Alexandra McInnes hat als Pilotin der Special Forces zahlreiche Einsätze erfolgreich geflogen. Doch bei einem verheerenden Unfall wird sie schwer verletzt. Der Kybernetiker Dr. Jensen eröffnet ihr die Möglichkeit, an einem einzigartigen Experiment teilzunehmen: Sie soll ihr Bewusstsein in das Online-Spiel Vorena übertragen und dort vollständig geheilt weiterleben. Als Alexandra die gigantische Welt Vorenas betritt, verändert dies alles. Fortan muss sie als Kämpferin Questen erfüllen, sich mit anderen Spielern verbünden und Reiche erobern. Doch bald holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn Alexandra ist nicht die einzige, die in Vorena ein neues Leben beginnen will. Und die Spielwelt Vorena wird bald realer, als sie ahnen konnte...
Richard Schwartz ist das Pseudonym eines deutschen Schriftstellers (* 1958 in Frankfurt am Main), unter dem der Fantasy-Romanzyklus Das Geheimnis von Askir und dessen Fortsetzung Die Götterkriege veröffentlicht werden.
Richard Schwartz hat eine Ausbildung als Flugzeugmechaniker und ein Studium der Elektrotechnik und Informatik absolviert. Er arbeitete als Tankwart, Postfahrer und Systemprogrammierer und restauriert Autos und Motorräder. Am liebsten widmet er sich jedoch fantastischen Welten, die er in der Nacht zu Papier bringt – mit großem Erfolg: Seine Reihe um »Das Geheimnis von Askir« wurde mehrfach für den Deutschen Phantastik Preis nominiert. Zuletzt erschien die neue Reihe „Die Eisraben-Chroniken“.
Sorry für die Großbuchstaben, aber ich glaube es wird schwer für mich, meine Begeisterung für dieses Buch in Worte zu fassen :-D
Als jemand der seit über 15 Jahren begeistert Videospiele, und dabei vor allem RPGs, also Role Play Games, spiel, war das eintauchen in die Geschichte sehr einfach. Und gleichzeitig auch überaus faszinierend, da man immer wieder über Dinge stolpert, die man aus einem ganz anderen Kontext oder echtem Spiel tatsächlich kennt. Das hat auf mich persönlich eine unglaubliche Faszination ausgeübt. Dies führt aber gleichzeitig dazu, dass jemand der nicht so viel Erfahrung mit Spielen dieser Art hat eventuell meine Begeisterung nicht wird teilen können. Dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man anfängt die Geschichte zu lesen!
Unsere Protagonistin Alex fand ich großartig. Sie ist taff und doch aufgrund ihrer Schicksalschläge nicht unrealistisch übermächtig. Sie weint und ist sich unsicher. Ich fand sie runum sympathisch und habe bereits nach der ersten Seite mit ihr mitgefiebert.
Das geschichtliche Konstruk rund um das eigentliche Spiel herum, also warum es entwickelt wurde und welchem höheren Zweck es dient, fand ich ebenfalls gelungen. Nur über das Spiel selbst zu erzählen wäre zu unspektakulär gewesen. So fragt man sich aber die gnaze Zeit: "Wozu das ganze? Was ist der große Plan?".
Besonders die Göttin Diana macht im Laufe der Geschichte immer wieder Andeutungen, die mich Großes für die weiteren Teile der Reihe hoffen lassen. Sie fand ich sowieso sehr witzig.
Was mich zu einem weiteren großen Pluspunkt dieses Buches bring: Der Humor. Das war einfach genau meins! Witzige Beschreibungen von Fehigkeiten, Dämonen die Feuer spucken, richtig dumme Spielernamen ("Loverboy", um nur mal einen zu nennen :-D) und und und.
Doch dann kam der große Schock! Das Buch war zu Ende!
Wann geht es weiter?! Ich würde am liebsten sofort zu Alex, Elena, Cat, Mouse, Hog, Fire, Jessica, Pia, Erik und Gustav zurück kehren. Also bitte, bitte lieber Richard Schwartz, schreib schnell!
Sehr spannend geschrieben: eine Fantasy-Geschichte im RPG-Stil in eine äussere Science-Fiction-Geschichte eingebettet mit genügend offenen Geheimnissen und Erzählsträngen, um dranzubleiben. Klasse Unterhaltungsliteratur.
