Der kurioseste Marathon der Welt – und ein ausgeklügelter Mord: Commissaire Luc Verlain ermittelt wieder! Sein erster Sommer im Aquitaine neigt sich dem Ende entgegen – doch kurz vor der Lese der edelsten Weine wird Frankreich von einer Hitzewelle erfasst. Und ausgerechnet nun findet der Marathon du Médoc statt, wo die Läufer in bunten Kostümen antreten und unterwegs auch noch Rotwein verkosten dürfen. Ein riesiges Fest, das für Luc noch schöner wird, weil seine Angebetete Anouk nach einer geheimnisvollen Italienreise wieder ins Aquitaine zurückkehrt. Gemeinsam stehen sie im Schlossgarten von Lucs bestem Freund Richard, der die Marathonläufer mit einem feinen Rotwein verköstigt. Plötzlich brechen einige Sportler zusammen, ein Politiker kommt nur knapp mit dem Leben davon und ausgerechnet der sympathische Winzer Hubert stirbt. So sehr sich Luc auch dagegen sträubt: Alle Spuren führen zu Richard, denn der steckt offenbar in ernsten finanziellen Schwierigkeiten. Der Commissaire muss sich bald entscheiden zwischen der Loyalität zu seinem alten Freund und den Gefühlen für seine Partnerin Anouk, die Richard längst für den Täter hält.
Er liebt den Süden, das gute Essen und das einfache Leben – darin ist sich Schriftsteller Alexander Oetker mit seinen Protagonisten einig.
So ist sein ganzes Schaffen auf diesen Süden ausgerichtet: Als Bestsellerautor mit den beliebten Aquitaine-Krimis um Commissaire Luc Verlain. Mit dem unvergleichlichen Frankreich-Kochbuch „Chez Luc“. Mit den Paris-Krimis um den verschrobenen Ermittler Commissaire Lacroix. Mit seiner Zypern-Krimireihe um Sofia Perikles. Und mit den wunderbaren Liebesromanen, die allesamt in den schönsten Regionen Europas spielen, wie etwa „Mittwochs am Meer“.
Ein ruhiger, gemütlicher Krimi, der in einem schönen französichen Weinanbaugebiet spielt. So ist Wein, die Herstellung von Wein und auch gutes Essen oft ein Thema hier im Buch. Gerichte werden zum Beispiel detailliert beschrieben; das war mir manchmal fast ein bisschen zu viel. Andererseits kam durch die Beschreibungen auch das Gefühl auf, sich direkt in Frankreich zu befinden. Der Kriminalfall hat mir sehr gut gefallen, auch wenn er manchmal fast ein bisschen in den Hintergrund gerät. Mich hat das nicht gestört; ich mochte auch das Drumherum, und das Buch hatte eine ganz besondere Stimmung/Atmosphäre. Ich finde auch, dass die Geschichte durch diese besondere Atmosphäre sehr gewonnen hat, denn die Krimihandlung ist zwar wirklich gut, aber nicht unbedingt spannend. Eher unterhaltsam.
hmmmm. Einerseits ist es ein guter, dahinplätschender Krimi, nicht allzu spannend, aber freundlich unterhaltsam.
Andererseits ist das Frauenbild eher irritierend. Die jeweiligen körperlichen Beschreibungen erinnern an die ausufernden Aufzählungen von pubertierenden jungen Herren, die die Adoleszenz noch weit vor sich haben...Mir wäre in diesem Band keine so detaillierte Aufzählung physischer Attribute von männlichen Protagonisten aufgefallen.
Es ist keine Hochliteratur, also wird das durchgewunken. Aber mehr als 3 Sterne mag ich für Band 2 nicht geben
Auch der zweite Band der Verlain-Serie war unterhaltsam und „fluffig“ zu lesen. Wie in Band 1 kommt gerade das Landeskolorit sehr ausgebreitet zum Einsatz - gerade weil‘s hier auch um Todesfälle mit Bezug zum Wein geht. Da wird natürlich sehr episch erzählt, wie Weine gekeltert werden, welche Philosophien es gibt, …
Fand ich total klasse, weil das dem Krimi eine sehr genussvolle Seele gibt.
