Stille ist die beste Medizin. Stille – allein das Wort löst Sehnsüchte aus. Wir halten inne, die Sinne werden wach und wir können die zauberhaften kleinen Momente des Alltags wieder genießen. Kankyo Tannier ist eine französische Zen-Nonne – jung, lebendig, authentisch. Ohne Zwang und Dogma erzählt sie leichtfüßig und charmant, wie die Stille ihren Alltag erst lebenswert macht. Sei es, wenn sie die wortlose Sprache ihres Pferdes Efstur studiert. Oder sei es in der therapeutischen Arbeit mit Menschen, in der sie immer wieder erfährt, dass Stille eine große Heilkraft besitzt. Wie nebenbei gibt sie uns dabei viele kleine Tricks an die Hand, wie wir die Stille in unser Leben einladen können. Mit 21-Tage-Stille-Kur, um heilsame Einfachheit und tiefe Freude zu erfahren.
Kankyo Tannier ist Französin und buddhistische Nonne in der Zen-Tradition. In diesem Buch erklärt und lehrt sie Stille. Dabei hat Stille »rein gar nichts mit der Abwesenheit von Getöse zu tun«. Stille ist hier die Bezeichnung dafür, was man erfahren kann, wenn man seine Aufmerksamkeit konzentriert, wenn man sie auf sich oder auf einem Frieden schenkende Tätigkeiten/Ereignisse/Begegnungen lenkt.
So habe ich es zumindest verstanden. Als eine Art Zusammenführung von Alltagstun und Meditation. Dabei gibt es Übungen und Tipps, wie man verfahren kann. Und Meditation im Sinn von Rückzug aus dem Alltag wird ebenfalls erläutert.
Ich habe das Buch mit Interesse gelesen. Trotzdem fühlte sich die beschriebene Praxis für mich (noch?) zu weit weg an. Einige Gedanken hat es in mir dennoch ausgelöst, insofern war es mir die Lektüre auf jeden Fall wert.