Wie habe ich mich gefreut, als ich sah, dass es ein neues Buch von Richard Schwartz gibt. Und dann wird das Thema RPG, bzw. ein Rollenspiel noch eingebaut, ein Thema, dass sich derzeitig oft in der Fantasyliteratur für jüngere Leser findet auf die eine oder andere Art.
Also war ich gespannt, wie schafft es wohl ein Autor mit langer eingestampfter Fantasyerfahrung, jetzt ein Buch zu schreiben, wo das virtuelle Spielen im Mittelpunkt steht?
Sagen wir mal, er hat sich da ganz gut durchgemogelt. Es ist deutlich weniger technisches Gerede, als in anderen Büchern mit der Thematik, er konzentriert sich stark auf das Spiel selbst (passend zu LitRPG) und wirft uns in eine mittelalterliche Welt mit Magie, Kriegern, Heilern, düsteren Wäldern, verlassenen und verfluchten Burgen und so Kram eben. Besser gesagt, es ist wieder ein übliches Setting für ihn und meine Erwartungen waren dadurch weit oben.
Die Charaktere sind wirklich grandios. Sie sind nicht mit sehr viel Tiefe ausgestattet, aber die Hintergrundgeschichte der Freunde und unserer Protagonistin Alexandra hat es in sich und badet das ganz gut wieder aus. Sie sind alle interessant, mal frech, mal vorlaut, energisch und sympathisch. Als Team sind sie ebenfalls so gut und ich mochte die Dialoge und die Freundschaft zwischen ihnen.
Wie bereits erwähnt, wir sind in einer klassischen Fantasywelt, abgesehen davon, dass es sich hierbei um ein virtuelles Spiel handelt, dass sie alle spielen. Hier gibt es Quests, Erfahrungspunkte, Belohnungen und alle üblichen Dinge, die ihr euch dazu vorstellen könnt. Dabei bekommt unsere Protagonistin einige Bonusse im Spiel vom Autoren (overpowerd character), was ich mit einem Augenzwinkern, abgetan hab.
Am Anfang des Buches wird viel, wirklich viel drumherum erklärt, sodass jeder Laie auf dem Gebiet am Ende ein Experte wird und ihr braucht da wirklich keine scheu davor zu haben. Mir persönlich, war es zu viel erklärt und beschrieben, schließlich nahm es einen guten Teil des Buches an und ich konnte es kaum abwarten, dass es endlich so richtig losging.
Und als es dann so weit war, war das Buch auch schon zu Ende und nun darf ich auf den zweiten Band warten, der glücklicherweise nicht allzu lange mehr auf sich warten lässt. Doch das hat mich schon frustriert, da mir viele Ideen gefallen haben, aber es plätscherte eben vor sich hin und der Höhepunkt hätte durchaus größer ausfallen können und früher.
Auch wenn ich meine unterhaltsamen Stunden damit hatte, muss ich leider sagen, das war nicht sein bestes Buch. Es ist “nur” ein Start für Verona und die Charaktere, wobei wir hoffen können, dass nun im nächsten Teil was Großes auf uns zukommen wird. Andeutungen gab es dafür genug! Und ich hoffe, dass im nächsten Band es mehr geben wird zu künstliche Intelligenz, reales Spielempfinden und mehr knallige Höhepunkte, wo auch Alex ins Schwitzen gerät.
Für alle Fans des Autoren, lasst den Kopf nicht hängen, einen Versuch können wir ihm noch geben, schließlich sind die Charaktere spitze und die Geschichte selbst lässt auf einen tollen zweiten Band hoffen! An alle Neulinge, ich empfehle zuerst eines seiner anderen Bücher zu lesen, besonders Die Krone von Lytar (nur in der überarbeiteten Neuauflage) möchte ich euch dabei ans Herz legen.