Die Story ist wie im ersten Band angenehm erzählt, die Protagonisten sind wieder der deutlich gezeichnet. Einige Personen werden wohl gerade verabschiedet, einige neue Handlungsstränge aus Band 1 fortgeführt und ausgebaut. Ob‘s solche „Cliffhanger“ in den Bänden braucht, weiß ich nicht - in jedem Fall animiert‘s natürlich dazu, die Reihe nicht aus der Hand zu legen…
Lustigerweise kam auch hier wieder Laphroaig (auf Eis 😤) ins Spiel. Dieses Mal war er aber zum Glück nicht malzig…
Dieses Buch hat mir deutlich besser gefallen, als das erste. Die Geschichte rund um den lustigen Marathon hatte große Spannung, und die Ausflüge in die sozialen Schwierigkeiten der Region klangen gut recherchiert und belegt. So darf es gerne weitergehen.
Wer liebt den Sommerurlaub nicht? Das Buch Château Mort von Alexander Oetker hat mir dieses Gefühl gerade jetzt im Winter geschenkt. Ich liebe das Buch. Der Ermittler (Luc) ist charmant, relativ jung, nicht depressiv und ist weder Alkoholiker noch nimmt er Drogen. (Habe irgendwie in letzter Zeit zu viele Krimis gelesen, wo das der Fall ist.) Die Spannung wird im Buch nicht durch ständige Morde erreicht, sondern durch die Arbeit nur an einem Mordfall. In diesen Fall scheint ein Freund von Luc verstrickt zu sein, die Anzeichen verdichten sich, aber es kommt doch anders als man denkt. Wir bekommen Einblicke in die Weinkultur und Genusskultur Frankreichs. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und es war wirklich ein Erlebnis gewesen, Frank Arnold macht das Vorlesen einfach fabelhaft! Ich kann das Buch wirklich allen empfehlen, die bzw. für die: - Krimiromane kein Blutbad benötigen, um spannend zu sein - die depressive oder süchtige Ermittler satt haben - Urlaubsfeeling brauchen - Weinliebhaber und Genussmenschen sind - In Frankreich gewesen sind oder es noch vorhaben
Was der Autor gut kann, ist die Landschaft und die Szenerie beschreiben. Den heißen Sommer hat man als Leserin wirklich auf der Haut gespürt. Der Krimifall hätte interessant sein können, war aber nicht überzeugend und voller Lücken. Das ganze Beziehungsblabla schreibt er auch nicht wirklich gut und mMn hätte man es auch weglassen können.
3 1/2 Sterne sind exakt richtig. Eine schöne entspannte Krimi-Serie mit durchweg sympathischen und attraktiven Charakteren. Sogar den Bösewichten kann man noch etwas abgewinnen. Nicht besonders spannend und gar nicht blutrünstig. Wer das sucht, ist hier falsch. Sicher richtig ist aber, wer die Gegend ein bisschen kennt und gerne in Gedanken an einen vergangenen Urlaub schwelgt.
This book can confidently be described as a cozy mystery. There is a dead man who was deliberately killed because of money, but a lot is about wine and good food and the romance shouldn't be missing either. Commissioner Luc Verlain, who actually works in the Paris homicide squad and was only loaned to Bordeaux because he wants to look after his sick father, has to deal with old companions who appear suspicious. The cause of death of the dead is almost undetectable. Is it the perfect murder? (3½)
Etwas mehr als nur ein Krimi. Eine schöne Liebesgeschichte und wunderbare Beschreibungen der Dinge, die zum genießen sind, wie Wein und gutes Essen. Luc Verlain ist ein Protagonist, der mir einfach gut gefällt… ich freue mich schon auf den dritten Fall!
Wer einmal in einer Lesung von Alexander oetker anwesend war, hört beim lesen immer seine Stimme und seine Begeisterung für Land, essen, Lifestyle und Leute! Genau deshalb gelang es mit ohne große Schwierigkeit mich in die Geschichte hineinzuversetzen und einzutauchen! Trotz eines leichten Lesegefühls und einem hohen Unterhaltungswert, habe ich einiges über Kultur und vor allem Weinkultur gelernt und mich angeregt gefühlt mich weiter mit den Thematiken auseinanderzusetzen!