist. Die Geheimnisse spitzen sich immer weiter zu und die Spannung ist kaum noch zu ertragen. Ich finde es einfach faszinierend, wie viel Geschehen man in ein nur 142 Seiten dickes buch packen kann. Auf jeder Seite passiert etwas Neues. Und vor allem so viel unerwartetes. Mehr als ein mal habe ich wärend des Lesens die Luft angehalten und mit fasslunslosen Blick auf die Zeilen vor mir gestart. Band 4 ist bis jetzt der beste Teil der Serie.
Wie schon in den letzten Bänden ist der Schreibstil flüssig wie Wasser. So schnell man das Buch angefangen hat, so schnell ist man auf wieder fertig damit. Man fällt regelrecht in die Handlung hinein und wird im nu, genau wie Will, ein Teil der Geschichte.
Bei den Charakteren tut sich dieses mal auch einiges. In den vorherigen Bänden waren immer Will und Mary die Hauptprotagonisten. Alle anderen hatten immer ine eher kleinere Nebenrolle. Aber nicht dieses mal. In Band 4 ist alles aners. Alle Nebencharaktere, vor allem Maggy und Joe, bekommen plötzlich eine große Rolle in der Geschichte und werden vermutlich später noch eine wichtige Rolle spielen. Auch Rumpelstein birgt ein großes Geheimnis und Schneewittchen ist nicht mehr die, für die man sie hält.
Da sich das Geschehen immer weiter zuspitzt und das Hauptaugenmerk der Geschichte gewidmet wird, gibt es in diesen Band so gut wie keinen historischen Hintergrund. In den worherigen Bänden gibt es immer Personen oder Orte, die es grüher wirklich gegeben hat und am Ende von der Autorin erklärt wurden. In „Der Gesang der Sirenen“ gibt es das nicht. Jedenfalls nicht so intensiv. Ihr merkt, es tut sich so einiges. 🙂
Eigentlich hatte ich vor nach jedem Band ein anderes Buch zu lesen, bevor ich mich auf die Fortsetzung der Grimm-Chroniken stürze, aber unter diesen Umständen werde ich sofort mit Band 5 weitermachen, den ich zum Glück schon zu Hause liegen habe. Ich kann einfach nicht länger warten.
Alle Märchen-Fans werden diese Serie lieben. Oder auch alle Fantasy-Fans. Ganz egal ihr werdet die Bücher mögen! :-)
Spoiler Gefahr für alle, die die ersten drei Bänder nicht kennen.
Die ersten beiden Teile der Grimm Chroniken haben mir wirklich gut gefallen, der dritte Band dann aber leider nicht mehr so sehr, daher war ich schon sehr auf den vierten Teil gespannt.
Wie auch schon in den ersten Teilen gibt es verschiedene Handlungsstränge, die parallel liefen und bei dem auch keiner zu kurz kam. Man erfuhr mehr über Schneewittchen, Dorians und Marys Flucht und auch Will, Joe und Maggy spielten eine große Rolle.
Die Charaktere haben auf den wenigen Seiten eine große Entwicklung durchgemacht, auch wenn es bei allen nicht wirklich positiv war. Vorallem Will, der mir immer weniger gefallen hat, konnte mich hier einfach überhaupt nicht mehr überzeugen. Seine ganze Art war irgendwie verwirrend, denn erst wollte er das eine und dann plötzlich doch nicht und er wurde auch ziemlich arrogant. Die einzige, die mir wirklich noch zusagt ist Maggy, da ich sie weiterhin sehr sympathisch finde. Da blieb sie aber auch die einzige, denn auch Mary hat etwas geschwächelt.
Allgemein war es auch die Storyline von Mary und Dorian, die mich wohl am meisten irritiert hat. Ich habe länger nach Worten gesucht, um es zu beschreiben, aber abstrus trifft es da wohl am besten. Die ganze Geschichte nahm eine Wendung, die mich nur mit dem Kopf schütteln lies und die ich überhaupt nicht mehr nachvollziehen konnte. Ich will wirklich nicht spoilern, deswegen werde ich darauf nicht näher eingehen.
Insgesamt fehlte es mir auch an Tiefe und die Geschichte konnte mich einfach nicht mehr mitreißen. Schade, aber mit den Grimm Chroniken ist für mich hier Schluss.