Meine Meinung Dieses Buch hatte ich eigentlich nur wegen des Autors zur Hand genommen, mir war eigentlich ziemlich egal, um was es ging
Aber als ich dann angefangen habe es zu lesen, konnte ich es nicht mehr wirklich aus der Hand legen. Die Thematik war gerade genau das richtige Lesefutter für mich und es hat mich sehr fasziniert, wie der Autor es umgesetzt hat. Da ich selber gerne mal zocke, kannte ich den Aufbau von einen Online-Spiels, so war es, als ob man selber mit im Spiel war. So wurden zum Beispiel die ganzen Levelaufstieg Sachen mit beschrieben und wie sie ihre Erfahrungspunkte verteilen konnte. Auch die Story, die um Alexandras Charakter geschrieben wurde, hat mir supergut gefallen, weil es so einen viel besseren Bezug zu dem Land hatte und nicht ein wildes Hin und Her reisen auf der Karte war. Als dann noch die Brücke zur realen Welt geschlagen wurde, war ich noch mehr von dem Buch angefixte. Ich fand das Buch Ready Player One schon gut aber dieses hier hat mir mehr Aktion und Handlung gegeben, was mir bei dem anderen etwas gefehlt hat. Ich finde die Vorstellung den Geist eines Menschen mit einer Maschine zu verschmelzen faszinierend aber auch erschreckend. Dieses Thema greift der Autor in seinem Buch auch auf und zeigt die Möglichkeiten aber auch die Schattenseiten auf. Auch die Protagonistin denkt viel über dieses Thema nach, weil sie eigentlich nur noch über die Maschine am Leben gehalten wird.
Fazit Wo ist die Fortsetzung ? XD Ich will weiterlesen und wissen, wie es weitergeht. Wie sich die Crew weiterentwickelt und wie die Geschichte mit Alexandra Eisrabe weitergeht. Ein spannendes Leseabenteuer, das mich sehr begeistern konnte.
Richard Schwartz hat sich mit diesem neuen Roman echt selbst übertroffen. Ich war bisher schon Riesen Fan seiner anderen Buchreihen und habe dieses Bild direkt im Vorfeld Vorbestellt.
Ich würde nicht enttäuscht. Wieder einmal ist es eine super faszinierende Welt in die der Autor uns mitnimmt. Ein starker Hauptcharakter mit vielen interessanten Nebencharakteren die nicht zu kurz kommen und dem tollen Schreibstil.
Ein absolut spannendes und fesselndes Buch mit einer für mich neuen Thematik die sehr faszinierend war, so dass ich das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen habe. An weglegen war nicht zu denken! Ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen!
Geniales Buch, sehr zu empfehlen wer gerne einen Zukunfts Thriller diesmal in ein virtuelles Online-Rollenspielspiel gepackt, lesen möchte. Also, ein unbedingtes Muß für alle Fantasy-, Rollen- und Computerspieler!
Die Idee dieses Buches hat mich wirklich überzeugt. Ein online VR Rollenspiel verpackt in einem Buch. Die Protagonisten war Kampfpilotin und ist in dieser VR Welt, um sich von einer starken Verletzung zu erholen.
Doch da kommt leider schon mein erster Kritikpunkt: Alexandra hat so gut wie keinen Charakter. Man kann sich nicht mit ihr identifizieren, es sei denn, man hat den Charakter eines Stück Toasts. Ja, sie setzt sich für einiges ein, während sie in der Welt unterwegs ist, doch durch sehr viel „tell“ und wenig „show“ kommt es unnatürlich und emotionslos rüber.
Zusätzlich ist zu erwähnen, dass dieses Buch keine Spannungskurve besitzt. Der Plot verläuft sehr geradlinig, ohne emotionale Hürden. Das Buch thematisiert viele schlimme Themen (Vergewaltigung, Mord, Folter, usw.), die zwar verurteilt werden, jedoch, wie bereits gesagt, ohne Emotion. Hier ein besonders emotionales Beispiel: „Ich weine.“
Einer der ausführlichsten negativen Punkte an diesem Buch ist für mich die Sprache. Der Autor hat sich für eine sehr oberflächliche und gleichzeitig stark stilisierte Formulierung entschieden. Er benutzt in den meisten Fällen in Sätzen keine Personalpronomen, obwohl in der Ich-Perspektive erzählt wird. Hier ein paar Beispiele: „Hebe die Hand.“ „Nicke.“ „Schaue an mir herab.“
Auch wenn ich wirklich viel Hoffnung für dieses Buch hatte, bin ich froh, kein Geld dafür ausgegeben zu haben. Hätte ich den zweiten Teil nicht auch kostenlos erstanden, hätte hier meine Reise mit Richard Schwartz geendet. Das sprachliche Niveau ist einfach zu niedrig für mich, die story zu flach und die Charaktere zu einseitig. Für einen Roman, auf dem steht, es wäre ein RPG, das ja für sehr viele spannende, unterschiedliche und unterhaltsame Charaktere steht, waren diese genau das, was dieses Buch nicht darstellen konnte.
