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Doro Kagel #1

Dom mgieł

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Przeszłość zawsze Cię dogoni. Czy naprawdę chcesz spotkać swoich dawnych znajomych?
Czwórka przyjaciół z młodości na wiele lat traci kontakt ze sobą. Kiedy w końcu odnajdują się dzięki internetowi i mediom społecznościowym, postanawiają spędzić ze sobą weekend na malowniczej wyspie Hiddensee. Podczas spotkania dochodzi jednak do tragedii. Podczas burzliwej, sierpniowej nocy trzy osoby giną od strzału z broni. Dodatkowo jedna z kobiet zostaje ciężko ranna i zapada w śpiączkę.
Dwa lata po masakrze sprawę na nowo analizuje dziennikarka Doro Kagel. Czy uda się jej odkryć, co naprawdę wydarzyło się tej przerażającej nocy?

320 pages, Paperback

First published March 1, 2013

19 people are currently reading
273 people want to read

About the author

Eric Berg

47 books17 followers
Librarian Note: There is more than one author in the Goodreads database with this name.

Pseudonym von Eric Walz

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Community Reviews

5 stars
141 (21%)
4 stars
270 (42%)
3 stars
168 (26%)
2 stars
51 (7%)
1 star
11 (1%)
Displaying 1 - 30 of 71 reviews
Profile Image for Sonja Rosa Lisa ♡  .
5,108 reviews637 followers
July 24, 2022
Vor fünfzehn Jahren waren Timo, Leonie, Yasmin und Philipp miteinander befreundet und haben sich zum Teil radikal für ihre Umwelt eingesetzt. Irgendwann haben sie sich aus den Augen verloren. Dank "Facebook" können sie wieder Kontakt miteinander aufbauen und verabreden sich für ein gemeinsames Wochenende auf der Ostseeinsel Hiddensee, wo Philipp mit seiner Frau und Tochter wohnt.
Was als ein nettes Wiedersehen geplant war, endet in einer Katastrophe.
Zwei Jahre später möchte die Journalistin Doro Kagel über den Amoklauf auf Hiddensee schreiben und rollt den Fall neu auf.
♥Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ♥
** Meine Meinung **
Mich hat das Buch sehr begeistern können! Es ist durchweg spannend und liest sich sehr leicht und flüssig. Von der ersten bis zur letzten Seite hat das Buch mich gepackt, es gab keinerlei Längen in der Geschichte. Auch ist die Geschichte nicht vorhersehbar. Ich tappte jedenfalls bis zum Schluss im Dunkeln und hatte nacheinander wohl sämtliche Figuren als Täter in Verdacht.
Die Auflösung war für mich überraschend, aber durchaus nachvollziehbar und schlüssig.
Die Figuren hatten alle Charakter und wurden schön ausgearbeitet.
Besonders gut hat mir auch gefallen, dass die Geschichte auf zwei Zeitebenen spielt, nämlich 2010 (der Amoklauf auf Hiddensee) und 2012 (die Ermittlungsarbeit der Journalistin Doro Kagel). Dabei wechseln sich die Kapitel immer ab: auf ein Kapitel aus 2010 folgt eines aus 2012.
"Das Nebelhaus" ist ein eher ruhiger Krimi, aber sehr, sehr spannend! Ich habe ihn geradezu verschlungen und mochte ihn gar nicht mehr aus der Hand legen!
Dafür gibt es von mir gerne volle fünf Sterne!
Profile Image for Victoria.
204 reviews492 followers
March 3, 2017
Si j'étais capable d'écrire un thriller, j'aurais voulu qu'il soit un peu comme La Maison des Brouillards. Des personnages fouillés et complexes, une ambiance parfaite dans une maison baignée par la brume, des tensions, beaucoup de mystère, une protagoniste attachante et réaliste, beaucoup de force et d'émotion, une maîtrise parfaite du suspense... J'ai adoré ! Un de mes thrillers préférés sans aucun doute.
Profile Image for L.
36 reviews
Read
March 27, 2018
Ich habe dieses Buch nach circa 50 Seiten beiseite gelegt, weil es so viele problematische Aussagen enthielt und ich irgendwann so sauer wurde, dass ich nicht einmal mehr Interesse dafür aufbringen konnte, was bei der Blutnacht von Hiddensee wirklich passiert ist.
Hier eine handliche Auflistung der Probleme, in chronologischer Reihenfolge.

1. Das Problem mit weiblichen Hauptcharakteren
"Ich sehnte mich nach Nacktheit, nach einer kalten Dusche. [...] So sollte ein Sommertag ausklingen, mit frisch gewaschenen, duftenden Haaren, einem kurzen nackten Räkeln auf dem Bett [...]."

Das ist auf Seite 16. Ich habe nur aufgeblickt und gedacht, "Mensch, das übliche Problem, wenn Männer weibliche Hauptcharaktere schreiben". Und davon ausgehen, dass Frauen* sich an einem heißen Sommertag wirklich danach sehnen, sich kurz nackt und mit perlenden Wassertropfen auf ihrem Körper auf dem Bett zu räkeln und nicht eher Formulierungen wählen wie "leider kann ich mir nicht noch mehr ausziehen, sondern sehe mich in letzter Instanz gezwungen, mich zu häuten". Und zur Exposition des Charakters trägt das rein gar nichts bei, bisher sitzt sie nämlich arbeitend an ihrem Schreibtisch.

"[...] ich würde so oder so nicht gut einschlafen können. Ich nahm immer den ganzen Tag mit ins Bett, ein schlechtes Sandmännchen, dem sich oft der nächste Tag noch beigesellte. Das war dann ein Dreier der besonderen Art."

Wer hat diese Formulierung noch nicht getroffen? "Magst du noch mit hoch kommen und dich mit mir und dem emotionalen Ballast der letzten zwei Tage ein bisschen vergnügen?" Einfach für sich wäre mir die Formulierung etwas seltsam aber passabel vorgekommen. In Kombination mit der Tatsache, dass betreffende Figur trotz Unmengen von Arbeit sehnsüchtig daran denkt, sich nackt und nass auf dem Bett zu räkeln, frage ich mich, ob ein Mann bei Eric Berg auch solche Gedanken hat.
Aber noch wogten meine Brüste in Erwartung, die Geschichte der Blutnacht von Hiddensee zu hören. Oder was Brüste so tun. Vielleicht weiß Eric Berg das.

2. Es ist irgendwie auch latent rassistisch.
In die Ereignisse verwickelt ist auch eine kambodschanische Haushälterin. Hier ist die erste Reaktion der Hauptfigur, einer ermittelnden Journalistin, als sie versucht, deren Familie zu kontaktieren und schließlich mit deren Sohn telefoniert:
"Innerhalb einer Sekunde gingen mir mehrere Filme durch den Kopf, in denen langmütige asiatische Lehrer ihren zumeist amerikanischen Kampfsportschülern als erste Lektion die Wichtigkeit von Ruhe und Konzentration, Bescheidenheit und Selbstreflexion beibrachten."