Der vierte Teil Band der Grimm-Chroniken konzentriert sich vor allem auf die Geschichte von Mary und Dorian und den Geschehnissen in Engelland. Mary und Dorian haben auf ihrer Schiffsreise eine eher unschöne Begegnung mit den Sirenen, worauf hin Dorian durchdreht und Mary Ärger mit der Besatzung bekommt. Im Jahr 2012 erfährt Maggie, dass es in der Drachenburg eine Bibliothek gibt mit unzähligen Büchern, unter anderem mit den Grimm Chroniken. Wie kann das sein? Ich fand es sehr cool, dass das Buch im Buch vorkommt. Gut finde ich, dass Will nun endlich herausfindet, wer er ist und man ihn so nach und nach besser kennen lernt. Insgesamt wurden in diesem Teil viele Fragen beantwortet, aber es sind auch Dinge geschehen, die neue Fragen aufwerfen. Somit bleibt das Buch weiterhin spannend und man möchte es am liebsten gar nicht mehr weglegen. Nach wie vor weiß man nicht genau wer der Gute und wer der Böse ist, aber schließlich ist das Böse ja Ansichtssache. Gut finde ich auch, das die schaurige und düstere Atmosphäre immer noch aufrechterhalten wird und immer wieder weitere bekannte Märchengestalten, ihren Platz in den Grimm-Chroniken finden. Alles in allem eine tolle Fortsetzung, die den Leser aus dem Alltag entführt und auf eine Reise quer durch die Märchenwelt einlädt.
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Cover: Ich LIEBE es! Wieder ein Cover, welches wirklich wundervoll ist. 😍
Fazit: Der Schreibstil ist nach wie vor Super! Maya Shepherd hat es wieder geschafft, die unterschiedlichen Perspektiven wunderbar zu schreiben. Obwohl wir in unterschiedlichen Zeiten und von unterschiedlichen Personen lesen, ist es nie verwirrend, sondern immer wunderbar verständlich.
Was ich auf jeden Fall mal hervorheben möchte, ist die wundervolle Innengestaltung der Bücher! Jedes Kapitel, jeder Abschnitt hat ein wunderschönes Design, mit kleinen Illustrationen. Ich LIEBE Illustrationen und finde es super, wenn diese auch in den E-Books zu finden sind.
Den Rückblick konnte ich dieses Mal bequem überspringen, da nur ein paar Tage zwischen Band 3 und 4 bei mir lagen. Ich finde, mit jedem Band gewinnen die Charaktere an tiefe und werden dadurch auch authentischer. Auch "Der Gesang der Sirenen" war wieder sehr informativ und durch und durch spannend.
Ich freue mich schon sehr auf den 5. Band und kann wieder eine Leseempfehlung geben.😃💖
Will ist immer noch in den Erinnerungen von Schneewitchen, doch von Töten ist keine Rede mehr. Auch bei Maggie und Joe gehts weiter und sie lernen etwas neues kennen, Maggie schaut das erste Mal ins Buch Die Grimm Chroniken, doch was geht nur hier vor. Auch ein weiterer Einblick in Dorian und Mary ihr Leben am Bord des Schiffes geht weiter. Band 4 ist wieder super gut geschrieben und es wird wieder sehr spannend. Was Will am Ende getan hat, hätte ich nicht gedacht, finde es aber auch nicht falsch. Ich fand es auch klasse, wieder einen Einblick bei Mary zu bekommen, ist immer wieder interessant, was bei ihr und Dorian vor vielen Jahren passiert ist. Bin schon gespannt, wie das Abenteuer weiter gehen wird und wie es in der wirklickeit ausgehen wird, da Schneewitchen ja nun nicht getötet wurde.
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Insgesamt finde ich die Grimm Chroniken nicht schlecht, aber irgendwie fehlt mir hier immer das gewisse etwas, sie ist in meinen Augen gerade mal solide. Vor allem hat mich dieser Band nur gelangweilt und ich habe oft die Sätze doppelt lesen müssen, da ich beim lesen immer abgedriftet bin. So wenig hat mich interessiert was mit Will und den anderen geschiet.
Ich habe mich dazu entschlossen die Reihe abzubrechen, da ich eigentlich gar nicht wissen will wie es weiter geht, alle Charaktere sind mir komplett egal und auch die Geschichte ist für mich nichts besonderes, da lese ich persönlich lieber etwas anderes, was mich tatsächlich begeistern kann.
Es ist wie als wenn ich eine mega spannende Fantasyserie bingen würde, welche absolut Suchtpotenzial hat. Die Geschichte nimmt langsam immer mehr Fahrt an. Hier im wahrsten Sinne des Wortes.... Sirenen, Fahrt auf den Sieben Weltmeeren ohne zu viel vorweg zu nehmen.
Ich bin geschockt. Wie kann so ein kurzes Buch soviele Twists haben? Wie Maya Shepherd die ganzen "Zeitlinien" zusammenführt finde ich einfach nur unglaublich.