FLuchbrecher hat mir deutlich besser gefallen als das erste Buch der Askir Reihe. Man merkt beim Lesen deutlich dass der Autor mittlerweile bedeutend mehr Erfahrung im Schreiben hat, und gerade der Stil hat sich in meinen Augen deutlich verbessert.
Da ich selbst gerne spiele lese ich auch gerne LitRPG Genre und wurde hier nicht enttäuscht! Zu Anfang waren noch recht viele Info zu Stufenaufstiegen und Änderungen in den Talentbäumen zu lesen, aber mit der Zeit wurde das immer weniger und statt dessen lag der Fokus mehr und mehr auf der Geschichte - was auch sehr gut zur Story passt, da die Hauptfigur mehr und mehr in die virtuelle Realität abtaucht.
Was mich ab und an die Augen hat rollen lassen ist der Umgang mit Sexualität und wie Charaktere sich selbst beschreiben. Ab und an hatte ich das Gefühl da beschreibt ein 16 jähriger wie er vermutet dass Frauen denken... Auch die Dialoge waren teilweise etwas arg bemüht witzig zu sein und haben sich nicht immer ganz überzeugend angefühlt. Abgesehen von diesen Punkten waren mir die Charaktere aber sympatisch und sind mir flott ans Herz gewachsen!
Die Story an sich hingegen hat mich durchweg gefesselt und ich habe das Buch in kürzester Zeit verschlungen.
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Zum Hörbuch: Erstens fand ich es sehr seltsam eine Geschichte die in erster Person von einer Frau erzählt wird von einem männlichen Sprecher erzählt zu bekommen, und gerade zu Anfangs waren die langen Listen mit Erhöhung von Skillpunkten ans Hörbuch wirklich nervig. Der Sprecher fand ich an sich recht angenehm - nur seine Betonung des Wortes "okay" war mit der Zeit auch ein Punkt der mich innerlich seufzen lies...
Das letzte mal das ich mit einem Buch so viel Spaß hatte war mit ‚Ready Player One‘ von Ernest Cline.
Eine spannende Geschichte mit interessanten Charakteren. Hier und da sind sowohl Charaktere als auch Handlung ein bisschen flach und viele Erfolge scheinen der Hauptfigur in den Schoß zu fallen, was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Viel mehr lässt letzteres auf eine Erklärung in den nächsten Banden hoffen.
Jeder der schon mal ein (Online-) RPG gespielt hat, wird hier und da schmunzeln und an eigene (glorreiche?) Zeiten zurück denken. Selbst wenn man keine Erfahrungen mit dem Genre hat, findet man sich doch schnell in der Welt zurecht. Wo die ersten Kapitel noch mit Charakter Beschreibungen und Fertigkeitstabellen überschwemmt werden, vergisst man, gemeinsam mit der Hauptfiguren immer mehr, dass man sich in einem Videospiel befindet. Immer echter scheint die Welt und die darin lebenden Figuren und es kommt immer öfter die Frage auf: Wenn die ComputerCharaktere genauso, wenn nicht sogar noch mehr fühlen als wir, dürfen wir sie dann mit Ihnen machen was wir wollen, ihnen als ComputerFiguren die ‚Menschlichkeit‘ absprechen.
Immer wieder wird gesagt, dass ‚Verona‘ das größte Experiment der Menschheitsgeschichte ist, was interessante Möglichkeiten für eine bedeutende Verbindung zwischen Spiel und Realität in den Nachfolgenden Teile eröffnet.
Insgesamt ein richtig gutes, wenn auch nicht weltbewegendes oder zu tiefgründiges Buch. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und habe den zweiten Teil schon bestellt.
Das sogenannte Genre der LitRPG Romane erfreut sich aktuell großer Beliebtheit. Überall tauchen plötzlich Bücher auf, die sich mit Videospielen und am liebsten VR-Technik beschäftigen. Zurückzuführen ist diese Welle wahrscheinlich auf den großen Erfolg von „Ready Player One“. Nach Büchern wie „Harry Potter“ oder „Tribute von Panem" gab es ja auch bereits unzählige Nachahmer. Da ich aber schon „Ready Player One“ nicht besonders mochte, hielt ich mich von den meisten dieser RPG-Bücher fern. Da Richard Schwartz allerdings hierzulande als etablierter Fantasy-Autor gilt, wagte ich mich schließlich an seine Variante eines VR-Romanes.
