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Belfast Central

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Belfast 1993: Für den jungen Sanitäter Ryan wird ein nächtlicher Einsatz zum Verhängnis. Er gerät in die Schusslinie der IRA und wird schwer verletzt. Die Polizei legt den Fall schnell zu den Akten. Doch wer war der alte Mann, der wie ein Geist am Tatort auftauchte und Ryan das Leben rettete? Kaum genesen, macht Ryan sich auf die Suche. Dabei wird er immer tiefer in den gewalttätigen Kampf zwischen IRA und militanten Protestanten verstrickt, mit fatalen Folgen …
Ein spannender Roman um Schicksale im Nordirland des 20. Jahrhunderts.

460 pages, Kindle Edition

Published April 10, 2018

6 people are currently reading
20 people want to read

About the author

A.K. Amherst

1 book2 followers
Born and raised in Austria, I travelled the world from a young age. This influenced my writing, which relates to history and cultures of foreign countries. Intensive research is part of my job, and I really love this job. You want to be taken into another setting and experience life from a different angle? Then I am the writer for you.

As a business graduate, I never really fitted into the number-driven accountant-stereotype. Despite all these boring business lectures, my creative spirit was not broken. In the end, I managed to find my spot within the vast world of business: in marketing. My job has given me the opportunity to work with a bunch of creative people and learn a lot from them.

Besides writing and traveling, I like to try new hobbies. I have been to archery classes, African drum classes, and Hot Yoga classes. For me, staying curious is essential for inspiration.

As broad as my interests are, my portfolio includes short stories, travel blog articles, and my first book, Belfast Central.

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Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Thomas OSullivan.
1 review
September 26, 2018
Disappointing

The writing style lets this book down. It reads like it's been translated from another language and the use of American phrases such as 'Mom', 'butt' and 'parking lot' is extremely irritating in a story that is set in Northern Ireland. There are flashbacks to 1930s and, while i might be wrong, I don't think people were using the word 'awesome' back then in Belfast. I also would have thought people in terrorist organisations would swear occasionally.
The author has failed to bring Belfast to life and I found it hard to picture the scenes as there was a lack of descriptive detail aside from a few street names. Of course, too much descriptive detail can be a bad thing but, sadly, in this book the characters haven't been fleshed out enough and the repetitive dialogue means everyone just sounds the same.
The journey of the main character, Ryan, in this book is, at best, a stretch of the imagination and the ending is nothing short of a joke.
There's maybe a decent story in here but it's been badly told.
Profile Image for Felicity Terry.
1,232 reviews22 followers
April 23, 2018
A novel (the authors first) of what happens when two lives (and in many ways, two worlds) collide one fateful night. The mix of 1990's and 1930's Belfast compelling reading as events unfold. The puzzle of just who the mysterious man is solved as fictional characters combine with some actual events of the 'Troubles' in Northern Ireland.

Yes, Belfast Central is an intriguing story of suspense that has its fair share of thrills and spills ... and then some. And yes, with such a keen insight into time and place and, indeed events, the author brings history to life. But so much more than that ....

A story of staying true to yourself, of building relationships, of bridging differences across a divide. It is the very human element, the characters themselves (both primary and secondary) that made this such an extraordinarily memorable read for me.

Copyright: Tracy Terry @ Pen and Paper
Disclaimer: Reviewed on behalf of the author, no financial compensation was asked for nor given
1 review
April 24, 2018
I must say I am enjoying this thriller. The story around Belfast Central is rather intriguing and the author manages to tell you the story of a young man (Ryan) struggling to put all the pieces together of one of the most shocking and deadly moment of his life, and at the same time, take you through historical moments in the 20th century.
It is a book, in my opinion, very well written. It narrates trascendental events of Ryan's life with a subtle sense of humor. Ryan's search for the truth is told in a way that you can relate to.
Profile Image for daniela | read.eat.live..
127 reviews
May 30, 2018
»Ich bin aus der Firma meiner Familie ausgestiegen, weil ich Gewalt verabscheue. Weil ich diesen ganzen Hass, der um uns herrscht, nicht auch noch mit Waffen unterstützen wollte. Und jetzt … jetzt bin ich zu jemandem geworden, der ich nie sein wollte.«
»Und das wäre?«, fragt Elaine.
»Ein Mörder«
– S. 424

Ich überlege jetzt schon länger, wann ich den letzten Thriller gelesen habe und es will mir beim besten willen nicht einfallen. Dementsprechend lange dürfte es wohl auch her sein. Umso grösser war darum auch meine Neugier auf Belfast Central, das Debütwerk der Autorin A.K. Amherst und ich wurde positiv überrascht.