Ich finde diesen Kommentar auf zwei verschiedene Weisen irgendwie verstörend: Entweder, diese Figur spricht gerade, obwohl sie im Berlin des Jahres 2012(?) lebt, mit dem ersten "asiatischen" Menschen - was irgendwie unrealistisch ist; oder aber, diese Figur denkt immer, wenn sie mit "Asiaten" spricht, an Karate Kid - was irgendwie rassistisch ist. But wait, there's more.
"Yim Nan war ungefähr in meinem Alter, um die vierzig, und sah weit weniger asiatisch aus, als ich es von einem Kambodschander erwartet hätte. Er war fast einen Meter achtzig groß, seine Haut war nur leicht gebräunt wie bei einem Italiener oder Spanier, und seine Augen hatten eine beinahe europäische Form. Lediglich ein feiner exotischer Schwung verriet ihre asiatische Provenienz."

Oh wow, was?!
"Mit einem asiatischen Kampfsportlehrer oder einem buddhistischen Abt - wie ich ihn mir anhand seiner Stimme vorgestellt hatte - hatte er äußerlich rein gar nichts zu tun [...]."

Oh wow, was?! Im späteren Verlauf habe ich noch gesehen, wie der Autor die Mutter mit den Worten "zierliche und exotische" Frau belegt.
Diese Charakterisierungen tragen rein gar nichts zur Beschreibung der Figur bei. Es sollte wohl common sense sein, welche Äußerlichkeiten auf "Menschen aus Asien" zutreffen - wenn er also besonders gebräunt ist, will ich nicht wissen, ob er so aussieht wie [europäische Nationalität X], sondern welche Aussagen das über ihn und sein Leben trifft. Arbeitet er handwerklich und ist deswegen viel draußen? Oder wirkt er so wohlhabend, als könnte er es sich leisten, sich den ganzen Sommer über draußen zu sonnen? (Hätte diese Überlegung stattgefunden, wäre die Hauptfigur vielleicht auch darauf gekommen, dass er der Besitzer des kambodschanischen Restaurants sein könnte, in dem sie sich treffen.)
Und "asiatische" Figuren als "exotisch" beschreiben - is it still a thing? Zuletzt habe ich das gesehen, als ich für meine Bachelorarbeit romantisch verklärende Briefe von christlichen Missionaren gelesen habe - und die waren von 1850.

3. Die Gruppe von Freund_innen, die in das eigentliche Verbrechen involviert sind. I can't even.
Ich habe nur eines der Kapitel gelesen, das die Vergangenheit und den Tathergang der Verbrechens schilderte, um fair zu sein - aber das hat mich auch nicht gerade ermutigt, mehr davon zu wollen.
Wir lernen kennen: Die Kindergärtnerin Leonie, den Autoren Timo, die [was auch immer ihr Beruf ist, irgendwas mit Berlin] Yasmin und den Architekten Philipp samt Ehefrau Vev. Das ist vermutlich unser zentrales Ensemble für die "Blutnacht von Hiddensee" und ich kann keine_n einzige_n von ihnen irgendwie leiden, also auch nicht mitfiebern, wer stirbt oder wer überlebt.
Die vier waren früher Aktivist_innen, oder wie Philipp in einer sehr realistisch klingenden Dialogszene mit seiner Frau berichtet
"[Eine Protestbewegung] irgendwie gegen alles. Mitte der Neunziger hatte ich das Gefühl - wir alle hatten es-, dass sich die Welt nur noch um Ausbeutung dreht. Du weißt schon, Durchmarsch des Neoliberalismus, Umweltverschmutzung, ungerechte Verteilung der irdischen Güter, Armut und so weiter. ..."

Kurz zuvor wird geschildert, dass sie sich zu viert (nur) an Gleise gekettet haben und eine Hundertschaft Polizist_innen (was) sie wieder abgeschnitten hat - bei so schlechter Publicity für ihre eigenen Aktionen können sie froh sein, dass es überhaupt jemand mitbekommen hat und sie nicht einfach zu viert überrollt wurden, wenn ihr mich fragt.
Aber es kommt, wies kommen muss, man lebt sich halt auseinander und wird - im Falle von Philipp - das genaue Gegenteil von dem, was man mal war. Natürlich wird diese sehr unverbindliche und ausweichende Antwort auf ein dunkles Kapitel in ihrer Vergangenheit hinweisen; Philipp denkt bereits in seiner ersten Erinnerung an die Gruppe "scheiß Yasmin" und ist damit ungefähr so weit wie ich.

Leonie und Timo wirken in dieser ersten Rückblende sehr farblos; auch wenn Leonie als potentielle Täterin vorgestellt wird, interessiert es mich nicht wirklich, ob und warum sie es getan haben sollte, so farblos wirkt sie. Dafür ist die Figur Yasmin so nervig, dass ich gar nichts mehr über sie wissen will. Aber lassen wir sie selbst ihren Lebensinhalt beschreiben:
"Die Group, das sind Kila, Yogi, Sokrates, Kimmi, Leila, Surinam und Jonny. Jonny ist mein Freund, also ich meine, wir sind ein Paar, Männlein und Weiblein und so. Surinam und Kila spielen Panflöte, Sokrates Gitarre, Leila und Kimmi singen. Ich habe die Rassel, ich kann sonst nix. Yogi macht nicht mit, aber sie kann Reiki. Das will ich unbedingt lernen. Wir haben alle Jobs, na ja, mehr oder weniger. Nicht dass ihr denkt, ich bin obdachlos oder so, ich arbeite vormittags in einem Esoterikladen, aber nachmittags wird gequatscht. Dann ist Kreativität angesagt, Musik machen in Fußgängerzonen und natürlich malen."

WAS? Ich möchte an dieser Stelle bitte noch einmal darauf hinweisen, dass diese Handlung im Berlin des Jahres 2010 spielt. Dieser Monolog klingt a) gezwungen nach Exposition, b) überhaupt nicht zeitgemäß in seiner Beschreibung, was Menschen in Subkulturen eben so machen, c) als hätte der Autor selbst nie Subkultur erlebt und für seine ebenso unversierten Leser_innen ein Bild entworfen, das aber unfreiweillig zur Karikatur wurde. Vielleicht liegt es an der Tatsache, dass ich dreißig Jahre jünger bin als der Autor, oder dass ich Vice-Artikel lese, aber ich fühle mich um einiges kompetenter, "die Group" zu beschreiben. Was ist mit Ayahuasca Workshops und Underground-Raves in besetzten Häusern oder unter Autobahnbrücken in den Vororten? Welcher Mensch, der sich - so wie ich die Figur verstehe - sehr darum bemüht, "hip" und "alternativ" zu sein, hat heute nur einen Partner in einer heterosexuellen Beziehung? Und natürlich beschreibt sich diese Figur noch als Buddhistin. Ich wusste es.
Alles in allem wirken die Unterhaltungen und Set-Ups dieser vier Menschen so unfassbar fürchterlich, dass ich nicht vermute, dass irgendetwas gutes passieren kann, wenn sie psychologisiert werden. Vor allem will ich nie wieder irgendeine Aussage von Yasmin hören.