Alex McInnes hatte bereits aufgegeben. Nach einem schlimmen Unfall wurde die Kampfpilotin zur völligen Bewegungslosigkeit verdammt. Doch da wird ihr ein Angebot gemacht. Wenn sie sich von dem Kybernetiker Dr. Jensen in das Online-Fantasyspiel „Vorena Online“ einschleusen lässt, gäbe vielleicht eine Chance auf Heilung. Einzige Bedingung: Sie muss das Spiel spielen. Alex nimmt an und wird in Vorena integriert und nimmt dort die Identität einer „Spellwarden“ an. Schnell merkt sie das die Simulation realistischer ist alles vorher dagewesene.
Das hat unglaublich viel Spaß gemacht zu lesen. Anders als bei Genre-Kollegen „Ready Player One“, hatte ich hier wirklich das Gefühl, dass sich Schwartz intensiv mit dem Thema Videospiel auseinandergesetzt hat. Für jemanden wie mich, der selber schon viel gespielt hat in seinem Leben, ist das eine wahre Freude. Überall wird man kleine Details entdecken, die einem als Gamer nur allzu vertraut sind. Besonders der schiere Überfluss an Aufgaben, den Alex erwartet, ist ein nur allzu bekanntes Problem. Besonders hilfreich sind hierbei die Systemnachrichten, die der Leser, genauso wie Alex, präsentiert bekommt. Zugegeben am Anfang wird man ein wenig damit überschwemmt (besonders die ständigen Nachrichten von neu erlernten Fähigkeiten) aber sie helfen ungemein, dass Gefühl eines Videospieles zu transportieren.
Alex als Hauptfigur hat mir ebenfalls gut gefallen. Sie ist die richtige Mischung aus gutherzig und kalt, wenn es darauf ankommt. Sonst nervt es mich ja, wenn eine Figur über tollpatschig ist, nur um ihr gezwungener Massen Schwächen zu geben, hier passt es aber ganz gut. Alex muss sich erst an ihre Fähigkeiten im Spiel und an die neue Umgebung gewöhnen. Der Rest der Truppe ist ebenfalls ein sympathischer Haufen Chaoten. Erwartet allerdings nicht all zu viel. Alex Freunde sind witzig, erwartet, aber kein Shakespeare was die Charakterzeichnung angeht.
So viel Spaß es auch macht „Fluchbrecher“ zu lesen, es kann doch nicht so ganz über die doch recht dünne Handlung hinweg täuschen. Eigentlich läuft Alex nur ständig von A nach B und versucht ihre zahlreichen Aufgaben zu bewältigen. Es macht zwar großen Spaß mit ihr zusammen Vorena zu erkunden, nur so richtige Spannung will sich nicht einstellen. Dafür wird es Alex auch alles zu leicht gemacht. Klar kann sie ja sowieso nicht wirklich sterben, da es ja alles nur simuliert ist, aber sie muss sich auch nicht groß anstrengen, um große Bedrohungen aus dem Weg zu räumen. Im realen Leben sowie im Buch werden nicht umsonst regelmäßig die Worte „overpowerd“ und „Cheater“ verwendet. Am deutlichsten wird die kaum vorhandene Handlung am Ende, den es gibt keines. „Fluchbrecher“ hört einfach auf, ohne großartigen Cliffhanger oder sonst etwas in diese Richtung. Der zweite Band ließ glücklicherweise nicht lange auf sich warten, seltsam ist es trotzdem.
Allen passionierten Videospielern möchte ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen. Diese Leser erwartet Spaß ohne Ende, wenn auch mit Schwächen. Könnte nur am Ende zu leichten Depressionen führen, den eine so ausgeklügelte Simulation wie „Vorena Online“ wird es so schnell wohl nicht geben.