Zwischen den Fronten, zwischen Fiktion und Realität
Der Nordirlandkonflikt spaltete das Land zwischen 1969 und 1998 in zwei Lager. Die Katholiken und die Protestanten bekämpften sich bis aufs Blut. In dieser von Hass und Gewalt geprägten Zeit siedelt A.K. Amherst ihren Thriller an und spinnt um historische Ereignisse eine Geschichte.
1993, Ryan Goodwin arbeitet als Sanitäter und versucht so seinem Namen zu entfliehen. Die Familie Goodwin produziert und verkauft seit Generationen Waffen und ist somit, seiner Meinung nach, an den Konflikten mitschuldig. Die Geschichte beginnt nun mit jener verhängnisvollen Nacht, als Ryan und sein Kollege Jarvis zu einer Schiesserei mit Verletzen am Bahnhof gerufen werden. Die beiden Sanitäter geraten zwischen die Fronten, Jarvis wird getötet und Ryan schwer verletzt. Kurz bevor er das Bewusstsein verliert, sieht er jedoch einen Mann, der ihm zu helfen versucht. Die Polizei geht von einem Anschlag aus und legt den Fall rasch zu den Akten. Ryan jedoch versucht nach seiner Genesung seinen Retter zu finden, was ihn mitten in den Kampf zwischen der Ulster Defence Association (UDA) und der Irish Republican Army (IRA) bringt.

Ryan ist der Ich-Erzähler der Geschichte und so sind wir ganz nah bei ihm, begleiten in zu dem verhängnisvollen Einsatz, suchen mit ihm nach seinem Retter und durchschauen so langsam die Strukturen der paramilitärischen Organisationen. Wir erleben auch, wie ihn die Geschehnisse verändern, wie er plötzlich vieles aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten beginnt. So wird die Entwicklung, die Ryan in der Geschichte durch macht sehr greifbar und authentisch, aus dem freundlichen, eher scheuen Sanitäter wird ein Kämpfer, was auch seinen Wunsch nach Frieden ins Wanken bringt. Die Autorin zeigt mit diesem Charakter wirklich gut, wie aus eigentlich neutralen Personen, Kämpfer für die eine oder andere Seite werden können. Es ist beinahe ein Ding der Unmöglichkeit in einem von einem Konflikt geprägten Land nicht für die eine oder die andere Seite Partei zu ergreifen.
Überhaupt erscheinen die Protagonisten dieses Thrillers sehr vielschichtig, niemand ist einfach nur „böse“ oder „gut“. Alle verfügen über ihre ganz eigenen Beweggründe und Rechtfertigungen für ihr Handeln. Allerdings sieht sich ein jeder auch im Recht und so wird Gewalt mit Gewalt bekämpft.

»Ich bin froh, dass es vorbei ist«, sagt sie nach einer Weile. »All das Leid, das Fianna verursacht hat, hat mit ihr endlich ein Ende«
Ihre Worte überraschten mich »Sie wollen keine Rache?«
»Rache? Was hat Rache uns denn je gebracht – ausser Tote?«
– S.467

Macht man sich während der Lektüre einmal Bewusst, dass diese Ereignisse nicht ausschliesslich der Fantasie der Autorin entsprungen sind, sondern sich durchaus auch in der Realität so zugetragen haben könnten, wird einem ganz Flau im Magen. Die Sinnlosigkeit der Gewalt und die sture Brutalität erschrecken und stimmen einem nachdenklich.