Fazit.
Einzeln hätte ich viele dieser erzählerisch fragwürdigen Entscheidungen noch irgendwie verzeihen können. Vielleicht die nervigen Figuren, vielleicht die sehr sinnliche weibliche Hauptfigur, die sich gerne nackt und nass in ihrem Bett räkelt; weniger den alltagsrassistischen Tonfall bei der Beschreibung asiatischer Akteure. Es wird allerdings deutlich, dass dieses Buch weniger durch den Plot, sondern mehr durch Charaktere dominiert werden soll. Und bei diesen Charakteren - nein danke; obwohl ich gerne noch gewusst hätte, wie Eric Berg die Anatomie, Sehnsüchte und Kommentare über Sexualität seiner weiblichen Hauptfigur weiter ausführt; fasst sie sich schockiert an die Brüste?
Aber so viele fragwürdige erzählerischen Entscheidungen, bevor überhaupt fünfzig Seiten überschritten sind und die geringste Form von Plot einsetzt? Nein.
Profile Image for Thessia.
97 reviews2 followers
September 1, 2018
Dieser Krimi war einfach unglaublich spannend und düster! Ich hätte nie mit diesem Ende gerechnet und war positiv überrascht. Ich werde mir nun noch weitere Bücher von Eric Berg holen und hoffentlich mit genauso viel Spannung lesen.
Profile Image for Anna Catharina.
626 reviews62 followers
May 18, 2015
"Das Nebelhaus" hat eigentlich in meinen Augen alles, was einen guten Krimi ausmacht: keine brutalen anonymen Serienkiller, eine verschworene Gemeinschaft, alte Gefühle und Konflikte ... und doch kann ich nicht mehr als zwei Sterne vergeben. Warum?

1. Die Personen und ihre Charakterisierung bleibt für mich immer irgendwie oberflächlich und wenig nachfühlbar. Leider trifft das sowohl auf die Clique als auch auf die Erzählerin zu. Es gab nicht einen einzigen Charakter, den ich wirklich verstehen konnte. Ihr Leben, ihr Handeln und vorallem ihre Gründe werden in meinen Augen nur kurz angerissen, doch nie richtig analysiert. Mir fällt es immer schwer, ein Buch zu mögen, wenn mir die Charaktere einfach nichts sagen.

2. Die Geheimniskrämerei, wer von den Freunden überlebt, welche sterben, war am Anfang vielleicht noch ganz interessant und hat die Täteridentifizierung eigentlich fast unmöglich gemacht, mir ging es aber bald nur noch auf den Wecker. Erst ganz am Schluss, wenn der Leser erfährt, wer der Täter ist, kommt heraus, wer die Opfer sind. Mir hat das einfach nur noch genervt.

3. Im ganzen Buch habe ich nur drei Momente der Spannung erlebt: Doros Besichtigung des Mordhauses (auch wenn ich nicht glaube, dass nach zwei Jahren, alles noch so aussieht wie im Tatmoment und auch die Kreidespuren noch da sind), die Szenen im Schuppen und letztendlich die Beschreibung des Amoklaufs. Allerdings waren die drei Stellen nicht ausreichend um den Rest des Buches aufzuwiegen, was für mich eher so dahin plätscherte und wenig fesselnd war.

4. Der allergrößte Minuspunkt: der Mord an dem Kater. Nichts verabscheue ich so sehr, wie wenn Tiere gequält werden und in Büchern gilt das genauso. Und dann war diese Tat für die Handlung völlig irrelevant und sinnlos. Das ist für mich einfach ein No-Go.

Ich war von "Das Nebelhaus" wirklich enttäuscht, da die Ausgangssituation ganz spannend hätte sein können, der Autor das aber in meinen Augen nicht zu nutzen weiß. Mir persönlich hat der zweite Roman "Das Küstengrab" um einigen besser gefallen.
Profile Image for Lewerentz.
319 reviews9 followers
March 13, 2017
Excellent roman; ni un roman policier, ni un thriller, plutôt quelque chose proche de certains romans psychologiques de Barbara Vine (= Ruth Rendell).
Profile Image for Jana.
622 reviews1 follower
February 9, 2022
Das Cover passt meiner Meinung nach richtig, richtig gut zu diesem Buch. Es zeigt ein Haus auf einer Insel, mit Sand und Gras/Schilf. Im Hintergrund sieht man das Meer und kann die Seeluft fast schon schmecken. Großartig!

Eric Berg - auch bekannt als Eric Walz - hat mit Das Nebelhaus seinen ersten Krimiroman veröffentlicht. Dabei erzählt er die Geschichte aber nicht wie so oft in anderen Romanen durch die Polizei, sondern durch die Journalistin Kagel und die Freunde von einst.

Der Roman wird aus zwei Perspektiven und Zeiten geschildert, was das Buch ungemein spannend macht und Tiefgang verleiht. Auf der einen Seite haben wir die überarbeitete Doro Kagel. Sie ist eine erfolgreiche Journalistin aus Berlin und möchte einen seriösen Artikel zur grauenhaften Nacht in Hiddensee schreiben. Dabei recherchiert sie intensiv und sucht nach den Hinterbliebenden/Angehörigen der Freunde. Es ist nur natürlich das jeder dieser Hinterbliebenen seine eigene Meinung zu den Geschehnissen jener Nacht hat. Doro´s Aufgabe ist es nun rauszufinden, was davon wahr ist und was davon nur die jeweilige Meinung der interviewten Person spiegelt.

Doro Kagel selbst ist ein sympathischer Charakter. Ich mochte sie sehr. Ich konnte verstehen wie sie dachte und handelte. Ich konnte nachfühlen, dass das Thema Hiddensee sie einerseits gepackt hat und andererseits abstoßend war. Wie einen Unfall den man sieht und den Blick nicht davon nehmen kann. Sie ist intelligent und findet Zusammenhänge, die dem Leser schlüssig dargelegt werden, sodass ich dem Verlauf gut folgen konnte. Dies ist natürlich dem flüssigen, spannenden und leichten Schreibstil geschuldet.

Der zweite Zeitstrang spielt zwei Jahre zuvor. Die beiden Schauplätze fügen sich gut zusammen und ergänzen sich perfekt. Der Autor versteht es die Spannung zu erhalten und sogar weiter aufzubauen. Jeder denkt den Mörder zu kennen, bis man erkennt, dass man zu Beginn nicht mal weiß, wer nun die Opfer sind. Oft dachte ich zu wissen wer der Täter ist/war und stellte ein paar Seiten später fest, dass dem nicht so war. Natürlich treffen die beiden Erzählstränge bald aufeinander und dann geht es Schlag auf Schlag und ich konnte teilweise gar nicht fassen, wie eines zu anderen kam.

Die Protagonisten der Blutnacht auf Hiddensee sind alle ganz unterschiedlich. Es gibt den erfolgreichen Architekten, das verschlossen wirkende Mauerblümchen, den ruhigen Autoren und die abgedrehte ehemalige Aktivstin. Jeder hat seine Leben, seine Meinung. Es ist nur natürlich, dass da Welten aufeinander prallen und auch der ein oder andere Streit nicht ausbleibt. Gefühle kommen hoch - sowohl alte als auch neue Gefühle. Obwohl man ja eigentlich weiß das es zum Morden kommt, rätselt man immer wieder "wer tut es". Beim lesen wurde mir klar, dass es jeder getan haben könnte. Da man wissen möchte, wie eins zum anderen kam, bleibt man dran und wird nicht enttäuscht.