Potenzial, das leider nicht genutzt wurde. Die Story ist vielversprechend für seichte Fantasy, der Schreibstil durchaus okay bis gut. Aber: Self-insert, flache Figuren (allesamt), Verlieren in unnötigen Details (Selbst am Kapitelende! "Du, vertrauenswürdige, alte Frau, wirst jetzt unser Dorf führen!" -> wird nie wieder relevant...). Die Story ist vorhersehbar, Twists gibt es keine, der Hauptcharakter ist vollkommen übermächtig und schafft einfach alles, nicht mit hervorragender Taktik, sondern einfach, weil sie "neue Kräfte in sich entdeckt", die dann alles lösen, die Kämpfe sind daher auch nicht spannend. Das ganze liest sich eher wie ein aufgeschriebener Tagtraum des Autors. Am nervigsten aber waren die detailliert beschriebenen Spielmechaniken, die für den Spielablauf / Geschichtsverlauf völlig uninteressant blieben, da nicht ausgebaut wurde, wie sie die Fähigkeiten der Heldin beeinflussen (toll, Stärke wurde erhöht, aber was kann sie denn dadurch jetzt, was sie vorher nicht konnte?). Nein, ich brauche nicht zum x-ten Mal zu lesen, wieviel Platz Items in deinem Beutel einnehmen (es kommt nicht einmal vor, dass sie Probleme mit dem Platz bekommt), oder was du für XP ausgibst, wenn das KEINE Auswirkung auf die Geschichte hat!
Insgesamt: Schnell zu lesen (bei mir 2 Tage), geht schlimmer - das war's aber auch schon.
erstes Mal: Es war schwer da reinzukommen vor allem da ich mich mit RPG's so gut wie nicht auskenne. Habe auch einige Rechenfehler bemerkt die der Autor gemacht hat aber durch mein fehlendes Wissen in diesem Bereich könnten diese auch absichtlich gewesen sein.
Echt viele Personen und Begriffe die ich mir besser merken sollte aber das liegt an mir.
Ich freue mich zu sehen was einer meiner Lieblingsautoren aus dieser Serie macht.
zweites Mal: Ich wollte dieses Buch nochmal lesen bevor ich mit dem letzten Teil anfangen. Ich habe nichts neues zu sagen. Alles was ich beim ersten Mal gesagt habe gilt noch immer.
Hachja, ich liebe es immer und immer wieder. Auch beim wiederholten Lesen packt es mich und ich bin traurig, dass der dritte Band wieder und wieder verschoben wird. Eines der besten litrpg Bücher, die ich kenne. Eigentlich das beste, auch wenn es gute andere Serien gibt. Ich fiebere mit Alex mit, erlebe die Abenteuer gerne an ihrer Seite und lerne auch die anderen Kameraden lieben. Erneut erschafft der Autor neue Freunde für mich, zu denen ich gerne zurück kehre, wie er es schon mit Askir tat.
3.5 Sterne, aufgerundet Das Cover von Fluchbrecher fand ich schon immer irgendwie cool. Die Frau darauf sieht einfach badass aus! Aus irgendeinem Grund konnte ich mich aber nicht dazu bringen, das Buch zu lesen - bis jetzt! Und es war der perfekte Zeitpunkt :) Hat mir insgesamt wirklich gut gefallen!
Ich will gar nicht so viel zu Idee und Story sagen, denn die sind nichts Neues. Allerdings handelt es sich hier um einen Lit-RPG Roman, also quasi ein Rollenspiel in Buchform. Das war zuerst ziemlich gewöhnungsbedürftig, denn immer wieder spielen hierbei Tabellen und Statistiken eine Rolle; man erfährt, wie Charaktere hochleveln, wie sie mit ihren gewonnen Punkten ihre Fähigkeiten und Zaubersprüche ausbauen und welchen Items und Ausrüstung sie bekommen. Ich musste hierbei häufig schmunzeln, aber wohl auch nur, weil ich selbst seit ein paar Monaten begeisterte MMO-Spielerin bin und vieles einfach super relatable war. Den Lesefluss haben diese Stats tatsächlich leider eher gestört.
Was ich ebenfalls gewöhnungsbedürftig fand, war der Schreibstil. Der Autor lässt häufig das 1. Pronomen weg. Statt zB "Ich öffne mein Inventar" heißt es dann nur "Öffne mein Inventar". Das ist sicherlich nicht jedermanns Sache.
Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, ich hätte nur gehofft, dass man neben der Story in Vorena Online auch noch mehr über das echte Leben erfährt und wie es dort mit Alex weitergeht. Ich hoffe, dass das in den Folgebänden noch behandelt wird. Die Welt von Vorena konnte ich mir richtig gut vorstellen - es ist eine typische mittelalterliche Fantasywelt mit einigen Besonderheiten.