Die vollständige Rezension findet man auf meinem Blog Livricieux
Profile Image for Kathaflauschi.
762 reviews4 followers
June 2, 2018
Vielen lieben Dank an die Autorin A.K. Amherst für ein Exemplar ihres Buchs. Mit neugierde bin ich in das Buch eingetaucht und es hat mich auch gleich in den Bann gezogen. Am Anfang lernt man auch den jungen Sanitäter Ryan kennen, der bei einem Einsatz schwer verletzt wird und sein Gedächnis verliert. Ryan macht sich auf die Suche nach den Täter und nach seinem Retter, dem misteriösen Mann, der wie aus dem nichts kam und ihn gerettet hat.
Dieses Buch ist nicht nur ein Thriller, es behandelt auch andere Themen wie Konflikte zwischen den Protestanten und Katholiken. Man lernt einiges über die historischen Hintergründe dieses Romans und auch einiges über Nordirland. Es entstehen auch Freundschaften, die über Vorurteile und Grenzen hinauswachsen. Die Seiten fliegen einfach nur so dahin und man ist am Ende sogar etwas traurig, dass das Buch zu Ende ist. Die Geschichte ist sehr gut erzählt und man taucht auch immer wieder in die Jugend von 1930 ein, diese listig und schelmisch war.
Der Schreistil der Autorin war dabei fesselnd, leicht und flüssig zu lesen. Sie hat es geschafft, die Atmosphäre von Nordirland einzufangen und an uns weiter zu geben. Dabei war alles so bildlich beschrieben und der Satzbau ist auch kurz gehalten. Die Charakter sind auch so greifbar und authentisch und es macht Spaß, dem Protagonist auf der Suche zu folgen.
Ryan war mir dabei von Anfang an symphatisch. Er war mutig und hilfsbereit und vorallem freundlich. Er macht sich auf die Suche nach seinem Retter und erfährt immer wieder neue Dinge. Man liest auch die ganze Zeit aus der Ich-Perspektive von Ryan. Im Laufe der Geschichte verändert er sich zunehmens und entwickelt sich auch weiter. Dabei beginnt er plötzlich, vieles aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Dabei finde ich das Buch eigentlich kein leichtes Buch. Den darin ist Gewalt und die Brutalität ein großes Thema. Dennoch habe ich dieses Buch für zwischendurch sehr genossen und bin richtig in die Geschichte eingetaucht. Dieses Buch empfehle ich weiter, die gerne auch mal einen Thriller lesen, der ein wenig gewalttätiger ist und brutaler ist.
Profile Image for Edgar.
443 reviews49 followers
April 26, 2020
Die brutalen jahrhundertelange Auseinandersetzungen zwischen protestantischen Nordiren (Oranier) und der katholischen Minderheit in Nordirland haben sich tief in die Leben der Menschen eingegraben. Ständig werden Menschen ermordet, "Zeichen" gesetzt per Bombenanschlag oder sonstigem Anschlag. Als Zugehörige zu einer der beiden Religionsgemeinschaften werden Freund und Feind definiert, Hass und Verachtung auf die jeweils anderen geschürt, Wohnorte auf bestimmte Gegenden und Straßenzüge beschränkt. Die britische kontrollierten Organe wie Polizei und Gesundheitswesen sowie die Politik unterdrücken die Minderheit. Jeder ist irgendwie beteiligt, in Gefahr, Opfer zu werden oder Täter.

Der Roman spielt Mitte der 90er als der junge Sanitäter Ryan Goodwin am Bahnhof Belfast zu einem Einsatz gerufen wird und dabei fast erschossen wird. Ein alter, ihm unbekannter Mann rettet ihn, indem er den Polizisten ermordet, der Ryan erschießen will. Nach der Genesung sucht er nach dem alten Mann und findet ihn, Adam Delaney. Die beiden freunden sich an, obwohl der eine Protestant und der andere Katholik ist, wobei klar wird, dass Adam als Anführer eines Killerkommandos tief in die Geschehnisse verwickelt ist. Ryan versinkt tief in dem Wirrwarr aus Aktionen und Gegenaktionen auf beiden Seiten und findet langsam heraus, was die Hintergründe des Vorfalls am Bahnhof sind.

Auf einer parallelen Zeitebene durchleben wir Adams Jugend in den 30ern und die seiner Schwester Elaine und wie er zu dem wurde, was er ist. Wie sich herausstellt, strahlen alte Feindschaften und alte Lieben bis in die Gegenwart.

Wenig wusste ich bislang über den Nordirlandkonflikt. Aus meiner Jugend erinnere ich noch die Nachrichten, die jahrzehntelang von Mord und Auseinandersetzungen berichteten wie auf ähnliche Weise auch aus dem Baskenland. Irgendwann waren die Kämpfe vorbei. Nicht, dass es solche Konflikte nicht andernorts zwischen Sunniten und Schiiten, Moslems und Nicht-Moslems oder Linken und Rechten noch gäbe. Menschen sind stets in der Lage, sich alles zu plausibilislieren und selbst die schrecklichsten Taten zu rechtfertigen. Dieser Roman führt einiges von dem vor Augen.
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