Fazit

Eric Berg hat mich mit diesem Roman begeistert. Er ist gut zu lesen, sturkturiert, spannend und zeigt das theoretisch jeder zu einem Mord fähig ist. Gerade diese realistische Aussage, machte den Roman so beängstigend. Lesen!
Profile Image for Veronika.
Author 1 book158 followers
June 7, 2024
Interessante Prämisse, coole Setting... aber meh....
Leider schreibt Eric Berg einfach nicht besonders gut und dadurch sind die Charaktere alle extrem blass und zweidimensional. Sie fühlen sich einfach nicht echt an... nicht rund. Dadurch, dass das ein sehr personenzentriertes Verbrechen ist, kommt es einfach nicht wirklich in Gang, da die Personen eben alle recht banal und uninteressant sind.
Die Auflösung war... gleichzeitig irgendwie total Banane und ziemlich simpel. Ich saß und dachte "echt jetzt? Das wars? Das war das ganze Geheimnis...? Okay...."
Also die lange Geheimniskrämerei wer überhaupt gestorben ist bei dem Amoklauf, diente vor allem dem Zweck, das ziemlich simple Ende zu verschleiern.
Profile Image for Shimmering.blue.
166 reviews
December 14, 2017
Das Buch ist in einer wechselnden Erzählperspektive geschrieben. Einmal in der Ich-Form der Journalistin, die einen Artikel über die Morde auf Hiddensee schreiben soll und sich auf die Suche nach den beteiligten Personen macht,die entweder überlebt haben oder deren Angehörige beteiligt waren. Unter anderem auch die vermeintliche? Täterin, die seitdem im Koma liegt.
Die andere Perspektive beschreibt die Blutnacht bzw die Vorgeschichte im Jahr 2010.
Am Anfang des Buches hatte ich manchmal den Eindruck, als wären manche Sätze von jemand anderem geschrieben worden. Ich weiß auch nicht, es klang irgendwie so, wie ich in der Grundschule einen Aufsatz geschrieben habe 😉
Auch wenn ich mit der Auflösung der Geschichte so nicht gerechnet habe, fand ich das Buch eher so mittelspannend. Die Charaktere sind zumeist eher schwierig bzw mit Problemen behaftet (psychische Probleme, die mit Drogen, Tabletten oder auch Alkohol bekämpft werden), was nicht schlimm ist, im Gegenteil.
Am Ende blieb mir noch eine Frage offen, die ich aber natürlich nicht spoilern möchte ;-)
Alles in allem war das Buch ok und ich bin jetzt auf den Film gespannt.

Nachtrag zum Film (gestern gesehen):
Befolge immer die Regel "lies zuerst das Buch". Klar sind einige Sachen geändert worden, allerdings erfährt man im Film relativ schnell, wer überlebt hat, was etwas die Spannung nimmt. Und auch das Ende ist leider etwas anders. Da fehlt mir die Erklärung des Antriebs der Figur für die Tat.
Profile Image for LeseMaus.
63 reviews
May 2, 2013
Kriminalistisches Bravourstück in rauer Umgebung

Der erste Satz: Drei Tote und ein Komapatient, das war die Bilanz der "Blutnacht von Hiddensee", die die Ostseeinsel zwei Jahre zuvor erschüttert hatte.

Das Äußere: Eine urwüchsige Dünenlandschaft, ein Haus am Ende eines schmalen Pfades, das ist schon mal ein tolles Motiv für die Umgebung, in der der Roman vorrangig spielt: die Ostseeinsel Hiddensee.

Das Innere: Als sich vor zwei Jahren eine Gruppe alter Freunde das erste Mal wiedergesehen hat, konnte niemand vorausahnen, was geschehen würde. Das Ergebnis des Wiedersehens: ein Blutbad, bei dem mehrere Personen zu Tode gekommen sind. Nun versucht die Journalistin Doro Kagel für ihren Artikel der Sache auf den Grund zu gehen. Ihre Recherche wühlt mehr auf, als zu erwarten war - und ein kriminalistisches Bravourstück beginnt.

Das Wesentliche: Doro Kagel, eine Journalistin von etwas über 40, hat sich in ihrem Leben und mit ihrer Arbeit eingerichtet. Dass ihr Leben deswegen auch etwas zu gleichförmig verläuft, blendet sie meistens aus. Bis der Fall "Blutnacht von Hiddensee" dazu führt, dass sie ihre gewohnten Pfade verlässt und sowohl auf professioneller als auch auf emotionaler Ebene ihre eigenen Grenzen überschreitet. Als sie Yim begegnet, einem der Beteiligten des damaligen Kriminalfalls, lässt sie sich auf mehr ein, als sie selbst von sich erwartet hätte. Doro war mir als Protagonistin durchgängig sympathisch, nicht zuletzt, da sie ihre Recherchen mit dem notwendigen Fingerspitzengefühl vorangetrieben hat.

Regelmäßig wechselt die Erzählperspektive von Doro Kagel - hier in der Ich-Form geschrieben - zu den Geschehnissen in der Vergangenheit. Immer, wenn es gerade unglaublich spannend wird, muss man die Szenerie jedoch wieder verlassen. Das war für mich als Leserin nahezu unerträglich, ich habe jeweils förmlich aufgeschrien, wenn ich die Szene wieder verlassen musste. Glücklicherweise wurde dies abgemildert durch eine recht faszinierende Erzählweise: die Situation, die man gerade verlassen hat, wird nämlich in der jeweils anderen Zeitschiene wieder aufgegriffen. So hatte ich kontinuierlich einen roten Faden in der Handlung, der diese Überleitungen einfacher gemacht hat.

Die Geschehnisse in der Vergangenheit drehen sich um die Jugendfreunde Timo, Philipp, Yasmin und Leonie. Sie haben sich lange aus den Augen verloren und sehen sich erstmals auf Hiddensee wieder. Jeder der Beteiligten hat natürlich seit der Jugendzeit ganz verschiedene Erfahrungen gemacht, und so treffen Charaktere aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch nach und nach deckt Eric Berg mit die Geheimnisse eines jeden ganz erbarmungslos auf - und dies macht er so geschickt, dass bis fast ganz zum Schluss nicht klar ist, wer denn nun eigentlich am Ende ums Leben gekommen ist und wer das furchtbare Verbrechen begangen hat.

Die Insel Hiddensee - und das sogenannte Nebelhaus, die Heimat von Philipp, Vev und deren gemeinsamer Tochter Clarissa - passen unglaublich gut zu der beklemmenden Handlung. Die raue, immer überraschende, aber vielfältige Natur auf der Insel spiegelt sich in den Charakteren wieder, die manches Mal ebenso zerrissen wirken. Ein gut ausgewählter Schauplatz!

Eric Berg ist übrigens das Pseudonym von Eric Walz, der als Autor historischer Romane bekannt ist. Er hat für diesen Roman ein Pseudonym gewählt, um auch hier den Genrewechsel deutlich zu machen. Ich habe bislang noch keinen seiner zahlreichen historischen Romane gelesen, werde das aber bei nächster Gelegenheit nachholen.

Das Fazit: Ein grandios spannender Kriminalroman, der bis zum Ende Überraschungen birgt. Ein echtes Highlight, das ich jedem uneingeschränkt ans Herz legen kann - so einen genial konstruierten Plot habe ich lange nicht mehr gelesen. Volle Punktzahl für dieses Buch!