Was ich auch total mochte war das Team. Die Kameradschaft von Alex und ihren Kolleg*innen wurde sehr deutlich. Aber auch die NPCs, die Charaktere innerhalb des Spiels, haben sich toll entwickelt! Dabei wirft das Buch einige spannende Fragen auf. Wenn etwas innerhalb einer Simulation real ist, ist es dann überhaupt noch eine Simulation? Wo sind die Grenzen zwischen Spiel und Wirklichkeit? Auch hier hoffe ich, dass die weiteren Bände noch darauf eingehen werden. (Und ja, ich habe mich bereits vor diesem Buch öfters gefragt, was die NPCs machen, wenn ich nicht online bin. Schätze jetzt weiß ich es^^).
Insgesamt ein guter Roman, der aber sicher nicht für jeden was ist. Irgendeinen Bezug zu Videospielen sollte man meiner Meinung nach schon haben, um hier wirklich Spaß dran zu haben. Einige Ideen wirkten nicht ganz ausgereift und hier und da gab es ein paar Längen, trotzdem freue ich mich auf Band 2!
Ich hatte mir nicht allzu lange vor diesem Buch Ritualist von dakota Krout angehört und das hatte mich dann schon etwas stutzig gemacht. Keine Ahnung ob das ein großer Zufall war oder wirklich jedes zweite LitRPG so anfängt. Hat auf mich natürlich sofort sehr stereotyp gewirkt, aber was solls.
Der Einstieg in die Spielwelt ist an sich recht liebevoll erzählt, die Geschichte zieht sich allerdings mehr und in die Länge. Ständig werden neue Baustellen aufgemacht und detailverliebt beschrieben, nur um kurz darauf links liegen gelassen zu werden.
Bei den RPG-Spielelementen ähnlich, da werden bei eine Stufenaufstieg lang und breit das Für und Wider von diversen Attributspunkten abgewägt und Fähigkeitsbeschreibungen blumig beschrieben, nur um dann keine Auswirkungen auf die Handlung zu haben oder garnicht mehr erwähnt zu werden.
Obwohl sich viel Zeit genommen wird Dinge zu beschreiben, bleiben eigentlich alle Teile der Geschichte sehr oberflächlich.
Gesprochen von: Michael Hansonis Der Sprecher ist an sich angenehm anzuhören, bleibt dabei allerdings doch etwas sehr monoton. Ob sich die Protagonistin sich in den Kampf gegen ein Horde Goblins wirft oder sich ein Butterbrot schmiert, wird alles etwa in der gleichen Spannugnslage erzählt. Der Versuch den Charakteren individuelle Stimmen zu geben gelingt nur mäßig.
Dieses Buch hat mich positiv überrascht. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, aber ich habe mich kaum getraut, allzu hohe Erwartungen zu setzen, da die deutsche Fantasy ja leider oftmals nur oberflächliche Unterhaltung bietet. Deshalb muss ich "Fluchbrecher" zugute halten, dass es für mich von Anfang an so spannend und interessant war, dass ich es beinahe in einem Rutsch ausgelesen habe. Das Eintauchen in die Welt von Vorena war plastisch und eindrucksvoll. Die Mischung von klassischen RPG und MMORPG Elementen in Romanform war sehr gelungen, ebenso die Gedanken über Cybernetik, Künstlicher Intelligenz, Realität, Bewusstsein und Moral. Die Charaktere waren sympathisch (wenn auch nicht mit so viel Tiefe wie ich gerne hätte, aber gut). Das Einzige was mich gestört hat, war, dass bei so vielen Sätzen das "Ich" weggelassen wurde. (Blinzle. Tue einen Schritt.) Und, dass sich das Ende anfühlt, als würde das Buch mittendrin aufhören. Aber zum Glück sind Fortsetzungen geplant.
Sehr unterhaltsames LitRPG - Buch. Ein paar Kleinigkeiten haben mich etwas gestört, weswegen ich dann einen Stern abgezogen habe: Leider waren ein paar Rechtschreibfehler vorhanden.Das Buch war außerdem aus Sicht einer Ich-Erzählerin geschrieben und der Autor hatte die nervige Angewohnheit seine Sätze mit den Verben anzufangen und die Personalpronomen wegzulassen (Bsp: "Schicke mein magisches Licht vor [...] Lasse sie wo sie ist [...] (S. 68)). Das hat beim Lesen doch teilweise etwas gestört. Einen kleinen inhaltlicher Kritikpunkt hab ich auch noch (Achtung kleiner Spoiler.). Die Crew der Protagonistin taucht wie aus dem Nichts auf und wurde davor in keinster Weise erwähnt. Das hat mich tatsächlich etwas irritiert und ich habe auch kurz gebraucht, um die Personen zuordnen zu können.
