Der Liebenauer Priester wird im Gotteshaus tot aufgefunden. An seinem Hals befinden sich zwei Einstichmale. Boden, Altar und Soutane sind mit Blut besudelt. Als Chefinspektor Oskar Stern zum Tatort gerufen wird, hat sich die Kunde über einen Vampirmörder längst verbreitet. Beinahe zeitgleich wird in Linz ein Weinhändler ermordet. Auch seine Leiche ist blutleer. Ist der Täter tatsächlich ein Vampir, so wie die Liebenauer Bevölkerung vermutet? Mit Knoblauch und Weihwasser bewaffnet, macht sich Oskar Stern daran, dem Vampirmörder das Handwerk zu legen.
Der erste Band einer Krimireihe mit Setting Österreich. In einem kleinen Örtchen wird der Pfarrer ermordet. Kurz darauf findet man auch die Leiche eines Weinhändlers. Beide haben Einstichstellen am Hals. Schnell macht das Gerücht über mordende Vampire die Runde... 💙 Ein bisschen schräg, ein bisschen zu bemüht manchmal, aber doch sehr unterhaltsam und auch durchaus humorvoll. Den zweiten Band möchte ich auf jeden Fall auch noch lesen...
Das ist der zweite Krimi von Eva Reichl den ich lese, und im Gegensatz zum ersten bin ich eher enttäuscht.
Die Handlungsweise der Polizei ist oft fragwürdig: warum nicht die Häuser der Verdächtigen sofort durchsuchen? Warum werden Verdächtige erst Wochen nach dem Mordfall befragt?
Den Mörder fand ich letztendlich auch sehr an den Haaren herbeigezogen. Und der zweite Mordfall war auch nicht wirklich nachvollziehbar, der Leser wird andauernd auf eine falsche Spur geführt.
Ich war doch eher enttäuscht von diesem Buch. Tw. sehr holprig und an den Haaren herbeigezogen. Da ich die Hörbuch - Version gekauft hatte, störte mich auch sehr das gekünstelte Hochdeutsch des Lesers. Auch das oftmals von ihm verwendete Meidlinger L hatte so gar nichts in einem Lokalkrimi aus Oberösterreich verloren. Die zahlreichen norddeutschen Ausdrücke, die verwendet wurden, haben ebenfalls im Mühlviertel nichts verloren. Wir laufen nun mal hier nicht die Einfahrt hoch. Schade, eine Enttäuschung.