Die Bewertung: Fünf von fünf Sternen
Profile Image for Juli.
426 reviews18 followers
October 28, 2013
Den Autor Eric Berg (Pseudonym eines erfolgreichen deutschen Autors) durfte ich auf der Leipziger Buchmesse kennen lernen. Von seiner absoluten Begeisterung für sein neues Buch "Das Nebelhaus" habe ich mich schnell anstecken lassen, zumal er selbst eigentlich aus dem historischen Genre kommt, aber schon immer einen Thriller veröffentlichen wollte. Bei soviel Herzblut musste dieses Buch einfach gelungen sein und so konnte mich Eric Berg trotz meiner eigentlichen Abneigung gegen Thriller schnell für sich einnehmen.

Eric Berg hat in seinem Thriller "Das Nebelhaus" eine grandiose Idee verwirklicht. Die eigentliche Handlung spielt in Gegenwart. Die Journalistin Doro Kagel rollt den damals nicht abgeschlossenen Mordfall um das Nebelhaus auf Hiddensee auf. Die mutmaßliche Täterin Leonie liegt seit dem Vorfall vor 2 Jahren im Koma und die junge Journalistin möchte in Erfahrung bringen, was wirklich geschehen ist. Um die Handlung spannender zu gestalten hat der Autor sich etwas wirklich Hervorragendes einfallen lassen, denn er baut Zeitsprünge ein, sodass der Leser immer wieder zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her springt. Diese Art des Schreibens muss man allerdings beherrschen, sonst würde der Leser ständig aus der Handlung geworfen. Aber dies ist für Eric Berg die leichteste Kunst, denn nach jedem Kapitel hibbelte ich immer ganz aufgeregt der anderen Handlung hinter her, weil ich unbedingt wissen wollte, was nun in der anderen Zeit geschieht. Bis zum Ende hält er beide Handlungsebenen aufrecht, bis sie schließlich ineinander verfließen.

Durch geschickte Zeitsprünge steigert der Autor die Spannung ins Unermessliche.

Ich könnte nun eine ganze Bandweite zu jedem einzelnen Charakter abspulen, und es gibt wirklich vieeele Charaktere. Dennoch ist wirklich jeder Einzelne wichtig für die Handlung und prägt den Verlauf der Geschichte, der letzendlich zu der "Blutnacht" führt. Eric Berg hat in seinem Thriller sehr menschliche und greifbare Personen geschaffen, sodass der Leser ums Mitfiebern gar nicht herum kam. Besonders verfallen bin ich der kleinen Clarissa. Diese hat mein Leserherz im Sturm erobert.

"Das Nebelhaus" lädt zum Miträtseln ein. Ich lag immer wieder mit meiner Mörderwahl falsch, was natürlich ein großes Lob an den Autor ist, denn bis zur letzten Seite bleibt vollkommen unklar, wer die Morde ausgeübt hat. Bei der letzendlichen Auflösung hat mich dann der Schlag getroffen. Mir stand förmlich der Mund offen, weil ich diesen Ausgang überhaupt nicht erwartet hätte. Ich kann "Das Nebelhaus" nur empfehlen, auch für alle Nicht-Thriller-Fans, es lohnt sich wirklich!
Profile Image for Nicole.
1,232 reviews35 followers
October 24, 2015
Vier Studienfreunde die sich nach Jahren im Internet wieder finden treffen sich für ein Wiedersehen auf Hiddensee. Am Ende sind drei Menschen tot.
Zwei Jahre später rollt die Journalistin Doro Kagel den Fall neu auf in dem sie penetrant die Überlebenden interviewt, nicht ohne sich emotional zu involvieren.

Der Roman ist kapitelweise in wechselnden Perspektiven erzählt, zum einen die Ich-Erzählerin 2012 und zum anderen die tragischen Ereignisse September 2010.
Wer der Mörder war hab ich tatsächlich erst ganz zum Schluss erfahren, obwohl ich zwischendurch den einen oder anderen (falschen) Verdacht hatte. Trotzdem fand ich das Buch nur mäßig spannend.
Profile Image for Asia (zupa.czyta).
482 reviews90 followers
December 25, 2018
Słuchajcie, mamy tu dobry kryminał! Żałuję, że nie przeczytałam tej książki w 2-3 dni, ale ze względu na liczne zobowiązania, "Dom Mgieł" musiałam sobie aplikować w mniejszych dawkach. Często jednak o nim myślałam i chciałam jak najszybciej wrócić do lektury, co chyba najlepiej świadczy o potencjale tej historii :) Co my tu mamy:
✔ Zaciszna wyspa, odcięta od świata zewnętrznego
✔ Tajemnicze morderstwo - giną trzy osoby (do końca nie wiemy, które dokładnie), a czwarta znajduje się w śpiączce.
✔ Kilku potencjalnych sprawców
✔ Ciekawe wątki poboczne
✔ Zwroty akcji
✔ Interesujące zakończenie - wydaje Ci się, że wiesz, jak ta historia się potoczy, a tu nagle: BAM i okazuje się, że nie wszystko jest takie oczywiste.

Styl Erica Berga zdecydowanie kojarzył mi się z tym, jak pisze Charlotte Link (❤), więc wielbiciele jej talentu powinni sięgnąć po ten tytuł :) Cała reszta też niech sięga, nie zawiedziecie się!
Profile Image for Ynwa.
211 reviews24 followers
December 22, 2019
J'ai beaucoup aimé l'ambiance du livre. Très sombre. On soupçonne tout le monde, on doute. J'ai aimé suivre la narratrice. Même si a un certain point j'ai trouvé le coupable c'est resté une bonne lecture.
Profile Image for Jemima.
314 reviews25 followers
February 14, 2018
Einer der besten und überraschensten Thriller, die ich bisher gelesen habe
Profile Image for Julia.
659 reviews
July 27, 2017
Ok für zwischendurch (z.B. als Zweitbuch in eBook Form, wenn man den Krieg und Frieden Schinken nicht mit sich rum schleppen will)! Das Buch unterhält - mehr aber auch nicht.

2-3 Sterne
Profile Image for Ute.
12 reviews
August 10, 2024
Sehr gut zu lesen, sehr spannend und bis zuletzt unklar, wer der Täter ist!
Profile Image for Sarah.
240 reviews5 followers
April 4, 2013
‟Das Nebelhaus“ von Eric Berg ist ein deutscher Krimi, unter einem Pseudonym von einem Autor veröffentlicht, der ansonsten eher bei den historischen Romanen anzutreffen ist. Mit leichten Abstrichen konnte er mich überzeugen.

Inhalt: Als sich die ‟Blutnacht“ von Hiddensee zum zweiten Mal jährt, plant die Journalistin Doro einen umfangreichen Artikel. Während ihrer Recherchen taucht Doro tief ein in die Geschichte der vier alten Freunde Leonie, Philipp, Timo und Yasmin, die sich seit Jahren nicht gesehen hatten. Ihr gemeinsames Wochenende in Philipps Haus auf der Insel Hiddensee, das er mit seiner Frau Vev und der gemeinsamen Tochter bewohnte, endete mit drei Toten und einer Komapatientin. Was ist damals passiert?

Der Roman wird abwechselnd in zwei Handlungssträngen erzählt. Einer dieser beiden spielt in der Gegenwart und erzählt aus der Sicht der Journalistin Doro, die in diesem Roman als Ich-Erzählerin auftritt, von ihren Recherchen zur Mordnacht. Ihr Anliegen einen möglichst angemessenen Artikel zu verfassen, bringt sie nicht nur in Kontakt mit verschiedenen unmittelbar Beteiligten und Angehörigen, sondern führt sie auch zum Ort des Geschehens, dem ‟Nebelhaus“ am Strand von Hiddensee. Dort liegt auch der Fokus des zweiten Handlungsstranges, der, zwei Jahre in der Vergangenheit, aus der Sicht der verschiedenen Gäste im Nebelhaus von den Ereignissen erzählt, die letztendlich dazu führten, das drei Menschen starben.