Die Idee, eine Person in eine Art Stasis zu versetzen und ihr Bewusstsein in einem VR Spiel leben zu lassen, während der Körper regeneriert, klingt sehr interessant. Zumal dieses im Laufe des Buchs immer realer wird und auch umgekehrt Einfluss auf die "originale" Realität zu nehmen scheint.
Leider ist Alexandra als Charakter zu schwach, um die Geschichte zu tragen. Generell konnte ich mich nicht mit ihr anfreunden. Sie wirkt recht generisch, ohne großartige Überzeugungen und tut, was man ihr sagt; allerdings nicht ohne vorher noch 17 gedankliche Schleifen zu drehen ohne auch nur eine einzige neue Erkenntnis.
Ich habe mir ehrlich gesagt nie gedacht, dass ich mal einen LitRPG Roman verschlingen werden, aber genau das ist passiert.
Die Charaktere, die Welt, die Story und der Schreibstil haben mich hier überzeugt. Die Protagonistin ist eine starke, intelligente Frau, die Nebencharaktere haben Tiefe und in die Welt von Vorena wollte ich am liebsten selbst einloggen und das Leben dort direkt erleben.
Definitiv eine tolle Mischung, die bei mir die Lust aufs Spielen von MMORPGs wieder entfacht und mich das Buch innerhalb von einem Tag hat lesen lassen.
Ein etwas anderes Buch. Ich hatte seit langem vor es zu lesen und habe es tatsächlich auch nicht bereut. Es hat seeehr viel Spaß gemacht zu lesen, allerdings fehlt mir nur etwas. Vlt. hätte ich mir gewünscht, dass die Kämpfe etwas ausführlicher oder anders beschrieben werden. Nichtsdestotrotz sehr, sehr cool, schön und unterhaltsam zu lesen. Der Cliffhanger am Ende und die Story zwingt mich regelrecht Part 2 zu lesen.
Also ich habe dem ganzen ziemlich lange eine Chance gegeben aber ich muss sagen "ich weiß nicht was das soll". Das ist ein "Westword", "Ready Player One" Verschnitt bei dem m.M.n nicht viel passt. Vor allem sind aber die Endlosen "Gaming-Informationen" richtig nervig. Wenn man Videospiele mag, dann sollte man statt diesem Buch eher ein Videospiel spielen. Vielleicht ist das was für "ältere" Leser.
Wow! Richard Schwartz hat es tatsächlich geschafft, einen gesamten Spielentwurf in einen Scifi-Roman einzugliedern! Ich finde, ihm ist diese Mischung hervorragend gelungen. Eine Fantasy-Welt innerhalb eines Computerspiels gibt dem Ganzen eine völlig neue und interessante Perspektive. Dass zwischen den Absätzen auch Tabellen bezüglich des Spielfortschritts auftauchen, stört wenig.
Seit langem eines der Besten Bücher, das ich gelesen habe. Toll geschrieben, tolle Charaktere, tolle Handlung. Es enthält nicht unbedingt einen klassischen Spannungsbogen, da es sich am Aufbau eines Videospiels orientiert, aber das tut dem Buch keinen Abbruch.
Dieses Buch ist eine sehr interessante Kombination. Man kennt ja schon diverse Bücher aus denen Spiele gemacht wurden, hier findet ein Teil des Buchs kurzerhand in einem Online-Spiel statt! An Spannung fehlt es hier nicht: Vorena Online ist schnell getaktet und es muss eine Herausforderung nach der anderen überwunden werden. Dass Charakterblätter und Ähnliches abgedruckt sind, macht das Spiel nur noch immersiver. Mein persönliches Highlight ist der Hauptcharakter: Alex findet sich in einer Welt wieder, die nicht so einfach von der realen zu unterscheiden ist, und gibt viele interessante Denkanstöße, worin sich das Leben in einer Simulation vom realen unterscheidet, und worin eben nicht. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig: oft wird das"ich" am Anfang eines Satzes weggelassen. Etwas enttäuschend fand ich auch dass während des ganzen Buches darauf hingedeutet wird dass das Spiel mehr als nur zur Unterhaltung der Spieler dient, das aber bis zum Ende des Bands weder erklärt noch wirklich Teil der Geschichte wird. Es wird dahingehend Spannung aufgebaut, doch nichts daraus gemacht.