Das Interessanteste an Eric Bergs Roman liegt neben dem sehr gelungenen Aufbau durch die Einteilung in die besagten Handlungsstränge, vor allem in der Art, wie er mit der Unwissenheit des Lesers spielt. Zwar gelten die Morde an sich als aufgeklärt – es handelt sich also nicht um einen klassischen Krimi, der für gewöhnlich von der Ermittlung des Mörders dominiert wird – aber der Autor sät hier schnell einige Zweifel. Was aber vor allem im Dunkeln bleibt: Wer sind die Opfer? Welche der Freunde starben in der Mordnacht? Das behalten die anderen Protagonisten geschickt für sich, während der Leser über die Identität von mindestens zwei Getöteten ins Grübeln gerät und sich bei jeder spannenden Wendung zu neuen Spekulationen hinreißen lassen kann.

Dabei präsentiert der Autor zudem eine sehr heterogene und damit gleichzeitig sehr abwechslungsreiche Gruppe von Protagonisten. Als Leser kann man schnell nachvollziehen, warum sich die vier Freunde viele Jahre lang aus den Augen verloren hatten. Sie sind grundverschieden. Philipp, der solide Architekt, der sich mit seinem Haus am Strand seinen Lebenstraum verwirklicht hat; Timo, der verschlossene Autor ohne großen Erfolg; Leonie, die Kindergärtnerin mit privaten und beruflichen Problemen; und zuletzt Yasmin, die ewige Punkerin, die Kunstwerke auf die Straßen Berlins malt. Die zunächst mit großer Euphorie erwartete Zusammenführung der Freunde von damals bietet schnell einiges an Konfliktpotential, was den Roman vor allem in diesem in der Vergangenheit liegenden Handlungsstrang sehr spannend macht.

Aber auch die gegenwärtige Erzählung hat eine gelungene Hauptprotagonistin zu bieten. Doro ist eine gelungene Mischung aus professioneller Journalistin und emotionaler Frau, die sich schnell auch persönlich in die Ereignisse auf Hiddensee involviert, besonders als sie Yim Nan, den Sohn der ehemaligen Haushälterin im Nebelhaus kennenlernt. Hier entwickelt sich neben einer den Roman emotional aufwertenden Beziehung zudem eine spannende Nebenhandlung, die sich am Ende überzeugend und glaubwürdig mit der Haupthandlung vereint und zu einem realitätsnahen und dennoch überraschenden Finale wird.

Die einzigen Abstriche bei diesem ansonsten sehr gelungenen Kriminalroman, der durch seine originelle Idee absolut besticht, musste ich beim sprachlichen Stil und teilweise auch der Informationswiedergabe hinnehmen. Sprachlich war es meistens zwar flüssige, völlig unerwartet tauchten dann allerdings einige im Kontext stelzig und umständlich wirkenden Formulierungen und eingestreute Fremdworte auf, die im Textfluss zu Stolpersteinen wurden und die Figuren unwirklicher und distanzierter erscheinen ließen. Dies galt auch für einige Dialoge, die zu offensichtlich nur für den Leser geführt wurden und im realen Leben so niemals stattfinden würden. Hier fehlte manchmal eine elegantere Lösung, um den Leser mit Informationen zu versorgen, die Figuren aber gleichzeitig nicht aus der Rolle fallen zu lassen.

Fazit: Eine sehr spannende Idee mit ungewöhnlicher Kriminalhandlung, die bis zum Ende für Spannung sorgt. Trotz kleiner Schwächen ist ‟Das Nebelhaus“ einer der überzeugendsten Vertreter deutscher Kriminalromane/Thriller der letzten Zeit und damit sehr zu empfehlen. Gute vier Sterne.
Profile Image for Kerstin Stutzke.
403 reviews12 followers
May 8, 2016
Im September 2010 ereignet sich auf Hiddensee im sogenannten "Nebelhaus" ein Blutbad, das nicht so schnell vergessen wurde. Eigentlich begann alles ganz harmlos. Der erfolgreiche Architekt Philipp Lothringer, der mit seiner Frau Vev und der gemeinsamen Tochter Clarissa auf Hiddensee lebt, hat über das Internet Studienfreunde aus alten Zeiten wiedergefunden und sie zu einem gemeinsamen Treffen eingeladen. Timo Stadtmüller, Leonie Korn und Yasmin Germinal folgen dieser Einladung gerne - ist es doch schon ewig her, dass sie einander getroffen haben. Dieses Treffen hat jedoch tödliche Folgen.

Zwei Jahre später erhält die Journalistin Doro Kagel den Auftrag, über die "Blutnacht in Hiddensee" zu schreiben. Bekannt ist, dass es drei Tote gab und eine Frau so schwer verletzt wurde, dass sie seitdem im Koma liegt. Doch was wirklich auf der Insel geschah, ist bisher noch ein großes Geheimnis, denn der Fall ist offiziell noch immer nicht abgeschlossen. Doro unterscheidet sich von den anderen Journalisten, die bisher über diese schreckliche Tat berichteten, denn Doro interessiert sich für die Schicksale der Menschen, die unmittelbar an der Blutnacht beteiligt waren.

Wie nicht anders zu erwarten, stößt sie auf eine Mauer des Schweigens, denn keiner der Überlebenden ist bereit, mit ihr über jene Nacht zu sprechen. Doch Doro wäre nicht Doro, wenn sie nicht dennoch ans Ziel kommen würde. Im Laufe ihrer Recherche schaut sie hinter die Fassaden der einstigen Freunde und langsam aber sicher offenbart sich ihr ein Bild, wer sie im September 2010 waren und tatsächlich öffnen sich langsam aber sich Türen, die ihr die Wahrheit zumindest andeutungsweise offenlegen - und es ergibt sich nach und nach ein Bild, was vor zwei Jahren auf Hiddensee geschah ...


Was in der Blutnacht von Hiddensee wirklich geschah! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, wie der Autor es schaffte, mir jederzeit die Szenen bildhaft vor Augen zu führen und auch die Interaktionen der Figuren untereinander empfand ich als sehr reizvoll dargestellte. Die Figuren an sich wurden authentisch erarbeitet. Ins Herz geschlossen habe ich die Figur der Doro, der es hier nicht um eine große Story geht, sondern die wirklich wissen will, wie es dazu kam, dass am Ende eines Treffens unter Freunden drei Menschen tot und einer schwer verletzt war. Sie geht hierbei sehr einfühlsam vor und ist dennoch nicht bereit, alles für bare Münze zu nehmen, was man ihr erzählt. Den Schreibstil empfand ich als teils doch etwas zu detailliert erarbeitet, kann aber als abschließendes Fazit sagen, dass mir das Buch spannende Lesestunden bereitet hat.
Profile Image for Katharina.
92 reviews
March 25, 2013
Inhalt:

Dank Facebook findet man oft alte Freunde wieder. Doch manchmal ist es durchaus gut, wenn Freundschaften einschlafen und man sollte sie ruhen lassen… Philipp, Yasmin, Timo und Leonie sind so ein Beispiel. Sie waren früher recht aktive Umweltschützer und wurden dann erwachsen, haben ihr eigenes Leben gelebt. Nun treffen sie sich bei Philipp auf Hiddensee wieder. Was ein nettes Wochenende voller Erinnerungen werden sollte, endete in einem Blutbad mit 3 Toten und einer Komapatientin.

Zwei Jahre nach der Blutnacht von Hiddensee rollt die Journalistin den Fall nochmals auf. Sie möchte eine andere Seite der Tat beleuchten, die menschliche Seite von Täter und Opfer. Dabei erlangt sie einige schockierende Erkenntnisse.



Meine Meinung:



Eric Berg ist es in diesem Buch meisterhaft gelungen, die Spannungskurve konstant auf höchstem Level zu halten, denn bis zuletzt ist nicht klar, wer Mörder und wer Opfer ist. Die ganze Geschichte wird in zwei Strängen erzählt. Da wäre zum Einen Doro Kagel, die in der Gegenwart recherchiert und zu eigenen Erkenntnissen kommt und zum Anderen wird der Leser 2 Jahre zurück nach Hiddensee katapultiert und erlebt quasi das, was Doro Kagel ermittelt, hautnah. Das ist eine absolut interessante Art, einen Krimi zu schreiben und ich bin nur begeistert. Die ganze Geschichte ist schlüssig, die Charaktere vielschichtig und wie im wirklichen Leben auch voller Ecken und Kanten.



Besonders erwähnenswert ist noch das wirklich wunderschöne Cover. Man möchte das Buch am Liebsten aufstellen und nicht ins Regal schieben.

Fazit:



Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann, ein wahrer Pageturner. Selten wurde ich von einem Buch so gefesselt. Eine absolute Leseempfehlung für jeden Fan spannender Unterhaltung!
Profile Image for Schneehase.
239 reviews11 followers
September 13, 2013
Inhalt: Der Roman erzählt abwechselnd in zwei Handlungssträngen die Geschichte der "Blutnacht von Hiddensee", die drei Tote und eine Schwerverletzte gefordert hat. Der Erzählstrang der Gegenwart handelt von der Journalistin Doro, die den Auftrag hat eine Reportage über die zwei Jahre zurückliegenden Ereignisse zu schreiben. Sie macht Angehörige der Opfer ausfindig, reist auf die Insel und entdeckt dort mehr als ein düsteres Geheimnis.
Parallel zu Doros Recherchen erfährt der Leser was vor zwei Jahren wirklich im Nebelhaus geschah. Der erfolgreiche Architekt Philipp lud damals drei ehemalige Freunde, die er schon lange aus den Augen verloren hatte ein, ein Wochenende mit ihm und seiner Familie auf Hiddensee zu verbringen. Schon bald stellt sich heraus, dass die Erwartungen aller Beteiligten nicht unterschiedlicher sein können und jede Menge Konflikte heraufbeschwören, die schließlich in einer schrecklichen Bluttat enden.

Meine Meinung: Durch den Aufbau dieses Romans, der von Kapitel zu Kapitel zwischen Gegewart und Vergangenheit wechselt, steigert sich die Spannung bis zum dramatischen Schluss. Ist man am Anfang noch sicher, die wahre Täterin zu kennen, so merkt man doch bald, dass fast alle Anwesenden ein Motiv für den Amoklauf haben. Es geht um verschmähte Liebe, Betrug, Neid und Eifersucht, eine düstere Vergangenheit, einen psychischen Zusammenbruch. All dies erfährt der Leser in kleinen Häppchen, selbst die Identität der Opfer wird erst ganz zum Schluss aufgedeckt. Dieses Buch ist kein klassischer Krimi, aber auf jeden Fall ein spannendes Lesevergnügen mit psychologischem Aufbau!
Profile Image for Marie.
32 reviews8 followers
August 12, 2013
Hat mich nicht vom Hocker gerissen. Der Autor schafft es nicht, aus den selbst geschaffenen Rahmenbedingungen die richtige Atmosphäre zu schaffen. Hölzerne Dialoge und Figuren und eine absolut hanebüchene Auflösung, die jedweder Logik entbehrt.
Profile Image for Valérie Sangpages.
318 reviews29 followers
May 4, 2017
Une bande de copain qui se retrouve. Une bande de copains qui ont fait, 15 ans plus tôt, les 400 coups ensemble. Quelques jours de retrouvailles sur l'île de Hiddensee, dans la maison du brouillard. Des retrouvailles qui auraient du être une vraie fête mais qui ont, pourtant, très vite, tourné au vinaigre. Ils ont vieilli, changé. Ils ne se supportent plus vraiment, se jugent à l'emporte pièce et même se suspectent...

Trois cadavres, un coma et 2 ans plus tard, Doro Kagel, journaliste spécialisée dans les affaires de meurtre est mandatée pour écrire un article sur cette fameuse affaire, dont le présumé meurtrier est dans le coma, n'a jamais été clairement résolue.

Doro va alors découvrir ce qui s'est vraiment passé cette nuit-là...

Un film que l'on rebobine après avoir vu la fin. Un huit clos à la Agatha Christie où tout le monde est un potentiel suspect, où l'on se demande ce qu'il a bien pu se passer et surtout qui et pourquoi ? Chacun y passe, chacun son tour, chacun avec des raisons potentielles.

Un come-back astucieux au travers de l'enquête de Doro puisque les chapitres naviguent entre le passé et le présent. Plus que naviguer, on se fait clairement mener en bateau...normal me diriez-vous puisque nous sommes sur une île 😁

L'atmosphère de l'île est parfaite. Sombre et glauque à souhait ! Un dénouement fracassant, une intrigue bien menée de bout en bout. Des personnages bien travaillés. Un style fluide. Je déplore juste une lenteur sur le milieu du livre qui détonne avec le début prenant et la fin qui l'est tout autant et n'ai pas compris pourquoi le titre est "la maison des brouillards" alors que tout au long du livre, on parle de "La maison du brouillard". C'est pas grave mais c'est un truc qui ça m'a turlupinée !

Un plongeon dans le Cambodge sous le régime de Pol Pot. Le plaisir de trouver un auteur de culture différente avec tout ce que cela apporte d'enrichissant. Un petit côté nordique et quelques belles morales.

" Tout ce qui arrive, du meilleur au pire, résulte toujours d'une multitude d'actions et de choix de toutes sortes de gens. Nous ne pouvons que rarement évaluer les conséquences de ce que nous faisons ou omettons de faire et nous deviendrions fous si nous tentions à chaque pas d'analyser le suivant."

Et au final, la question est peut-être: Change-t-on avec le temps ? Retrouver de vieux amis (en dehors de la petite tuerie, bien sûr...😜) est-il bien ? Ou certaines choses devraient rester là où elle étaient ?
Profile Image for Kikuhiko.
409 reviews11 followers
July 2, 2017
Je suis contente d'avoir choisi ce livre sur un coup de tête, attirée par le titre.
La narration est, dans un sens, originale, alternant entre le point de vue des victimes il y a deux ans de ça et le point de vue de la journaliste en charge de la rédaction de l'article, dans le présent, toutefois je n'ai eu aucun mal à m'y faire contrairement à ce que je pensais.
Le récit est généreusement saupoudré de suspens avec une dose de frissons, les chapitres se finissent sur des notes qui nous allèchent et nous donnent envie d'en savoir plus, encore plus, toujours plus. C'est un peu comme être assis devant un buffet à volonté avec uniquement vos plats favoris. Un grand huit d'émotions diverses mais toujours contrôlées par la plume experte d'Eric Berg.
J'ai aussi, contrairement à mes habitudes, beaucoup appréciée l'héroïne et sa relation avec Yim. En général je trouve que les trames amoureuses ruinent la personnalité de l'héroïne mais Doro ne perd aucunement son charme. Elle reste forte, réaliste et tout à fait représentative du type de journaliste humaine qui ne fait pas que fouiner pour des informations mais qui veut aussi et surtout comprendre les gens concernés. Cerner leur psychologie et leurs ressentis que ce soit avant, après ou pendant les faits.

Au final le dénouement est tout à fait inattendu, j'ai beaucoup aimé ça car ça faisait un moment que je n'avais pas lu de thriller où, tout au long de ma lecture, je pouvais faire tourner mon cerveau et me remuer les méninges afin de découvrir le coupable. Là j'ai avancé à tâtons avec Doro, découvert et assimilé chaque information avec elle pour atterrir devant un final à couper le souffle. Très simple, très sobre, il n'y a pas eu d'arrestation à l'américaine avec des policiers qui défoncent les portes, des coups de feu qui volent et font tomber des têtes, non, rien de tout ça. Juste une discussion très calme, très posée, sans qu'on ne sache qui de Doro ou du meurtrier la maîtrisait le mieux. Les deux peut-être.


A lire, relire et à recommander.
J'ajoute La Maison des Brouillards à ma liste de thrillers favoris et surtout, de livres à acheter.
Profile Image for Z książką do łóżka.
122 reviews4 followers
February 2, 2021
Pewnej sierpniowej nocy na spokojnej, z pozoru bezpiecznej wyspie Hiddensee padają cztery strzały. Dwa lata później Doro Kagel prowadzi śledztwo dziennikarskie, by wyjaśnić nieścisłości i dać głos wszystkim zaangażowanym emocjonalnie w tę masakrę.

Eric Berg w swojej powieści tworzy bardzo dobre portrety psychologiczne postaci. Stara się każdej z nich nadać swój indywidualny kształt, przedstawia poszczególne historie zagłębiając się w ich przeszłość, próbuje tłumaczyć niektóre zachowania nieprzyjemnymi wydarzeniami, które mogłyby odcisnąć piętno na bohaterach. Chodzi pewnie o to, by czytelnik zobaczył ludzki pierwiastek w każdej z nich, aby w ostateczności zaskoczyło go rozwiązanie odkrywające słabości i zapędy człowieka. Bardzo silnie wybrzmiewa tutaj temat śmierci, co nie tylko wiąże się z gatunkiem powieści, ale również ze stratami poniesionymi przez główną bohaterkę. Na kartkach tej historii znajdziemy kilka przemyśleń, które na pewno trafią do swoich odbiorców, powodując jednocześnie mocniejsze związanie z opowieścią i jej charakterami.

Podoba mi się klimat mglistego domu w zamkniętej społeczności na małej wyspie. Podoba mi się konstrukcja bohaterów, ponieważ wśród nich znalazłam zarówno osoby, które mnie irytowały i budziły lęk oraz takie, które rozczulały mnie swoim poczuciem humoru czy wrażliwością. Akcja prowadzona dwutorowo potęgowała moją ciekawość, bo choć na wstępie dowiadujemy się, że spotkanie po latach przerodziło się w makabrę, to nie wiemy kto zabił ani kto tak naprawdę zginął. Wszystkie karty odkrywają się stopniowo. Zaskakująca, wielowątkowa (traumy, samotność, nieszczęśliwa miłość, doświadczenia związane z obozem na kambodżańskiej prowincji, lęki), ale niestety nie wprowadza w głowie wielkich rewolucji. Nie sądzę, by wyróżniała się spośród innych powieści tego gatunku, więc na pewno szybko o niej zapomnę.
Profile Image for Kerstin.
829 reviews
July 18, 2017
"Das Nebelhaus" ist beklemmend, packend und lässt sich sehr gut lesen, aber dennoch konnte das Buch mich nicht hundertprozentig überzeugen. Dies liegt zu großen Teilen an den Charakteren; ich konnte keinen von ihnen wirklich leiden, was wohl so beabsichtigt war und mich auch nicht übermäßig gestört hat, aber ich konnte auch zu keinem von ihnen eine richtige Verbindung aufbauen - obwohl der Autor sie ausgiebig und auch gut vorgestellt und auch tiefe Einblicke in ihr Inneres gegeben hat. Ihr Schicksal konnte mich leider dennoch, von einer Ausnahme abgesehen, nicht berühren.

Gut gefallen hat mir dagegen die parallele Erzählung von vergangenen und gegenwärtigen Ereignissen, die die Spannung hochgehalten hat, wie komplex das Figurennetz ist und wie gekonnt der Autor falsche Spuren gelegt hat. Zwischendurch war ich fest davon überzeugt, zu wissen, was in der schrecklichen Blutnacht passiert ist, aber dann haben doch wieder Teile nicht ins Bild gepasst oder es kamen Verdachtsmomente gegen andere Personen auf... und die Auflösung hat mich dann überrascht. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, aber die ergab Sinn und hat gut gepasst. Passend fand ich auch, dass einige Schicksale offen bleiben, während die letzte Seite noch einen Gänsehautmoment lieferte.

Insgesamt hat mir das Buch gefallen, aber da ich trotz aller Spannung nicht mit den Figuren mitleben konnte, gebe ich 'nur' 3,5/5 Sternen. Ich werde aber auf jeden Fall weitere Bücher des Autors lesen.
Profile Image for Monerl.
482 reviews14 followers
December 11, 2017
(Meine Rezi aus 2013)

Keiner glaubt, dass in so einem stillen, ruhigen und nettem Örtchen wie Hiddensee, ein solch unglaubliches Verbrechen stattfinden könnte, und doch ist es geschehen. Drei Tote und eine Komapatientin, die scheinbar die Täterin ist.

Journalistin Doro steigt tief in die Recherchen von damals ein und deckt peux a peux die Identität des Täters auf. Wer kann es gewesen sein?

Dies war der beste Krimi, den ich in 2013 gelesen habe! Warum?

- Ich war von erster Minute an gefesselt!
- Die Spannung wurde durch zwei Handlungsebenen gesteigert, die so langsam ineinander flossen.
- Die Tätersuche durch Spekulationen war jederzeit möglich.
- Neue Informationen führten zum Überdenken der Täterwahl.
- Ungewissheit bis zum letzten Ende.
- Sehr gut ausgearbeitete Figuren, mit Höhen und Tiefen, Charakterstärke sowie -schwächen.
- Ein unerwartetes Ende mit "WOW-Effekt".

"Das Nebelhaus" ist ein Buch, das man am liebsten an einem Stück lesen möchte, da man es fast nicht aushalten kann zu erfahren, wer denn nun der Täter ist. Es liest sich flüssig und die Logik ist ganz und gar stimmig. Es bleiben auch keine Fragen übrig, die einen ständig weiter grübeln lassen.

Ich freue mich auf den nächsten Krimi von Eric Berg!
Displaying 1 - 30 of 71 reviews

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